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  • Das Career Centre bietet viele Veranstaltungen online an.
Career Centre

Professional Skills Zertifikat

Seit 15 Jahren gestaltet das Career Centre ein Beratungs- und Veranstaltungsprogramm, das die Studierenden auf die Bedürfnisse des globalen Arbeitsmarktes der Zukunft vorbereitet. Durch die fortschreitende Globalisierung und Digitalisierung unterliegt dieser nicht nur einem immer schneller werdenden Wandel, sondern wird auch durch vielfältige und unberechenbare Krisen beeinflusst.

Die Bedeutung von fachlich übergreifenden, transversalen Kompetenzen nimmt auf dem Arbeitsmarkt stetig zu.[1] Daher ist es dem Career Centre ein besonderes Anliegen, die Studierenden der Universität Würzburg bei ihrer Profilentwicklung zu einer Persönlichkeit zu unterstützen, die nachhaltig, verantwortungsbewusst und innovativ denkt und handelt.

Durch die langjährige Erfahrung aus eigenen Dozententätigkeiten und die Einladung bewährter sowie konstant evaluierter externer Referenten aus der Wirtschaft können unsere Studierenden sicher sein, dass sie entlang des student life cycle bewährte profilbildende Seminarveranstaltungen aus sieben Kompetenzbereichen (siehe rechts) wählen und hierdurch ihren persönlichen Entwicklungs- und Kenntnisstand dokumentieren. Durch unsere Beobachtung des Arbeitsmarktes haben sich essentielle überfachliche Kompetenzen, wie kommunikative Stärke (auch fremdsprachlich), Projekt- /Zeit- und Konfliktmanagement und nicht zuletzt Resilienzfähigkeit herausgebildet. All diese Themen können von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern unseres Programms trainiert werden.

Mit dem Erwerb des Professional Skills Zertifikats, das Studierende ihrem Bewerbungsportfolio beilegen können, erhalten Studierende und Arbeitgeber schließlich einen Beleg darüber, dass sie ein hohes Maß an Selbstorganisation und Entscheidungskompetenz verfügen, um bestmöglich den Anforderungen der Arbeitswelt 4.0 zu begegnen.

Wie ist das Zertifikat aufgebaut?

1. Der erste Schritt zum Erwerb des  Zertifikats besteht in der Durchführung der Potentialanalyse. Dabei lernen Sie, Ihr eigenes Potential zu erkennen, einzuschätzen und auszubauen und in einem Kompetenzprofil festzuhalten. Während dieses Reflexionsprozesses erkennen Sie, in welchen Kompetenzbereichen Sie sich beruflich und persönlich weiterentwickeln sollten. Leztendlich wählen Sie auf der Basis dieser Überlegungen die nächsten passenden Veranstaltungen für (Phase 2) des Zertifikats.

2. In der Workshop-Phase müssen Sie 7 verschiedene Veranstaltungen besuchen - 4 Seminare mit jeweils mind. 4 Std. Dauer und 3 mind. 90 Minuten dauernde Vorträge. Es müssen alle 7 Kompetenzbereiche abgedeckt sein. Bei jeder Veranstaltung erhalten Sie einen Career Credit Point. Wenn Sie 7 Credits auf Ihrer CC-Sammelkarte gesammelt haben, erhalten Sie das Zertifikat.

3. Wenn Sie das Zertifikat erwerben möchten, müssen Sie Ihre vollständige CC-Sammelkarte einreichen: career@uni-wuerzburg.de.

Professional Skills – was steckt dahinter?

Der Begriff Professional Skills (PS) beschreibt Kompetenzen; die Bereitschaft und Befähigung des Einzelnen, im beruflichen, sozialen und privaten Umfeld sachgerecht durchdacht sowie individuell und sozial verantwortlich zu handeln. Ziel ist es, die Entwicklung der PS der Studierenden umfassend zu fördern und sie dadurch bestmöglich auf den Berufseinstieg und die Arbeitswelt 4.0 vorzubereiten.

Da die Grenzen zwischen den einzelnen Kompetenzbereichen oft fließend und nicht immer eindeutig sind, finden Sie unten zu jedem Bereich eine Auflistung von prädestinierten Veranstaltungsvorschlägen für das Wintersemester 22/23.

