Hack & Play
Mittwochs, 16 – 18 Uhr
Retro Computing Lab, Universität Würzburg
Zentrum für Philologie und Digitalität
Emil-Hilb-Weg 23, Raum 00.002
Online: LINK FOLGT
keine Anmeldung erforderlich, Klarname erbeten
Über die Reihe
„Hack & Play“ lädt zu einer Reise in die Frühzeit digitaler Kultur ein: in eine Zeit vor Internet, USB und generativer KI, als Heimcomputer und Spielkonsolen erstmals den Alltag prägten.
Die Vorträge beleuchten historische Formen von Digitalität aus Perspektiven der Medienarchäologie, Computergeschichte und Digital Humanities. Im Fokus stehen kulturelle Praktiken, technische Bedingungen und ästhetische Ausdrucksformen – sowie die Frage, was wir davon heute bewahren und weiterdenken wollen.
Die Reihe findet im Retro Computing Lab statt, einer betriebsbereiten Sammlung historischer Computersysteme mit Schwerpunkt auf den 1980er Jahren.
Programm
| 22.04. | Geschichte auf Lochkarten |
| 29.04. | Alles Männersache? Deutscher Spielejournalismus und der Mythos von Gaming als Männerdomäne 1980-2000 Aurelia Brandenburg, Bern |
| 06.05. | Digitale Souveränität Christian Schröter, Stuttgart |
| 13.05. | Digitale visuelle Kunst der 80er Jahre: Konservierung und Präsentation. Andy Warhols Computergrafiken Klaus Rettinghaus, Leipzig |
| 03.06. | Computational Game Studies Vera Piontkowitz, Leipzig |
| 10.06. | Kulturen der Heimcomputermusik Hanna Hammerich und Niayesh Ebrahimi, Leipzig |
| 17.06. | Digital Remains: An Introduction to Forensic Philology Mariangela Giglio, Bologna |
| 24.06. | Computer-Rollenspiele und Pen&Paper Franziska Ascher, Wuppertal |
| 01.07. | GIF 0.0: Ein Blick ins historische Archiv Till Heilmann, Bochum |
| 15.07. | BASIC with/out Style: Eine Programmierstilistik zwischen Semiotik und Spaghetticode Stefan Höltgen, Bonn |
Danksagung
Die Vortragsreihe wird durch eine Förderung durch den Universitätsbund Würzburg e.V. ermöglicht.




