Deutsch Intern
  • Eine Studentin steht vor einem Hörsaalgebäude der Universität Würzburg.
Academic Advising Center

Sprache, Kultur und Medien

 Das Programm befindet sich noch in der Planung und wird bis zum Start des Schnupperstudiums fortlaufend aktualisiert. 

Anglistik / Amerikanistik

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Do 12:15 - 13:45 Uhr - Übungsraum 13 (Philosophiegebäude)
    Ausfalltermin: 04.06.2026

Dozentin: Prof. Dr. Kirsten Sandrock

Inhalt:

He was not of an age, but for all time" - this is what Shakespeare's contemporary Ben Jonson wrote about William Shakespeare (1564-1616). Shakespeare's works continue to be among the most widely read and performed literary works in the Anglophone world until this day. This class is meant as an introduction to Shakespeare's dramas and sonnets while also offering insights into his larger literary oeuvre, his life, age, and reception history. We will study the historical and literary traditions that are useful to understand Shakespeare's works and also discuss basic strategies how to read early modern texts.
You do not have to be familiar with Shakespeare's works yet to take this class, but you should be willing to engage with his texts in their English versions and to read both primary and secondary sources in order to become (more) familiar with early modern literature.

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Di 14:15 - 15:45 Uhr - Hörsaal 3 (Philosophiegebäude)

Dozent: Prof. Dr. Thomas Baier, Prof. Dr. Kirsten Sandrock

Inhalt: 

Die Vorlesungen richten sich an alle Studierenden und können während des gesamten Studiums belegt werden. Es gibt zwei Typen von Vorlesungen:
1) Unter dem Titel „Survey British Literature and Culture“ wird im Laufe von 6 Semestern ein Zyklus von Vorlesungen angeboten, der die Epochen der Frühen Neuzeit, des 18. Jahrhunderts, der Romantik, des Viktorianismus, der Moderne sowie der Postmoderne durchläuft und Ihnen damit einen systematischen Überblick über die wichtigsten Epochen, Autoren und Werke der englischen Literatur sowie ihre kulturhistorischen Kontexte bietet.
2) Der zweite Typus von Vorlesungen deckt aktuelle, forschungsnahe Themen der englischen Literatur- und Kulturwissenschaft ab.

Classics (Latein, Griechisch)

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Mo 10:15 - 11:45 Uhr - Toscanasaal (Residenz)

Dozent: Dr. Florian Leitmeir

Inhalt:

Die Kulturgeschichte Italiens – Roms, aber auch der Etrusker und anderer Ethnien – und des römischen Imperiums zählt zu den Kernbereichen der Klassischen Archäologie. Im Rahmen der Vorlesung wird in die Fragestellungen und Methoden der römisch-italischen Archäologie eingeführt und Grundwissen über die römische Kunst- und Kulturgeschichte vermittelt. Dabei werden zentrale Denkmäler und Kunstgattungen (z. B. Architektur, Plastik, Malerei und Mosaik) in ihre kulturgeschichtlichen Zusammenhänge, etwa in öffentliche, sakrale, private oder sepulkrale Räume eingebettet. In der begleitenden einstündigen Übung (EKA) werden die Inhalte der Vorlesung an einzelnen Fallbeispielen vertieft. Auf diesem Wege sollen die Studierenden nicht nur Grundkenntnisse der römisch-italischen Kunst- und Kulturgeschichte erwerben, sondern auch in die Lage versetzt werden, zentrale Monumente und Kunstgegenstände wiederzuerkennen und in ihrem historischen Kontext zu verorten.

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Mi 08:15 - 09:45 Uhr - Hörsaal I (Residenz
    Ausfalltermin: 24.06.2026

Dozent: Dr. Florian Leitmeir

Inhalt:

Römische Wandmalerei, die vor allem aus den Vesuvstädten Pompeji und Herculaneum in großen Mengen erhalten geblieben ist, ist ein den Alltag der Bürger, insbesondere der Oberschicht, prägendes Element. Die Wandgestaltung, der kompositorische Aufbau, war stark genormt und folgte zeitspezifischen Tendenzen (2-4 pompejanischer Stil), so dass die Analyse der Wandmalerei eine gute Datierungsgrundlage bietet. Gleichzeitig bietet aber die große Themenvielfalt der Bilder und die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Themen und Motive eine große Variationsbreite, die eine ganz unterschiedliche Schwerpunktsetzung erlaubte. Somit spiegeln die Bilder und Bildensembles verschiedene kulturelle und auch soziale Diskurse wieder und zeigen die unterschiedlichen Interessen und vielleicht auch den unterschiedlichen Geschmack der Auftraggeber.

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Mo 14:15 - 15:45 Uhr - Hörsaal I (Residenz)

Dozent: Dr. Marcel Danner         

Europäische Ethnologie/Empirische Kulturwissenschaft

wöchentliche Onlineveranstaltung

  • Do 8:15 - 9:45 Uhr - via Zoom
    Ausfalltermin: 04.06.2026

Dozentin: Luise Stark, MA

Inhalt:

Medienproduzent*innen müssen sich heute mehr denn je die Frage stellen: Wie können Inhalte glaubhaft transportiert werden?
Als der YouTuber Rezo und das öffentlich-rechtliche Rechercheformat Strg_F 2023/2024 öffentlich über journalistische Standards, Framing und Glaubwürdigkeit stritten, wurde deutlich, wie fragil Wahrheitsansprüche im digitalen Raum sein können. Die Statementvideos zeigen sehr gut, wie der öffentlich-rechtliche Rundfunk durch alternative Videoplattformen angreifbarer wird. Gleichzeitig werden andere Videoformate mit klarer Falschinformation durch die Nutzer*innen wenig hinterfragt und verbleiben in ihrer Bubble – etwa Videos im Dokumentationsstil, die darüber „aufklären“, wie die Pyramiden von Aliens erbaut worden seien oder Terroranschläge mit „der jüdischen Weltverschwörung“ zusammenhängen. Solche Beispiele verdeutlichen, wie sich Hierarchien der Relevanz und Öffentlichkeit im digitalen Raum verschieben. Aktuell werden diese Phänomene aber von der Frage nach KI überlagert: Zum Beispiel arbeiten Öffentlich-rechtliche Sender derzeit an Lösungen wie KI-Siegeln und deren optimaler Platzierung, um Transparenz und Zuschauervertrauen zu sichern.
Das Seminar nimmt diese Diskurse als Ausgangspunkt, um die Herstellung von Glaubwürdigkeit in der digitalen Bewegtbildproduktion zu untersuchen. Es gliedert sich in zwei thematische Schwerpunkte: Im ersten Teil stehen die narrativen Strategien im Vordergrund. Hier analysieren wir Erzählmuster und Authentizitätsmarker. Der zweite Teil widmet sich der Infrastruktur von Kommunikationswegen und Informationsverteilung. Wir fragen, wie Plattformlogiken, Algorithmen und Empfehlungssysteme die Sichtbarkeit und Glaubwürdigkeit von Inhalten beeinflussen, analysieren die Übernahme von Social-Media-Praktiken wie Likes und Kommentaren durch öffentlich-rechtliche Formate und untersuchen die Schnittstellen zwischen klassischen Sendeprogrammen und digitalen Plattformen, aus denen hybride Öffentlichkeiten entstehen.
Ziel des Seminars ist es, ein Verständnis für die Prozessualität kultureller Verflechtungen im digitalen Raum zu entwickeln, die Fähigkeit zur Analyse sowohl narrativer als auch infrastruktureller Dimensionen der Herstellung von Glaubwürdigkeit und Wahrheit zu erlangen und kritisch über die Wechselwirkungen zwischen Technik, Narrativen und sozialen Praktiken zu reflektieren.

