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Intern
    Professional School of Education

    Herbsttagung

    Grußworte

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    im Namen der Julius-Maximilians-Universität (JMU) begrüße ich Sie herzlich zur Herbsttagung 2021 der Professional School of Education (PSE), die gemeinsam mit den Schul­entwicklungstagen der unterfränki­schen Schulbehörden und der regionalen Schulentwicklung veranstaltet wird. Wie schon im vergangenen Jahr findet die Tagung Corona-bedingt im Online-Format statt, und die Auswirkungen der Pandemie auf Schule, Unterricht und Schüler sind es auch, die das übergreifende Thema der Veranstaltung bilden.

    An der Universität Würzburg mit ihren über 28.000 Studierenden in 250 Studiengängen bilden die Lehramtsstudiengänge einen besonderen Schwerpunkt. Rund 6000 Lehramtsstudierende studieren derzeit in einer der vielen möglichen Fächerkombinationen an der JMU. Die Universität unterhält zudem langjährige Kooperationen mit den unter­fränkischen Gymnasien und Realschulen, mit mehreren Fach- und Berufsober­schulen sowie mit Schulen in angrenzenden Regionen. Auch mit Grund-, Mittel- und Förder­schulen besteht eine enge Zusam­menarbeit. Die PSE bündelt die bestehenden akademischen und praxisbegleiten­den Angebote der Universität in der Lehrerbildung fakultätsüber­greifend. Die PSE setzt sich einen neuen Schwerpunkt im Bereich der Bildungsforschung mit dem Ziel, auf diese Weise die Lehrerbildungs- und Forschungsaktivitäten an der JMU fachlich und institutionell weiterzuentwickeln.

    Durch die Verbindung von universitärer Lehre und Forschung im Bereich der Lehramtsfächer und Lehramtsdidaktiken auf der einen Seite und der Schulpraxis auf der anderen Seite fließen aktuelle Entwicklungen und Fortschritte in die Angebote ein, die sowohl den Studierenden als auch den Lehrkräften zugutekommen. Dies ist umso wichtiger, als die Pandemie weitreichende Folgen für den gesamten Bildungssektor mit sich gebracht hat und die Lehrenden und Lernenden aller Schul- und Hochschulformen nach wie vor vor große Herausforderungen stellt.

    Mit dem Thema „Aufbruch in die Zukunft – Schule nach Corona“ rückt die diesjährige Tagung die problematischen Auswirkungen der Pandemie für diesen Bereich, aber auch die vielversprechenden Möglichkeiten neuer Methoden, Formate und digitaler Techniken in den Fokus. Zudem bietet sie die Chance, eine vorläufige Bilanz zu ziehen und sich über gewonnene Erfahrungen auszutauschen.

    Mein besonderer Dank gilt der PSE, den unter­fränkischen Schulbehörden und dem Team der regionalen Schulentwicklung sowie allen Beteiligten, die inhaltlich mit Vorträgen und Workshops sowie organisatorisch zu dieser Veranstaltung beigetragen haben. Ich bin überzeugt, dass wir gemeinsam auch weiterhin viel Positives für den Fortschritt und die Sicherung der Qualität universitärer wie schuli­scher Lehre bewirken können.

    In diesem Sinne wünsche ich allen eine interessante und erkenntnisreiche Veran­staltung und einen anregenden Austausch untereinander.

    Prof. Dr. Paul Pauli

    Präsident der Universität Würzburg

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    liebe Kolleginnen, liebe Kollegen,
    im vergangenen Jahr haben Sie, unsere Lehrkräfte wie unsere Schülerinnen und Schülern und Eltern viel Einfallsreichtum gezeigt, um Lernen und Gemeinschaft trotz allem zu ermöglichen. Konzepte zum Distanz- und zum Wechselunterricht wurden erarbeitet, erprobt und optimiert und so wurden auch in dieser herausfordernden Zeit Unterrichtsentwicklung und Schulentwicklung gestaltet und vorangetrieben. Somit haben sich auch Chancen für Neues aufgetan. Nun gilt es, die neuen Maßnahmen in das jeweilige schulische Gesamtkonzept einzubinden und nachhaltig zu agieren, ohne dabei weitere innovative Wege aus dem Blick zu verlieren und diese auch weiterhin mutig zu beschreiten. Die zentrale Frage, die sich dabei stellt, ist: Wie lassen sich unsere Schulen zukunfts- und krisensicher gestalten?
    Die regionalen Schulentwicklungstage liefern dabei wertvolle Impulse, Schule als lernende Organisation zu verstehen und weiterzuentwickeln, um unsere Schulen fit für die Herausforderungen der Zukunft zu machen.
    Allen Organisatorinnen und Organisatoren der regionalen Schulentwicklungstage vor Ort, dem Kreis der Schulentwicklungsberaterinnen und -berater, den Referentinnen und Referenten danke ich daher ausdrücklich für Ihr Engagement.
    Ebenso danke ich Ihnen, sehr geehrte Teilnehmerinnen und Teilnehmer, dass Sie bereit und offen sind, sich auf immer Neues einzulassen und den Wandel aktiv mitzugestalten. Bewahren Sie sich Ihr herausragendes
    Engagement.

