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Uni Würzburg beteiligt sich an neuem Bündnis für Biodiversität

19.05.2026

Die Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt hat das „Bündnis Biodiversität Mainfranken“ ins Leben gerufen. Die Universität Würzburg ist als Gründungsmitglied mit dabei.

Lars Wallstabe (rechts), wissenschaftlicher Mitarbeiter am WueLAB, nahm die Mitgliedsurkunde bei der Gründungsveranstaltung für die Uni Würzburg entgegen. Die Urkunde überreichte Christian Seynstahl. (Bild: Rudi Merkl)

Am Montag, 20. April 2026, hat die Industrie- und Handelskammer (IHK) Würzburg-Schweinfurt das „Bündnis Biodiversität Mainfranken“ gegründet. Es ist laut IHK-Pressemitteilung „das erste regionale Biodiversitätsnetzwerk dieser Art in Bayern.“ 13 mainfränkische Unternehmen und Organisationen nehmen daran teil, darunter auch die Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU).

Das Bündnis ist Teil des bundesweiten Projektes „Unternehmen Biologische Vielfalt“ unter der Leitung der Deutschen Industrie- und Handelskammer. Gefördert wird das Vorhaben vom Bundesministerium für Umwelt, Klimaschutz, Naturschutz und nukleare Sicherheit.

„Mit dem regionalen ‚Bündnis für Biodiversität Mainfranken‘ wollen wir dazu beitragen, Biodiversität stärker in unternehmerisches Handeln zu integrieren“, so Dr. Christian Seynstahl, IHK-Bereichsleiter Standortpolitik und Unternehmensförderung, bei der Gründungsveranstaltung Ende April. „Die Mitglieder können voneinander und von externen Experten lernen und gemeinsam konkrete Maßnahmen vor Ort anstoßen.“

Ähnlich äußerte sich auch Anja Schlömerkemper, JMU-Vizepräsidentin für Chancengleichheit, Karriereplanung und Nachhaltigkeit: „Wir begrüßen die Initiative der IHK und erhoffen uns neue Impulse beispielsweise für die Campusgestaltung. Zugleich möchten wir unser Wissen aus Forschung und Praxis einbringen sowie die Zusammenarbeit mit regionalen Unternehmen stärken.“

Nachhaltigkeit und Biodiversität an der Universität Würzburg

An der JMU gibt es bereits ein umfangreiches Maßnahmenpaket für Nachhaltigkeit und Biodiversität. Im Zentrum steht die 2024 verabschiedete ganzheitliche Nachhaltigkeitsstrategie: Darin setzt sich die Universität Würzburg selbst das Ziel, bis 2028 die Transformation hin zu einer nachhaltigen Universität maßgeblich voranzubringen.

Viele Projekte und Einrichtungen an der JMU setzen sich für die Artenvielfalt von Tieren und Pflanzen ein. Zusätzlich zu zahlreichen Projekten aus Forschung und Lehre, beispielsweise an der Fakultät für Biologie, in den empirischen Kulturwissenschaften oder dem LehrLernGarten der Universität, gibt es hierzu aktuell verschiedene Transformationsexperimente am Nachhaltigkeitslabor WueLAB: Das Projekt „L(i)ebenswerter Campus“ fördert Biodiversität auf dem Campus Hubland, indem es die Vielfalt von Tier- und Pflanzenarten ebenso berücksichtigt wie die Bedürfnisse der Studierenden und Mitarbeitenden. Ähnlich setzen das studentische Transformationsexperiment „CampusBank“ und der CampusGarten des Referats Ökologie auf gute Aufenthaltsmöglichkeiten, Mikrohabitate und Nistmöglichkeiten.

Weiterführende Links

Nachhaltigkeitsstrategie der JMU 

Zum LehrLernGarten

Zum WueLAB

Zum Transformationsexperiment „L(i)ebenswerter Campus“

Zum Transformationsexperiment: „CampusBank"

Zum CampusGarten

Pressemitteilung zur Gründung des „Bündnisses Biodiversität Mainfranken“

Kontakt

Prof. Dr. Anja Schlömerkemper, Vizepräsidentin für Chancengleichheit, Karriereplanung und Nachhaltigkeit, vp-sustainability@uni-wuerzburg.de

Von Martin Brandstätter

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