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Intern
Studierendenvertretung

Michael Weis

Rechenschaftsbericht von Michael Weis (WiSe 2009/2010)

Name: Michael Weis

Kontakt: michael.weis@uni-wuerzburg.de

Herkunft: Rieneck (ca. 50 km. nordwestlich von Würzburg)

Alter: 24

Studienfach: Sonderpädagogik

Fachsemester: 8

Hochschulgruppenzugehörigkeit: GHG

AK-Betreuungen: AK Barrierefrei, AK Presse

Fachschaftenpate für: Philosophische Fakultät II

Projekte: Öffentlichkeitsarbeit, Montagsmail, Sprachrohr

Gremienmitgliedschaft: Studentischer Konvent, Kommission "Studium und Lehre"

Engagement außerhalb der Hochschule: Stadtjugendring Würzburg, Bezirksjugendring Unterfranken, Heinrich-Böll-Stiftung


Arbeitsbericht von Sprecherrat Michael Weis

Nach meiner Wahl in den Sprecher- und Sprecherinnenrat im Juli 2009  habe ich im Gremium schwerpunktmäßig folgende Arbeitsfelder übernommen:
- AK Barrierefrei
- Kommission für Studium und Lehre
- AK Presse / Sprachrohr / Öffentlichkeitsarbeit
- Fachschaftspatenschaft Phil II
Im folgenden Bericht möchte ich einen kürzen Überblick über das vergangene Hochschuljahr geben und Rechenschaft über meine Tätigkeiten ablegen. Für Rückfragen stehe ich selbstverständlich immer zur Verfügung: michael.weis@uni-wuerzburg.de

1. AK Barrierefrei
Der AK Barrierefrei hat es sich zur Aufgabe gemacht, das Studium für Menschen mit Behinderung oder Beeinträchtigung an der Uni Würzburg zu erleichtern. Unser Anliegen ist es, Barrieren abzubauen, auf Missstände hinzuweisen und für die Situation von Studierenden mit Behinderung zu sensibilisieren. Kontinuierlich deckten wir Hindernisse an der Uni aus und teilten diese der Hochschulverwaltung und dem staatlichen Bauamt mit. Im Arbeitskreis engagierten sich rund fünf Studierende, die sich regelmäßig in vierzehntägigem Rhythmus im Semester trafen. Ort der Treffen waren unterschiedliche Cafés und Kneipen in Würzburg mit dem Hintergedanken, diese im Bezug auf Barrierefreiheit zu testen.  Die Ergebnisse ließen sich in dann im „Sprachrohr“ nachlesen. Weiterhin hatten wir die katastrophale Situation des städtischen ÖPNV näher ins Visier genommen und einen Beschwerdebrief an die WVV verfasst, in dem die Missstände – die schon seit Langem bekannt sind – detailliert geschildert wurden. Im Sommersemester organisierten wir außerdem einen Selbsterfahrungstag, bei dem 12 Teilnehmerinnen Würzburg mit verbundenen Augen oder im Rollstuhl erkunden konnten. Zu guter letzt waren wir mit einem Infostand auf der Erstimesse im Oktober 2009, sowie auf dem Wittel-Flohmarktfest im Juni 2010 anwesend, um auf uns und unsere Arbeit aufmerksam zu machen.


Persönlich stand ich noch n engem Kontakt mit der Mitarbeiterin Kontakt- und Informationsstelle für Studierende mit Behinderungen und chronischen Krankheiten (KIS). Neben gegenseitiger Unterstützung und Beratung setzten wir uns in den universitären Gremien für die Beseitigung baulicher Barrieren ein. In Zukunft wollen wir außerdem vermehrt das Thema „Inklusive Didaktik“ an der Hochschule vorantreiben.

 

2. Kommission für Studium und Lehre
Im Bereich der Kommissionen herrschte in den ersten drei Monaten unserer Amtszeit Funkstille. Erst im neuen Jahr, im Januar 2010, traf sich die Kommission für Studium und Lehre, in die ich hinein berufen wurde. Inhalte der Kommission waren überwiegend die Änderungen der fachspezifischen Bestimmungen der modularisierten Studiengänge, wodurch diese studierbarer gemacht werden sollten. Von studentischer Seite aus brachte ich die Themen „Evaluation der Lehre“, sowie „Inklusive Didaktik“ ins Gremium ein.