Einen Zugangslink zum Zoomraum erhalten Sie nach Anmeldung per E-Mail unter: luise.stark@uni-wuerzburg.de

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Fr 10:15 - 12:45 Uhr - Übungsraum 7 (Philosophiegebäude)

Dozent: PD Dr. Sebastian Dümling

Inhalt:

Seit über 200 Jahren gehört die Figur des Vampirs zum Hauptbestand populären Erzählens – nahezu unzählbar sind die Romane, pulp fictions, Comics, Filme, die auf Vampirfiguren aufbauen. Nahezu unzählbar sind auch die kulturwissenschaftlichen Studien, die zum Vampirthema vorgelegt wurden: Psychoanalytische, marxistische, postkoloniale, rassismustheoretische und medienanalytische Deutungen wurden hierzu erarbeitet.
Das Seminar versucht diese Studien nachzuvollziehen, um verschiedene Herangehensweisen der folklore studies kennenzulernen. Grundlage werden die verschiedenen, genreübergreifenden Vampirstoffe sein, wobei diachron vorgegangen wird: Von Sagenstoffen aus dem 18. Jahrhundert bis hin zur Twilight-Saga (2008–2012) werden wir Vampirgeschichten lesen, Vampirfilme schauen und auch ganz echte Vampire kennenlernen.

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Mo 10:15 - 11:45 Uhr - Übungsraum 8 (Phil. Gebäude)

Dozent: PD Dr. Sebastian Dümling

Inhalt: 

Das Seminar widmet sich historischen Gegenkulturen der BRD von den 1960er bis in die 1980er Jahre. Im Fokus stehen Akteure und Szenen wie Hippies, Gammler, Freaks, Hausbesetzer:innen, Subkulturen der Protest- und Alternativbewegungen. Diese werden als historische Akteure in ihren Lebenswelten, Netzwerken und Medien begleitet. Zentral ist der Zugang der historischen Anthropologie: Quellenarbeit (Archivtexte, Bildmaterial, Interviews, Zeitzeugenberichte, Filme und Songs) vermitteln nicht nur kontextuelles Wissen, sondern auch Methoden zur Rekonstruktion kultureller Sinnproduktionen. Die Popkulturgeschichte wird dabei als Deutungsebene hinzugezogen: Wie und warum wurden diese Gegenkulturen später populär, zur Kategorie des Authentischen, zur Ressource für alternative Lebensentwürfe?

Französisch

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Mo 08:15 - 09:45 Uhr - Übungsraum 11 (Philosophiegebäude)
  • Mi 08:15 - 09:45 Uhr - Übungsraum 11 (Philosophiegebäude)

Dozentin: Léonore Gubelmann

Inhalt:

Intensivkurs Französisch für Studierende, die im Eingangstest das Niveau B1 (GER) nicht erreichen. Vermittelt werden Grammatik, Wortschatz, mündlicher und schriftlicher Ausdruck.

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Mo 08:30 - 10:00 Uhr - Übungsraum 22 (Philosophiegebäude)
  • Do 08:30 - 10:00 Uhr - Übungsraum 22 (Philosophiegebäude)
  • Ausfalltermin: 04.06.2026

Dozentin: Christine Biava

Inhalt:

Intensivkurs Französisch für Studierende, die im Eingangstest das Niveau B1 (GER) nicht erreichen. Vermittelt werden Grammatik, Wortschatz, mündlicher und schriftlicher Ausdruck.

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Mo 08:30 - 10:00 Uhr - Raum 1.002 (Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude)
  • Mi 08:30 - 10:00 Uhr - Übungsraum 23 (Philosophiegebäude)

Dozentin: Martina Gold

Inhalt:

Die Veranstaltung behandelt das Verb als zentralen Bestandteil des einfachen aktiven Satzes (Konjugation, finite und infinite Formen, Tempora und Modi, Ergänzungen) sowie des dass-Satzes.

Sujets:
- La conjugaison du verbe (verbes irréguliers, choix de l’auxiliaire, accord du participe passé)
- Les compléments du verbe
- Les temps verbaux de l’indicatif et du conditionnel
- Le mode dans la complétive (le subjonctif)
- Le discours rapporté
- Le gérondif, le participe présent (l’adjectif verbal) et le participe passé
- L’infinitif

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Do 18:15 - 19:45 Uhr - Hörsaal 2 (Philosophiegebäude)
  • Ausfalltermin: 04.06.2026

Dozent: Dr. Sandra Ellena

Inhalt:

Wie sind die romanischen Sprachen entstanden? Und warum kann man nicht genau sagen, wie viele romanische Sprachen es gibt? Wie kann man die Lautstruktur des Französischen, Spanischen oder Italienischen auf präzise Weise beschreiben? Was macht einen grammatisch korrekten Satz aus? Was bedeutet eigentlich Bedeutung? Ausgehend von diesen und anderen Fragestellungen bietet diese Vorlesung eine Einführung in die Methoden und Theorien der allgemeinen und sowie der romanistischen Sprachwissenschaft, von der Phonologie über die Morphologie bis zur Syntax, von der historischen Sprachwissenschaft über die Semantik bis zur Pragmatik.

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Mo 10:15 - 11:45 Uhr - Übungsraum 7 (Philosophiegebäude)

Dozentin: Dr. Stefanie Goldschmitt

Inhalt:

In der Übung lernen Sie, die in der Einführungsvorlesung vorgestellten Begriffe und Methoden der Linguistik auf das Französische anzuwenden. Sie dient dazu, den wissenschaftlichen Blick auf die französische Sprache zu schulen und einen Überblick über ihre Strukturen und ihre Geschichte zu gewinnen.

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Do 12:15 - 13:45 Uhr - Hörsaal 5 (Philosophiegebäude)
    Ausfalltermin: 04.06.2026

Dozent: Prof. Dr. Karl Philipp Ellerbrock 

Inhalt:

Die Vorlesung vermittelt einen ersten Überblick über die Literatur- und Kulturgeschichte Frankreichs.

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Mi 12:15 - 13:45 Uhr - Raum 1.006 (Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude)

Dozent: Amirhossein Tasdighishahrezae 

Inhalt:

In dieser Übung werden am Beispiel ausgewählter Texte der französischen Literatur grundlegende Methoden der literarischen Analyse behandelt. Des Weiteren wird ein Einblick in die wichtigsten Strömungen der modernen Literaturtheorie, in die Theorie literarischer Gattungen sowie in allgemeine Arbeitstechniken der Literaturwissenschaft vermittelt.

Geographie

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Di 16:15 - 17:45 Uhr - Raum 0.004 (Oswald-Külpe-Weg 86)
    Ausfalltermine: 23.06.2026, 30.06.2026

Dozent: Daniel Wirt 

Inhalt:

Einführungsseminar für Zweitsemester. Es werden grundlegende Einblicke in die theoriebasierende Konzeption und Strukturierung von Geographieunterricht in allen Schularten gegeben und Elemente des Unterrichts im Seminar praktisch durchgeführt. 

Aufgrund der beengten Raumverhältnisse maximal drei Schnupperstudierende möglich. Anmeldung per E-Mail an: daniel.wirth@uni-wuerzburg.de

Germanistik

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Fr 12:15 - 13:45 Uhr - Hörsaal 2 (Philosophiegebäude)

Dozent: Prof. Dr. Wolf Peter Klein

Inhalt:

Die Vorlesung führt in die Grundlagen der deutschen Sprachwissenschaft ein. Neben den linguistischen Systemebenen (wie Phonetik & Phonologie, Morphologie, Semantik u.a.) und der Erläuterung wichtiger linguistischer Schulen und Beschreibungstraditionen werden auch die prominentesten Forschungsbereiche der deutschen Sprachwissenschaft (wie Variationslinguistik, Graphematik, Wortbildung) und verschiedene Methoden des Fachs vorgestellt sowie anhand von Einzelbeispielen illustriert. Darüber hinaus werden wichtige Basiskonzepte (z.B. sprachliche Dichotomien) und basale Termini der Linguistik erklärt und an Beispielen erläutert. Ziel der Vorlesung ist es also, eine grundlegende Orientierung für das Fach und eine solide Ausgangsbasis für das weitere Studium zu vermitteln und Einblicke in aktuelle Forschungsdiskussionen zu geben. Am Ende der Vorlesung wird es eine Frageeinheit geben, auch im Hinblick auf die Abschlussklausur.

