Deutsch Intern
  • Eine Studentin steht vor einem Hörsaalgebäude der Universität Würzburg.
Academic Advising Center

Gesellschafts- und Sozialwissenschaften

 Das Programm befindet sich noch in der Planung und wird bis zum Start des Schnupperstudiums fortlaufend aktualisiert. 

Katholische Theologie / Theologische Studien

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Mo 8:15 - 9:45 Uhr - SR 129 (Neue Universität)

Dozent: Dr. Stephan Tautz

Inhalt:

Die Vorlesung „Grundfragen der Dogmatik II“ bietet im Basismodul der modularisierten Lehramtsstudiengänge eine Einführung in die Traktate Schöpfungstheologie und Sakramentenlehre. Die Vorlesung beginnt mit der Schöpfungstheologie, innerhalb derer dargelegt wird, wie die Schöpfungserzählungen der Bibel in moderner Exegese gedeutet werden. Von daher kann gefragt werden, welche Berührungspunkte es heute zwischen einer zeitgemäßen Schöpfungstheologie und naturwissenschaftlichen Erkenntnissen gibt.
Der zweite Teil der Vorlesung behandelt die Sakramentenlehre. Es wird dabei u.a. auf die geschichtliche Entwicklung des Sakramentenverständnisses eingegangen sowie nach einem zeitgemäßen Verständnis von Sakramenten gefragt. Inhalt der Vorlesung ist die katholische Sakramentenlehre, doch es werden auch ökumenische Perspektiven in den Blick genommen.

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Do 12:00 - 13:00 Uhr - Seminarraum 2 (Bibrastraße 14)
  • Ausfalltermine: 04.06.2026, 02.07.2026

Dozentin: Dr. Dr. Johanna Brankaer

Inhalt:

Wie kein anderer Autor der Antike hat Augustinus mit seinen Schriften die religiösen und ethischen Vorstellungen des abendländischen Christentums geprägt. Die Vorlesung gibt einen Einblick in seine bewegte Lebensgeschichte und die Grundlinien seines Denkens vor dem Hintergrund der umwälzenden politischen Ereignisse im Weströmischen Reich.

Weitere Informationen auf der Seite des Fachbereiches.

Pädagogik

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Mi 12:15 - 13:45 Uhr (Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude, Hörsaal 0.004)

Dozentin: Jasmina Jovanovic

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Gruppe 1 (Dozentin Dr. Eva Zimmer): Mo 12:15 - 13:45 Uhr - Raum 00.214 (Bibliotheks- und Seminarzentrum, Hubland Nord)
  • Gruppe 2 (Dozentin Melissa Silva): Di 10:15 - 11:45 Uhr - Raum 00.214 (Bibliotheks- und Seminarzentrum, Hubland Nord)
  • Gruppe 3 (Dozentin Melissa Silva): Di 14:15 - 15:45 Uhr - Raum 00.214 (Bibliotheks- und Seminarzentrum, Hubland Nord)
  • Gruppe 4 (Dozentin Jasmina Jovanovic): Do 10:15 - 11:45 Uhr - Raum 00.214 (Bibliotheks- und Seminarzentrum, Hubland Nord)
    Ausfalltermin: 04.06.
  • Gruppe 5 (Dozentin Jasmina Jovanovic): Do 14:15 - 15:45 Uhr - Raum 00.024 (Gebäude 70, Hubland Nord)
    Ausfalltermin: 04.06.
  • Gruppe 6 (Dozent Max Gröschner): Mi 14:15 - 15:45 Uhr - Raum 00.214 (Bibliotheks- und Seminarzentrum, Hubland Nord)

Dozierende: siehe Parallelgruppen

Inhalt:

Das Modul setzt sich mit den Kennzeichen, Grundzügen und Dimensionen pädagogischen Handelns auseinander. Thematisiert werden Voraussetzungen und Orientierungen pädagogischen Handelns, seine Formen sowie Fragen seiner normativen und ethischen Fundierungen.

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Mo 10:15 - 11:45Uhr - Raum 0.002 (Zentrales Hörsaal- und Seminargebäude)

Dozent: Dr. Josephine Geisler

Inhalt:

Das Modul thematisiert die Bedeutung emotional-kognitiver Wahrnehmungsvollzüge für Bildungs- und Erziehungsprozesse. Es vermittelt Einsichten in aisthetische, für die Sinne fassbare Dimensionen von Erziehung und Bildung. Ausgearbeitet werden in diesem Kontext zudem die Entwicklung, Modellierung sowie die Effekte zentraler Wahrnehmungen des Menschen.

