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    Kein Opfer der vierten Welle werden

    14.09.2021

    Die Stadt Würzburg hat mit der Uni Würzburg, der FHWS und der Hochschule für Musik eine Impfkampagne initiiert. Das Ziel aller Beteiligten ist klar: Die Zahl der Geimpften muss weiter steigen.

    Mit diesen Plakaten werben die Stadt, der Landkreis und die drei Würzburger Hochschulen für mehr Impfungen, da die Quote der Erstimpfungen stagniert. Besonders junge Menschen sollen mit den Motiven zum „Pieks“ animiert werden, Hintere Reihe von links: Andreas Lehmann (Vizepräsident Hochschule für Musik), Stefan Hartmann (Kanzler FHWS), Uwe Klug (Kanzler JMU), Lars Dölken (Leiter der Virologie, JMU), stellvertretende Landrätin Christine Haupt-Kreutzer, Oberbürgermeister Christian Schuchardt. Vorne von links: Anna Lorey (wissenschaftliche Mitarbeiterin, FHWS), Stella Gaus (Studierendenvertretung JMU). Foto: Claudia Lother
    Mit diesen Plakaten werben die Stadt, der Landkreis und die drei Würzburger Hochschulen für mehr Impfungen, da die Quote der Erstimpfungen stagniert. Besonders junge Menschen sollen mit den Motiven zum „Pieks“ animiert werden, Hintere Reihe von links: Andreas Lehmann (Vizepräsident Hochschule für Musik), Stefan Hartmann (Kanzler FHWS), Uwe Klug (Kanzler JMU), Lars Dölken (Leiter der Virologie, JMU), stellvertretende Landrätin Christine Haupt-Kreutzer, Oberbürgermeister Christian Schuchardt. Vorne von links: Anna Lorey (wissenschaftliche Mitarbeiterin, FHWS), Stella Gaus (Studierendenvertretung JMU). Foto: Claudia Lother (Bild: Claudia Lother/Stadt Würzburg)

    Egal, ob Jung oder Alt – während in ganz Deutschland etwa 61 Prozent der Bevölkerung vollimmunisiert sind, sind es in Würzburg Stadt und Land aktuell schon 66,8 Prozent und 75 Prozent der Studierenden (laut einer Umfrage der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzbrug, an der 12.000 ihrer Studierenden teilgenommen haben).

    Die Zahl der Erstimpfungen stagniert jedoch. Die Stadt Würzburg, die JMU, die Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) und die Hochschule für Musik haben daher eine gemeinsame Impfkampagne gestartet, die sich gezielt an junge Menschen richtet. Mit zwei Motiven wird auf Plakaten und Postkartenflyern an den Hochschulen, aber auch in Kneipen fürs Impfen geworben.

    Appell der drei Hochschulen

    „Wer sich nicht impfen lässt, ist dem Virus schutzlos ausgeliefert und auch junge Menschen können schwer an Covid-19 erkranken“, warnt Professor Lars Dölken, Leiter des Instituts für Virologie und Immunbiologie der JMU. „Wir möchten, dass der Präsenzbetrieb wieder zum Regelfall wird“, führen der Kanzler der Universität, Uwe Klug, der Kanzler der FHWS, Stefan Hartmann, und der Vizepräsident der Hochschule für Musik, Professor Andreas Lehmann übereinstimmend aus. Dafür sei es aber wichtig, dass möglichst alle Studierenden vollständig geimpft sind. Und wer möchte schon endlich wieder in ein Semester mit Präsenzkursen starten, aber dann als ein Opfer der vierten Welle krank werden?

    „Es ist derzeit so einfach wie noch nie, sich gegen Corona impfen zu lassen“, betont Oberbürgermeister Christian Schuchardt. „Ohne Termin stehen die beiden Impfzentren in Stadt und Landkreis noch bis 24. September allen Nicht-Geimpften offen. Jetzt ist der richtige Zeitpunkt für alle diejenigen, die sich noch nicht impfen ließen.“ „Auch das Landratsamt unterstützt gerne die Impfkampagne für die Hochschulen, um gerade die jungen Menschen von der Notwendigkeit einer Impfung zu überzeugen und damit sowohl den Lehrbetrieb als auch das Freizeitvergnügen möglichst bald wieder ohne Einschränkungen zu ermöglichen“, bekräftigt die stellvertretende Landrätin Christine Haupt-Kreutzer.

    Die Studierendenvertretung der Universität setzt sich ebenfalls für die Kampagne ein, die Gestaltung von Plakaten und Flyern übernahm Anna Lorey, Kommunikationsdesignerin und wissenschaftliche Mitarbeiterin der FHWS.

    Von Stadt Würzburg

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