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Intern
Studierendenvertretung

Bericht Andreas Hanka (Jan 'o8)

  

Bericht: Andreas Hanka

 

Liebe Kommilitoninnen und Kommilitonen,

     am 11. Juli 2oo7 wurde ich vom Studentischen Konvent zum Mitglied des Sprecher- und Sprecherinnenrates gewählt, kurz darauf zusätzlich zum Vorsitzenden des Gremiums.

Schon vor dem Amtsantritt am o1. Oktober habe ich begonnen, die Amtsgeschäfte zu führen. Dabei ist v.a. die Leitung der Klausurtagung im August auf Burg Rothenfels und die Planung der Umstrukturierung des Büros der Studierendenvertretung hervorzuheben. Durch die mit dem neuen Bayerischen Hochschulgesetz (BayHSchG) und die neue Grundordnung der Universität geänderte Struktur der Studierendenvertretung - also die Einführung des Fachschaftenrates als neues Gremium und die Erhöhung der Anzahl der Mitglieder des Sprecher- und Sprecherinnenrates von vier auf sieben – habe ich einige Änderungen initiiert, voranzustellen ist dabei die Umgestaltung des alten „Chaosraumes“ zu einem funktionalen Sitzungszimmer. Dieser Raum dient außer für die wöchentlich stattfindenden, von mir geleiteten, Sitzungen des Sprecher- und Sprecherinnenrates auch als Raum für das im wöchentlichen Wechsel stattfindende Beratungsangebot der Arbeitsagentur und der AOK.  Darüber hinaus steht der Raum den Arbeitskreisen der Studierendenvertretung ebenso zur Verfügung wie den Fachschaften. Zusätzlich wurden weitere Computer angeschafft, u.a. ein Apple iMac, der insbesondere für Layout-Zwecke allen Mitgliedern der Studierendenvertretung (also auch den Fachschaften!) zur Verfügung steht.

Durch das Amt des Vorsitzenden wurde ich auch Ansprechpartner für die Sekretärinnen, bzw. die Zentralverwaltung in Personalfragen. Die Verlängerung des Vertrages von Frau Grimm nach langwierigen Diskussionen mit der Zentralverwaltung - in der u.a. von der Kanzlerin die Finanzierung der Stelle aus Studiengebühren gefordert wurde - und die damit sichergestellten Öffnungszeiten des Büros und die damit verbundenen Serviceleistungen für die Studierenden sind hier insbesondere hervorzuheben.

Auch ansonsten haben die durch den Vorsitz auf mich zugekommenen verschiedenen Aufgaben (z.B. der Koordination, Antragsstellung, etc.) einen nicht zu gering zu schätzenden Anteil meines Engagements ausgemacht. Zu Beginn der Amtszeit wurde mir durch den Sprecher- und Sprecherinnenrat - gemeinsam mit meiner Kollegin Tatjana Weber - die Befugnis zur sachlichen  und rechnerischen Feststellung der Auszahlungsbelege nach Art.  53, Abs. 2., Satz 8 BayHSchG übertragen. Der Haushalt der Studierendenvertretung, der von allen drei Gremien der uniweiten Studierendenvertretung mehrheitlich verabschiedet wurde, wurde durch mich aufgestellt.

Zu den Sitzungen des Sprecher- und Sprecherinnenrates habe ich außerdem Gespräche mit verschiedenen anderen Hochschulakteuren organisiert, hier zu nennen sind u.a. die Kanzlerin und der Präsident der Universität, der Geschäftsführer des Studentenwerks und der Leiter der Universitätsbibliothek.

Die Betreuung der Homepage und die damit verbundenen Umstrukturierung – die noch nicht abgeschlossen wurde – sowie die Betreuung der aktuellen Meldungen liegt ebenfalls in meinem Aufgabenbereich. Newsartikel von allgemeinem Interesse der Studierenden innerhalb des Aufgabenbereichs der Studierendenvertretung nehmen wir gerne zur Veröffentlichung entgegen!

Als erstes Projekt meiner Amtszeit habe ich die Erstsemester-Informationsmesse organisiert, die insbesondere aufgrund der Zuweisung der Stände nach „Interessengebieten“ Lob bei den auftretenden Organisationen erntete. Bei meinem Kollegen Manuel Krone möchte ich mich hier für die Organisation des Stellwandtransportes bedanken.

Neben der Organisation der beiden Erstis Only-Veranstaltungen (Nachtwächterführung und Weinprobe im Residenzweinkeller) im Wintersemester und der zweiten Weinprobe im offenen Verkauf waren die Partnerhochschulwochen ein Projekt, das mir sehr am Herzen lag. Die Information der hiesigen Studierenden über die Möglichkeit eines Auslandsstudiums oder -praktikums anhand der Partnerhochschulen unserer Universität in Form von Schautafeln, angereichert mit Informationsveranstaltungen (etwa von Heimgekehrten und Gaststudierenden verschiedener Partnerunis, Infoständen (etwa des DAAD) und länderspezifischem Essen in den Mensen  dürften viele Studierende erreicht haben und vielleicht auch motiviert haben. In diesem Zusammenhang möchte ich Doris Aschenbrenner für das aufwendige und zeitraubende Layouten der Länderplakate danken und Tatjana Weber und Sarah Caggiano für ihre Unterstützung dabei. Außerdem gilt mein herzlicher Dank Arne Hopf vom Akademischen Auslandsamt, der mit seinem nicht selbstverständlichen Engagement die Partnerhochschulwochen erst ermöglicht hat.

