CTD.QMAT26 versammelt internationale Spitzenforschung in Würzburg
22.09.2026Vom 28. September bis 2. Oktober 2026 wird Würzburg zum globalen Treffpunkt der Quantenforschung: Das Exzellenzcluster ctd.qmat und der Sonderforschungsbereich 1170 ToCoTronics richten die internationale Konferenz CTD.QMAT26 aus.
CTD.QMAT26 – die „International Conference on Complexity, Topology and Dynamics in Quantum Matter“ – ist die dritte große internationale Konferenz des Würzburg-Dresdner Exzellenzclusters ctd.qmat. Sie bringt führende Expertinnen und Experten aus aller Welt zusammen. Im Fokus stehen neuartige Quantenphänomene, die aus dem Zusammenspiel von topologischer Physik und Vielteilchen Wechselwirkungen entstehen – von topologischen Elektronenmaterialien über Quantenspinsystemen bis hin zu Photonik.
Konferenz mit internationaler Strahlkraft
Die Konferenz unterstreicht die Rolle der Stadt und der Universität Würzburg als international führender Standort der Quantenmaterialforschung. Rund 400 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus über 30 Ländern forschen im Exzellenzcluster ctd.qmat an maßgeschneiderten Quantenmaterialien mit außergewöhnlichen Eigenschaften. Die Konferenz CTD.QMAT26 bündelt diese Expertise für fünf intensive Tage in Würzburg. Es werden über 300 Forschende aus aller Welt erwartet.
Würzburg als internationaler Knotenpunkt der Quantenforschung
„Mit CTD.QMAT26 zeigen wir, dass Würzburg ein internationaler Knotenpunkt für die Erforschung komplexer und topologischer Quantenmaterialien ist“, sagt Professor Ralph Claessen, Würzburger Sprecher des Exzellenzclusters ctd.qmat und Lehrstuhlinhaber für Experimentelle Physik IV an der Universität Würzburg. „Die Konferenz bringt unterschiedliche Communities zusammen - von der kondensierten Materie über die Photonik bis zu synthetischen Quantensystemen - und schafft dabei Raum, um gemeinsam die nächsten großen Fragen der Quantenphysik anzugehen.“
Gerade das Wechselspiel aus Topologie, Komplexität und Dynamik verspricht völlig neue Anwendungen - etwa für künftige Informationsverarbeitung, Sensorik oder Energieumwandlung. CTD.QMAT26 ist deshalb bewusst interdisziplinär angelegt, um Brücken zwischen Physik, Chemie und Materialwissenschaften sowie zu neuentstehenden Forschungsfeldern zu schlagen.
Programm, Förderung und Organisation
Das wissenschaftliche Programm umfasst Plenarvorträge, Fachvorträge und Posterbeiträge zu Themen wie topologische und korrelierte Quantenmaterie, Quantenmagnetismus, topologische Photonik, getriebene und nicht gleichgewichtige Quantensysteme sowie „topology driven functionality“. Neben dem wissenschaftlichen Programm bietet die Konferenz spezielle Austauschformate für Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler sowie für das Grete-Hermann-Netzwerk. Das Grete-Hermann-Netzwerk vereint als von ctd.qmat imitierter Zusammenschluss internationale Forscherinnen im Bereich der Quantenmaterialien.
Zur Unterstützung der Teilnahme werden außerdem Stipendien der Wittenstein Stiftung vergeben, die insbesondere Nachwuchsforschenden die Teilnahme an der Konferenz ermöglichen. Stadtführungen und ein Dinner im Staatlichen Hofkeller der Würzburger Residenz bieten zusätzliche Möglichkeiten zum Netzwerken und Kennenlernen der Stadt.
Gefördert wird die Konferenz durch das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Forsten und Tourismus sowie durch die Wittenstein Stiftung.
Informationen und Kontakt
CTD.QMAT26 findet vom 28. September bis 2. Oktober 2026 im Congress Centrum statt.
Weitere Informationen und das vollständige Programm finden sich auf der Konferenzwebsite: https://ctdqmat26.de. Bei Fragen zur Konferenz steht das Organisationsteam unter ctd.qmat26@uni-wuerzburg.de zur Verfügung.
Exzellencluster ctd.qmat
Das Exzellenzcluster ctd.qmat – Complexity, Topology and Dynamics in Quantum Matter (Komplexität, Topologie und Dynamik in Quantenmaterialien) der Julius-Maximilians-Universität Würzburg und der Technischen Universität Dresden erforscht und entwickelt neuartige Quantenmaterialien mit maßgeschneiderten Eigenschaften. Etwa 300 Wissenschaftler*innen aus mehr als 30 Ländern entwerfen an der Schnittstelle von Physik, Chemie und Materialwissenschaften die Grundlagen für die Technologien der Zukunft. 2026 ist das Cluster in die 2. Förderperiode der Exzellenzstrategie des Bundes und der Länder gestartet – mit erweitertem Fokus auf die Dynamik von Quantenprozessen.