Philosophie

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Di 8:15 - 9:45 Uhr (Gruppe 1) oder 12:15-13:45 (Gruppe 2) - Raum 28 (Residenz, Südflügel, Institut für Philosophie)

Dozent: Andreas Raps

Inhalt:

In der Veranstaltung sollen grundlegende Begriffe, Prinzipien und Modelle der Angewandten Ethik besprochen werden, wobei strukturell folgende Bereichsethiken die Grundlage bilden: Medizinethik, Wirtschaftsethik, Umweltethik, Medien- und Informationsethik.  Aufgrund der praktischen Relevanz wird auch auf gesellschaftliche und rechtliche Rahmenbedingungen eingegangen.

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Di 08:15 - 09:45 Uhr - Hörsaal I/00.401 (Wittelsbacherplatz)

Dozent: Prof. Dr. Michela Summa

Inhalt:

Wie unterscheiden sich mentale Prozesse, durch die wir „Wissen“ erlangen, von denen, durch die wir lediglich „Meinungen“ bilden? Wann sind unsere Wissensansprüche begründet und normativ betrachtet legitim? Können wir Wissen auf der Grundlage von Zeugenschaft erlangen, oder ist eine direkte Erfahrung dafür notwendig? Welche Rolle spielt der Wille bei unseren Überzeugungen, und sind wir berechtigt, uns von dem Willen bei unseren Überzeugungen leiten zu lassen? Was sind Vorurteile, und wie werden sie erkannt? Sind wir als erkennende Subjekte für unsere Erkenntnisansprüche verantwortlich?
In dieser Vorlesung werden wir uns diesen und ähnlichen Fragen widmen. Ausgehend von zentralen Positionen der Erkenntnistheorie und der Sozialepistemologie von der Neuzeit bis heute werden wir grundlegende Ansätze zur Struktur und Geltung der Erkenntnisformen thematisieren.

Political and Social Studies

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Di 10:15 - 11:45 Uhr - Raum 02.401 (Hörsaal II, Wittelsbacherplatz 1)

Dozentin: Prof. Dr. Sonja Grimm

Inhalt:

Diese Vorlesung führt die Teilnehmenden in die Grundlagen der Europaforschung ein. Dies umfasst in erster Linie, aber nicht nur das Regieren in und durch die Europäische Union. Die Vorlesung zielt darauf ab, das Verständnis der Teilnehmenden über die Integration Europas als ein politisches Problem zu vertiefen. Dies umfasst die klassischen Debatten über die treibenden Kräfte der europäischen Integration, die Frage nach dem „Demokratiedefizit“ und die Finalität der Union sowie die aktuellen Desintegrationstendenzen bis hin zum BREXIT und darüber hinaus.

Folgende Themen und Leitfragen werden im Laufe des Semesters behandelt: Hinsichtlich der Theorien europäischer Integration und des supranationalen Regierens: Wie vollzog sich die europäische Integration und wie kann diese Entwicklung erklärt werden? Wie wurde die politische und ökonomische Kooperation gestärkt und wie ist es der EU gelungen, zu einem wichtigen Akteur im System des globalen Regierens zu werden? Hinsichtlich der Demokratiequalität und der Legitimität des europäischen Regierens: Kann und sollte die EU weiter demokratisiert werden? Welche Szenarien sind dafür denkbar und wünschenswert? Hinsichtlich der Form und Funktion supranationalen Regierens: Welche Mechanismen zur Repräsentation und Partizipation auf EU-Ebene gibt es? Welche Unterschiede bestehen gegenüber den Nationalstaaten? Lassen sich die Institutionen der EU auf andere Regionen übertragen?

Die Vorlesung ist in vier Teile strukturiert. Teil 1 behandelt die normativen und theoretischen Grundlagen der europäischen Integration, Teil 2 das Regierungssystem der Europäischen Union, Teil 3 zentrale Politikfelder der europäischen Entscheidungsfindung und Teil 4 die Rolle der EU in der Welt. Zu letzterem gehören das Verhältnis der EU zu den anderen europäischen Regionalorganisationen (Europarat, OSZE), zu den Großmächten und den aufstrebenden Schwellenländern (USA, BRICS) sowie die Rolle der EU im System des globalen Regierens (UNO, G7, G20).

 

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Mi 12:15 - 13:45 Uhr - Raum 02.401 (Hörsaal II, Wittelsbacherplatz 1)

Dozentin: Prof. Dr. Sonja Grimm

Inhalt:

Die Vorlesung führt die Teilnehmenden in die Erforschung der Internationalen Beziehungen ein. Es werden grundlegende Theorien und Ordnungsvorstellungen präsentiert und mit empirischen Beispielen illustriert. Dabei lernen die Teilnehmenden Institutionen, Akteure und Herausforderungen der internationalen Beziehungen und des globalen Regierens kennen.

