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Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz

GSiK-Tag 2020: GLOBAL FAIRPLAY!?

Virtuelle Studentische Tagung vom 28. November 2020 zu Nachhaltigkeit im Fokus globaler Gerechtigkeit

Im globalen Zusammenspiel der Mächte rückt das Thema „Nachhaltigkeit“ immer mehr in den Vordergrund und könnte eine entscheidende Wende im Denken und Handeln der Menschen bewirken. Denn spätestens durch die Klimaerwärmung und deren ökologische Folgen für alle Menschen, werden die Komplexität und die Interdependenzen weltweit sichtbar. Politische Entscheidungen und die Lebensweise jede*r Einzelnen haben globale Auswirkungen, die uns alle betreffen. Wie wollen wir zukünftig zusammenleben?

Nachhaltig denken heißt global denken. Ein globales Fairplay bedeutet nicht nur gemeinsame Regeln finden und befolgen, sondern seine Mitspieler*innen als Partner*innen begreifen. Es geht darum, eine Haltung einzunehmen, die von Respekt zeugt und im fairen Spiel auf Achtung und Wahrung der physischen und psychischen Unversehrtheit aller abzielt. Welche langfristig tragenden Strategien verfolgen wir, um nicht nur lokal, sondern auch global das Zusammenspiel in diesem Sinne fair zu gestalten? Die Auswirkungen werden uns alle betreffen.

 

Der 9. GSiK TAG - VIRTUELL wird sich mit „Nachhaltigkeit und globaler Gerechtigkeit“ in ihren interdisziplinären Facetten und unterschiedlichsten Fragen auseinandersetzen:

Wie gehen wir mit den widersprüchlichen Bedürfnissen der Menschen und der begrenzten Regenerationsfähigkeit des weltweiten Ökosystems um?

Wie hängen Klimawandel und (Zwangs-) Migration zusammen?

Welche Strukturen haben sich nachhaltig in unseren Gesellschaften etabliert?  Wie funktionieren sie und wie können wir sie auf die Bedürfnisse und Ziele einer modernen, diversen Gesellschaft anpassen?

Welche Chancen und Risiken birgt die Digitalisierung für eine nachhaltige Gesellschaft?

Welche weltweite soziale Verantwortung tragen Medizin, Wirtschaft und Politik?

Was kann Bildung zu einem zukunftsfähigen Leben beitragen?

In wie weit füllen Kompensationsprojekte eine Lücke im internationalen Klimaschutz?

Wie kann die weltweite Landwirtschaft als maßgeblicher Faktor des Klimawandels nachhaltig verändert werden?

 

Einen Tag lang können Studierende mit Expert*innen aus verschieden Fachrichtungen diskutieren, neue Impulse bekommen, ihre Ansichten einbringen und neue Sichtweisen erfahren.
Es stehen uns zukünftig große Herausforderungen bevor - globales Fairplay wird der Schlüssel sein, um diese gemeinsam meistern zu können. Packen wir es an!

Der Ablauf

Der virtuelle GSiK-Tag 2020 wird durch einen Vortrag von Jun.- Prof. Dr. Maria Backhouse (Universität Jena / Institut für Soziologie / Bioökonomie und soziale Ungleichheit) eröffnet. Dieser gibt erste Impulse zum Themenkomplex und zeigt auf wie sehr Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit miteinandern verwoben sind. Nachhaltig denken bedeutet hier global denken. 

In der Workshopphase wird ein (fach-)spezifischer Fokus auf das Thema Nachhaltigkeit und globale Gerechtigkeit in Kleingruppen gelegt und thematisch vertieft. Ihr könnt dabei einen aus neun verschiedenen Workshops wählen und intensiviert damit eure Auseinandersetzung mit einer von neun (Fach-) Perspektiven zum Thema.

Die moderierte Austausch am Ende der Tagung bringt alle Perspektiven zusammen und gibt schließlich den Raum, über den Tag entstandene Fragen gemeinsam zu diskutieren.

Insgesamt können am GSiK-Tag 3 Punkte für eines der GSiK-Zertifikate "Interkulturelle Kompetenz" oder 3 Punkte für das neue GSiK- Zertifikat "Nachhaltigkeit und Globale Verantwortung" erworben werden (Es ist auch möglich die Punkte auf die Zertifikate aufzuteilen) .

Das Programm

Die Anmeldung zu den Workshops erfolgt über WueStudy. Wie gewohnt kannst Du Prioritäten entsprechend Deiner Themeninteressen angeben. Vortrag und moderierter Austausch sind fester Bestandteil der Tagung, benötigen aber keiner gesonderte Anmeldung.