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Di 12:15 - 13:45 Uhr - Hörsaal 3 (Philosophiegebäude)

Dozent: Prof. Dr. Matthias Schulz

Inhalt:

Das Modul vermittelt innerhalb der Vorlesung einen Überblick über die Entwicklung der deutschen Sprache von den Anfängen bis zur Gegenwart. Thema sind neben der äußeren Sprachgeschichte des Deutschen Sprachwandelprozesse auf den verschiedenen Ebenen des Sprachsystems.

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Do 14:15 - 15:45 Uhr - Raum 0.004 (Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude)
  • Ausfalltermin: 04.06.2026

Dozent: Dr. Stefan Tomasek

Inhalt:

Vorlesung, in der die sprachhistorischen Grundlagen des Mittelhochdeutschen, das mittelalterliche deutschsprachige Literatursystem und dessen kulturhistorische Grundlagen eingeführt werden.

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Gruooe 1 (Dozentin Prof. Dr. Carlotta Posth): Mo 14:15 - 15:45 Uhr - Übungsraum 11 (Philosophiegebäude)
  • Gruppe 2 (Dozent Felix Pöppel): Di 08:15 - 09:45 Uhr - Übungsraum 11 (Philosophiegebäude)
  • Gruppe 3 (Dozent Felix Herberth): Di 10:15- 11:45 Uhr - Raum 2.002 (Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude)
  • Gruppe 4 (Dozent Felix Herberth): Di 14:15 - 15:45 Uhr - Raum 2.002 (Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude)
  • Gruppe 5 (Dozent Dr. Manuel Hoder): Di 16:15 - 17:45 Uhr - Übungsraum 22 (Philosophiegebäude)
  • Gruppe 6 (Dozentin Franziska Schulte): Do 12:15- 13:45 Uhr - Übungsraum 18 (Philosophiegebäude)
    Ausfalltermin: 04.06.2026
  • Gruppe 7 (Dozentin Bianca Waldmann): Do 16:15- 17:45 Uhr - Übungsraum 18 (Philosophiegebäude)
    Ausfalltermin: 04.06.2026

Dozierende: siehe Parallelgruppen

Inhalt.

Diese Übung ist integraler Bestandteil der Einführungsveranstaltung. In ihr werden die in der parallel zu belegenden Vorlesung erworbenen Kenntnisse in die Praxis umgesetzt. Es wird die Lese- und Verständnisfähigkeit des Mittelhochdeutschen an exemplarischen Texten geübt, die zugleich tiefere Einblicke in das Gattungssystem der mittelalterlichen Literatur vermitteln.

 

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Di 12:15 - 13:45Uhr - Hörsaal 2 (Philosophiegebäude)

Dozent: Prof. Dr. Joachim Hamm

Inhalt:

In dieser Vorlesung werden historische Übersetzungen des Mittelalters und der frühen Neuzeit und verschiedene Übersetzungstechniken vorgeführt.

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Di 10:15 - 11:45 Uhr - Hörsaal 1 (Philosophiegebäude)

Dozentin: PD Dr. Coralie Rippl-Uhlenhut

Inhalt:

Die Vorlesung widmet sich dem Thema Zeit und Zeitlichkeit in der mittelalterlichen Literatur. Die Frage nach der literarischen Konzeptionalisierung von Zeit bietet vielfältige Ansatzpunkte auf ganz verschiedenen Ebenen: Aspekte von Zeit und Zeitlichkeit werden sowohl intradiegetisch greifbar im Erzählen von bestimmten Zeiten (Tageszeiten, Jahreszeiten, Heilsgeschichte, Lebensalter etc.) sowie abstrakter, etwa auf der Strukturebene der Texte (Phänomene von erzählter Gleichzeitigkeit, Wiederholung, Doppelung etc.). Erzählt wird nicht nur VON Zeit, sondern immer IN der Zeit. Insofern reflektiert jedes Erzählen aufgrund der Zeitgebundenheit von Sprache den Umgang mit Zeit immer schon mit. Wie genau machen das Texte des Mittelalters? Wenn man dieses Verhältnis von ‚Was‘ und ‚Wie‘ des Zeit(en)-Erzählens näher betrachtet, rücken narratologische Aspekte in den Blick (etwa das Verhältnis von Erzählzeit zu erzählter Zeit, z.B. Dehnung, Raffung, Metalepse, Vorhersage, Rückblick). Aber auch darüber hinaus gibt es eine Vielfalt ästhetischer Phänomene mittelalterlicher Literatur zu entdecken: literarische Eigenzeiten, die auf unterschiedlichen Ebenen Bedeutung generieren können (Komposition, Figurenzeichnung, Rezeptionslenkung etc.).

Geschichte

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Di 12.15 - 13.45 Uhr - Hörsaal 5 (Philosophiegebäude) 

Dozentin: PD Dr. Maria Osmers

Inhalt:

Das römische Reich war – trotz seiner immensen Größe und der begrenzten personellen Ressourcen – ein erstaunlich stabiles Gebilde. Aus dieser Tatsache sollten wir jedoch nicht folgern, dass es in den Provinzen die meiste Zeit ruhig und friedlich war. An vielen Orten kam es immer wieder zu lokalen Unruhen oder regionalen Konflikten, die auch zu kleineren Erhebungen gegen die Obrigkeit führen konnten. Aufstände gegen Rom, die größere Gebiete erfassten, sind gerade aus der Anfangszeit der römischen Herrschaft in verschiedenen Regionen bezeugt. Zwar nahm die Zahl koordinierter Erhebungen in der Kaiserzeit ab, aber nicht zuletzt das Beispiel des jüdischen Krieges zeigt, dass Rom weiterhin mit Widerstand konfrontiert war. In der Vorlesung werden die wichtigsten Aufstände im römischen Reich vorgestellt sowie die Ursachen und Hintergründe diskutiert. Zudem wird beleuchtet, wie Rom auf diese Herausforderungen reagierte und die „Ordnung“ (wieder-)herstellte. 

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Mi von 10.15 - 11.45 Uhr - Hörsaal 2 (Philosophiegebäude) 

Dozent: Prof. Dr. Jorit Wintjes

Inhalt:

Der Grundkurs gibt einen Überblick über die wichtigsten Epochen der Alten Geschichte und führt in Ereignis-, Gesellschafts-, Struktur- und Mentalitätsgeschichte der griechischen und römischen Welt ein.

Griechische Philologie

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Mo 10:15 - 11:45 Uhr - Teilbibliothek Griechisch (Residenz)

Dozent: Anton Glüer

Weitere Informationen auf den Seiten des Fachbereichs

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Mi 16:45 - 17:15 Uhr - Raum 3.25 a (Residenz)

Dozent: Johanes Kern

Inhalt:

Die griechischen Stilübungen A dienen dem Wiederholen und Festigen der griechischen Formenlehre. Die Formen werden besprochen und in verschiedener Weise geübt. Die Sitzungen haben eine feste Struktur; im Mittelpunkt steht das Gespräch zwischen den Teilnehmern und der Dozentin. Fragen können jederzeit gestellt werden.

Weitere Informationen auf den Seiten des Fachbereichs

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Di 16:15 - 15:45 Uhr - Raum wird noch bekannt gegeben

Dozent: Anton Glüer

Weitere Informationen auf den Seiten des Fachbereiches

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Mo von 12:15 - 13:45 Uhr - Raum 3.25 a (Residenz)

Dozent: Johannes Kern

Inhalt: 

Übersetzen eines Werkes oder von Texten eines griechischen Schriftstellers (Prosa oder Dichtung) in ein für die entsprechende Literaturgattung angemessenes Deutsch.