    Ich wünsche Ihnen, dass Sie aus den fachlichen Impulsen und dem gegenseitigen Austausch einen möglichst hohen Gewinn für Ihre Arbeit ziehen.

    München, im September 2021
    Juliane Stubenrauch-Böhme, OStDin
    Referat VII.3

    Sehr geehrte Damen und Herren,

    Auch ich darf Sie - alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer der Herbsttagung und der Schulentwicklungstage 2021 - im Namen der Professional School of Education ganz herzlich begrüßen. Wir – in meinem Falle die Professional School of Education der Universität Würzburg – freuen uns jedes Jahr auf diese große Tagung, weil die Zusammenarbeit mit den Schulbehörden in Unterfranken immer fruchtbar und lehrreich ist und alle Beteiligten an einem Tisch oder in diesem Jahr leider am Monitor sitzen und sich gegenseitig inspirieren und offensichtlich – dies zeigt ihre Teilnahme - ein attraktives Programm für Sie zusammengestellt haben. Mit dieser Tagung verbinden wir eine langjährige Tradition der guten Zusammenarbeit von Schule und Hochschule – die sich auch durch Corona nicht ausbremsen ließ. Das bewährte Tagungskonzept mit einem Mix aus Vorträgen und Workshops konnten wir – wie bereits im vergangenen Jahr ins Digitale transformieren. 

    Auch wenn uns klar ist, dass das die Begegnungen und Gespräche am Rande der Tagung nicht ersetzen kann, sind wir froh, diese über Jahre gewachsene Zusammenarbeit auch in der Pandemie fortzusetzen – wenn auch mit einem digitalen Angebot. Umso mehr freut es uns, wenn wir Sie im kommenden Jahr – hoffentlich – wieder in Echt in unserem großen Hörsaal begrüßen können. Bedanken möchte ich mich schon jetzt für die inzwischen langjährige finanzielle Unterstützung durch die Lehrerverbände bllv, blrv, bpv, keg, GEW und europafels. Ohne Sie wäre es uns nicht möglich diese Tagung so durchzuführen!

    Unser Tagungsthema „Aufbruch in die Zukunft – Schule nach Corona“ legt den Fokus auf die Zeit nach Corona. Es gilt, aus der Corona-Zeit zu lernen, zu analysieren wie sich Schule aber auch Kindheit und Jugend und Familie durch Corona verändert hat. Was haben wir gelernt aus und in der Pandemie und was können wir davon mit in die Zukunft nehmen? Diesen Weg aus der Pandemie in die Zukunft, den wir mit dem Tagungstitel anregen, möchten wir, Schule und Hochschule/Wissenschaft, gemeinsam gehen und gemeinsam Antworten, Aufgaben und Lösungen entwickeln.

    Es ist allen klar: ein Zurück zu Schule wie vor der Pandemie ist nicht möglich. Einerseits gilt es, Verpasstes aufzuholen, Lücken zu schließen, Gemeinschaft und Schule als Lebensort wieder (neu) mit Bedeutung zu füllen. Gleichzeitig sind wir aber auch auf dem Weg, Schule und Lernen für die Zukunft zu gestalten – mit dem Wissen und den Erkenntnissen – und den Lasten - aus der Pandemie. Schule wird und muss sich verändern! 

    Mit Prof. Hurrelmann konnten wir einen renommierten Jugendforscher für einen Vortrag gewinnen, der uns erste Analysen zu den Folgen der Coronapandemie vorstellen und daraus pädagogische Notwendigkeiten ableiten wird. Dr. Wisniewski stellt daran anschließend die Frage nach der Bedeutung von Feedback für Schulkultur und Lernen. Diese Fragen ziehen sich dann auch durch das weitere Tagungsangebot und werden in einem vielfältigen Workshopangebot für Sie fortgeführt und präzisiert. Wir bieten Ihnen Workshops zu digitalen Tools und Methoden ebenso wie Workshops zu Zukunftsfragen und pädagogischen Fragen, die aus der Pandemie besonders gewachsen sind.

    Ich freue mich auf diese Tagung und die vielen Beiträge in dieser Woche und wünsche Ihnen viele Impulse und Ideen für Ihre tägliche Arbeit.

