piwik-script

Intern
  • zahlreiche Studierende beim GSiK-Tag
Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz

Identität und kulturelle Subjektivierung

Identität und/oder kulturelle Subjektivierung?!

Über die Bedeutung des Raumes für die Verortung des Menschen.

Von kritischen Stimmen wird der Identitätsbegriff als „Problemwolke mit Nebelbildung“ (Marquard 1979) oder „kunststoffförmige“ Ausdehnung eines Plastikwortes (Niethammer 2000) beschrieben, der heute – ähnlich wie der Kulturbegriff – als Platzhalter für die verschiedensten Anliegen steht. Für bildungstheoretische Überlegungen ist Identität weniger in seiner ursprünglichen Bedeutung von idens/ identitas als kontinuierlicher, konstanter Wesenskern interessant, vielmehr ist es das Spannungsverhältnis von Form und Formgebung im Sinne einer kulturellen Subjektivierung, die auf den Bildungsprozess hinweist, auf einen in die Zukunft hin offen gedachten Entwurf meiner selbst.

Doch wie kommt dieser Prozess kultureller Subjektivierung in Gang? Ein Ansatzpunkt stellt die Kategorie des Raumes dar, in und durch den wir uns orientieren und verorten können. Ziel des Workshops ist es, die Problematiken kennenzulernen, die an dem Begriff der Identität haften und hiervon ausgehend konkrete soziale Räume und deren Bedeutung für kulturelle Subjektivierung zu analysieren.

Leitung: Dipl. Päd. Simone Imhof
Teilprojekt: Systematische Bildungswissenschaft
Raum: 1.010

Zusammenfassung des Workshops