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  • Drei Studierende vor der Neuen Uni am Sanderring.

Drei Events im Mineralogischen Museum

24.02.2026

Anfang März geht es rund im Mineralogischen Museum der Uni: Am Familiensonntag dreht sich alles um das Sonnensystem; außerdem gibt es Vorträge über fossiles Holz und die Erforschung des Mondes.

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Versteinertes Holz, das Sonnensystem und der Kugelroboter Daedalus zur Erforschung des Mondes. (Bild: Mineralogisches Museum / NASA / Jasper Zevering)

Die Veranstaltungsreihe im Mineralogischen Museum auf dem Hubland-Campus beginnt am Mittwoch, 4. März 2026, um 19 Uhr: Joachim Lorenz aus Karlstein hält an diesem Abend den Vortrag „Fossiles Holz aus dem Main(einzugsgebiet)“. Der Eintritt ist frei; Spenden sind möglich.

Wenn Bäume absterben und nicht verrotten, werden ihre organischen Bestandteile verkieselt. Man spricht dann auch von versteinertem Holz, weil die ursprüngliche Struktur des Holzes fossil erhalten bleibt. Fossiles Holz findet man weltweit, in Deutschland sind vor allem die thüringisch-sächsischen Regionen und Rheinland-Pfalz bekannt für Funde. Der Referent zeigt, dass auch in Süddeutschland insbesondere in den Sedimentablagerungen des Keupers größere Vorkommen existieren, die von Main, Neckar und Donau transportiert wurden. Nach dem Vortrag besteht Gelegenheit, das Museum und dessen Ausstellungsvitrinen über versteinertes Holz zu besuchen.

Familiensonntag: Entdecke unser Sonnensystem!

Auf eine spannende Reise durch unser Sonnensystem gehen und dessen Planeten und andere Himmelskörper entdecken: Wie lange gibt es das Sonnensystem und wie alt ist die Erde? Hat die Erde schon immer einen Mond? Und wie riecht ein Meteorit?

Alles das und mehr können Eltern und Kinder am 8. März 2026 von 14 bis 17 Uhr beim Familiensonntag des Mineralogischen Museums erfahren. Führungen finden um 14:15 und um 15:30 Uhr statt.

Der Eintritt kostet 4 Euro pro Person ab 6 Jahren; Familien mit mehr als einem Kind bezahlen 15 Euro.

Mondforschung: Neue Wege der Robotik

Jasper Zevering und Maximilian Gmöhling vom Robotik-Lehrstuhl der Uni Würzburg halten am Mittwoch, 11. März 2026, um 19 Uhr im Mineralogischen Museum den Vortrag „Neue Wege der Robotik in der Mondforschung“. Der Eintritt ist frei; Spenden sind möglich.

Die Mondforschung befindet sich im Wandel. Angetrieben von technologischen Innovationen, zunehmender Kommerzialisierung und einer neuen experimentierfreudigen Herangehensweise internationaler Raumfahrtorganisationen wie ESA (European Space Agency) und NASA (National Aeronautics and Space Administration) eröffnen sich völlig neue Perspektiven – insbesondere aus dem Blickwinkel der Robotik.

Im Mittelpunkt des Vortrags stehen robotische Systeme, die wissenschaftliche, technologische und wirtschaftliche Ziele miteinander verbinden. Die Referenten zeigen, wie sich Aufgabenfelder in der Raumfahrt neu definieren und warum ein Umdenken in der Forschung stattfindet. Am Beispiel des Kugelroboters Daedalus beschreiben die Würzburger Forscher, wie in Zukunft Mondhöhlen kartiert werden sollen, um zum Beispiel nach Ressourcen wie Wassereis zu suchen. Sie stellen auch optische Kameras zur nicht invasiven Analyse von Mondgestein vor.

Nach dem Vortrag können Interessierte im Museum die Sonderausstellung „Moon Impact – So entstand der Mond“ besuchen. Die Ausstellung wurde verlängert bis 3. Mai 2026.


Weblink

Mineralogisches Museum der Uni Würzburg

Von Robert Emmerich

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