    Prof. Dr. Thomas Trefzger

    Direktor der PSE

    Sehr geehrte Damen und Herrn,

    „Aufbruch in die Zukunft – Schule nach Corona“ – so lautet der Titel der Digitalen Herbsttagung 2021 bzw. der Digitalen Schulentwicklungstage 2021, zu der bzw. zu denen ich Sie als Vorsitzende der Konferenz der Schulaufsicht in Unterfranken sehr herzlich begrüßen darf.

    Unsere schulische Situation hat sich in der jüngsten Zeit rasant verändert, die Rahmenbedingungen in den Schulen sind andere geworden. Seit dem Ausbruch der Corona-Pandemie beeinflusst diese den Schulalltag: Inzidenz- und Hospitalisierungswerte, Testpflicht, Maskenpflicht, Abstand, Kontaktbeschränkungen, Distanz- und Wechselunterricht versus Präsenzunterricht, Digitalisierung, Medienpädagogik, Erreichbarkeit und erreichbar sein, Informationstechnik, Hygieneplan, Brückenangebote – das sind wohl gängige Schlagwörter rund um die Schule in dieser Zeit.

    In unserer Verantwortung, allen Schülerinnen und Schülern eine optimale Schulbildung zuteilwerden zu lassen, muss Schule folglich auf die aktuelle Situation eingehen; es ist unsere Aufgabe, Schule in besonderer Weise zu gestalten und zu entwickeln.

    Es ist wichtig, dass wir uns mit der Persönlichkeits- und Leistungsentwicklung unserer Kinder und Jugendlichen während der Pandemie auseinandersetzen, um adäquat und pädagogisch verantwortungsvoll zu handeln. Einen wichtigen Baustein hierfür liefert das Interagieren zwischen den Hauptbeteiligten in Form von Feedback. Vor allem die Digitalisierung des Lehrens und Lernens hat einen bedeutsamen Anschub erhalten, auch um die soziale Teilhabe weiterhin zu ermöglichen.

    Diese Themen werden in den beiden Hauptvorträgen am 4. und 5. Oktober 2021 näher beleuchtet; die vielfältigen Workshop-Angebote im Laufe der Woche liefern konkrete Umsetzungsmöglichkeiten, zeigen Formen und Chancen von digitaler Schule auf und bieten Gelegenheit zu Austausch und gemeinsamer Reflexion.

    Mit Blick auf den Tagungstitel lade ich Sie alle ein, engagiert und verantwortungsbewusst am Aufbruch in die Zukunft mitzuwirken und Schule nach Corona (bzw. auf dem Weg dorthin) aktiv zu gestalten bzw. zu entwickeln.

    Ich danke an dieser Stelle dem Organisationsteam für die Vorbereitung und Durchführung dieser Tagung bzw. dieser Schulentwicklungstage, ich danke den Schulentwicklungskoordinatorinnen und –koordinatoren, der Schulentwicklungsberaterin Frau Grimm sowie den Verantwortlichen der PSE (Professional School of Education) der Universität Würzburg für die schon langjährige erfolgreiche Zusammenarbeit!

    Ich wünsche allen Referentinnen und Referenten gutes Gelingen in den Vorträgen und den zahlreichen Workshops und natürlich Ihnen, den Teilnehmerinnen und Teilnehmern, neue Impulse für die Gestaltung der Schulentwicklung vor Ort!

    Ich freue mich über Ihre interessierte Teilnahme und Ihre aktiven Beiträge, auch über die unterfränkischen Grenzen hinaus!

    Mit den besten Grüßen

     Maria Walter

    Abteilungsdirektorin Bereich Schulen, Regierung von Unterfranken

    Vorsitzende der Konferenz der Schulaufsicht in Unterfranken

    Vortrag Prof. Klaus Hurrelmann: Wird es eine "Generation Corona" geben? Ergebnisse aktueller Bildungs- und Jugendstudien

    Im Rahmen der Herbsttagung 2021 der PSE/ der unterfränkischen Schulentwicklungstage 2021 hielt Prof. Klaus Hurrelmann am 4. Oktober 2021 einen Vortrag zum Thema

    Wird es eine Generation Corona" geben? Ergebnisse aktueller Bildungs- und Jugendstudien. Einen Videomitschnitt stellen wir Ihnen hier zur Verfügung. 

    Vortrag Dr. Benedkikt Wisniewski: Feedback - Impulse für die Schulentwicklung

    Videomitschnitt des Vortrags am 5. Oktober 2021 im Rahmen der Herbsttagung/ regionalen Schulentwicklungstage Unterfranken 2021.