Ausstellung zur Sichtbarkeit ukrainischer Migration - "Geschichten der Flucht und der Ankunft"
"Geschichten der Flucht und der Ankunft"
Ort: Lichthof der Neuen Universität am Sanderring 2, 97074 Würzburg
Dauer: 23. April - 30. Juni 2026
Inhalt: 40 Bildtafeln (davon 11 physisch und 29 digital), Interviewausschnitte an Bildschirmen, persönliche Objekte in Vitrinen
Eintritt: frei
Über die Ausstellung
Hinter jeder Statistik steht ein Schicksal. Die Ausstellung „Geschichten der Flucht und der Ankunft“ gibt Frauen eine Stimme, die durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ihre Heimat verlassen mussten.
Was nimmt man mit, wenn man nur einen Koffer tragen kann? Wie baut man sich in der Fremde ein neues Leben auf? Durch eine Kombination aus Fotografien, Video-Interviews und persönlichen Objekten wird das Unsichtbare sichtbar: der Schmerz des Abschieds, die Ungewissheit der Flucht und die Hoffnung auf einen Neuanfang in Würzburg.
„Wir wollen zeigen, was es bedeutet, von einem Tag auf den anderen alles hinter sich zu lassen. Diese individuellen Lebenswege verdienen Sichtbarkeit.“ — Prof. Helga Stopper, Universitätsfrauenbeauftragte
Einblicke & Highlights
Die Ausstellung ist als interaktiver Erlebnisraum gestaltet, der weit über klassische Informationstafeln hinausgeht:
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Persönliche Exponate: In Vitrinen ausgestellte Alltagsgegenstände erzählen stumme, aber kraftvolle Geschichten über die Heimat und den Moment des Aufbruchs.
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Multimediale Stationen: 11 große Tafeln werden durch digitale Inhalte ergänzt. An Bildschirmen können Sie tiefer in Dokumentationsfilme und ausführliche Interviews eintauchen.
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Lokale Perspektiven: Erfahren Sie mehr über die Verbindung zur JMU – unter anderem durch die Geschichte von Nataliia Lazebna, die von Saporischschja nach Würzburg floh und heute hier Forschung und Lehre mit ukrainischen Studierenden verbindet. Auch präsentiert die Stadt Würzburg ihre Projekte mit den Partnerstädten Lwiw und Luzk. Der lokale Verein "Mrija" wird unter anderem für musikalische Unterstützung sorgen.
Hinter den Kulissen
Dieses Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Büro der Universitätsfrauenbeauftragten, der Stadt Würzburg und der Universität Augsburg. Nach dem erfolgreichen Start in Augsburg bringt die Julius-Maximilians-Universität dieses wichtige Zeugnis zeitgenössischer Geschichte nach Würzburg, um ein Zeichen der Solidarität zu setzen.
Kontakt & Anfahrt
Veranstaltungsort:
Lichthof der Neuen Universität
Sanderring 2, 97070 Würzburg
Kontakt für Rückfragen: Büro der Universitätsfrauenbeauftragten
E-Mail: leon.schleier1@uni-wuerzburg.de
Weiterführende Informationen & Anlaufstellen
Initiativen und Beratungsstellen rund um das Thema „Ankommen in Würzburg“ für ukrainische Frauen und Familien.
An der Julius-Maximilians-Universität Würzburg
Website „Unterstützung für die Ukraine“ der JMU
Büro der Universitätsfrauenbeauftragten der JMU
Service Centre InterNational Affairs der JMU (Incoming Services international students)
Welcome Centre JMU (International Incoming Scientists)
Weitere
Integrationslotsen Stadt und Landkreis Würzburg
Ausländer- und Integrationsbeirat der Stadt Würzburg
Jugendmigrationsdienst des Paritätischen Unterfranken
Städtische Erziehungsberatungsstelle
Amnesty international Würzburg
Schweigenbrechen
Das Büro der Universitätsfrauenbeauftragten (UFB) ist ebenfalls Anlaufstelle für sexuelle Belästigung im Bereich Studium und Lehre. Wir haben weitere Informationen und Anlaufstellen auf unserer Infoseite gelistet. Nehmen Sie diese Angebote auch außerhalb des Aktionsmonat zum Thema Gewalt an Frauen in Anspruch, wenn Sie oder Ihr Umfeld betroffen sind.