Weitere Informationen auf den Seiten des Fachbereichs

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Mo 14:15 bis 15:45 Uhr - Teilbibliothek Griechisch (Residenz)

Dozent: PD Dr. Jan Erik Heßler

Weitere Informationen auf den Seiten des Fachbereichs

Italienisch

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Mo 12:15 - 13:45 Uhr - Raum 2.009 (Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude)
  • Di 16:15 - 17:45 Uhr - Raum 1.009 (Zentralles HS- und Seminargebäude)

Dozent: Vincenzo Picozzi

Inhalt:

Intensivkurs Italienisch für Studierende, die im Eingangstest das Niveau A2 (GER) nicht erreichen. Vermittelt werden Grammatik, Wortschatz, mündlicher und schriftlicher Ausdruck

 

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Mo 12:15 - 13:45 Uhr - Übungsraum 20 (Philosophiegebäude)
  • Di 12:15 - 13:45 Uhr - Übungsraum 20 (Philosophiegebäude)

Dozent: Anna Maria Bernar 

Inhalt:

Intensivkurs Italienisch für Studierende, die im Eingangstest das Niveau B1 (GER) nicht erreichen. Vermittelt werden Grammatik, Wortschatz, mündlicher und schriftlicher Ausdruck

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Mi 10:15 - 11:45 Uhr - Seminarraum 1.009 (Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude)
  • Fr 08:15 - 09:45 Uhr - Übungsraum 18A (Philosophiegebäude)

Dozent: Dr. Marcello Ferrario

Inhalt:

In der Übung werden die vorhandenen bzw. im Propädeutikum erworbenen Sprachkenntnisse vertieft und ausgebaut. Die Hauptprobleme der italienischen Grammatik, sowie Wortschatz, Aussprache und Orthografie, werden in Texten behandelt.

Grammatik:

  • imperfetto, passato prossimo und trapassato prossimo; das Futuro semplice (Futur I); das Futuro anteriore (Futur II); der congiuntivo presente; explizite und implizite Form: es. penso che tu sia / penso di essere; der condizionale passato; der congiuntivo passato; das Passiv; das passato remoto.
  • Wortbildung: einige Suffixe und Endungen
  • die Indefinita

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Do 18:15 - 19:45 Uhr - Hörsaal 2 (Philosophiegebäude)
    Ausfalltermin: 04.06.2026

Dozent: Dr. Sandra Ellena

Inhalt:

Wie sind die romanischen Sprachen entstanden? Und warum kann man nicht genau sagen, wie viele romanische Sprachen es gibt? Wie kann man die Lautstruktur des Französischen, Spanischen oder Italienischen auf präzise Weise beschreiben? Was macht einen grammatisch korrekten Satz aus? Was bedeutet eigentlich Bedeutung? Ausgehend von diesen und anderen Fragestellungen bietet diese Vorlesung eine Einführung in die Methoden und Theorien der allgemeinen und sowie der romanistischen Sprachwissenschaft, von der Phonologie über die Morphologie bis zur Syntax, von der historischen Sprachwissenschaft über die Semantik bis zur Pragmatik.

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Di 10:15 - 11:45 Uhr - Raum 3.U.14 (Philosophiegebäude)

Dozentin: Prof. Dr. Martha Kleinhans

Inhalt:

Die Vorlesung möchte einen Überblick über die wichtigsten Epochen der italienischen Literatur- und Kulturgeschichte vermitteln und ausgewählte Aspekte der Literaturtheorie und Methodik vorstellen.

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Do 14:15 - 15:45 Uhr - Übungsraum 20 (Philosophiegebäude)
    Ausfalltermin: 04.06.2026

Dozentin: Prof. Dr. Martha Kleinhans

Inhalt:

Die Übung will mit Hilfsmitteln, Fragestellungen und Methoden der italie­ni­schen Literaturwissenschaft vertraut machen. Anhand gemeinsamer Analyse ausgewählter Texte der drei Haupt­gat­tun­gen aus verschiedenen Epochen soll eine Vertiefung des in der Vorlesung präsentierten Stoffs erreicht und wichtige Methoden der Literatur­wissen­schaft vorgestellt werden. Ziel der Veran­stal­tung ist es, die Teil­nehmer zu befähigen, selbständig wissenschaftliche Arbeiten anzu­fer­tigen.

Klassische Archäologie

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Mo 10:15 - 11:45 Uhr - Toscanasaal (Residenz)

Dozent: Dr. Florian Leitmeir

Inhalt:

Die Kulturgeschichte Italiens – Roms, aber auch der Etrusker und anderer Ethnien – und des römischen Imperiums zählt zu den Kernbereichen der Klassischen Archäologie. Im Rahmen der Vorlesung wird in die Fragestellungen und Methoden der römisch-italischen Archäologie eingeführt und Grundwissen über die römische Kunst- und Kulturgeschichte vermittelt. Dabei werden zentrale Denkmäler und Kunstgattungen (z. B. Architektur, Plastik, Malerei und Mosaik) in ihre kulturgeschichtlichen Zusammenhänge, etwa in öffentliche, sakrale, private oder sepulkrale Räume eingebettet. In der begleitenden einstündigen Übung (EKA) werden die Inhalte der Vorlesung an einzelnen Fallbeispielen vertieft. Auf diesem Wege sollen die Studierenden nicht nur Grundkenntnisse der römisch-italischen Kunst- und Kulturgeschichte erwerben, sondern auch in die Lage versetzt werden, zentrale Monumente und Kunstgegenstände wiederzuerkennen und in ihrem historischen Kontext zu verorten.

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Mi 08:15 - 09:45 Uhr - Hörsaal I (Residenz)
    Ausfalltermin: 24.06.2026

Dozent: Dr. Florian Leitmeir

Inhalt:

Römische Wandmalerei, die vor allem aus den Vesuvstädten Pompeji und Herculaneum in großen Mengen erhalten geblieben ist, ist ein den Alltag der Bürger, insbesondere der Oberschicht, prägendes Element. Die Wandgestaltung, der kompositorische Aufbau, war stark genormt und folgte zeitspezifischen Tendenzen (2-4 pompejanischer Stil), so dass die Analyse der Wandmalerei eine gute Datierungsgrundlage bietet. Gleichzeitig bietet aber die große Themenvielfalt der Bilder und die verschiedenen Kombinationsmöglichkeiten verschiedener Themen und Motive eine große Variationsbreite, die eine ganz unterschiedliche Schwerpunktsetzung erlaubte. Somit spiegeln die Bilder und Bildensembles verschiedene kulturelle und auch soziale Diskurse wieder und zeigen die unterschiedlichen Interessen und vielleicht auch den unterschiedlichen Geschmack der Auftraggeber.             

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Mo 14:15 - 15:45 Uhr - Hörsaal I (Residenz)

Dozent: Dr. Marcel Danner         

Kunstgeschichte

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Di 16:15 - 17:45 Uhr - Übungsraum 18 (Philosophiegebäude)

Dozent: Prof. Dr. Stefan Bürger

Inhalt: 

In bestimmten Regionen Europas haben topographische Rahmenbedingungen zur vornehmlichen Verwendung gebrannter Ziegel als Baustoff geführt. Das Material hatte Einfluss auf die baupraktischen als auch typologischen und stilistischen Entwicklungen. Die topographisch-technologischen Besonderheiten dieses Materials bilden den Hintergrund für die Veranstaltung, die Hauptbauwerke und dabei bestimmte Teilaspekte der Baukunst anhand ausgewählter Hauptbauwerke fokussieren wird.

 

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Di 8:15 - 9:45 Uhr - Übungsraum 18 (Philosophiegebäude)

Dozentin: Dr. Linda Müller

Inhalt: 

Das Seminar widmet sich der Tafelmalerei im Mittelmeerraum vom 13. bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts. Es spannt einen geografischen Bogen von Ost nach West und führt von Byzanz in den lateinischen Westen. Im Fokus stehen dabei künstlerische Zentren: von Konstantinopel über Venedig, Pisa, Florenz und Siena bis zu den Territorien der Krone von Aragón, insbesondere Barcelona und Valencia sowie Zaragoza und Mallorca. Der Mittelmeerraum sowie seine mediterranen Teilräume werden dabei als vernetzter Kulturraum verstanden, in dem sich Bildtraditionen, malerische Techniken, Materialien, Wissensformen und religiöse Praktiken in vielfältigen Austauschprozessen begegnen und verändern.

