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    Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

    Content-Strategie auf Instagram

    Ganz allgemein gilt: Unterhaltsam sein und trotzdem Mehrwert liefern.
    Instagram ist beliebt als "Emotionskanal", der Studierende einbindet und ein Wir-Gefühl vermittelt.

    Erstellen Sie einen Content-Plan. Idealerweise beinhaltet ein Redaktions-/Content-Plan das Datum, Inhalt, Content-Format und einen Call-to-Action der Beiträge.

    Beziehen Sie auch Ihre Studierenden mit ein, sprechen Sie mit Ihrer (Fach-)Bibliothek, erstellen Sie ein Redaktionsteam, welches sich einmal im Monat trifft und Ideen austauscht.

    Sie können Beiträge auch im Voraus erstellen. Planen Sie beispielsweise einen Monat vor.

    Tipp: Sprechen Sie uns als Uni-Account an – wir teilen Ihre neuen Beiträge gerne in unseren Stories, so bekommen Sie mehr Reichweite. Wir können uns auch gerne gemeinsam Content überlegen.

    Geeignete Zeiten sind vor allem dann, wenn Personen gewöhnlich auf ihr Handy schauen. Das kann morgens, in der Mittagspause oder abends sein. Wenn es für Sie möglich ist, behalten Sie auch das Wochenende im Auge.

    Die Insights verraten Ihnen, wann Ihre Follower auf Instagram aktiv sind. Orientieren Sie sich daran. Es werden Ihnen in den Insights die Tage und die Stunden in einer Tabelle aufgezeigt. 

    Eines vorweg: Es gibt nicht die eine perfekte Anzahl an Postings. Sie können mehrere Posts am Tag machen und damit nichts erreichen. Genauso können Sie aber „nur“ zwei Posts pro Woche machen und damit Erfolg haben. Was – neben der Qualität der Posts – vor allem zählt, ist die Regelmäßigkeit. Instagram-NutzerInnen erwarten diese.

    • Posten Sie gewöhnlich dreimal am Tag und dann plötzlich nur noch einmal die Woche, könnte das Ihre Follower irritieren und Sie könnten sie verlieren. Deshalb ist es wichtig, dass Sie eine Postingfrequenz finden, die Sie durchziehen können.
    • Versuchen Sie auf jeden Fall eine Regelmäßigkeit in ihren Account zu bringen. Setzen Sie Tage fest, an denen Sie einen Beitrag posten.

    Die Empfehlung der Pressestelle liegt bei zwei bis vier Feed-Posts pro Woche plus Stories.

    Verfolgen Sie Strategien: Das heißt, wenn jemand Ihren Account betrachtet, dann sollte es ihm möglich sein, die einzelnen Beiträge einzuordnen.

    Setzen Sie außerdem den Fokus nicht auf die Frage „Was machen wir?“, sondern auf „Warum bieten wir euch einen Mehrwert?“
    Instagram lebt von einer konsistenten, übergeordneten Botschaft. Die Posts sollten darauf einzahlen.
    Überlegen Sie sich also, was Ihre zentrale Botschaft auf Instagram ist. Also: „Wofür stehen Sie?“

    Beobachten Sie zudem, welche Content-Formen und welche Inhalte Ihrer Community gefallen.

    Content-Ideen für Ihren Auftritt

    Postings

    • "Nach dem Abschluss…" wo haben Ihre AbsolventInnen nach dem Studium beruflich Fuß gefasst? Eine solche Instagram-Reihe macht das Career Centre der Universität. Setzten Sie sich gerne mit diesem in Verbindung.
      Instagram: @career_jmuw; Webseite mit Kontaktinformationen Career Centre
    • Welche Möglichkeiten gibt es für Studierende, an Ihrem Lehrstuhl studienrelevante Erfahrungen zu machen? (Hiwi-Kräfte, Museum, Projekte wie GSiK) Gerne berichten auch wir über Studierende Ihres Fachbereichs in der Reihe "Nach der Uni...". 
    • Wenn Sie regelmäßig Veranstaltungen anbieten und über diese berichten wollen, bietet es sich an, mit Studierenden zu sprechen, die an der Veranstaltung schon teilgenommen haben. Die Studierenden erzählen im Beitrag, warum Sie die Veranstaltung gewählt haben, was sie besonders hilfreich fanden und wie sie heute davon profitieren.
      Ganz zugespitzt gesagt: „Wie die Veranstaltung das Leben des Studierenden besser gemacht hat.“. Ein solches Vorgehen transportiert – im Gegensatz zu Info-Posts – Emotionen und macht klar, welchen Mehrwert die Veranstaltung liefert. Nicht zuletzt wird der Post durch die Erfahrungswerte von Studierenden auch glaubwürdig.