Technischer Check-in: Bitte registriere Dich vor der Veranstaltungseröffnung ab 9:00 Uhr über den von uns veröffentlichten Zoomlink. Bitte wähle Dich nicht zu knapp vor Veranstaltungsbeginn online in unseren Vortragsraum ein, um sicher zu gehen, dass Du technisch genug Vorlauf hast, um Audio und Kamera optimal und störungsfrei für Dich einzustellen.  In der halben Stunde bis zur Eröffnung kannst Du Dich  dann an deinem Übertragungsort einrichten und Dich z.B. noch mit einem Kaffee stärken.

Die Zoom Links für alle Programmpunkte, GSiK-Teilnahmelisten (weitere Informationen dazu während der Zoom-Meetings) und Workshopmaterialien findest Du im WueCampus-Kursraum des GSiK-Tags:
https://wuecampus2.uni-wuerzburg.de/moodle/enrol/index.php?id=43751

 

Für Kurzentschlossene: Wenn Du Dich nicht für den GSiK-Tag angemeldet hast, den Einstiegsvortrag aber nicht verpassen möchtest, ist das kein Problem.

  • Du kannst einfach über die folgenden Zugangsdaten am Zoom-Meeting teilnehmen:

     https://uni-wuerzburg.zoom.us/j/94364586927?pwd=YjVrU2tZOUhjUEI5Z3p3cHhTVzhsdz09

     Meeting-ID: 943 6458 6927
     Passwort: 899600

     Schnelleinwahl mobil
     +493056795800,,94364586927#,,#,899600# Deutschland
     +496950502596,,94364586927#,,#,899600# Deutschland
 

  • Wenn Du Dir die Teilnahme am Vortrag für ein GSiK-Zertifikat anrechnen lassen möchtest kannst du dich am Samstag den 28.11. (ab 00:00 Uhr) selbst im WueCampus-Kursraum einschreiben (Link: siehe oben bei Technischer Check-In). Alle weiteren Informationen zur Teilnahmeregistrierung gibt es dann im Zoom-Meeting.
     
  • Wenn Du spontan noch an einem Workshop teilnehmen möchtest, wende dich bitte an den Technischen Support.

 

Technischer Support: Hier gibt es Informationen zu möglichen freien Workshop-Plätzen, den jeweiligen Zugangsdaten und Hilfe bei technischen Problemen.
Der Technische Support ist am Samstag von 09.00 bis 16.00 Uhr erreichbar über die Telefonnummern 0931 31-88070 oder 0931 31-89757. Du kannst den Support im genannten Zeitraum auch über Zoom erreichen: https://uni-wuerzburg.zoom.us/j/94674055345?pwd=eC9zYVFiVXV3UTBaM1VNU0xVRkt3Zz09

Eröffnungsvortrag: Was hat Klimaschutz mit Landrechten zu tun? Zu den gegenwärtigen Auseinandersetzungen um die wachsende Abholzungsrate im brasilianischen Amazonasgebiet

 


Jun.- Prof. Dr. Maria Backhouse

Jun.-Prof. Dr. Maria Backhouse ist Mitarbeiterin des Instituts für Soziologie an der Friedrich-Schiller-Universität Jena. Sie ist zuständig für die Leitung der BMBF-Nachwuchsgruppe „Bioökonomie und soziale Ungleichheiten.Verflechtungen und Wechselbeziehungen im Bioenergie-Sektor aus transnationaler Perspektive“ und forscht im Rahmen dessen zu Wissen und Technologieentwicklung mit den Schwerpunktregionen Südamerika und Südostasien.

Ihre Forschungsinteressen sind Umweltsoziologie, Politische Ökologie, Bioökonomie, sozial-ökologische Ungleichheitsforschung, sowie Grüne Landnahme, Entwicklungstheorie und postkoloniale Kritik.

 

Inhalt des Vortrags:
Die Waldbrände und wachsende Abholzungsraten haben das brasilianische Amazonasbecken zurück in den Fokus der Weltöffentlichkeit gebracht. Im Vortrag wird der Fokus auf die Landfrage gesetzt und gezeigt, dass die Zerstörung des Waldes untrennbar zusammenhängt mit der Infragestellung der heterogenen indigenen, traditionellen und kleinbäuerlichen Landrechte durch die rechtsradikale Bolsonaro-Regierung. Es wird argumentiert, dass Wald- und Klimaschutz nur gelingt, wenn diese heterogenen Landrechte respektiert und geschützt werden. Ohne soziale Gerechtigkeit in Amazonien kann es keine Klimagerechtigkeit geben.

