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    Matthias Frosch führt Medizinischen Fakultätentag

    07/02/2019

    Der Medizinische Fakultätentag hat Professor Matthias Frosch mit großer Mehrheit zu seinem neuen Präsidenten gewählt. Frosch ist Mediziner, Mikrobiologe und Dekan der Medizinischen Fakultät der Uni Würzburg.

    Prof. Dr. Matthias Frosch, Dekan der Medizinischen Fakultät der Uni Würzburg und seit 1. Juli 2019 Präsident des Medizinischen Fakultätentages.
    Matthias Frosch, Dekan der Medizinischen Fakultät der Uni Würzburg und seit 1. Juli 2019 Präsident des Medizinischen Fakultätentages. (Image: Medizinischer Fakultätentag / Regina Sablotny)

    Er ist der Dachverband der medizinischen Ausbildungs- und Forschungsstätten Deutschlands, die gemeinsam in über 70 verschiedenen Studiengängen die Ausbildung von rund 93.000 Studierenden der Human- und Zahnmedizin sowie der Gesundheitswissenschaften verantworten: der Medizinische Fakultätentag (MFT). Jetzt hat die Mitgliederversammlung des Medizinischen Fakultätentags den Würzburger Mediziner Matthias Frosch zu ihrem neuen Präsidenten gewählt.

    Frosch hat an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) den Lehrstuhl für Hygiene und Mikrobiologie inne und leitet das gleichnamige Institut; seit 2006 ist er Dekan der Medizinischen Fakultät der JMU. Dem Medizinischen Fakultätentag ist er kein Unbekannter: Seit 2016 war er bereits dessen Vizepräsident.  Froschs Amtszeit beginnt im Juli 2019, sie beträgt drei Jahre.

    Die prägende Rolle der Universitätsmedizin stärken

    Frosch tritt die Nachfolge von Heyo K. Kroemer an, der aufgrund seines neuen Amts als Vorstandsvorsitzender der Charité vorzeitig aus dem Präsidium des MFT ausscheidet. „Die deutsche Universitätsmedizin hat Heyo Kroemer sehr viel zu verdanken“, so der neugewählte MFT-Präsident. „Heyo Kroemer hat mit großem Weitblick die Herausforderungen der Universitätsmedizin erkannt und sich für ihre nachhaltige Entwicklung erfolgreich engagiert. Und er hat den Medizinischen Fakultätentag zu einem schlagkräftigen politischen Akteur gemacht. Auf diese Gestaltungskraft der Medizinischen Fakultäten werde ich meine Arbeit aufbauen, um zusammen mit dem Verband der Universitätskliniken die prägende Rolle der Universitätsmedizin in Forschung, Lehre und Krankenversorgung weiter zu stärken“, so Frosch.

    Das Medizinstudium weiterentwickeln

    In den anschließenden Diskussionen der Mitgliederversammlung standen vor allem die Umsetzung des Masterplans Medizinstudium 2020, die Kompetenzorientierung des Medizinstudiums, die Qualität des Praktischen Jahres und die neue Zahnärztliche Approbationsordnung im Vordergrund. „Diese Themen werden die Arbeit des MFT-Präsidiums auch in den kommenden Jahren entscheidend bestimmen. Der MFT wird bei der Ausgestaltung des Masterplans und der kompetenzorientierten Weiterentwicklung des Medizinstudiums mit den Gesundheits- und Wissenschaftsministerien sowie weiteren beteiligten Verbänden eng und vertrauensvoll zusammenarbeiten“, betont Matthias Frosch. „Solche inhaltlichen Reformen können allerdings nur umgesetzt werden, wenn auch die finanziellen und strukturellen Rahmenbedingungen in der Universitätsmedizin für Forschung und Lehre gleichermaßen verbessert werden“.

    Kontakt

    Prof. Dr. Matthias Frosch, Tel.: +49 931 31-46160, mfrosch@hygiene.uni-wuerzburg.de

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