    Story/Instagram live

    • Sie können die Erfahrungen Ihrer Studis/Mitarbeiter in Form eines Takeovers aufgreifen. So haben Sie die Möglichkeit der direkten Interaktion mit der Community. Schauen Sie hierfür gerne die Takeover in den Highlights des offiziellen Instagram-Accounts der Uni an. (@uniwuerzburg) Gerne lassen wir Ihnen die Takeover-Richtlinien zukommen. 
    • Die Content-Form "Instagram live" bietet sich beispielsweise für Ersti-Sprechstunden an. Später kann die Ersti-Sprechstunde als IGTV fest in Ihrem Feed abgespeichert werden. Mehr Infos zu Instagram live

    IGTV

    • Diese Content-Form bietet sich beispielsweise für Video-Formate wie 4-Fragen an… an. Stellen Sie allerdings unbedingt auch Fragen, die ungewöhnlich sind, sodass das Video interessante Fakten rund um die Person liefert und so eine Professorin oder einen Professor auch "menschlicher" und nahbarer macht. Beispiel: Was wollten Sie als Kind werden? Wie trinken Sie am liebsten Ihren Kaffee? Was machen Sie als erstes, wenn Sie von der Uni nach Hause kommen?
      (WiWi) https://www.instagram.com/tv/CIYHK4RnpHo/ 
      KPNM macht es als Posting-Format https://www.instagram.com/p/CAnKQ7hqkT7/ 
    • Inspiration könnte auch das YouTube-Format "Reinders erklärt" bringen: https://www.youtube.com/channel/UC1hVPagsK5VY_92J59CEpvw 

    Reels

    Inspirationen für Reels finden Sie unter dem Punkt Reel.

    Mehr Reichweite für Ihren Content durch Reposts der Universität

    Über den offiziellen Account der Universität können Ihre Feedbeiträge in der Story gepostet werden, sodass dieser eine noch größere Reichweite bekommt. 
    Wenn Sie den Account der Universität (@uniwuerzburg) in Ihren Stories verlinken, ist es außerdem möglich, dass wir diese Story in unserer Story "reposten".

    Gerne können wir in einem Gespräch mögliche Content-Ideen und Repost-Strategien besprechen.

    Wie wir unsere Content-Strategie umsetzen

    Was wir auf unserem Uni-Account posten

    Beiträge mit direktem Bezug zur Uni Würzburg. Dieser kann auch durch einen Studierenden entstehen.
    Wenn Themen für Studierende interessant sein könnten, aber kein direkter Bezug zur Uni Würzburg aufzubauen ist, berichten wir nicht darüber. (Beispiel: Zeitungen für Studis, Umfragen etc.)

    Um was geht es auf dem Kanal @uniwuerzburg?

    • Das Studentenleben in Würzburg
    • Studierende und ihr Engagement
    • Einblicke ins Studium (z.B. Takeover)
    • Universitätsgeschichte und "Schätze" der Uni
    • Die Stadt Würzburg und der Campus der Universität

    Welchen Fokus setzen wir?

    • Warum ist es toll, in Würzburg an der Uni zu studieren?
    • Was macht die Uni Würzburg besonders spannend?
    • Was bringt das Engagement von Studierenden in beispielsweise Initiativen und Referaten für das Studium?

    Gerne können wir im Rahmen unserer Content-Strategie Ihren Fachbereich/Ihre Themen (Projekte, geplante Veranstaltungen u.ä.) aufgreifen.

    Beliebter Bestandteil des Instagram-Auftritts sind monatliche "Instagram-Takeover", die die Pressestelle durchführt. Während eines „Takeover“ übernimmt eine Studentin oder ein Student für einen bestimmten Zeitraum den Account der Universität und stellen dann unter anderem sich, ihren/seinen Studiengang, studentisches Engagement sowie den Studienalltag in Würzburg vor. Bei den Takeovers achten wir darauf, unterschiedliche Fakultäten und Einrichtungen zu berücksichtigen.

    Das Takeover findet ausschließlich in den sogenannten „Instagram-Stories“ statt. Bei diesen können mit kurzen Clips eine Geschichte erzählt bzw. Informationen vermittelt werden. Die Bilder oder Videos einer Story können durch Hintergründe, Musik, Texte, Sticker oder Animationen untermalt werden.

