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dpa, 14.o1.

  

dpa, 14.o1.:
Studenten wenden sich wegen maroder Uni-Gebäude an den Landtag.

Würzburg / München (dpa/lby) - Die Studenten der Universität Würzburg haben in einer Petition an den Landtag den maroden Zustand einiger Hochschulgebäude beklagt. Die Studentenvertretung forderte in dem Schreiben an die Abgeordneten mehr Geld, unter anderem zur Sanierung von Dächern der Mensa und von Sanitäreinrichtungen, hieß es in einer Mitteilung vom Montag. Die beim Wissenschaftsministerium beantragten Mittel seien in den vergangenen Jahren kaum bewilligt worden. Die Hochschulleitung unterstützt die Petition.

   "Eine weitere Verzögerung von umfassenden Baumaßnahmen an der Universität Würzburg wird dazu führen, dass viele Gebäude innerhalb weniger Jahre gar nicht mehr genutzt werden können", hieß es in dem Schreiben. Allein im Jahr 2006 seien über 75 Prozent der beantragten Gelder nicht bewilligt worden. Insgesamt seien seit 1999 mehr als 70 Millionen Euro nicht genehmigt worden. "Kein Wunder, dass bei uns bald die Decken runterkommen", sagte der Vorsitzende des Sprecher- und Sprecherinnenrates, Andreas Hanka.

   Zugleich forderten die Studentenvertreter eine schnelle Umsetzung der Pläne, die freiwerdende US-Kasernenanlage Leighton Barracks für die notwendige Erweiterung des Uni-Campus zu nutzen. Hintergrund sind Prognosen, dass die Studentenzahlen in Würzburg in den nächsten Jahren von 20.000 auf bis zu 30.000 steigen könnten.

Das Wissenschaftsministerium räumte am Montag in München ein, dass an den Hochschulgebäuden Modernisierungsbedarf bestehe. Dennoch seien in den vergangenen Jahren beträchtliche Mittel in die Erneuerung der Uni investiert worden. Beispielsweise seien rund 71 Millionen Euro für Baumaßnahmen an die Medizinische Fakultät in Würzburg geflossen. Für den Umbau der Uni-Zahnklinik habe der Freistaat 50 Millionen Euro bereitgestellt. Zudem befasse sich derzeit eine Projektgruppe des Freistaats mit den Leighton Barracks. Bis zum Sommer soll geklärt werden, ob das Gelände für die Campus-Erweiterung geeignet sei. "Eine Entscheidung zum Gebäudebestand der Universität Würzburg wird im Lichte dieser Entwicklung zu treffen sein", hieß es in der Mitteilung.