Im Zentrum des Seminars stehen einerseits byzantinische Bildtraditionen und ihre Rezeption sowie die Transformation der Tafelmalerei in Italien und Spanien, andererseits regionale Ausprägungen bis hin zum sogenannten „Internationalen Stil“ um 1400. Besonderes Augenmerk gilt den materiellen Bedingungen der Tafelmalerei: Holzträger, Pigmente und Gold werden ebenso thematisiert wie ihre Herkunft und Zirkulation im Kontext globaler Handelsnetzwerke, etwa der Goldhandel mit Afrika oder der Transfer kostbarer Pigmente wie Lapislazuli entlang der Seidenstraße. Techniken wie Vergoldung und Punzierung werden ebenso behandelt wie Praktiken des Aneignens, Adaptierens und Transformierens von Bildmodellen.

Vor dem Hintergrund einer von Umbrüchen geprägten Zeit, gekennzeichnet durch Konflikte, Epidemien, Mobilität, Handelsverflechtungen sowie intellektuellen, wissenschaftlichen und religiösen Austausch, zeichnet das Seminar die Entwicklung zentraler Bildtypen wie Ikonen, Andachtsbilder, Retabel und Polyptychen nach. Ausgewählte Werke werden in ihren künstlerischen, materiellen, historischen und kulturellen Kontexten analysiert. Ziel ist es, die Tafelmalerei des Mittelmeerraums nicht als isolierte Stilentwicklung und den Mittelmeerraum nicht als homogenen Kulturraum zu begreifen, sondern als Teil eines dynamischen Geflechts von Austauschprozessen, Verbindungen und Bruchstellen zu verstehen und ihre anhaltende Relevanz für aktuelle kunsthistorische Fragestellungen herauszuarbeiten.

Das Seminar beinhaltet eine Sondersitzung mit Übungen vor Originalen in der Gemäldegalerie des Martin von Wagner Museums der Universität Würzburg, in der die erarbeiteten Fragestellungen an den Werken erprobt werden. Italienische und spanische Sprachkenntnisse sind nicht erforderlich.

Qualifikationsziele: Die Studierenden erwerben einen Überblick über die Entwicklung der Tafelmalerei im Mittelmeerraum vom 13. bis zur Mitte des 15. Jahrhunderts, lernen zentrale Werke, Akteure und Fachbegriffe kennen und entwickeln grundlegende Kompetenzen in der Analyse und Kontextualisierung von Bildern unter Berücksichtigung aktueller Forschungsfragen.

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Do 14:15 - 15:45 Uhr - Übungsraum 18 (Philosophiegebäude)
  • Ausfalltermin: 04.06.2026

Dozent: Prof. Dr. Johannes Sander

Inhalt: 

Das Seminar widmet sich vorrangig der architekturgebundenen Monumentalskulptur des 13. und frühen 14. Jahrhunderts in Frankreich und Deutschland. Die Studierenden sollen anhand monografischer Betrachtungen herausragender Werke in die Techniken von Beschreibung und Analyse mittelalterlicher Bildwerke eingeführt und mit ihnen vertraut gemacht werden. Im Mittelpunkt stehen die Portalanlagen der Kathedralen in Chartres, Reims, Paris, Straßburg, Bamberg, Münster und Magdeburg sowie die Statuenzyklen in den Altarhäusern der Dome zu Naumburg und Köln. 

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Do 8:15 - 9:45 Uhr - Hörsaal 2 (Philosophiegebäude)
  • Ausfalltermin: 04.06.2026

Dozent: Prof. Dr. Stefan Bürger

Inhalt: 

Die Einführungsvorlesung "Architektur der Gotik" wird in die Beschreibung und Bewertung von Bauwerken dieser Epoche einführen. Aspekte der Veranstaltung sind die Bautypen- und Stilgeschichte, Hauptbauwerke der Epoche mit der Île-de-France als Kerngebiet, davon ausgehend überregionale Transfers, Aspekte des Bauens als soziale Praxis und erste Einblicke in die Bauorganisation und Bautechnik.

 

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Di 10:15 - 11:45 Uhr - Übungsraum 18 (Philosophiegebäude)
  • Ausfalltermin: 04.06.2026

Dozent: Prof. Dr. Eckhard Leuschner

Inhalt: 

In dieser Veranstaltung werden Grundbegriffe der jüngeren kunst- sowie bildhistorischen Forschung vermittelt. Mit Schwerpunkt auf Europa in der Zeit seit ca. 1800 geht es um das Vertraut-Werden mit exemplarischen Werken und Medien sowie mit verschiedenen Methoden für die Interpretation und Ordnung von Kunst und „Bildern“. Dabei wollen wir sowohl der künstlerischen Form als auch den „Botschaften“ bzw. dem Gehalt der Werke Aufmerksamkeit schenken. Ferner werden ausgewählte Texte aus dem kunstbezogenen Schrifttum des genannten Zeitraums studiert, in denen künstlerisches Tun oder die Geschichte der Kunst reflektiert sind. 

 

Lateinische Philologie

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Di 14:15 - 15:45 Uhr - Hörsaal 3 (Philosophiegebäude)

Dozent: Prof. Dr. Thomas Baier, Prof. Dr. Kirsten Sandrock

Inhalt: 

Die Vorlesungen richten sich an alle Studierenden und können während des gesamten Studiums belegt werden. Es gibt zwei Typen von Vorlesungen:
1) Unter dem Titel „Survey British Literature and Culture“ wird im Laufe von 6 Semestern ein Zyklus von Vorlesungen angeboten, der die Epochen der Frühen Neuzeit, des 18. Jahrhunderts, der Romantik, des Viktorianismus, der Moderne sowie der Postmoderne durchläuft und Ihnen damit einen systematischen Überblick über die wichtigsten Epochen, Autoren und Werke der englischen Literatur sowie ihre kulturhistorischen Kontexte bietet.
2) Der zweite Typus von Vorlesungen deckt aktuelle, forschungsnahe Themen der englischen Literatur- und Kulturwissenschaft ab.

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Di 8:15 - 9:45 Uhr - Seminarraum 1.007 (Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude)

Dozentin: Dr. Julia Jennifer Beine

Inhalt: 

In der römischen Komödie entspinnt sich die Handlung rund um Geheimnisse, Affären und Intrigen. Da verlieben sich junge Männer in Sklavinnen, spinnen gerissene Sklaven Intrigen und werden Väter und Sklavenbesitzer zu Widersachern. Die Figurentypen und Handlungsmuster der römischen Komödie, genauer der „fabula palliata“, haben bis heute zahlreiche Theaterstücke, Serien und Filme inspiriert.

Im Seminar werden wir uns anhand ausgewählter Komödien des Plautus (ca. 250–184 v. Chr.) und Terenz (195/185–159/158 v. Chr.) näher mit den Figuren und Motiven der römischen Komödie auseinandersetzen. Hierbei betrachten wir auch den zeitgenössischen Aufführungskontext der Texte.

Vorab wird die Lektüre von Plautus’ „Mostellaria“ und „Pseudolus“ sowie Terenz’ „Andria“ empfohlen, ggf. in einer zweisprachigen Ausgabe.

Die relevante Literatur für das Seminar wird in Semesterapparaten in der Zentralbibliothek und in der Residenz zur Verfügung gestellt. Weitere Informationen finden Sie zeitnah im WueCampus-Kurs.
 

