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    Personalrat der Universität Würzburg

    Interviews

    Ab sofort befinden sich hier interessante Interviews mit Kolleginnen und Kollegen der Universität Würzburg, die in speziellen Funktionen oder Berufen tätig sind. Mit jedem Erscheinen eines PR Aktuell kommt ein neues Interview hinzu. Vorschläge für weitere Interviewpartner sind immer willkommen.

    Archivar Dr. Marcus Holtz
    Archivar Dr. Marcus Holtz
    Dr. Marcus Holtz (Quelle: G. Vonend)
    1. Auf welchem Gebiet, in welcher Funktion oder in welchem Beruf sind Sie an der Universität Würzburg tätig? Wo arbeiten Sie? 
      Ich leite das Universitätsarchiv, das sich auf dem Campus Hubland-Nord befindet.
    2. Welche Tätigkeiten und Aufgaben gehören zu diesem Beruf / zu dieser Funktion?
      Das Archiv ist das Gedächtnis der Universität. Nicht mehr laufend benötigte Unterlagen aus allen Bereichen der Universität müssen an das Archiv abgegeben werden, wo die wichtigen ausgewählt und dann dauerhaft aufbewahrt und bei Bedarf wieder verfügbar gemacht werden. Sowohl internen wie externen Forschern und Interessierten kann so der Zugang zur Geschichte der JMU ermöglicht werden.
    3. Seit wann arbeiten Sie in dieser Funktion an der Universität Würzburg?
      Seit 2005
    4. Welche Schulbildung, Ausbildung oder welches Studium sind für diese Tätigkeiten / Funktion notwendig?
      in Hochschulabschluss in Jura oder Geschichtswissenschaft mit Promotion und folgendem Vorbereitungsdienst für den höheren Archivdienst.
    5. Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit Freude, was gefällt Ihnen weniger? Warum haben Sie diesen Berufsweg gewählt?
      Besonders positiv empfinde ich die vielfältigen Aufgaben, die mich mit allen Bereichen der Universität in Kontakt bringen sowie die Möglichkeit, allen Mitgliedern der Uni die lange und spannende Geschichte der JMU näher zu bringen und so die Identifizierung mit ihrer Universität zu stärken. 
    6. Was könnte besser sein? Welche Wünsche oder Ideen haben Sie?
      Oft lagern alte Unterlagen an fast vergessenen Orten. Hilfreich wäre es, wenn solche „Funde“ dem Archiv mitgeteilt werden könnten.
    Karola Ruben - Betriebsbeauftragte für Abfall und Gefahrgutbeauftragte
    Karola Ruben (Quelle: G. Vonend)
    Karola Ruben (Quelle: G. Vonend)
    1. Auf welchem Gebiet, in welcher Funktion oder in welchem Beruf sind Sie an der Universität Würzburg tätig? Wo arbeiten Sie? 
      Ich bin in der Zentralverwaltung in der Stabsstelle AU (Arbeitssicherheit Tier- und Umweltschutz) für die Themen Abfall, Sonderabfall und Gefahrgut zuständig.
    2. Welche Tätigkeiten und Aufgaben gehören zu diesem Beruf / zu dieser Funktion?
      Im Bereich Abfallentsorgung und Gefahrguttransport gibt es eine Vielzahl von Rechtsvorschriften, die beachtet werden müssen. Durch Information, Unterweisung, Beratung und Kontrolle der Mitarbeiter sorge ich dafür, dass diese eingehalten werden, damit die Universität keine Probleme bekommt. Ich koordiniere Chemikalienentsorgungsaktionen und berate Mitarbeiter der Universität, wenn Gefahrgut transportiert werden muss, z.B. wenn Päckchen mit Proben von gefährlichen Stoffen an andere Universitäten verschickt werden sollen oder wenn Expeditionsgepäck, das Gefahrgut enthält, auf die Reise geschickt wird.
    3. Seit wann arbeiten Sie in dieser Funktion an der Universität Würzburg?
      Seit 2003
    4. Welche Schulbildung, Ausbildung oder welches Studium sind für diese Tätigkeiten / Funktion notwendig?
      Fachhochschulabschluss in Chemieingenieurwesen
    5. Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit Freude, was gefällt Ihnen weniger? Warum haben Sie diesen Berufsweg gewählt?
      Ich freue mich immer, wenn ich jemandem bei Fragen zu Abfall oder Gefahrgut weiterhelfen kann oder wenn ich in erleichterte Gesichter blicke, nachdem ich meine Transportkisten mit Alt-Chemikalien zum Abtransport zur Entsorgung gefüllt habe. Viel Spaß macht mir auch die gute Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Technischen Betriebs, die mich in meiner Arbeit unterstützen. Weniger angenehm ist, wenn wir vergammelte und teilweise nicht mehr identifizierbare Sonderabfälle entsorgen müssen, die nach Ausscheiden von Wissenschaftlern einfach zurückgelassen wurden.
    6. Was könnte besser sein? Welche Wünsche oder Ideen haben Sie?
      Es wäre schön, wenn jeder Mitarbeiter auf Abfalltrennung achten würde. Auch sollte jeder Wissenschaftler, der mit Gefahrstoffen oder anderen Chemikalien an der Universität arbeitet, dafür sorgen, dass sämtlicher Sonderabfall umgehend, aber spätestens vorm Verlassen der Universität Würzburg korrekt über unsere Abteilung entsorgt wird.
    Forstwirt am Universitätsforstamt Sailershausen Ewald Burkard
    Ewald Burkard (Foto: privat)
    Ewald Burkard (Foto: privat)
    1. Auf welchem Gebiet, in welcher Funktion oder in welchem Beruf sind Sie an der Universität Würzburg tätig? Wo arbeiten Sie? 
      Ich arbeite am Universitätsforstamt Sailershausen, welches der Universität Würzburg unterstellt ist. Dort bin ich als Forstwirt und Sicherheitsbeauftragter für die Waldarbeit beschäftigt.  
    2. Welche Tätigkeiten und Aufgaben gehören zu diesem Beruf / zu dieser Funktion?
      Im Beruf eines Waldarbeiters oder Forstwirtes gehören grundsätzlich nachfolgende Arbeiten zum Tagesablauf:

