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IMIB - INSTITUT FÜR MOLEKULARE INFEKTIONSBIOLOGIE

Arbeitsgruppe der Leopoldina tagt auf dem Würzburger Medizin-Campus

04.03.2026

In der modernen Medizin gelten RNA-basierte Therapien als vielversprechende Ansätze, sowohl für die Prävention, Diagnose als auch für die Behandlung von Krankheiten. Die rasante Entwicklung der mRNA-Impfstoffe während der COVID-19-Pandemie hat beispielsweise gezeigt, welches große Potenzial in diesen Technologien steckt.

roduktive Diskussionen über RNA-basierte Therapien, von links: Sebastian Wetterich (Technische Universität Dresden), Gunter Hartmann (Universitätsklinikum Bonn), Lorenz Meinel (Julius-Maximilians-Universität Würzburg), Anne Spang (Universität Basel), Thomas Thum (Medizinische Hochschule Hannover), Jörg Vogel (Helmholtz-Institut Würzburg; Julius-Maximilians-Universität Würzburg), Anke Sparmann (Helmholtz-Institut Würzburg), Christian Fröschel (Helmholtz-Institut Würzburg), Roland Lill (Philipps-Universität Marburg), Selim Corbacioglu (Universitätsklinikum Regensburg), Isabelle Bekeredjian-Ding (Universitätsklinikum Gießen und Marburg). Foto: HIRI / Luisa Härtig

In der modernen Medizin gelten RNA-basierte Therapien als vielversprechende Ansätze, sowohl für die Prävention, Diagnose als auch für die Behandlung von Krankheiten. Die rasante Entwicklung der mRNA-Impfstoffe während der COVID-19-Pandemie hat beispielsweise gezeigt, welches große Potenzial in diesen Technologien steckt. Um die Möglichkeiten und Grenzen der Therapien sowie die aktuellen Entwicklungen in dem Feld zu diskutieren, traf sich eine fachspezifische Arbeitsgruppe der Nationalen Akademie der Wissenschaften Leopoldina vom 24. bis 25. Februar in Würzburg.

Die Gruppe setzt sich aus führenden Wissenschaftler:innen auf dem Gebiet der RNA-Forschung zusammen. In mehreren Treffen erarbeitete das Gremium in den letzten Monaten ein Manuskript zum Thema „RNA-basierte Therapien: Ansätze und Potenziale in der Medizin“. Nun kam die Gruppe ein letztes Mal in Würzburg zusammen, um den Text final zu konsolidieren und für die externe Begutachtung vorzubereiten. Nach Abschluss des Prüfverfahrens soll die Stellungnahme Mitte 2026 erscheinen und Politik sowie Gesellschaft evidenzbasiert zu Chancen und Herausforderungen RNA-basierter Medizin informieren. 


Quelle: Helmholtz-Institut für RNA-basierte Infektionsforschung (HIRI)

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