Fachbereich: fächerübergreifend

Für den Vortrag erhältst Du für das

Zertifikat "Interkulturelle Kompetenz" einen Punkt für den Bereich B  oder

kannst einen Punkt für das neue Zertifikat "Nachhaltigkeit und Globale Verantwortung" anrechnen lassen.

Workshops

Anika Mahla /  Universität Duisburg-Essen, Institut für Entwicklung und Frieden, FIAN Deutschland , Projektleitung Engagement Global

Der Workshop stellt die Ansätze der Ernährungssicherung, Ernährungssouveränität sowie das Recht auf Nahrung vor und thematisiert Fragen der Verteilungs- und Geschlechtergerechtigkeit. Zudem werden aktuelle Krisen im globalen Landwirtschafts- und Ernährungssystem aufgezeigt. So trägt die weltweite Landwirtschaft mit bis zu einem Drittel der CO2-Emmissionen erheblich zu dem von Menschen verursachten Klimawandel bei. Das System wirtschaftet auf Kosten der Länder des globalen Südens, der Umwelt, der Menschen und der Tiere. Dabei soll auch die Rolle unseres Konsum-, Lebens- und Ernährungsstils mit Blick auf Klimagerechtigkeit diskutiert werden.

Fachbereich: fächerübergreifend

Für den Workshop erhältst Du für das

Zertifikat "Interkulturelle Kompetenz" einen Punkt für den Bereich B  oder

kannst einen Punkt für das neue Zertifikat "Nachhaltigkeit und Globale Verantwortung" anrechnen lassen.

 

Jasmin Möller und Kathrin Sackmann /  Universität Würzburg, Betriebswirtschaftliches Institut

Der Workshop thematisiert die unternehmerische Nachhaltigkeit im globalen Kontext. Wir werden anhand von Fallbeispielen die Verantwortung von Unternehmen im Hinblick auf soziale, umweltrelevante und wirtschaftliche Gesichtspunkte innerhalb des jeweiligen Kontexts analysieren. Abschließend soll diskutiert werden, ob im Wertschöpfungsprozess ein Gewinn für alle entstehen kann und ob dies in der Verantwortung der Unternehmen liegt. Das Ziel des Workshops ist, ein geschärftes Problembewusstsein der Teilnehmer*innen zu schaffen und bietet Raum zur Selbstreflexion über mögliche Lösungsstrategien ausgehend vom eigenen Fachbereich.

Fachbereich: Wirtschaftswissenschaft

Für den Workshop erhältst Du für das

Zertifikat "Interkulturelle Kompetenz" einen Punkt für den Bereich B oder C oder

kannst einen Punkt für das neue Zertifikat "Nachhaltigkeit und Globale Verantwortung" anrechnen lassen.

 

Prof. Dr. August Stich /  Universität Würzburg, Klinikum Würzburg Mitte Standort Missioklinik,  Tropenmedizin

Die Corona-Pandemie macht deutlich, dass Infektionskrankheiten schnell zu einem globalen Problem mit unabsehbaren Auswirkungen heranwachsen können. Deutschland befindet sich mitten in der zweiten Welle. Die aktuellen Entwicklungen verstellen oftmals den Blick auf Herausforderungen, deren Bewältigung noch von viel größerer Bedeutung für die Menschheit ist als die Überwindung der Pandemie: die Folgen des Klimawandels, Ungleichverteilung von Ressourcen und Entwicklungschancen, Flucht und Migration. Stellen wir uns diesen Themenkomplexen nicht in adäquater Weise, hat dies direkte Auswirkungen auf Gesundheit und Wohlergehen von Menschen.

Fachbereich: fächerübergreifend

Für den Workshop erhältst Du für das

Zertifikat "Interkulturelle Kompetenz" einen Punkt für den Bereich B oder C oder

kannst einen Punkt für das neue Zertifikat "Nachhaltigkeit und Globale Verantwortung" anrechnen lassen.

