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Zentrum für Philologie und Digitalität "Kallimachos"

Vorträge und Poster für die DHd Jahrestagung akzeptiert

16.11.2022

Das ZPD wird mit mehreren Beiträgen auf der Jahrestagung des Verbands Digital Humanities im deutschsprachigen Raum (DHd), die im März 2023 in Trier und Luxemburg stattfinden wird, vertreten sein:

  • Vortrag Synoptische Interfaces Digitaler Editionen (Yannik Herbst, Torsten Roeder,  Christian Reul): Die Präsentation verschiedener Zustände eines Dokuments oder eines Textes stellt eine grundlegende Anforderung digitaler Editionsprojekte dar. Während die Layouts dafür fast immer individuell programmiert werden, besteht die Möglichkeit, die divergenten Ansätze zu einer generischen Lösung zu bündeln. Das Software-Entwicklungsprojekt Synopsor stellt sich diesem Unterfangen und präsentiert dazu mehrere aktuelle Beispiele.
  • Vortrag Algorithmen-gestützte Analyse visuell-materieller Eigenschaften von Briefen (Julia Nantke, Christian Reul, Sandra Bläß, Marie Flüh): Im Rahmen des geplanten Vortrags soll ein Ansatz zur quantitativen, Algorithmen-gestützten Erschließung visuell-materieller Charakteristika in einem Korpus von Briefen aus dem Zeitraum ‚Deutschland um 1900‘ präsentiert werden. Hierbei wollen wir zeigen, wie sich anhand verschiedener (teil-)automatisiert ermittelbarer Werte zur optisch erfassbaren Gestaltung der Briefe inhaltliche Aussagen sowohl über konkrete Dokumente sowie deren Schreibende und Adressat:innen machen als auch Erkenntnisse über die historischen Dynamiken der Textsorte ‘Brief’ gewinnen lassen.
  • Poster Analyse, Produktion, Reflexion: Nachnutzungsszenarien für Forschungsdaten am Beispiel der Daten des Projekts Dehmel digital (Sandra Bläß, Marie Flüh, Julia Nantke, Christian Reul): Das Ziel wissenschaftlicher Editionen besteht seit jeher in der Nachnutzung durch die (wissenschaftliche) Community. Unter den Vorzeichen von Open Data und Open Science ändern sich allerdings die Möglichkeiten der Bereitstellung und Nachnutzung des erschlossenen Materials. Gleichzeitig haben Wissenschaftler:innen, die mit Methoden der Digital Humanities arbeiten, andere Anforderungen und Bedarfe an bereitgestellte Daten z.B. im Hinblick auf den Umfang der Korpora und die spezifischen Datentypen. Ziel unseres Beitrags ist es, anhand der unterschiedlichen, von uns im digitalen Editions- und Forschungsprojekt Dehmel digital (Nantke 2022) produzierten Datentypen systematisch Szenarien der digitalen Nachnutzung durchzuspielen und anhand von Beispielen zu präsentieren.