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Aktive Pause auf der Uni-Streuobstwiese

24.03.2026

Ab dem 24. März lädt die Initiative „Lebendiger Campus“ alle Mitglieder der Universität zu einer aktiven Mittagspause ein. Alle zwei Wochen finden dann unterschiedliche Aktivitäten auf der Streuobstwiese am Hubland statt.

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Schnell ausgebucht war der Kurs „Obstbaumpflege" der Initiative Lebendiger Campus. (Bild: Johanna Ott)

Gemeinsam die verjüngte Streuobstwiese am Hubland pflegen, sich an der frischen Luft bewegen und die Artenvielfalt auf dem Campus unterstützen: Das alles ermöglicht die aktive Mittagspause, zu der die Initiative „Lebendiger Campus“ der Universität Würzburg ab sofort einlädt.

Start ist am Dienstag, 24. März. In der Zeit von 12 bis 13 Uhr macht sich die Gruppe dann regelmäßig alle zwei Wochen (außer in den bayerischen Schulferien) am Campus Hubland Süd an die Arbeit. Treffpunkt ist der Standort „Streuobstwiese“ des Biodiversitätspfades hinter dem Biozentrum. Das Angebot richtet sich an alle Mitglieder der Universität, eine Anmeldung ist nicht nötig. Aktuell steht die Pflege der Streuobstwiese im Vordergrund; später im Jahr können sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer als „Erntehelfer“ bewähren.

Alle Termine und weitere Aktionen sind auf der Website des Lebendigen Campus zu finden.

Die Initiative Lebendiger Campus

Die Initiative Lebendiger Campus vereint Studierende, Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sowie Vertreterinnen und Vertreter des studentischen Referats Ökologie – gemeinsam und in Partnerschaft mit der Universität Würzburg. Ziel ist es, die Biodiversität am Campus Hubland systematisch zu erfassen und die Grünlandbereiche nachhaltig (um)zugestalten, um seltene Tier- und Pflanzenarten und einzigartige Biotope langfristig zu schützen.

Dabei geht es nicht nur um den Campus selbst. Die Initiative möchte auch eine Brücke schlagen zur globalen Biodiversitätskrise, einem der drängendsten Probleme unserer Zeit, das trotz seines dramatischen Ausmaßes noch zu wenig im öffentlichen Bewusstsein angekommen ist.

Pflanzaktion und Obstbaumpflege

Ein Beispiel für die Angebote der Initiative ist der Kurs „Obstbaumpflege", der Ende Februar stattgefunden hat. 20 Studierende und Beschäftigte der Universität waren dafür auf die Streuobstwiese gekommen.

Unter Anleitung von Kursleiter Krischan Cords (Main-Streuobst-Bienen eG) lernten sie zunächst die theoretischen Grundlagen der Obstbaumpflege, bevor es richtig zur Sache ging. Insgesamt wurden zehn Bäume gepflanzt – sechs alte Apfelsorten, drei Zwetschgen und eine Reneklode. Außerdem wurden einige der bestehenden Bäume gemeinsam geschnitten. Damit leistete die Gruppe einen konkreten Beitrag zur Artenvielfalt auf der artenreichen, aber pflegebedürftigen Streuobstwiese.

Kontakt

Lebendiger Campus, bz-living_campus@lists.uni-wuerzburg.de

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Von Sarah Redlich

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