 

Molina Klingler (Universität Würzburg , Referat für Ökologie der Studierendenvertretung) und Pascal Bunk (Universität Würzburg , Referat für Ökologie der Studierendenvertretung)

Wir alle brauchen und verbrauchen Rohstoffe. Einerseits wollen wir unseren Wohlstand behalten, auf Smartphone, Laptop und Auto nicht verzichten, andererseits sollen Natur und Umwelt umfassend geschützt werden. Auch die Anlagen zur Erzeugung erneuerbarer Energien oder Batterien für Elektromobilität verbrauchen Primärrohstoffe wie seltene Erden, Metalle, Kies und Sand. Doch deren Abbau treibt immer mehr Menschen auf die Barrikaden. Wir wollen mit euch in die fragwürdigen Tiefen der umweltbewussten, deutschen Wohlstandsgesellschaft eintauchen, die beim Thema Rohstoffabbau nur zu gerne ihren Schutzpatron anruft: „Heiliger Sankt Florian - Verschon’ mein Haus, zünd’ and’re an!“

Fachbereich: fächerübergreifend

Für den Workshop erhältst Du für das

Zertifikat "Interkulturelle Kompetenz" einen Punkt für den Bereich B  oder

kannst einen Punkt für das neue Zertifikat "Nachhaltigkeit und Globale Verantwortung" anrechnen lassen.

Wiebke Degler und Jan - Philipp Schäfer / Universität Würzburg, Institut für Pädagogik

Die Forderungen nach einer alle Bildungsbereiche umfassenden „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (Bne) wird gegenwärtig immer lauter. SDGs, Gestaltungskompetenz, Weltbürgertum: obwohl (oder gerade weil) Bne in Zielen, Inhalten und Methoden oft als Konsens dargestellt wird, ist eine Hinterfragung angebracht. Gerade die Position des Bildungsbegriffs im Bne-Konzept ist bei Pädagog*innen umstritten. Instrumentalisierend und die Möglichkeiten von Bildung überschätzend, so lautet beispielsweise die Kritik. Im Workshop wird daher die Frage gestellt, welche Bildung für nachhaltige Entwicklung einem zukunftsfähigen, guten Leben gerecht wird. Nicht zuletzt werden dabei auch die Ziele des Bne-Konzeptes und das dahinterliegende Mensch-Natur-Verhältnis in die Diskussion geraten. Flankiert von kurzen theoretischen Impulsen bilden die Perspektiven der Teilnehmenden durch Zukunftswerkstatt und gemeinsamen Austausch die Basis für den Workshop.

Fachbereich: Bildungswissenschaft

Für den Workshop erhältst Du für das

Zertifikat "Interkulturelle Kompetenz" einen Punkt für den Bereich B oder C oder

kannst einen Punkt für das neue Zertifikat "Nachhaltigkeit und Globale Verantwortung" anrechnen lassen.

Johanna Pohl / TU Berlin, Zentrum Technik und Gesellschaft, Digitalisierung und sozial-ökologische Transformation

Die Digitalisierung hat Einzug in unseren Alltag gehalten, und mit ihr vielseitig wahrgenommene Chancen und Risiken. Von politischen und wirtschaftlichen Akteuren werden Konzepte wie ‚Industrie 4.0’ und das ‚Internet der Dinge’ als neue Wachstumsstrategien und Teil der Effizienzrevolution gepriesen. Das Konsumieren verliert dank des Internets jegliche zeitliche und räumliche Begrenzung: vom Sofa aus kann zu jeder Zeit eingekauft, Urlaubsreisen gebucht oder Bankgeschäfte erledigt werden. Gleichzeitig sollen digitale Technologien die smarte Antwort auf Ressourcenfragen, Klimawirkungen und globale Gerechtigkeit sein. Doch tragen digitalisierte Systeme wirklich dazu bei, dass wir insgesamt weniger Energie verbrauchen und die digitale Spaltung überwunden wird? Im Workshop wollen wir zum einen den Status Quo der Digitalisierung untersuchen – was ist die materielle Basis der Digitalisierung, was sind aktuelle Versprechungen? Davon ausgehend wollen wir gemeinsam überlegen, welche Anwendungen und Prozesse aus Nachhaltigkeitssicht überhaupt digitalisiert bzw. digital unterstützt werden sollten und wie Digitalisierung für alle und global gerecht gestaltet werden kann.

Fachbereich: fächerübergreifend

Für den Workshop erhältst Du für das

Zertifikat "Interkulturelle Kompetenz" einen Punkt für den Bereich B  oder

kannst einen Punkt für das neue Zertifikat "Nachhaltigkeit und Globale Verantwortung" anrechnen lassen.