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Mo 10:15 - 11:45 Uhr - Seminarraum 1.007 (Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude)

Dozent: Alexander Hubert

Inhalt: 

Julius Caesar ist eine der bekanntesten Persönlichkeiten und zugleich einer der bekanntesten Autoren der Klassischen Antike. Dies liegt nicht zuletzt daran, dass seine Commentarii aufgrund ihrer klaren und vergleichsweise einfachen Sprache seit langer Zeit einer der ersten lateinischen Originaltexte sind, mit denen man in der Schule in Kontakt kommt. Auch die Historiker schätzen Caesar als eine der umfang- und detailreichsten Quellen zur späten Republik.

Dabei gerät jedoch oft aus dem Blick, dass sowohl die Commentarii de bello Gallico als auch die Commentarii de bello civili keine objektiven Kriegsberichte sind, wie wir sie aus unseren Nachrichten gewohnt sind. Während Caesar sich alle Mühe gibt, sie so wirken zu lassen, verfolgt er in Wahrheit seine eigene Kampagne, die sich in zwei Worten zusammenfassen lässt: Propaganda und Selbstdarstellung.

In diesem Semester wollen wir versuchen, Caesars Werk solches zu verstehen: Nicht als historische Quelle, sondern als literarisch gestalteten Text, der seinen Autor im bestmöglichen Licht erscheinen lassen soll. Der historische Hintergrund wird dabei nicht mehr sein als eben Hintergrund, während wir unter anderem betrachten werden, wie Caesar den Raum darstellt, ja selbst erschafft, in dem seine Erzählung spielt, wie er seine Freunde und Feinde charakterisiert und wie er seine Erfolge und Misserfolge darstellt.

Der Fokus wird dabei auf dem Gallischen Krieg liegen. Falls am Ende Zeit bleibt, ist ein Blick auf den Bürgerkrieg nicht ausgeschlossen.

 

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Fr 12:15 - 13:45 Uhr - Raum 1.004 (Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude)

Dozent: Prof. Dr. Christian Tornau

Inhalt: 

Publius Ovidius Naso (43 v. Chr. bis nach 14 n. Chr.) war einer der erfolgreichsten römischen Dichter, als er im Jahr 8 n. Chr. von Augustus nach Tomis am Schwarzen Meer verbannt wurde. Seine Existenz als Dichter gab er deswegen nicht auf. Fast jährlich erschien während der Zeit seines Exils in Rom ein Buch Elegien, in dem die verschiedensten Facetten des Daseins eines exilierten Dichters beleuchtet werden: die Sehnsucht nach Rom, den Freunden und der Ehefrau, die Vereinsamung unter Menschen fremder Sprache, die Schwierigkeit literarischer Produktion unter den Umständen des Exils, aber auch das aus ihr gewonnene Selbstbewusstsein, die Rechtfertigung gegen das Urteil (dessen eigentlichen Grund Ovid demonstrativ verschweigt) und immer wieder die Hoffnung auf Begnadigung und Heimkehr. Ovid hat mit seiner Exilpoesie die Figur des Verbannten Dichters geschaffen, die in der europäischen Literatur gerade des 20. Jahrhunderts große Wirkung gehabt hat.
Gegenstand der Übung ist das zweite Buch der Tristia, das - anders als alle anderen Bücher - aus einer einzigen langen Elegie von ca. 500 Versen besteht. Es ist das einzige Gedicht, in dem Ovid den Kaiser direkt anspricht und eine poetisch-rhetorische Selbstverteidigung vorträgt. Hier verbinden sich die dichterische Schaffung der Exilswelt, die zweckpublizistische Werbung für die eigene Rückberufung und die Reflexion über das Dichten an sich und sein Verhältnis zur Moral. Außerdem erfährt man aus diesem Gedicht alles über die Gründe von Ovids Verbannung (versprochen!).

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Mo 14:15 - 15:45 Uhr - Seminarraum 1.005 (Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude)

Dozentin: Anna Rodenbusch

Inhalt: 

Der Kurs kann sowohl für das Basismodul Lateinische Sprache (Kontrollprüfung) als auch für das Aufbaumodul Lateinische Sprache 2 belegt werden.

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Di 14:15 - 15:45 Uhr - Hörsaal 3 (Philosophiegebäude)

Dozent: Prof. Dr. Thomas Baier

Inhalt:

Überblick über die römische Literatur von 240 v.Chr. bis zum Ende des 1. Jh. nach Christus sowie Überblick über zentrale Texte der englischen Renaissance.  

Museologie und materielle Kultur

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Mi 14:15 - 12:45 Uhr - Raum 01.102 (Bibliotheks- und Seminarzentrum)

Dozentin: Johanna Rieger

Inhalt:

Die digitale Transformation hat Museen in den vergangenen Jahrzehnten grundlegend verändert und wurde durch die Corona-Pandemie nochmals erheblich beschleunigt. Bereits seit den 1980er Jahren prägen elektronische Datenverarbeitung sowie mediale Formate wie Audio- und Multimedia-Guides, Film- und Computerstationen oder interaktive Displays die museale Praxis. Mit der Verbreitung des Internets seit den 1990er Jahren eröffneten sich zudem neue Formen der Kommunikation mit dem Publikum über Websites, Social Media und Apps. Spätestens seit der Jahrtausendwende hat sich der Einsatz digitaler Medien qualitativ erweitert: Digitale Exponate, Animationen, immersive Installationen sowie Augmented und Virtual Reality sind zunehmend integraler Bestandteil von Ausstellungen, während Online-Sammlungen, virtuelle Museen und digitale Ausstellungen den musealen Raum in den digitalen Bereich ausdehnen.
Vor diesem Hintergrund widmet sich das Seminar der kritischen Analyse dieser Entwicklungen und fragt nach ihren Chancen, Grenzen und Implikationen für museale Praxis und Gesellschaft. Ein besonderer Fokus liegt auf der gemeinsamen Diskussion und Bewertung von Best-Practice-Beispielen: Welche digitalen Anwendungen überzeugen inhaltlich, gestalterisch und didaktisch? Welche Strategien sind nachhaltig und inklusiv? Und wo zeigen sich problematische Entwicklungen, etwa im Umgang mit Daten, Zugänglichkeit oder der Rolle von Künstlicher Intelligenz im Museum?

wöchentlichen Präsenzveranstaltung

  • Mo 14:15 - 15:45 Uhr - Raum 01.002 (Didaktik- und Sprachenzentrum)

Dozentin: Violetta Grümpel

Inhalt: 

Noch immer wird die Forderung nach gesellschaftlich nachhaltiger Museumsarbeit als zusätzliche Aufgabe betrachtet, obwohl Museen seit der Jahrtausendwende einen starken Wandel durchlaufen haben und nicht mehr ausschließlich als Orte eines objektbasierten, akademischen Wissenstransfers fungieren, sondern zunehmend als publikumszentrierte „Contact Zones“ (James Clifford), „Dritte Orte“ (Ray Oldenburg) bzw. Resonanzräume und Plattformen gesellschaftlichen Wandels. Damit versteht man Museen nicht länger ausschließlich als kulturelle/künstlerische, sondern als soziale Akteure im vorpolitischen Raum, die mit hohem Glaubwürdigkeitsgrad in die Zivilgesellschaft hineinwirken.