      o Aufforstung Als Aufforstung wird das Anpflanzen von Bäumen oder die Aussaat von Samen mit dem Ziel einer Bewaldung oft als Wiederherstellung einer früheren, durch Abholzung oder Sturmschäden verschwundenen Bewaldung definiert.

      o Bestandspflege Als Bestandspflege bezeichnet man in der Forstwirtschaft die Maßnahmen zur Gefahrenabwehr und Wuchsförderung einer Forstkultur. Darunter versteht man die Auslese kranker oder ausgefallener Pflanzen, fördert erwünschte Arten und unterdrückt den Wuchs unerwünschter Pflanzen/ Bäume Wald. Dadurch soll eine standortgerechte Baumartenmischung mit entsprechender Qualität erzielt werden.

      o Holzeinschlag Die Holzernte - auch Holzeinschlag genannt - bezeichnet das Fällen von Bäumen aus einem Wald/Waldgebiet, um diese zu verkaufen. Dabei fallen Stämme für Sägewerke und Brennholz für die einheimische Bevölkerung an.

      o Inventurarbeiten Bei Inventurarbeiten, die grundsätzlich alle 10 Jahre durchgeführt werden, werden einzelne Bäume anhand von festgelegten Punkten im jeweiligen Waldgebiet vermessen (Durchmesser sowie Höhe des Baumes). Hierdurch wird der Zuwachs am Baumbestand innerhalb dieser 10 Jahre errechnet.