Fachkompetenz wiederum ist definiert als die „Bereitschaft und Fähigkeit, auf der Grundlage fachlichen Wissens und Könnens Aufgaben und Probleme zielorientiert, sachgerecht, methodengeleitet und selbstständig zu lösen und das Ergebnis zu beurteilen“ (Sekretariat der Kultusministerkonferenz, 2021, S. 15).[1] Sie umfasst also spezifische Kenntnisse und Fähigkeiten, um berufstypische Tätigkeiten auszuführen. Hierfür wird oftmals auch kontextspezifisches Wissen benötigt, das in einem bestimmten Tätigkeitsfeld, einer Branche oder Position erworben wurde.[2]
 

Auch im Wintersemester 22/23 bietet das Career Centre wieder vielseitige Veranstaltungen an, die Fachkompetenz vermitteln:

  • berufsorientierende Vorträge
  • Ringvorlesung Geisteswissenschaftler
  • "Bewerbungsbasics für …“ - Reihe
  • Journalismus/Fachjournalismus-Workshop

Hier finden Sie weitere Informationen zur Fachkompetenz.


[1] Sekretariat der Kultusministerkonferenz (2021): Handreichung für die Erarbeitung von Rahmenlehr-plänen der Kultusministerkonferenz für den berufsbezogenen Unterricht in der Berufsschule und ihre Abstimmung mit Ausbildungsordnungen des Bundes für anerkannte Ausbildungsberufe. Verfügbar unter: https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2021/2021_06_17-GEP-Handreichung.pdf [02.06.2022].

[2] Pastoors, S. (2018). Berufliche Methodenkompetenzen. In: Praxishandbuch berufliche Schlüsselkompetenzen. Springer, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-54925-4_9

Der Begriff Methodenkompetenz ist definiert als die „Bereitschaft und Fähigkeit zu zielgerichtetem, planmäßigem Vorgehen bei der Bearbeitung von Aufgaben und Problemen“ (Sekretariat der Kultusministerkonferenz, 2021, S. 16).[1] Dabei werden bestimmte Arbeitstechniken, Verfahrensweisen oder Lernstrategien angewendet. Beispielsweise analytisches Denken, systematisch-methodisches Denken, Organisationsfähigkeit und Planungsfähigkeit. Methodenkompetenzen helfen, Fachkompetenzen aufzubauen und erfolgreich einzusetzen.

Im Wintersemester 22/23 werden in diesem Bereich u.a. folgende Veranstaltungen angeboten:

  • Wie finde ich das richtige Stipendium für mich?
  • Assessment-Center-Training
  • Projektmanagement
  • Moderne Managementmethoden – sich und andere fühlen
  • Gründen kompakt: Auf dem Weg zum eigenen Start-up

Hier finden Sie weitere Informationen zur Methodenkompetenz.


[1] Sekretariat der Kultusministerkonferenz (2021): Handreichung für die Erarbeitung von Rahmenlehr-plänen der Kultusministerkonferenz für den berufsbezogenen Unterricht in der Berufsschule und ihre Abstimmung mit Ausbildungsordnungen des Bundes für anerkannte Ausbildungsberufe. Verfügbar unter: https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2021/2021_06_17-GEP-Handreichung.pdf [02.06.2022].

Kommunikation versteht sich als soziale Interaktion zwischen zwei oder mehreren Menschen, die dem Austausch von Informationen, Gedanken, Erfahrungen etc. innerhalb einer aktuellen Situation dient. Zunächst ruht Kommunikation auf einem Interesse am Gelingen der Kommunikation auf Seiten aller Beteiligter.

Weitere Grundbausteine sind u.a. ein gemeinsames Zeichensystem, (bspw., eine gemeinsame Sprache), die Fähigkeit, empfangenen Zeichen Bedeutungen zuzuordnen und die Fähigkeit Signale in den Wissenstand des anderen einzuordnen und daraus Schlüsse zu ziehen. Des Weiteren besteht eine Kommunikation auch immer zu großen Teilen aus nonverbalen Symbolen, bspw., Körperhaltung, Augenkontakt, Gestik (Ebert 2018, S.19).[1]

Hierbei wird deutlich, dass sich kommunikative Kompetenz im weitesten Sinne nicht als eine einzige, von anderen Kompetenzen isolierbare Kompetenz darstellen lässt. Vielmehr ist Kommunikative Kompetenz ein „ganzes Bündel an Fähigkeiten und Kompetenzen, die jeweils gleichzeitig und je nach Situation und Kontext in unterschiedlichen Gewichtungen zum Einsatz kommen.“ (Nünning, Zierold 2008, S. 96).[2]