Fachlich-theoretisch hierfür leitend ist die auf der New Museology (Südamerika, Frankreich) aufbauende Sociomuseology (Brasilien, Portugal), als Praxisbeispiele dienen die in romanisch- und englisch-sprachigen Ländern weit verbreitete Museumsgattung Écomusées, die in Deutschland bis heute kaum bekannt und nicht praktisch erprobt ist. Die Studierenden erwerben in diesem Seminar Kenntnisse zur Geschichte und Entwicklung von Écomusées sowie zu den grundlegenden Arbeitsweisen dieser partizipativen Museumsform. Sie setzen sich mit verwandten Museumsarten auseinander, lernen unterschiedliche nationale und internationale Beispiele kennen und unterziehen diese einer multiperspektivischen Analyse. Darauf aufbauend reflektieren sie die Relevanz von Ecomuseen für traditionelle Museen und erkunden die Anwendung zentraler Ecomuseum-Prinzipien auf konkrete Fallbeispiele

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Di, 16.06.2026 und 30.06.2026 - 12:15 - 13:45 Uhr - Raum 01.102 (Bibliotheks- und Seminarzentrum)

Dozentin: Rahel Ohlberg

Inhalt:

Ging es früher lediglich um das Herzeigen von Exponaten mit wenigen fachlichen Erläuterungen, versteht man eine Ausstellung aus Sicht der Museologie/Museumswissenschaft heute als ganzheitlich-holistisches 'Gesamtkunstwerk', bei dem neben Inhalten, Didaktik und Gestaltung auch verschiedene Ausstellungselemente, beteiligte Menschen, Vorstellungen und Kontexte zusammenwirken. Gottfried Korff sah eine Ausstellung als ein Werk bzw. im Sinne des performative turn als eine Aufführung, die er als Kommunikationsform gleichberechtigt neben die Erzählung, das Kunstwerk, den Film oder die Theateraufführung stellt. Nicht zuletzt ist eine Ausstellung durch Intermedialität gekennzeichnet, d.h. durch den gezielten Medienwechsel oder die Gleichzeitigkeit verschiedener Ausdrucksformen. Von diesem erweiterten Verständnis ausgehend werden in dieser Vorlesung die verschiedene Typen und Elemente, die eine Ausstellung prägen, behandelt. Es folgt ein Blick in die Geschichte des Ausstellens, aber auch auf fachspezifische Ausstellungsmodi, bevor auf die Arbeit der Ausstellungsgestalter:innen eingegangen wird. Abschließend werden Begrifflichkeiten, Akteure und Kriterien der museologischen Ausstellungsanalyse behandelt.

Musikwissenschaft / Ethnomusikologie

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Do 8:15 - 9:45 Uhr - Raum 113 (Domerschulstraße 13)
    Ausfalltermin: 04.06.2026

Dozentin: Prof. Dr. Juniper Hill

Inhalt: 

The Advanced Research Forum in Ethnomusicology is designed for doctoral students, postdoctoral scholars, and advanced masters students who are actively engaged in ethnomusicological research. This participant-led course provides a forum for the exchange and development of ideas, for support in the face of research hurdles and challenges, for peer feedback on work-in-progress, and for professional development training. Meetings will be hybrid so that those carrying out research out of town may also participate via Zoom.

Weitere Informationen auf den Seiten des Fachbereichs

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Do 10:15 - 11:45 Uhr - Hörsaal III (Residenz)
    Ausfalltermin: 04.06.2026

Dozentin: Prof. Dr. Juniper Hill

Inhalt: 

In diesem praxisorientierten Kurs wird drei- und vierstimmige Shape-Note-Musik gesungen, wie sie in der partizipatorisch-demokratischen und leidenschaftlichen Gesangstradition des amerikanischen Südens aufgeführt wird. Das Repertoire stammt aus "The Sacred Harp", das Hymnen, Oden und Anthems umfass und zwischen dem 16. und 20. Jahrhundert geschrieben wurde, sowie aus anderen Quellen, die religiöse und weltliche Volkslieder und Hymnen enthalten. Der Unterricht beinhaltet lautes, enthusiastisches Singen und eignet sich hervorragend, um die Fähigkeiten des Dirigierens und des Blattsingens zu erwerben oder zu verbessern. Die Studenten werden ein tieferes Verständnis für das Notationssystem der Shaped Notes und die einzigartigen sozialen und musikalischen Werte und Aufführungspraktiken gewinnen. Jedes Semester wird ein neues Repertoire erlernt. Sowohl Anfänger als auch Fortgeschrittene sind herzlich eingeladen, mitzumachen. Das Ensemble steht allen Studierenden offen; ein Vorsingen ist ebenso wenig erforderlich wie eine vorherige Gesangsausbildung, die Teilnehmer sollten jedoch Freude am Singen haben. Die Fähigkeit, Noten lesen zu können, ist hilfreich, aber nicht zwingend erforderlich. Eine regelmäßige wöchentliche Teilnahme wird erwartet.

Weitere Informationen auf den Seiten des Fachbereichs

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Do 10:15 - 11:45 Uhr - Hörsaal III (Residenz)

Dozent: Dr. Loab Hammoud

Inhalt:

So wie uns das Erlernen von Sprachen Türen öffnet, so eröffnet uns auch die musikalische Praxis neuen Welten und erweitert unsere Wahrnehmung. In diesem Kurs werden wir unterschiedliche Melodiebausteine der arabischen Musik kennenlernen und dabei nicht nur rezeptiv sicherer im Umgang mit der Musik der Levante, arabischen Halbinsel und Nordafrikas werden, sondern auch durch eigene Improvisationen die Tradition des „Taqsim“ für uns entdecken und entwickeln. Erscheint zunächst hierbei Vieles noch fremd und unbekannt, birgt Geduld und Zeit beim Lernen und Üben doch ungeahnten Genuss. Al Oud – die arabische Laute – wird uns auf diesem Weg begleiten, es sind aber auch alle anderen Instrumente herzlich willkommen. Die Veranstaltung kann von EinsteigerInnen wie von Fortgeschrittenen besucht werden.

Weitere Informationen auf den Seiten des Fachbereichs

 

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Do 10:15 - 11:45 Uhr - Raum 113 (Domerschulstraße 13)
    Ausfalltermin: 04.06.2026

Dozentin: Anna Sanda

Inhalt:

„Wenn man in der Geschichte der Kunst die Epochen mit Recht nach den Meistern benennt, welche in irgend einer Zeit Neues zu schaffen glücklich versuchten, und vor andern die Stimmen der Zeitgenossen für sich gewannen, so müssen wir diese letzte Decennien – unsere Zeit – die Epoche Beethovens und Rossini’s nennen; ob auch der letztere eigentlich um eine Decennium später auftritt, und der erste seine Bahn hienieden bereits geendet hat.“ Mit dieser berühmten Passage eröffnet Raphael Georg Kiesewetter in seiner musikgeschichtlichen Abhandlung (1834) den Blick auf ein Komponistenpaar als Epochenphänomen. Schon die Zeitgenossen nahmen Ludwig van Beethoven und Gioachino Rossini als Epochenmacher ihrer Gegenwart wahr – und in der späteren historiografischen Rezeption wurde daraus ein besonders wirkmächtiges Deutungsmuster: ein konstruiertes Gegensatzpaar, das immer wieder neu erzählt wurde (Instrumentalmusik vs. Oper, „Tiefe“ vs. „Oberfläche“, „deutsch“ vs. „italienisch“ usw.).

Als Begleitseminar zur Überblicksvorlesung verbindet die Veranstaltung Repertoirekenntnis mit historischer Kontextualisierung auf einer Vergleichs- und Analogiebasis. Wir erarbeiten ein solides Hör- und Werkfundament zu beiden Komponisten (vgl. Werkliste) und fragen: Welche ästhetischen Kriterien, Erwartungshorizonte und Wertmaßstäbe wurden um 1820 gesetzt? Wie wurden „italienische“ und „deutsche“ Musik gegeneinander profiliert – und wo greifen solche Kontraste zu kurz? Indem wir nationale wie transnationale Diskurse der 1820er und 1830er Jahre einbeziehen, nähert sich das Seminar dem musikalischen „Zeitgeist“, den Kiesewetter beschreibt, an und schärft zugleich den Blick dafür, wie und warum Beethoven und Rossini zu einer dauerhaften kulturellen Chiffre werden konnten.

