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    einBLICK - Online-Magazin der Universität Würzburg

    Kulturen der Einsamkeit

    25.07.2017 | FORSCHUNG
    Stefan Hippler und Ina Bergmann mit ihrem neuen Buch. (Foto: Sophie Renninger)

    Stefan Hippler und Ina Bergmann mit ihrem neuen Buch. (Foto: Sophie Renninger)

    Eremitismus früher und heute: Darum geht es in einem neuen Buch, das die Würzburger Amerikanistin Ina Bergmann mit ihrem Kollegen Stefan Hippler veröffentlicht hat.

    Dr. Ina Bergmann, Privatdozentin am Lehrstuhl für Amerikanistik der Universität Würzburg, arbeitet seit längerem an einem Thema, das sich durch die gesamte Geschichte der USA zieht. Es geht um Einsamkeit und den Rückzug von der Gesellschaft als extremer Ausdruck der amerikanischen Werte Freiheit und Individualismus. Bergmann interessiert sich vor allem für die Darstellung von Einsiedlern und Eremiten in Literatur und Kultur.

    Über die „Cultures of Solitude“, die „Kulturen der Einsamkeit“, hat Bergmann 2015 in Würzburg eine internationale Tagung veranstaltet. Hinzu kamen Forschungsaufenthalte in den USA und in Irland, die jeweils durch renommierte Stipendien ermöglicht wurden.

    Die Redebeiträge der Würzburger Tagung, einige zusätzliche Aufsätze internationaler Fachleute und ein Teil ihrer eigenen Forschungsergebnisse sind jetzt in einem Sammelband nachzulesen. Ina Bergmann hat ihn gemeinsam mit ihrem Doktoranden Stefan Hippler herausgegeben. Das Buch ist in englischer Sprache geschrieben und heißt „Cultures of Solitude: Loneliness – Limitation – Liberation“.

    Ina Bergmann und Stefan Hippler: “Cultures of Solitude: Loneliness – Limitation – Liberation”, Verlag Peter Lang 2017, 66,95 Euro, ISBN: 9783631679074

    Fakten zum Buch auf der Website des Verlags 

    Ringvorlesung im Sommer 2018

    Weitere Aktivitäten sind in Planung: Im Sommersemester 2018 soll es eine Ringvorlesung über „Kulturen der Einsamkeit“ geben, die Bergmann in Zusammenarbeit mit Professorin Dorothea Klein vom Lehrstuhl für deutsche Philologie ausrichtet. „Damit wird das Projekt noch interdisziplinärer, weil es nun auch andere Geisteswissenschaften außerhalb der Amerikastudien einschließt“, freut sich die Amerikanistin.

    Fellowship an der Universität Oxford

    Auch Bergmanns zweites Buchprojekt „A Cultural History of Solitude in the US“ ist weiter auf Erfolgskurs: Für 2017/18 hat sie für diese Forschungen ein Associate Visiting Research Fellowship des Rothermere American Institute der Universität Oxford in Großbritannien erhalten.

    Kontakt

    PD Dr. Ina Bergmann, Lehrstuhl für Amerikanistik, Universität Würzburg, T +49 931 31-85663, ina.bergmann@uni-wuerzburg.de

    Stefan Hippler, Lehrstuhl für Amerikanistik, Universität Würzburg, T +49 931 31-89481, stefan.hippler@uni-wuerzburg.de

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