Der Kontakt zum Studentenwerk Würzburg als Einrichtung speziell für die sozialen Belange der Studierenden war mir von Anfang an wichtig und ich glaube sagen zu können, dass unser Verhältnis zum Studentenwerk sehr gut ist. Die Belange der Studierenden durfte ich sowohl in der Vertreterversammlung sowie im Verwaltungsrat des Studentenwerks vertreten, ebenso versuche ich die Interessen des Studentenwerks aufgrund dieser Funktionen , etwa im Gespräch mit Kommunal- und Landespolitik, zur Sprache zu bringen und voranzutreiben.

Die Einladung zum Semestergespräch bei Wissenschaftsminister Dr. Thomas Goppel zum Thema Studienbeiträge nutzte ich, um Termine bei den hochschulpolitischen Sprechern der im Landtag vertretenen Parteien zu organisieren. Nach München fuhren Doris Aschenbrenner in ihrer Funktion als Senatorin, Mirijam Geßler in ihrer Funktion als Fachschaftenratsvorsitzende, Sarah Caggiano als Leiterin des AK Hopo und ich als Vorsitzender des Sprecher- und Sprecherinnenrates. Als Themen standen für uns der Bauunterhalt, die Kinderbetreuung, die Studiengebühren (insbesondere ihre Verteilung und Verwendung), die Umstellung auf Bachelor/Master Studiengänge sowie die staatlichen Zuschüsse an die Studentenwerke im Mittelpunkt. Die Treffen mit Dr. Ludwig Spaenle (CSU), Wolfgang Vogel (SPD) und Ulrike Gote (GRÜNE) waren mit einer Ausnahme produktiv und brachten uns einige Ideen für unsere weitere Arbeit.  Das Gespräch mit Herrn Staatsminister entsprach den darin gesetzten Erwartungen. Dennoch haben wir die Interessen der Würzburger Studierenden artikuliert und Verbesserungen, u.a. in den eben genannten Themenbereichen, angemahnt.

Die aus den Gesprächen im Landtag entstandene Idee, eine Petition zum Bauunterhalt, der Universität in den Landtag einzureichen war eine der Hauptaktivitäten seit den Weihnachtsfeiertagen. Gemeinsam mit meinen Kolleginnen Doris Aschenbrenner, Mirijam Geßler und Sarah Caggiano habe ich die Petition - anhand der Recherchen der Studentischen Senatorin - geschrieben und betreue sie seitdem in Form von Presse- und politscher Arbeit. Die Reaktionen der Öffentlichkeit und der Politik scheinen uns recht zu geben, die nächste Aktion in diesem Zusammenhang stellt eine Ortsbegehung mit Abgeordneten des Bayerischen Landtags sowie Vizepräsident Dr. Kaiser für die Hochschulleitung und Herrn Maußner vom Unibaumamt dar.

Ein zweites Betätigungsfeld stellt die Information der Studierenden über die am 2. März stattfindende Kommunalwahl dar. Im Rahmen der Homepage der Studierendenvertretung und unserer neuen Publikation ‚Sprachrohr‘ stellen wir den Wahlmodus sowie die Möglichkeit der Briefwahl in den Vordergrund. Außerdem haben wir über die Möglichkeit informiert Wahlhelferin bzw. -helfer zu werden und die studentischen Kandidatinnen und Kandidaten um kurze Portraits gebeten, die auch im Rahmen des ‚Sprachrohr‘ bzw. der Homepage veröffentlicht werden sollen.

Auch über diese Aktion hinaus beteilige ich mich am Entstehen und der Konzeption der Zeitung, ebenso wie zuvor an dem Magazin ‚gewürzt!‘.

Zu meinem Engagement im Rahmen und Betreuung der Arbeitskreise folgendes: Der AK Internationales läuft sehr gut, das Theater konnte leider bisher insbesondere aufgrund terminlicher Schwierigkeiten und Engpässe nicht wiederbelebt werden. Mein Kontakt zum AK Barrierefrei ist bedauerlicherweise eher sporadisch, dennoch setze ich mich für dessen Ziele in Zusammenarbeit mit dem Behindertenbeauftragten der Universität Prof. Lelgemann und seiner Mitarbeiterin Frau Klostermann und den Mitarbeitern des Bauamtes ein.

Nur eine kurze Erwähnung soll meine hohe Büroanwesenheit und die damit verbundene Beratung von Studierenden vor Ort, meine Mithilfe und Anwesenheit bei verschiedenen anderen Veranstaltungen und Aktionen der Studierendenvertretung (z.B. ErstiParty, Ersti-Tüteln und -Tisch,…) sowie Gespräche mit universitären, kommunalen und politischen Entscheidungsträgern finden.

Abschließend möchte ich all jenen danken, die meine und die Arbeit der Studierendenvertretung im Allgemeinen unterstützen, insbesondere den Sekretärinnen Frau Pia Grimm und Frau Claudia Scheuermann sowie unseren Ansprechpartnerinnen und -partnern in der Zentralverwaltung.