Im ersten Teil erlernen die Teilnehmenden die zentralen theoretischen Konzepte, insbesondere globale und regionale Governance, Bi- und Multipolarismus sowie Multilateralismus und Mehrebenengovernance. Die Großtheorien des Realismus, Liberalismus, Konstruktivismus, Marxismus, Feminismus und Postkolonialismus werden eingeführt und kritisch reflektiert. Im zweiten Teil widmen sich die Teilnehmenden dem System, den Mechanismen und den Akteuren von Global Governance, insbesondere der Erforschung von internationalen Regimen, dem Design internationaler Institutionen und der Rolle internationaler Organisationen und deren Beziehung zu Nationalstaaten. Teil drei führt knapp in die regionale Governance am Beispiel der Europäischen Integration ein. Im vierten Teil werden aktuelle Herausforderungen der internationalen Beziehungen diskutiert, insbesondere aktuelle Konflikte und die Bedeutung nichtstaatlicher Akteure in den internationalen Beziehungen. Eine Reflektion über den Stand globaler Demokratie, Macht und Legitimität in den internationalen Beziehungen rundet die Vorlesung ab.

 

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Mo 16:15 - 18:45 Uhr - Raum 02.401 (Hörsaal II, Wittelsbacherplatz)

Dozent: Dr. Verena Frick

Inhalt:

Die Vorlesung bietet eine Einführung in die wichtigsten politischen Ideen, Konzepte und Kontroversen von der Antike bis in die Gegenwart. Ein Schwerpunkt liegt auf der Frage nach der Legitimation von Herrschaft, vor deren Hintergrund die zentralen Paradigmen der Politischen Theorie vorgestellt und deren Entstehung sowie Entwicklung ideengeschichtlich kontexutalisiert werden. Auf diese Weise schärft die Vorlesung das Verständnis sowohl für unterschiedliche Begriffe und Problemstellungen der Politischen Theorie als auch für unterschiedliche konzeptuelle und methodische Herangehensweisen.

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Fr 10:15 - 11:45 Uhr - Raum 00.401 (Hörsaal I, Wittelsbacherplatz)

Dozent: Dr. Daniel Suber

Inhalt:

In der Vorlesung soll ein Überblick über die Entwicklung und Theoriegestalt der modernen soziologischen Theorie vermittelt werden. Entfaltet werden – in chronologischer Reihenfolge – die zentralen Theorieparadigmen der Nachkriegssoziologie. Im Ausgang von T. Parsons’ Projekt einer allgemeinen Theoriesynthese des Kernbestands der klassischen Theorieansätze der Gründerväter des Fachs werden mit verschiedenen Varianten einer interpretativen Sozialtheorie (Sozialkonstruktivismus, Ethnomethodologie, Symbolischer Interaktionismus) solche Ansätze vorgestellt, welche die Dominanz des Parsons’schen Strukturfunktionalismus brechen wollten und in den 1970er Jahren eine „paradigmatische Revolution” (Ritzer 1985: 94) herbeiführten. Mit P. Bourdieus „genetischem Strukturalismus“, J. Habermas’ Theorie des kommunikativen Handelns sowie der soziologischen Systemtheorie N. Luhmanns stehen sich schließlich seit den 1970er Jahren drei Versionen einer sog. „Supertheorie“ gegenüber, welche die Theoriedebatten in den 1980er Jahren dominiert haben. Zum Abschluss sollen schließlich auch die Kernideen einer poststrukturalistischen Sozialtheorie vorgestellt werden, welche die konzeptionellen Grundlagen für die unterschiedlichen, in den 1990er Jahren ausgerufenen „Wenden” – genannt seien hier nur der cultural turn, der visual turn, der body turn sowie der cognitive turn – bereit stellten.

