Intern
Studierendenvertretung

Studiengebühren sind selektiv

09.12.2009

Stellungnahme des Sprecher- und Sprecherinnenrats zur neuen HIS-Studie

Die Studierendenvertretung der Uni Würzburg kritisiert seit Einführung der Studiengebühren deren Selektivität. Die nun veröffentlichten Ergebnisse der zweiten Studie des Hochschulinformations-Systems (HIS) bestätigt unsere Befürchtungen: Die sogenannte „Hochschulmaut“ hält potentielle Studienanfänger und -anfängerinnen davon ab, sich an einer Hochschule zu immatrikulieren. Rund 86.000 junge Menschen mit Hochschulzugangsberechtigung nahmen 2008 die Möglichkeit zu studieren nicht wahr; unter anderem nannten hiervon 69 % als Grund für ihre Entscheidung. (Quelle: Spiegel.de)

Der Sprecher- und Sprecherinnenrat fordert daher weiterhin die Politik auf, Studiengebühren abzuschaffen um der sozialen Selektivität Einhalt zu gebieten. Außerdem darf die Grundfinanzierung einzelner Fakultäten nicht von den Geldern der Studierenden abhängig gemacht werden, wie dies momentan teilweise der Fall ist. An die Hochschulleitung richten wir erneut den Appel, die Beiträge im Rahmen der gesetzlichen Möglichkeiten zu senken, wodurch das Studium an der Uni Würzburg im Vergleich zu anderen Unis wieder attraktiver wird.

Von Sprecher- und Sprecherinnenrat

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