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Mi 12:15 - 13:45 Uhr - Hörsaal III (Residenz)

Dozent: Fabio Dick 

Inhalt:

Die Vorlesung bietet eine Einführung in die große Vielfalt der musikalischen Systeme, Klänge und Praktiken der Welt. Durch die Untersuchung von Fallstudien verschiedener Kunstmusiken und volkstümlicher Musiktraditionen lernen die Studierenden verschiedene Konzepte wie Intonation, Polyphonie, rhythmische Organisation, musikalische Form und Struktur, Ensemble-Interaktion, Ästhetik, Übertragung und kreative Praxis kennen. Die Lehrveranstaltung wird von Gastbeiträgen (Vorträge und/oder Workshops) begleitet.

Weitere Informationen auf der Website

 

Philosophie

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Di 08:15 - 09:45 Uhr - Hörsaal I/00.401 (Wittelsbacherplatz)

Dozent: Prof. Dr. Michela Summa

Inhalt:

Wie unterscheiden sich mentale Prozesse, durch die wir „Wissen“ erlangen, von denen, durch die wir lediglich „Meinungen“ bilden? Wann sind unsere Wissensansprüche begründet und normativ betrachtet legitim? Können wir Wissen auf der Grundlage von Zeugenschaft erlangen, oder ist eine direkte Erfahrung dafür notwendig? Welche Rolle spielt der Wille bei unseren Überzeugungen, und sind wir berechtigt, uns von dem Willen bei unseren Überzeugungen leiten zu lassen? Was sind Vorurteile, und wie werden sie erkannt? Sind wir als erkennende Subjekte für unsere Erkenntnisansprüche verantwortlich?
In dieser Vorlesung werden wir uns diesen und ähnlichen Fragen widmen. Ausgehend von zentralen Positionen der Erkenntnistheorie und der Sozialepistemologie von der Neuzeit bis heute werden wir grundlegende Ansätze zur Struktur und Geltung der Erkenntnisformen thematisieren.

Spanisch

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Mo 10:15 - 11:45 Uhr - Raum 1.002 (Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude) 
  • Fr 10:15 - 11:45 Uhr - Raum 1.010 (Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude) 

Dozent: Martina Gold

Inhalt:

Intensivkurs Spanisch für Studierende, die im Eingangstest das Niveau A2 (GER) nicht erreichen. Vermittelt werden Grammatik, Wortschatz, mündlicher und schriftlicher Ausdruck.

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Mo 14:15 - 15:45 Uhr - Übungsraum 15 (Philosophiegebäude)
  • Fr 10:15 - 11:45 Uhr - Raum 1.003 (Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude)

Dozentin: Maria Dietz

Inhalt:

Intensivkurs Spanisch für Studierende, die im Eingangstest das Niveau B1 (GER) nicht erreichen. Vermittelt werden Grammatik, Wortschatz, mündlicher und schriftlicher Ausdruck.

 

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Di 08:15 - 09:45 Uhr - Raum 2.007 (Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude)
  • Do 10:15 - 11:45 Uhr - Raum 2.010 (Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude)
  • Ausfalltermin 04.06.2026

Dozent: Antonio Gallardo

Inhalt: 

Gramática

- Tiempos de pasado (revisión)
- Subjuntivo (profundización)
- Ser/estar (profundización)
- Por/para
- Verbos de cambio
- Voz pasiva
- Perífrasis verbales
- Nexos condicionales
- Oraciones relativas
- Estilo indirecto

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Do 18:15 - 19:45 Uhr - Hörsaal 2 (Philosophiegebäude)
    Ausfalltermin: 04.06.2026

Dozent: Dr. Sandra Ellena

Inhalt:

Wie sind die romanischen Sprachen entstanden? Und warum kann man nicht genau sagen, wie viele romanische Sprachen es gibt? Wie kann man die Lautstruktur des Französischen, Spanischen oder Italienischen auf präzise Weise beschreiben? Was macht einen grammatisch korrekten Satz aus? Was bedeutet eigentlich Bedeutung? Ausgehend von diesen und anderen Fragestellungen bietet diese Vorlesung eine Einführung in die Methoden und Theorien der allgemeinen und sowie der romanistischen Sprachwissenschaft, von der Phonologie über die Morphologie bis zur Syntax, von der historischen Sprachwissenschaft über die Semantik bis zur Pragmatik.

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Mi 14:15 - 15:45 Uhr - Seminarraum 1.014 (Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude)

Dozent: Luca Bernardi

Inhalt:

In der Übung lernen Sie, die in der Einführungsvorlesung vorgestellten Begriffe und Methoden der Linguistik auf das Spanische anzuwenden. Sie dient dazu, den wissenschaftlichen Blick auf die spanische Sprache zu schulen und einen Überblick über ihre Strukturen und ihre Geschichte zu gewinnen.

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Di 14:15 - 15:45 Uhr - Raum 1.013 (Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude)

Dozentin: Franziska Hübner

Inhalt:

Die Veranstaltung bietet einen ersten Zugriff auf Theorie, Methodik und analytische Praxis der spanischen Literaturwissenschaft. Dabei werden literarische Gattungen, Literaturtheorie und Arbeitstechniken der Literaturwissenschaft vermittelt und auf ausgewählte Textbeispiele aus der spanischen und hispanoamerikanischen Literaturgeschichte angewandt.

Vorderasiatische Archäologie

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Do 12:15 - 13:45 Uhr - Bibliothek des Lehrstuhls für Altorientalistik (Residenz)
    Ausfalltermin 04.06.2026

Dozenten: Prof. Dr. Stephanie Döpper, Prof. Dr. Martin Gruber

Inhalt:

In dieser Bestimmungsübung steht das präzise Beschreiben archäologischer Funde aus dem vorderasiatischen Raum im Mittelpunkt. Anhand typischer Fundgattungen wie Siegel, Statuen und Schmuckobjekte üben Sie, systematische und fundierte Beschreibungen zu erstellen – die Grundlage jeder archäologischen Fundbearbeitung.

Die Übung ist bewusst praxisnah gestaltet: Sie arbeiten direkt mit Objekten aus der Lehrsammlung. Durch die gemeinsame Diskussion der Ergebnisse schärfen Sie Ihren Blick für Details und lernen, archäologische Objekte präzise zu erfassen.

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Mo 16:15 - 17:45 Uhr - Bibliothek des Lehrstuhls für Altorientalistik (Residenz)
    Ausfalltermin: 22.06.2026

Dozentin: Prof. Dr. Stephanie Döpper

Inhalt:

Digitale Methoden sind aus der modernen Archäologie nicht mehr wegzudenken. Von 3D-Scans und GIS-basierter Kartierung über Datenbanken bis hin zu virtuellen Rekonstruktionen – digitale Technologien sind heute zentraler Bestandteil der Dokumentation archäologischer Funde und Befunde. Doch wie lassen sich die dabei anfallenden Daten effizient organisieren und verwalten? Was ist zu beachten, um sie nachhaltig und für die Nachnutzung zugänglich zu machen?

In diesem Seminar steht nicht die Anwendung einzelner Techniken im Fokus, sondern der professionelle Umgang mit digitalen Daten: von der Planung und Integration digitaler Methoden über das Datenmanagement bis hin zur langfristigen Archivierung und Nutzung. Dadurch erwerben die Teilnehmenden zentrale Kompetenzen für den Umgang mit digitalen Daten in der archäologischen Praxis und darüber hinaus.         

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Mo 12:15 - 13:45 Uhr - Toscanasaal (Residenz)
    Ausfalltermin: 22.06.2026

Dozentin: Prof. Dr. Stephanie Döpper

Inhalt:

Die Vorlesung vermittelt einen systematischen Überblick über die Kulturgeschichte Westasiens vom Neolithikum bis zu den Achämeniden. Im Mittelpunkt steht Mesopotamien. Behandelt werden die zentralen Entwicklungsphasen wie die Sesshaftwerdung des Menschen und der Übergang zu agrarischen Lebensformen, die Entstehung erster urbaner Zentren sowie die Herausbildung komplexer Gesellschaftsstrukturen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Bildung der ersten Großreiche, ihrer politischen Organisation, wirtschaftlichen Grundlagen und kulturellen Leistungen wie die Entwicklung der Schrift und monumentaler Architektur.