    Das Besondere an den Stories ist, dass dort Fragen eingebaut werden können, so dass die Studierenden, die den Account übernommen haben, direkt mit den Followern interagieren, indem sie beispielsweise Fragen zum Studium beantworten. Die Möglichkeit, Fragen zu stellen, wird rege genutzt.

    Da Stories nur für eine limitierte Zeit (24 Stunden) abrufbar sind, fügen wir sie im Anschluss zu einem sogenannten „Highlight“ hinzu, sodass Interessierte auch im Nachgang noch die Möglichkeit haben, die Clips erneut anzusehen.

    Wenn Sie einen Studierende/n kennen, der sich für ein solches Takeover eignen würde und Lust darauf hat: Melden Sie sich gerne bei uns.

    Sollten Sie selbst für Ihren Auftritt ein Takeover planen, dann leiten wir Ihnen gerne unsere "Takeover-Richtlinien" weiter.

    Hier wird über das Engagement unserer Studis nach bzw. neben der Uni berichtet. Darunter zählen Fachschaften, Ehrenämter, Hobbies und Nebenjobs. Der Beitrag besteht aus Text und Bild und wird als Feed-Beitrag gepostet.

    Der Beitrag setzt sich aus Antworten zu folgenden Fragen oder Angaben zusammen:

    • Name und Studiengang
    • Was genau macht ihr neben der Uni?
    • Wie kam es dazu?
    • Gibt es eine Parallele zwischen dem Studium und der Tätigkeit? Und damit verbunden: Inwieweit profitiert ihr davon?

    Zusätzlich wird ein passendes Foto  benötigt.

    Ausschnitte aus Beispiel-Posts der Reihe

    Straßenschilder

    Es ist uns wchtig, Bewusstsein zu schaffen - für die Universität und ihre Geschichte. Immer wieder stoßen Studierende, wenn sie über den Campus laufen, auf Straßenschilder, die nach einer Person benannt wurden: Emil Fischer, Josef Martin etc. 
    Aber was sind das für Persönlichkeiten? Das wollen wir mit den Beiträgen zu den Straßenschildern klären. Wir stellen die Personen vor und verdeutlichen ihre Bedeutung für die Universität.

    Die Beiträge der Straßenschilder-Reihe besteht aus zwei Bildern: Ein Bild des Straßenschildes und ein Foto der Person, nach der die Straße benannt ist.

    (Unbekannte) Schätze...

    In dieser Reihe geht es um ausgewählte Schmuckstücke, kryptische Manuskripte, alte Gerätschaften, besondere Sammlungen und echte „Herzensangelegenheiten“.⠀
    Wir stellen regelmäßig einen vermutlich eher unbekannteren Schatz aus der Uni vor. Es geht dabei nicht nur darum, die Studierenden über tolle Projekte und Sammlungen zu informieren. Auch hier möchten wir Bewusstsein schaffen. Unter anderem wieder für die Geschichte der Universität und die "Kunst am Bau".

    Die Beiträge bestehen aus Text und Bild(ern). Sie werden als Feed-Beitrag gepostet.

    Instagram ist eine bildbasierte Plattform. Aufnahmen von Stadt und Campus sind auf Instagram sehr beliebt. Bei Posts mit Campus- und Stadtbildern wird der Text auf dem Account der Universität zumeist sehr kurz gehalten. Bei diesen Beiträgen steht das Bild klar im Fokus.

     

    Weitere Möglichkeit Ihren Content aufzugreifen

    Um auf die (Feed-)Beiträge anderer Accounts der Universität aufmerksam zu machen, erwähnen wir diese in unserer Story. Um mehr Aufmerksamkeit für Ihren Beitrag oder Ihr Thema zu bekommen, haben wir eine Repost-Strategie für Instagram entwickelt.

    Strategie

    Um das Interesse auf Ihren Beitrag zu erhöhen, möchten wir Ihren Beitrag bestenfalls nicht einfach nur in einer Story teilen. Vielmehr soll er zuvor angeteasert werden. Das kann durch eine kurze Infostory mit passendem Bild und kurzem Text passieren oder mit interaktiven Elementen wie Quiz und Umfragen - besser aber zusätzlich auch durch ein Selfie-Video. In diesem sollte das geteilte Thema aufgegriffen werden.
    Diese Selfie-Videos sollten maximal 30 Sekunden lang sein. Das entspricht zwei Stories.

    Hier ein paar Beispiele zur Veranschaulichung:

    1. Anteasern der Veranstaltungsreihe einer studentischen Initiative
    2. Anteasern eines Feed-Beitrags des Career Centre
    3. Anteasern eines Interviews des SFT