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Intern
    Studierendenvertretung

    ÖPNV-Gespräch mit Stadt und Landkreis Würzburg

    30.11.2019

    Am 29.11. trafen sich Vertreter*innen verschiedener Interessensgruppen aus Stadt und Landkreis, um die Zukunft des ÖPNV rund um Würzburg zu diskutieren. Mitglieder der Studierendenvertretung brachten dabei die Anliegen der Studierenden ein.

    Am 29.11. trafen sich Vertreter*innen verschiedener Interessensgruppen aus Stadt und Landkreis, um die Zukunft des ÖPNV rund um Würzburg zu diskutieren. Mitglieder der Studierendenvertretung brachten dabei die Anliegen der Studierenden ein.
    Die Diskussion in Kleingruppen lief zu unserer Freude sehr konstruktiv ab. Es bestand weitgehende Einigkeit darüber, dass die Stadt und ihre Zufahrtsstraßen völlig überlastet sind. Daher wurde mehrfach gefordert, Busspuren einzuführen, um den ÖPNV als das schnellere Verkehrsmittel zu etablieren.
    Im Interesse der Studierenden konnten wir darauf aufmerksam machen, dass die schlechte Anbindung der umliegenden Gemeinden in Kombination mit der Wohnraumsituation in Würzburg ein großes Problem darstellt. Internationale Studierende haben teilweise so schlechte Erfahrungen gemacht, dass sie davon abraten, Würzburg als Ziel eines Auslandssemesters zu wählen. Einige Vertreter*innen aus dem Landkreis bestätigten die suboptimale Anbindung ihrer Gemeinden und schlossen sich unseren Forderungen nach Verbesserungen an.
    In der Diskussion kam eine Vielfalt von Lösungsvorschlägen auf. Eine Kombination von Stellplätzen für Fahrräder und PKWs an Haltestellen zusammen mit einer deutlichen Verdichtung des Taktes könnte die Attraktivität des ÖPNV deutlich steigern. Für die langfristige Planung wurde auch die Verlängerung der Straßenbahnlinien über die Stadtgrenzen hinaus angesprochen.
    Als nächsten Schritt wollen Stadt und Landkreis Würzburg ein gemeinsames Gremium bilden, das eine dauerhaft gute Kooperation zu diesem Thema sicherstellen soll. Wir begrüßen, dass die Förderung des ÖPNV eine Priorität für die Lokalpolitik geworden ist, und werden auch weiterhin gerne unsere Interessen einbringen.

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