Im engeren Sinne wird kommunikative Kompetenz als die „Bereitschaft und Fähigkeit, kommunikative Situationen zu verstehen und zu gestalten“ definiert. (Sekretariat der Kultusministerkonferenz, 2021, S. 15)[3] Hierzu gehört es, konstruktiv, effektiv und bewusst zu kommunizieren. Voraussetzung dafür ist die Kenntnis wichtiger Kommunikationsmodelle und -konzepte sowie konkreter Kommunikationstechniken.

Im Wintersemester 22/23 bietet das Career Centre u.a. folgende Veranstaltungen in diesem Bereich an:

  • Rhetorik Allgemein
  • Sprech- und Redetraining bei Referaten und Vorträgen
  • Stimmtraining I und II

Hier finden Sie weitere Informationen zur Kommunikativen Kompetenz.


[1] Ebert, H. (2018). Kommunikationsmodelle: Grundlagen. In: Praxishandbuch berufliche Schlüsselkompetenzen. Springer, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-54925-4_9

[2] Nünning, A, Zierold, M (2008). Kommunikationskompetenzen Erfolgreich kommunizieren in Studium und Berufsleben. Klett, Stuttgart.

[3] Sekretariat der Kultusministerkonferenz (2021): Handreichung für die Erarbeitung von Rahmenlehr-plänen der Kultusministerkonferenz für den berufsbezogenen Unterricht in der Berufsschule und ihre Abstimmung mit Ausbildungsordnungen des Bundes für anerkannte Ausbildungsberufe. Verfügbar unter: https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2021/2021_06_17-GEP-Handreichung.pdf [02.06.2022].

Soziale Kompetenz beschreibt die „Bereitschaft und Fähigkeit, soziale Beziehungen zu leben und zu gestalten, Zuwendungen und Spannungen zu erfassen und zu verstehen sowie sich mit anderen rational und verantwortungsbewusst auseinanderzusetzen und zu verständigen. Hierzu gehört insbesondere auch die Entwicklung sozialer Verantwortung und Solidarität.“ (Sekretariat der Kultusministerkonferenz, 2021, S. 15)[1]

Zusammenfassend kann man festhalten, dass Team- und Kommunikationsfähigkeit, Empathie und Kompromissbereitschaft zentrale Aspekte der sozialen Kompetenz darstellen. Wichtig hierbei ist, dass es keine harten Kriterien dafür gibt, wie hoch oder niedrig die sozialen Kompetenzen eines Individuums sind. Wie teamfähig jemand ist, lässt sich nicht objektiv feststellen oder in einer Skala messen, sondern ist abhängig von den individuellen Situationen.

Im Wintersemester 22/23 werden in diesem Bereich u.a. folgende Veranstaltungen angeboten:

  • Konflikte souverän meistern
  • Business Smalltalk / Etikette
  • Teambuilding

Hier finden Sie weitere Informationen zur Sozialkompetenz.


[1] Sekretariat der Kultusministerkonferenz (2021): Handreichung für die Erarbeitung von Rahmenlehr-plänen der Kultusministerkonferenz für den berufsbezogenen Unterricht in der Berufsschule und ihre Abstimmung mit Ausbildungsordnungen des Bundes für anerkannte Ausbildungsberufe. Verfügbar unter: https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2021/2021_06_17-GEP-Handreichung.pdf [02.06.2022].

Zuallererst ist es wichtig zu betonen, dass die Entwicklung der Selbstkompetenz als lebenslanger Prozess verstanden wird. Es ist also nichts, was innerhalb eines Semesters vollständig erworben und perfektioniert werden kann. Nichtsdestotrotz ist es wichtig, diese Fähigkeit kontinuierlich zu fördern, denn sie sind entscheidend für den Erfolg im Berufs- und Privatleben.[1] Die Kultusministerkonferenz definiert Selbstkompetenz als:

„Bereitschaft und Fähigkeit, als individuelle Persönlichkeit die Entwicklungschancen, Anforderungen und Einschränkungen in Familie, Beruf und öffentlichem Leben zu klären, zu durchdenken und zu beurteilen, eigene Begabungen zu entfalten sowie Lebenspläne zu fassen und fortzuentwickeln. Sie umfasst Eigenschaften wie Selbstständigkeit, Kritikfähigkeit, Selbstvertrauen, Zuverlässigkeit, Verantwortungs- und Pflichtbewusstsein. Zu ihr gehören insbesondere auch die Entwicklung durchdachter Wertvorstellungen und die selbstbestimmte Bindung an Werte.“ (Sekretariat der Kultusministerkonferenz, 2021, S. 15)[2]

Kurz gesagt, „wer über Selbstkompetenzen verfügt, ist in der Lage, Aufgaben selbstständig zu bewältigen und für sich, seine Mitmenschen und die Gesellschaft Leistungen zu erbringen“ (Pastoors, 2018, S.43).[3]

Im Wintersemester 22/23 werden in diesem Bereich u.a. folgende Veranstaltungen angeboten:

  • Eine Einführung in Methoden der Persönlichkeitsentwicklung. Wie gehe ich mit Entscheidungen um?
  • Resilienz (Vortrag und Workshop)
  • Authentizität statt Perfektion

Hier finden Sie weitere Informationen zur Selbstkompetenz.


[1] Pastoors, S. (2018). Berufliche Methodenkompetenzen. In: Praxishandbuch berufliche Schlüsselkompetenzen. Springer, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-54925-4_9

[2] Sekretariat der Kultusministerkonferenz (2021): Handreichung für die Erarbeitung von Rahmenlehr-plänen der Kultusministerkonferenz für den berufsbezogenen Unterricht in der Berufsschule und ihre Abstimmung mit Ausbildungsordnungen des Bundes für anerkannte Ausbildungsberufe. Verfügbar unter: https://www.kmk.org/fileadmin/veroeffentlichungen_beschluesse/2021/2021_06_17-GEP-Handreichung.pdf [02.06.2022].

[3] Pastoors, S. (2018). Berufliche Methodenkompetenzen. In: Praxishandbuch berufliche Schlüsselkompetenzen. Springer, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-54925-4_9

Das Verständnis für die Denk- und Handlungsmuster unseres Gegenübers ist ein entscheidender Faktor für das Gelingen von Kommunikation. Deshalb können wir nur dann erfolgreich kommunizieren, wenn wir uns unserer eigenen Kultur und den Unterschieden zur Kultur anderer bewusst sind.[1]

Ist man auf der Suche nach einer geeigneten Definition von interkultureller Kompetenz, stößt man schnell auf Alexander Thomas, Hochschullehrer mit dem Forschungsschwerpunkt interkulturelle Psychologie. Er definiert sie wie folgt:

„Interkulturelle Handlungskompetenz zeigt sich in der Fähigkeit, die kulturelle Bedingtheit der
Wahrnehmung, des Urteilens, des Empfindens und des Handelns bei sich selbst und bei anderen zu erfassen, zu respektieren, zu würdigen und produktiv zu nutzen“ (Thomas 2006, S. 118).[2]

Sie ist verstärkt in den letzten Jahren zu einem zentralen Ziel interdisziplinärer Bildung geworden. Grund dafür ist unter anderem die globale Weltwirtschaft, globale Vernetzungen von Menschen und Institutionen, sozial begründete Migrationsbewegungen und die daraus resultierenden kulturell heterogenen Gesellschaften.[3] Die „Auseinandersetzung mit anderen Kulturen führt […] zur kritischen Beschäftigung mit den eigenen Denk- und Verhaltensweisen.“[4] Durch den Kontakt mit fremden Kulturen können Erfahrungen gesammelt werden, die nachhaltig das eigene Selbstbild sowie die generelle Handlungskompetenz beeinflussen können.[5]

Vor allem für diejenigen Studierenden, die eine erfolgreiche Karriere im internationalen Umfeld anstreben, stellt interkulturelle Kompetenz eine wichtige Ressource dar.[6]

Im Wintersemester 22/23 werden in diesem Bereich u.a. folgende Veranstaltungen angeboten:

  • Virtual Exchange Program
  • Application in english or french
  • Infos internationaler Arbeitsmarkt

Hier finden Sie weitere Informationen zur Interkulturellen Kompetenz.


