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Career Centre

Ringvorlesung Perspektiven für Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften

Auch im Wintersemester 2026/27 möchten wir die Ringvorlesung "Perspektiven für Geistes- und Soialwissenschaften" wieder durchführen. Hier berichten ehemalige Studierende der Geistes- und Sozialwissenschaften über ihren eigenen Werdegang und spannende, berufliche Perspektiven.

Alle weiteren Informationen und die Anmeldung finden Sie auf WueStudy.

Programm

"Und was machst du dann damit?"
Diese Frage wird Studierenden geisteswissenschaftlicher Fächer immer wieder gestellt. Damit Sie nicht mit einem ratlosen Schulterzucken „irgendetwas mit Medien  der Kultur“ formulieren, ist es wichtig, frühzeitig die eigenen Kompetenzen und Ziele zu kennen. Die meisten Stellen für Geisteswissenschaftler werden nicht veröffentlicht. Möglichkeiten, Jobs zu finden, gibt es über persönliche Kontakte oder Initiativbewerbungen aber dennoch viele. Die Ringvorlesung stellt Personen vor, die selbst diesen Weg gegangen sind und von denen einige heute in ganz klassischen Feldern für Geisteswissenschaftler arbeiten, andere aber auch in ganz unerwarteten Bereichen spannende Tätigkeiten ausüben.

Durch die fortschreitende Globalisierung und Digitalisierung unterliegt der Arbeitsmarkt nicht nur einem immer schneller werdenden Wandel, sondern wird auch durch vielfältige und unberechenbare Krisen beeinflusst.
Die Bedeutung von fachlich übergreifenden, transversalen Kompetenzen nimmt auf dem Arbeitsmarkt stetig zu. Daher ist es dem Career Centre ein besonderes Anliegen, im Rahmen dieser Veranstaltungsreihe nicht nur zukunftsfähige und interessante Berufsfelder und Berufswege vorzustellen, sondern auch, mit welchen Programmen Studierende ihre Kompetenzen im Hinblick auf die verschiedenen Berufsfelder entwickeln können und sollten. In diesem Zuge werfen wir in der Veranstaltung auch einen Blick auf die neuen Zertifikatsprogramme.

Auf der lokalen Ebene wird Klimaschutz greifbar und konkret umgesetzt. Auf der lokalen Ebene sind zudem die Folgen des fortschreitenden Klimawandels bereits deutlich wahrnehmbar.
Die veränderte Lebenswirklichkeit erzeugt Motivation und Handlungsdruck für Anpassungsmaßnahmen.

Die Kommune – die Stadt Würzburg – spielt hierbei eine zentrale Rolle bzw. sogar mehrere Rollen: als Vorbild kümmert sie sich um die Energieeffizienz der eigenen Liegenschaften; als Planerin und Reguliererin setzt sie konkrete Vorgaben für klimaoptimiertes Bauen; sie ist auch Versorgerin mit erneuerbaren Energien durch lokale Stadtwerke; und sie ist Beraterin für die Menschen vor Ort, etwa bei energetischer Sanierung, zur Anpassung an Hitzeextrema oder zum klimaschonenden Verhalten – und vieles mehr.

Es gilt, diese Themenfelder strategisch zu steuern und zu koordinieren, Synergien zu nutzen und generell Klimaschutz und Klimaanpassung in alle Lebens- und Arbeitsbereiche zu integrieren („Mainstreaming“). Das ist eine multidisziplinäre Aufgabe. Es ist eine Aufgabe, welche die Zusammenarbeit von Menschen aus unterschiedlichen fachlichen Professionen erfordert – und auch für Geisteswissenschaftler und Geisteswissenschaftlerinnen eine spannende Perspektive bieten kann.

Unternehmensvorstellung, Programmvorstellung, Vorteile eines Auslandsaufenthaltes, Karrierechancen bei EF

Der Quereinstieg in den öffentlichen Dienst eröffnet vielfältige Möglichkeiten, um beruflich neu durchzustarten und gesellschaftliche Verantwortung zu übernehmen. In diesem Workshop erfahren Sie, welche Chancen und Perspektiven Ihnen als Quereinsteiger im öffentlichen Sektor offenstehen und wie Sie sich optimal auf diesen Karriereschritt vorbereiten können.

  • Bedeutung einer Promotion und Einfluss auf Führungsaufgaben im öffentlichen Dienst
  • Überqualifizierung durch den Doktortitel: Mythen und Realitäten
  • Einordnung einschlägiger Berufserfahrung in Besoldungsgruppen und -stufen
  • Chancen für Quereinsteiger*innen aus der Wirtschaft und der Wissenschaft
  • Quereinstieg nach langjähriger Berufstätigkeit: Wege und Herausforderungen
  • Wechsel aus dem Lehramt in höhere Verwaltungsebenen

Praktische Tipps und Strategien

  • Transfer von Werten, Motivationen und Kompetenzen auf Berufsbilder im öffentlichen Dienst
  • Wechsel in eine höhere Besoldungsgruppe: Voraussetzungen und Vorgehen
  • Anrechnung der Sozialversicherungsbeiträge bei Quereinstieg und Verbeamtung (ggf.)

