Austausch mit südkoreanischer Generalkonsulin
17.02.2026Eunjeong Kim, Generalkonsulin des Frankfurter Konsulats der Republik Korea, hat die Universität Würzburg besucht. Im Austausch mit der Universitätsleitung ging es unter anderem um das Würzburger King-Sejong-Institut.
Seit Mai 2025 ist Eunjeong Kim Generalkonsulin des Frankfurter Konsulats der Republik Korea (Südkorea). Am Mittwoch, 11. Februar 2026, war sie zu Besuch an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU).
Universitätspräsident Paul Pauli und Doris Fischer, Vizepräsidentin für Internationalisierung und Alumni, empfingen die Generalkonsulin in der Neuen Universität am Sanderring. Im Gespräch ging es unter anderem um die im Mai anstehende Reise des Unipräsidenten nach Südkorea. Die Generalkonsulin bekundete das steigende Interesse junger Koreanerinnen und Koreaner an Deutschland als Studienort.
Zudem befürwortete sie den Ausbau des Studienangebots zu Korea an der Universität Würzburg. Im Rahmen dieses Angebots spielt das King-Sejong-Instituts an der JMU eine wichtige Rolle. Die Aufgabe dieser staatlichen koreanischen Institute besteht darin, die koreanische Sprachausbildung und Kultur weltweit zu fördern. Das Kursangebot ist dabei kostenlos und auch für Interessierte außerhalb der Uni verfügbar. Darüber hinaus wird das Institut für Kulturwissenschaften Ost- und Südasiens am Lehrstuhl für Kulturgeschichte Ostasiens zum Wintersemester 2025/26 eine Lektoren-Stelle für Koreanisch einrichten.
Alle JMU-Studierenden können im Rahmen der allgemeinen Schlüsselqualifikationen (ASQ) am Institut für Kulturgeschichte Ost- und Südostasiens das Koreanicum absolvieren. Interessierte lernen innerhalb von vier Semestern Koreanisch und tauchen in Geschichte, Kultur, Kunst und Gesellschaft des ostasiatischen Staates ein. Dieses Angebot ist für Studierende seit 2019 verfügbar; die hohe Nachfrage war mit ein Grund für die Gründung eines King-Sejong-Instituts in Würzburg.
Die Generalkonsulin besuchte auch das Institut für Kulturgeschichte Ost- und Südostasiens, wo das King-Sejong-Institut angesiedelt ist. Dort kam sie ins Gespräch mit Professor Roland Altenburger, Leiter des Lehrstuhls für Kulturgeschichte Ostasiens, und Dr. Michael Leibold.