[1] Pastoors, S. (2018). Berufliche Methodenkompetenzen. In: Praxishandbuch berufliche Schlüsselkompetenzen. Springer, Berlin, Heidelberg. https://doi.org/10.1007/978-3-662-54925-4_9

[2] Thomas, A. (2006). „Interkulturelle Handlungskompetenz – Schlüsselkompetenz für die moderne
Arbeitswelt“. ARBEIT, 15(2), 114–125

[3] Ahrends, A./Nowitzki, W. (1997): Interkulturelles Lernen in den Lehrplänen. Anregungen für Schule und Unterricht. Kiel: Ministerium für Bildung, Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Schleswig-Holstein.

[4] Erll, A. & Gymnich, M. (2015). Uni-Wissen Interkulturelle Kompetenzen: Erfolgreich kommunizieren zwischen den Kulturen - Kernkompetenzen (5. Aufl.) (S.6). Klett Lerntraining.

[5] Erll, A. & Gymnich, M. (2015). Uni-Wissen Interkulturelle Kompetenzen: Erfolgreich kommunizieren zwischen den Kulturen - Kernkompetenzen (5. Aufl.). Klett Lerntraining.

[6] Hansen K. (2021) Interkulturelle Kompetenz. In P. Genkova (Hrsg.) Handbuch Globale Kompetenz. Springer, Wiesbaden. https://doi.org/10.1007/978-3-658-30684-7_52-1

Digitalkompetenz ist „die sichere, kritische und verantwortungsvolle Nutzung von und Auseinandersetzung mit digitalen Technologien für die allgemeine und berufliche Bildung, die Arbeit und die Teilhabe an der Gesellschaft. Sie erstreckt sich auf Informations- und Datenkompetenz, Kommunikation und Zusammenarbeit, Medienkompetenz, die Erstellung digitaler Inhalte (einschließlich Programmieren), Sicherheit (einschließlich digitales Wohlergehen und Kompetenzen in Verbindung mit Cybersicherheit), Urheberrechtsfragen, Problemlösung und kritisches Denken.“[1] Die Übertragung der menschlichen Lebensweise auf eine digitale Ebene verändert sich auch die Verbreitung von Daten, Informationen und Wissen.18 Fast überall und zu jeder Zeit steht uns eine unüberschaubare Menge dieser zur Verfügung.19 Es ist somit in der heutigen Berufswelt nicht nur notwendig passende Informationen aufzusuchen, sondern auch verantwortungsvoll damit umzugehen.20

Im Wintersemester 22/23 werden in diesem Bereich u.a. folgende Veranstaltungen angeboten:

  • Virtual Exchange Program
  • Cyber-Knigge 3.0 – für ihre beste Online-Performance
  • Aktives Videomarketing

Hier finden Sie weitere Informationen zur Digitalen Kompetenz.


[1] Amtsblatt der Europäischen Union (2018), Empfehlungen des Rates vom 22. Mai 2018 zu Schlüsselkompetenzen für lebenslanges Lernen. Verfügbar unter: https://eur-lex.europa.eu/legal-content/DE/TXT/PDF/?uri=CELEX:32018H0604(01)&from=EN.
18 Kultusministerkonferenz. (2016): Bildung in der digitalen Welt. Strategie der Kultusministerkonferenz. https://www.kmk.org/fileadmin/Dateien/pdf/PresseUndAktuelles/2017/Strategie_neu_2017_datum_ 1.pdf. [26.07.2022].
19 Hartmann,W & Hundertpfund, A. (2015). Digitale Kompetenz – Was die Schule dazu beitragen kann. Help.verlag.
20 Calvani, A. et al. (2012). Are young generations in secondary school digitally competent? A study on Italien teenagers in computers & education. S.797-807.

 


[1] Ehlers, U. D., „Future Skills für die Welt von morgen: Das Future-Skills-Triple-Helix-Modell der Handlungsfähigkeit in emergenten Praxiskontexten.“ Hochschulforum Digitalisierung (Hrsg.), Digitalisierung in Studium und Lehre gemeinsam gestalten. 2021. Print.

Unsere Career Centre Arbeit zur Erfassung der transversalen Kompetenzen wird durch nationale und internationale Netzwerkarbeit angeregt. Die hierbei verwendeten Quellen werden kontinuierlich gesammelt und dokumentiert. Gerne kommen Sie bei Rückfragen auf uns zu.