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    Trauer um Barbara Stamm: Ihr großer Einsatz für Universität und Universitätsklinikum bleibt unvergessen

    10/05/2022

    Die Universität Würzburg trauert um ihre Ehrensenatorin Barbara Stamm. Die CSU-Politikerin und ehemalige Landtagspräsidentin verstarb am heutigen Mittwoch im Alter von 77 Jahren.

    Der frühere Universitätspräsident Alfred Forchel gratuliert Barbara Stamm nach der Verleihung der Ehrensenatorwürde im Jahr 2019.
    Der frühere Universitätspräsident Alfred Forchel gratuliert Barbara Stamm nach der Verleihung der Ehrensenatorwürde im Jahr 2019. (Image: Rudi Merkl)

    „Barbara Stamm hat über viele Jahre mit großem persönlichem Einsatz die Geschicke der Julius-Maximilians-Universität (JMU) Würzburg mitgestaltet und hierfür sind wir ihr zu großem Dank verpflichtet“, betont Universitätspräsident Professor Paul Pauli. Als Kuratoriumsmitglied der Universität begleitete und unterstützte sie die Anliegen und Vorhaben der JMU stets mit bewundernswertem Geschick, großem Wohlwollen und Weitsicht. So trug sie 2009 entscheidend dazu bei, die Erweiterung des Universitätscampus‘ auf dem Hubland im Rahmen der Konversion zu ermöglichen.

    Professor Matthias Frosch, Dekan der Medizinischen Fakultät der JMU, betont außerdem, dass Barbara Stamm sich „neben ihrem Einsatz für eine optimierte und menschengerechte Versorgung dankenswerterweise immer auch der Bedeutung von medizinischer Forschung bewusst war. So trug sie unter anderem maßgeblich dazu bei, dass wir uns heute in Würzburg mit dem Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI) schmücken können.“

    Unterstützerin zahlreicher universitärer Projekte

    Als prominente Unterstützerin brachte sich Barbara Stamm zudem in unschätzbarer Weise in zahlreiche universitäre Projekte ein, zum Beispiel als Ehrenpräsidentin der Stiftung „Forschung hilft“ des Vereins „Hilfe im Kampf gegen Krebs e.V.“ und als Schirmherrin für das 400. Jubiläumsjahr unserer Universitätsbibliothek. Im Rahmen der „Elterninitiative leukämie- und tumorkranker Kinder Würzburg e.V.“ sowie der Interessengemeinschaft zur Förderung der Kinder der Würzburger Intensivstation e.V. (KIWI) engagierte sie sich in beeindruckender Weise für die Betroffenen und Angehörigen, unter anderem für kliniknahe Wohnungen für Familienmitglieder während der Therapie.

    Gerade auch im Bereich des Universitätsklinikums hat Barbara Stamm vieles für die JMU bewegt und nachhaltig gefördert, beispielsweise das Deutsche Zentrum für Herzinsuffizienz (DZHI) oder das Comprehensive Cancer Center (CCC) sowie zahlreiche Baumaßnahmen zur weiteren Optimierung der klinischen Versorgung und Infrastruktur. „Die Universität Würzburg wird Frau Stamm ein ehrendes Andenken bewahren“, so Professor Pauli.

    Zur Meldung des Bayerischen Landtags.

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