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    Ein Festival auf dem Campus

    07/15/2016

    4.500 Besucher haben beim Campusfestival Wissenschaft zum Anfassen erlebt. Auf dem Fest wurde außerdem ein studentisches Projekt mit einem Preis ausgezeichnet.

    Universitätspräsident Alfred Forchel mit Franziska Scheidemantel, Pascal Bunk und Wiebke Degler vom Campus-Garten-Team sowie mit Univizepräsidentin Barbara Sponholz (von links) bei der Preisüberreichung. (Foto: Uni Würzburg)
    Universitätspräsident Alfred Forchel mit Franziska Scheidemantel, Pascal Bunk und Wiebke Degler vom Campus-Garten-Team sowie mit Univizepräsidentin Barbara Sponholz (von links) bei der Preisüberreichung. (Foto: Uni Würzburg)

    Schwebende Magneten und fliegende Quadrokopter sehen, fleischfressende Pflanzen bestaunen und Minigolf mit Lasern erleben: Das und vieles mehr erwartete die rund 4.500 Besucher des Würzburger Campusfestivals am 3. Juli 2016. An rund 60 Ständen auf dem Hubland-Campus gab es Wissenschaft zum Anfassen und Einblicke in die Forschung und die Studiengänge der Universität Würzburg.

    Ein Höhepunkt des Festivals: Univizepräsidentin Barbara Sponholz überreichte dem Referat Ökologie der Studierendenvertretung für seinen Campus-Garten das Qualitätssiegel „Ausgezeichnetes UN-Dekade Projekt 2016“. Damit werden Projekte gewürdigt, die einen Beitrag zur Erhaltung, Erforschung oder Vermittlung der biologischen Vielfalt leisten.

    Der Campus-Garten liegt beim Students‘ House im Emil-Hilb-Weg 24 auf dem Campus Nord. Studierende können dort jederzeit kostenlos mitgärtnern; das Referat Ökologie stellt Werkzeuge, Wasser, Baumaterialien und sogar Saatgut und Setzlinge frei zur Verfügung. Nach der Preisverleihung konnten die Festivalbesucher bei Führungen mehr über das Konzept des Urban Gardening und die Artenvielfalt im Campus-Garten erfahren.

    Am Stand der Politik und Soziologie

    Alternativ konnten sich die Besucher an einem der zahlreichen Stände über Wissenschaft und Forschung informieren – zum Beispiel beim Institut für Politikwissenschaft und Soziologie, das mit dem Thema „Politik und Gesellschaft (er-)leben“ vertreten war.

    In einem Quiz durften alle Gäste ihr Wissen in Politik und Soziologie testen. Es ging dabei unter anderem um die Zuordnung von Personen aus der Politik, um Wissen über die Europäische Union oder um die Verbindung von Berufen und Gehältern. Auch ganz junge Besucher konnten sich politisch betätigen: Für sie gab es Flaggen zum Ausmalen und ein Europa-Puzzle.

    Viele Gäste nutzten die Möglichkeit auch, um sich über die Berufswelt der Politik- und Soziologie-Absolventen zu erkundigen. Dabei konnte das Festival-Team des Instituts das Klischee vom „taxifahrenden Sozialwissenschaftler“ widerlegen und zahlreiche Berufsbilder präsentieren, die sich durch den Bachelor-Studiengang „Political and Social Studies“ eröffnen. Auch Perspektiven nach einem Lehramtsstudium in den Fächern Arbeitslehre und Sozialkunde wurden vorgestellt.

    Schüler-Forscher des Jahres 2016 gekürt

    Weiterer Höhepunkt: die „Meile der jungen Forscher“. Dort präsentierten Schülerinnen und Schüler aus den Kooperationsschulen der Universität Projekte, die sie im Programm „Würzburg – Stadt der jungen Forscher“ bearbeitet hatten. Eine Jury nahm sich auf dem Festival viel Zeit, um die besten Schüler-Projekte herauszufiltern und die „Schüler-Forscher des Jahres 2016“ zu küren.

    Drei Schulen erhielten am Ende Preise von jeweils 500 Euro. In der Kategorie „Größter wissenschaftlicher Anspruch“ gewann das Projekt „Rot oder blau – was macht dich schlau?“ vom Martin-Pollich-Gymnasium in Mellrichstadt. Den Preis für herausragende Präsentation erhielt das Röntgen-Gymnasium Würzburg für sein Projekt „Auf dem Weg ins Weltfinale“. Dabei ging es um die Entwicklung und Programmierung eines Roboters für die World Robot Olympiad 2015 in Katar. Als originellste Idee wurde „Energiesparen nach Eisbärenart“ vom Friedrich-List-Gymnasium Gemünden gekürt.

    Physikanten mit Bühnenexperimenten

    Den Abschluss des Festivals bildete am Nachmittag schließlich die Wissenschafts-Show der „Physikanten“. Deren ungewöhnliche Bühnenexperimente standen ganz im Zeichen der Fußball-Europameisterschaft.

    Einige Weblinks

    Würdigung des Campus-Gartens auf den Webseiten der UN-Dekade

    Das Campusfestival bei „Würzburg – Stadt der jungen Forscher“

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    By Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

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