Ein für Geisteswissenschaftler:innen interessantes Berufsfeld ist die politische Bildung. Wie arbeitet man als politische Bildner:in bei der Bundeszentrale für politische Bildung? Wie sieht ein Volontariat bei der bpb aus? Welche Aufgaben übernimmt man als Referent:in und was sollte man dafür mitbringen? Wie diese auch mit (freien) journalistischen Tätigkeiten harmonieren, zeigt der Blick auf die unterschiedlichen Wege in den Journalismus: über Praktika, einen eigenen Podcast, freie Mitarbeit, ein Volontariat oder eine Journalist:innenschule. Was kann man bereits während des Studiums tun, um nach dem Abschluss den Einstieg in den Journalismus zu schaffen? Welche Anforderungen werden an einen gestellt, welche Fähigkeiten sind wichtig? Was ist hilfreich über die Branche und das Arbeiten als freie Journalistin zu wissen? Als ehemalige Studentin der Europäischen Ethnologie und Geschichte der Universität Würzburg möchte ich anhand meines eigenen Werdegangs zeigen, wie man in den Berufsfeldern politische Bildung und Journalismus Fuß fassen kann.

In unseren Nachwuchsprogrammen lernen Sie ein ebenso abwechslungsreiches wie anspruchsvolles und spannendes Arbeitsumfeld kennen. Bei der Vielzahl an Themen, die die GIZ bearbeitet, erwerben Sie ein umfangreiches Fachwissen, sind aber auch immer gefordert, den Blick über den Tellerrand zu werfen. Denn der Umgang mit verschiedenen Menschen und Kulturen erfordert überdies zwischenmenschliches Feingefühl, Offenheit, Gestaltungswillen und Flexibilität.

Wählen Sie das Programm, das am besten zu Ihnen passt. Praktische Erfahrungen in Deutschland oder in einem der über 130 Länder weltweit, in denen die GIZ arbeitet, bringen Abwechslung ins Studium und bereichern Ihren Lebenslauf. Lernen Sie die Arbeit der GIZ im In- und Ausland durch Praktika für Studierende, ein juristisches Referendariat, die Traineeprogramme oder eine Junior-Position kennen. Nähere Informationen über die GIZ, Bewerbungsfristen und Anforderungen, Tätigkeitsfelder usw. erfahren Sie im Vortrag.

Referentin: Lisa Becker, Personalreferentin im Bereich der Nachwuchsförderung bei der Deutschen Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) in Eschborn. Lisa Becker ist seit ca 15 Jahren bei der GIZ aktiv. Viele Jahre war sie im Einkauf/Vertragsmanagement tätig. Zuvor war sie selbst duale Studentin (B.A. Business Administration) bei der GIZ und hat eines der Nachwuchsprogramme selbst durchlaufen. Seit einigen Jahren ist sie nun für das Praktikantenmanagement im Personalbereich verantwortlich.

 

Lehrer/in sein – wäre das etwas für mich? Frau Dr. Weier wird von ihren Erfahrungen als Grundschullehrerin sowie in anderen Bildungsinstitutionen berichten. Sie wird von Aufgaben, positiven Seiten und Herausforderungen des Lehrerberufs sprechen, für alle Fragen offen sein und Ihnen gerne ein paar Tipps geben, wie Sie vielleicht die für Sie richtige Berufsentscheidung finden können.

Künstliche Intelligenz ist längst nicht mehr nur ein Thema für Informatiker*innen – sie verändert unsere Gesellschaft, unsere Kultur und unsere Arbeitswelt grundlegend. Texte, Bilder, Übersetzungen, Analysen oder sogar ganze Entscheidungsprozesse: Vieles, was früher menschliche Domäne war, kann heute von Algorithmen übernommen werden. Doch was bedeutet das für Studierende der Geistes- und Humanwissenschaften?

In diesem 90-minütigen Vortrag werfen wir einen Blick darauf, wie KI unsere Welt bereits prägt und welche Chancen und Herausforderungen sich daraus ergeben. Vor allem aber geht es um Ihre Rolle in dieser Entwicklung: Warum gerade Humanwissenschaftler*innen gebraucht werden, um KI-Systeme zu hinterfragen, zu gestalten und mit Sinn zu füllen. Denn Maschinen rechnen in Wahrscheinlichkeiten, doch Menschen leben in Bedeutung. Sie erfahren, welche Kompetenzen Sie schon heute aufbauen können, um in einer KI-getriebenen Welt beruflich erfolgreich und gesellschaftlich wirksam zu sein.

Ein Vortrag, der Orientierung gibt, Denkanstöße liefert – und zeigt, warum die Zukunft der KI nicht ohne die Geisteswissenschaften denkbar ist.

Für eine erfolgreiche Initiativbewerbung ist neben der Recherche über den gewünschten Arbeitgeber und zu möglichen Einsatzfeldern insbesondere die Auseinandersetzung mit dem eigenen Kompetenzprofil gefragt. Das Kompetenzprofil erfasst den aktuellen Stand Ihres Kompetenzerwerbs. Es macht Wissen, Fertigkeiten und Fähigkeiten sichtbar, die Sie sich formell oder informell angeeignet haben. Der Kompetenzerwerb kann im Rahmen der (akademischen) Ausbildung stattgefunden haben, aber auch außerhalb von Schule und Universität, und impliziert sowohl theoretische Kenntnisse als auch praktische Erfahrungen.

Wünsche für Vortragsthemen und Kooperationsanfragen für das kommende Semester können jederzeit an Dr. Annette Retsch gerichtet werden:
annette.retsch@uni-wuerzburg.de, 0931/31-82420

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