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Mi 8:15 - 9:45 Uhr - Raum 00.401 (Hörsaal I, Wittelsbacherplatz)

Dozentin: Prof. Dr. Elke Wagner

Inhalt:

Die Sozialstrukturanalyse stellt klassischerweise die Frage nach sozialer Ungleichheit ins Zentrum der Aufmerksamkeit: welche Formen von sozialer Ungleichheit bestehen, welche gesellschaftlichen Folgen kann soziale Ungleichheit haben? Die Vorlesung nimmt diese Spur auf, geht aber auch der Frage nach, welche Möglichkeiten der Beschreibung von sozialer Ungleichheit innerhalb der Soziologie angeboten werden und welche Konsequenzen unterschiedliche Beschreibungsformen für die Fassung und Problemlösungsformeln von sozialer Ungleichheit haben können. Hat soziale Ungleichheit etwa vordringlich ökonomische Ursachen? Oder müsste nicht vielmehr auch an identitätspolitische Kategorien, wie Geschlechterzugehörigkeit und ethnische Herkünfte, gedacht werden, um das Phänomen angemessen und zeitgemäß auf den Begriff zu bringen? Entscheidend ist: die Antwort auf diese Frage hat Konsequenzen: Während ökonomische Kategorien auf Umverteilung abzielen, führen identitätspolitische Kategorien dazu, auf Anerkennungsprozesse zu setzen. Wie lassen sich aber Umverteilung und Anerkennung aufeinander beziehen? Diese Fragen mögen für eine Einführungsvorlesung fortgeschritten erscheinen. Die Vorlesung versucht aber zumindest, diese aktuellen Fragen der Forschung beim Ritt durch die Fachgeschichte zu streifen, mit aufzunehmen und zu diskutieren.

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Fr 8:15 - 9:45 Uhr - Raum 00.401 (Hörsaal I, Wittelsbacherplatz)

Dozent: Dr. Thomas Leuerer

Inhalt:

Die Vorlesung beschäftigt sich mit der Zeitgeschichte Deutschlands zwischen 1917 und 1945, also zwischen der Revolution 1918/19, der Weimarer Republik sowie dem faschistischen Dritten Reich.

 

wöchentliche Präsenzveranstaltung:

  • Do 10:15 - 11:45 Uhr - Raum 00.401 (Hörsaal I, Wittelsbacherplatz)
  • Ausfalltermin: 04.06.2026

Dozent: Dr. Thomas Leuerer

Inhalt:

Die Vorlesung beschäftigt sich mit der Nachkriegsgeschichte Deutschlands beginnend mit den Besatzungszonen hin zur Bundesrepublik und der DDR und schließlich dem vereinigten Deutschland.

Sonderpädagogik

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Di 12:15 - 13:45 Uhr - Raum 00.401 (Hörsaal I)

Dozierende: Prof. Dr. Stephan Ellinger 

Inhalt:

In der Vorlesung werden Forschungsthemen der Soziologie in Zusammenhang mit sozialen Benachteiligungen, Privilegien und strukturellen Differenzlinien in der Gesellschaft behandelt, die für alle sonderpädagogischen Fachrichtungen und darüber hinaus auch für die übrigen Lehramtsstudiengänge relevant sind.

Ausgangspunkt der Überlegungen ist der jährlich erscheinende Bildungsbericht, in dem immer wieder neu festgestellt wird, dass der stärkste Prädiktor für den Schulerfolg in Deutschland nicht etwa in der Intelligenz oder dem Fleiß oder im Interesse der Schülerinnen und Schüler zu sehen ist, sondern schlicht in der sozialen Herkunft. Es ist also nicht die Begabung, sondern die Familie, aus der ein Kind kommt, die statistisch gesprochen den Ausschlag gibt, ob er oder sie den Mittelschulabschluss schafft, Abitur macht oder am Ende ohne Abschluss die Schule verlässt. Jahr für Jahr wird deutlich gemacht, dass soziale Benachteiligung auf der einen Seite und unverdiente Privilegien auf der anderen Seite die Erfolge der Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen auf allen Stufen des Bildungswesens entscheidend gestalten.
In der Vorlesung schauen wir uns an, wie gesellschaftliche Differenzlinien entstehen, wie solche Strukturen untermauert werden und was die Schule, was die einzelne Lehrkraft und jeder Pädagoge / jede Pädagogin unternehmen können, um Kinder begabungsgerecht und individuell zu unterstützen. 
Zudem werden Phänomene und Mechanismen besprochen, die man alltagssprachlich als "Vorurteile", "Stigmatisierung" und "Moral" bezeichnet und die - häufig ohne, dass wir darüber reflektieren - unseren Alltag und unser Handeln bestimmen. 

wöchentliche Präsenzveranstaltung

  • Do 16:00 - 17:30 Uhr - Zentrum für Psychische Gesundheit, Hörsaal ZEP / Margarete-Höppel-Platz 1, 97080 Würzburg
    Ausfalltermin: 04.06.2026

Dozenten: Prof. Dr. Marcel Leon Romanos, PD Dr. Regina Taurines

Inhalt:

Wechselnde Gastvorträge von Dozent:innen der Medizinischen Fakultät für Studierende der Sonderpädagogik, der Psychologie und der Akademischen Sprachtherapie/Logopädie