Intern
Büro der Universitätsfrauenbeauftragten

Ausstellung zur Sichtbarkeit ukrainischer Migration - "Geschichten der Flucht und der Ankunft"

Vernissage:

Datum: 30. April 2026, 17 Uhr

Ort: Audimax der Neuen Universität

Ausstellung:

Datum: 30. April 2026 bis Ende Juni

Ort: Lichthof der Neuen Universität

Eintritt frei

 

Weitere Einblicke finden Sie auch hier:

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„Alles was wir in den Kriegsfilmen sahen […] ist alles nur Kindergebrabbel auf der Wiese. Denn das ist eine steht geschrieben, aber das andere haben wir selbst erlebt“ - Tamara Yachyna

Ein Bild, das Text, Person, Modeaccessoire enthält. KI-generierte Inhalte können fehlerhaft sein.

Hinter jeder Statistik steht ein Schicksal.

Die Ausstellung „Geschichten der Flucht und der Ankunft“ gibt Frauen eine Stimme, die durch den russischen Angriffskrieg auf die Ukraine ihre Heimat verlassen mussten.

Was nimmt man mit, wenn man nur einen Koffer tragen kann? Wie baut man sich in der Fremde ein neues Leben auf?

Durch eine Kombination aus Fotografien, Video-Interviews und persönlichen Objekten wird das Unsichtbare sichtbar: der Schmerz des Abschieds, die Ungewissheit der Flucht und die Hoffnung auf einen Neuanfang in Würzburg.

„Wir wollen zeigen, was es bedeutet, von einem Tag auf den anderen alles hinter sich zu lassen. Diese individuellen Lebenswege verdienen Sichtbarkeit.“ - Prof. Helga Stopper, Universitätsfrauenbeauftragte


Einblicke & Highlights

Die Ausstellung ist als interaktiver Erlebnisraum gestaltet, der weit über klassische Informationstafeln hinausgeht:

  • Persönliche Exponate: In Vitrinen ausgestellte Alltagsgegenstände erzählen stumme, aber kraftvolle Geschichten über die Heimat und den Moment des Aufbruchs.
  • Multimediale Stationen: 11 große Tafeln werden durch digitale Inhalte ergänzt. An Bildschirmen können Sie tiefer in Dokumentationsfilme und ausführliche Interviews eintauchen.
  • Lokale Perspektiven: Die Ausstellung zeigt auch die Verbindung zur JMU und zur Stadt Würzburg. So wird unter anderem die Geschichte von Nataliia Lazebna vorgestellt, die von ihrem Universitätsstandort in Saporischschja fliehen musste und heute in Würzburg forscht und lehrt. Auch die Stadt Würzburg stellt ihre Projekte mit den Partnerstädten Lwiw und Luzk vor. Der lokale Verein "Mrija" begleitet die Ausstellung unter anderem musikalisch.

 


 

Hinter den Kulissen

Dieses Projekt ist eine Kooperation zwischen dem Büro der Universitätsfrauenbeauftragten, der Stadt Würzburg und der Universität Augsburg. Nach dem erfolgreichen Auftakt in Augsburg bringt die Julius-Maximilians-Universität die Ausstellung nun nach Würzburg und setzt damit ein sichtbares Zeichen der Solidarität.

Weitere Informationen zur ersten Station der Ausstellung finden Sie hier: Ausstellung Augsburg

Unterstützung & Beratung in Würzburg:


Kontakt & Anfahrt

 

Veranstaltungsort der Vernissage:

Audimax der Neuen Universität

Sanderring 2, 97070 Würzburg

 

 

Veranstaltungsort der Ausstellung:

Lichthof der Neuen Universität

Sanderring 2, 97070 Würzburg

 

 

Kontakt für Rückfragen: Büro der Universitätsfrauenbeauftragten

E-Mail: leon.schleier1@uni-wuerzburg.de

Weiterführende Informationen & Anlaufstellen

Initiativen und Beratungsstellen rund um das Thema „Ankommen in Würzburg“ für ukrainische Frauen und Familien.

 

An der Julius-Maximilians-Universität Würzburg

 

Weitere

 

 

 

Ein besonderer Dank gilt der tatkräftigen Unterstützung der Organisation der Ausstellung an der Universität Würzburg durch Johanna Brendel, Leo Fröhlich, Emma Janßen und Jule Leistner.

Schweigenbrechen

Das Büro der Universitätsfrauenbeauftragten (UFB) ist ebenfalls Anlaufstelle für sexuelle Belästigung im Bereich Studium und Lehre. Wir haben weitere Informationen und Anlaufstellen auf unserer Infoseite gelistet. Nehmen Sie diese Angebote auch außerhalb des Aktionsmonat zum Thema Gewalt an Frauen in Anspruch, wenn Sie oder Ihr Umfeld betroffen sind.