 

3. AK Presse / Sprachrohr / Öffentlichkeitsarbeit
Die Arbeitskreis Presse, der mit der Erstellung des „Sprachrohr“ betraut ist, verlangte von mir das zeitintensivste Engagement. Neben den regelmäßigen AK-Treffen (1-2 pro Ausgabe) erforderte vor allem die inhaltliche Vorbereitung und Koordination der Zeitung hohen personellen Einsatz. In einer ersten Phase mussten Themen gefunden und verteilt werden. Anschließend war es daran, alle Beiträge rechtzeitig einzuholen (was sich nicht immer als einfach herausstellte) und gegenzulesen, damit mit dem Layout begonnen werden konnte. Und nachdem eine Ausgabe in den Druck ging, musste schon wieder die nächste in Angriff genommen werden. Ohne den vom Studentenwerk gestellten Layouter hätte ich sicherlich Schwierigkeiten gehabt , immer den Abgabetermin der Druckerei einzuhalten. Tatkräftige Unterstützung erhielt ich außerdem von der knapp zehnköpfigen Redaktion, die mit abwechslungsreichen Artikeln das „Sprachrohr“ mit Leben füllten. Ich war stets um ein klares inhaltliches Profil, sowie eine ausgewogene Berichterstattung bemüht und denke,, dass man die positive Entwicklung der Zeitung in meiner Amtszeit erkennen kann, wenn man die einzelnen Ausgaben miteinander vergleicht.


Neben unserem Printerzeugnis versuchte ich weiterhin die Arbeit des Sprecher- und Sprecherinnenrats durch Öffentlichkeitsarbeit im Internet näher an die Studierenden heranzubringen und transparenter zu machen. Zum einen wurde von mir aus diesem Anliegen heraus ein Account im StudiVZ und auf anderen Plattformen eingerichtet. Auf diesem Wege erreichen wir schnell und effektiv viele Kommilitoninnen und Kommilitonen. Auch die direkte und unverbindliche Art mit uns Kontakt aufzunehmen wird rege genutzt und so erhalten wir meist mehrere Anfragen pro Monat, die ich immer gerne beantwortete. Weiterhin  verfasste ich einen wöchentlichen Newsletter ein. Wer ihn bezog, erhielt jeden Montag aktuelle Infos von uns und unseren Arbeitskreisen. Das Angebot erfreut sich großer Beliebtheit und wird durchweg positiv bewertet.


4. Fachschaftspatenschaft Phil II
Zur Fachschaft der Philosophischen Fakultät habe ich mich als zuständiger Pate stets um intensiven Austausch und Kontakt bemüht. Von Zeit zu Zeit schaute ich im Fachschaftszimmer vorbei und versuchte immer über aktuelle Projekte und Tätigkeiten informiert zu sein. Vor allem bei den Themen „Inklusion“, sowie „Evaluation der Lehre“ gab es eine enge Zusammenarbeit zwischen mir und der Fachschaft.

 

5. Resümee

Nachdem der Großteil meiner Amtszeit schon vorbei ist, blicke ich auf einige innovative Ideen, die ich in den Sprecher- und Sprecherinnenrat einbringen konnte. Obwohl die Arbeit in der Studierendenvertretung den größten Anteil meiner wöchentlichen „Arbeitszeit“ ausmachte, hatte ich nie das Gefühl, ich hätte genug getan. Das wirkte einerseits von Zeit zu Zeit unbefriedigend, anderseits spornte es auch unheimlich an. Vor allem im Bereich Öffentlichkeitsarbeit und Barrierefreiheit konnte ich Akzente setzen, die die Arbeit meiner NachfolgerInnen positiv beeinflussen wird. Ich bin zufrieden mit der geleisteten Arbeit, etwas traurig, dass die intensive und spannende Zeit fast vorüber ist, und dennoch froh, mich in den letzten beiden Semestern meines Studiums, diesem wieder vermehrt zuwenden zu können.