Jennifer Danquah / Universität Würzburg, Institut für Pädagogik

Seit dem Tod von George Floyd werden intensiv auf unterschiedlichen Ebenen die Auswirkungen von Rassismus diskutiert. Einzelpersonen, Politiker*innen und gesellschaftspolitische Organisationen entwickeln Strategien, um der Rassismusproblematik zu begegnen. Doch wie gelingt es, Rassismus nachhaltig abzubauen und somit auf eine gerechtere Zukunft hinzuarbeiten? Sich den Lösungsansätzen als Antwort auf diese Frage zu widmen, wird Teil des Workshops sein. Außerdem werden wir gemeinsam den Fragen “Was ist Rassismus?” und “Auf welchen Ebenen findet Rassismus statt?” nachgehen. Ihr habt Lust, euch mit der Rassismusthematik auseinanderzusetzen und euch interaktiv über Möglichkeiten des Abbaus von Rassismus Gedanken zu machen? Dann sehen wir uns in meinem Workshop!

Fachbereich: fächerübergreifend

Für den Workshop erhältst Du für das

Zertifikat "Interkulturelle Kompetenz" einen Punkt für den Bereich A oder B oder

kannst einen Punkt für das neue Zertifikat "Nachhaltigkeit und Globale Verantwortung" anrechnen lassen.

Dr. Sarah Louise Nash / Universität für Bodenkultur in Wien, Institut für Wald-, Umwelt- und Ressourcenpolitik

In diesem Workshop stehen die Zusammenhänge zwischen (Zwangs-)Migration und Klimawandel im Zentrum. Mit Hilfe von Szenarien diskutieren wir möglichen Migrationsmustern die mit fortgeschrittenen Klimawandel entstehen könnten, bei dem wir auch Fragen der Gerechtigkeit erläutern. Im zweiten Teil des Workshops untersuchen wir gemeinsam wie Europa auf mögliche Zukunftsprognosen für Klimawandel und Migration reagiert und Teilnehmer*innen werden die Möglichkeiten haben an einem aktuellen Forschungsprojekt zu Politik von Klimawandel und Migration in Deutschland beizutragen.

Fachbereich: fächerübergreifend

Für den Workshop erhältst Du für das

Zertifikat "Interkulturelle Kompetenz" einen Punkt für den Bereich B  oder

kannst einen Punkt für das neue Zertifikat "Nachhaltigkeit und Globale Verantwortung" anrechnen lassen.

Dr. Miriam Vollmer / Rechts-& Fachanwältin Verwaltungsrecht, Schwerpunkt Umwelt-u. Energierecht Berlin

Verbraucher, aber auch Unternehmen, können ihre Emissionen für oft überraschend geringe Geldbeträge kompensieren. Dahinter steht ein vielen wenig bekannter Markt. Ziel des Workshops ist es, den rechtlichen und ökonomischen Rahmen dieser Projekte kennenzulernen und anhand einiger Beispiele zu diskutieren: Inwieweit füllen die Projekte eine Lücke im internationalen Klimaschutz? Wie ist die zentrale Rolle der Sachverständigen zu bewerten? Handelt es sich um ein gelungenes Beispiel gelungener Subsidiarität oder um eine auch problematische Privatisierung von an sich öffentlichen Aufgaben?

Fachbereich: fächerübergreifend

Für den Workshop erhältst Du für das

Zertifikat "Interkulturelle Kompetenz" einen Punkt für den Bereich B  oder

kannst einen Punkt für das neue Zertifikat "Nachhaltigkeit und Globale Verantwortung" anrechnen lassen.

Moderierter Austausch: Global Fairplay!? Nachhaltigkeit im Fokus globaler Gerechtigkeit. Eure Erkenntnisse, Perspektiven und Fragen stehen im Vordergrund

 


Moderatorin: Amanda Groschke

Die Moderatorin Amanda Groschke führt durch den gemeinsamem Austausch. Sie ist freiberufliche Sozialwissenschaftlerin und  ausgebildete System- und Organisationsaufstellerin sowie Dozentin an der Alice Salomon Hochschule Berlin, im Masterstudiengang  „Netzwerkmanagement – Bildung für Nachhaltige Entwicklung“. Schwerpunkt  ihrer Arbeit ist die Auseinandersetzung von Gestaltungsspielräumen für gesellschaftlichen Wandel. Ihr Fokus in der Lehre liegt unter anderem in den Bereichen Soziale Nachhaltigkeit, Digitalisierung, gesellschaftliche Bedingungen und Werte für Nachhaltigkeit.