      o Es gibt weiterhin zahlreiche Arbeiten, die zu unseren Aufgaben gehören, unter anderem auch der Zaunbau, Wegebau, Wertastungen, Jagd, … 
    3. Seit wann arbeiten Sie in dieser Funktion an der Universität Würzburg?
      Seit März 1992 arbeite ich für die Universität Würzburg am Universitätsforstamt Sailershausen, wo ich nach zwei Jahren Berufsausbildung meine zweite Ausbildung als Forstwirt erfolgreich absolviert habe. 
    4. Welche Schulbildung, Ausbildung oder welches Studium sind für diese Tätigkeiten / Funktion notwendig?
      Grundsätzlich benötigt man für diesen Berufsweg einen erfolgreich abgeschlossenen Hauptschulabschluss. Daraufhin kann eine Lehre als Forstwirt an einer staatlich geprüften Forstschule (beispielsweise in Scheyern) absolviert werden. Auch eine Weiterbildung zum Forstwirtschaftsmeister oder Techniker ist bei diesem Berufsweg als Weiterbildung möglich.
    5. Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit Freude, was gefällt Ihnen weniger? Warum haben Sie diesen Berufsweg gewählt?
      Sehr große Freude bereitet mir, dass man an der Gestaltung des Waldes mitwirken kann und so seinen Beitrag an die Natur leistet. Das Wachstum der Pflanzen und Tierarten tagtäglich aufs Neue zu erleben,  ist in einem so naturnahen Beruf etwas ganz besonderes. Weniger Gefallen haben wir Waldarbeiter in den harten Wintermonaten an hohen Minustemperaturen. 
    6. Was könnte besser sein? Welche Wünsche oder Ideen haben Sie?
      Für die Zukunft würde ich mir persönlich wünschen, dass der Wald der Universität auch weiterhin so wirtschaftlich und naturnah, wie derzeit, bewirtschaftet wird um unsere Waldgebiete auch für unsere Nachkommen in dieser Form und Artenvielfalt zu erhalten. 
    Frauenbeauftragte apl. Prof. Dr. Marie-Christine Dabauvalle
    apl. Prof. Dr. Dabauvalle (Foto: G. Vonend)
    apl. Prof. Dr. Dabauvalle (Foto: G. Vonend)
    1. Auf welchem Gebiet, in welcher Funktion oder in welchem Beruf sind Sie an der Universität Würzburg tätig? Wo arbeiten Sie? 
      Ich habe mehrere Funktionen.  Ich bin, zusätzlich zu meinen regulären Aufgaben, ehrenamtlich tätig als Frauenbeauftragte der Universität und stellv. Frauenbeauftragte der Fakultät für Biologie. Die Fragen werden nur als Universitätsfrauenbeauftragte beantwortet. In Bayern gibt es nicht den Beruf der Frauenbeauftragten!
    2. Welche Tätigkeiten und Aufgaben gehören zu diesem Beruf / zu dieser Funktion?
      - Frauenbeauftragte sind stimmberechtigte Mitglieder in allen Gremien der Universität – Universitätsrat, Senat, Erweiterte Universitätsleitung, Kommissionen, Fakultätsräte etc. Zudem sind sie Mitglied in allen Berufungsausschüssen, die für die Besetzung der Professuren zuständig sind. Dies ist eine zentrale Aufgabe der Frauenbeauftragten, nach geeigneten Kandidatinnen zu suchen, Bewerberinnen auf eine Professur zu unterstützen und nach Möglichkeit eine Ruferteilung zu bewirken. Dass hier noch viel verbessert werden muss, zeigt der erschreckend geringe Anteil von derzeit ca. 70 Professorinnen auf rund 420 Professuren insgesamt.
      - Leitung der Frauenkonferenz (regelmäßige Sitzung aller Frauenbeauftragten an der Uni Würzburg)
      - Ansprechpartnerin bei Diskriminierung und sexueller Belästigung: Beratung und Unterstützung 
      - Mitglied des Konfliktmanagement-Systems der Universität Würzburg. Ansprechpartnerin bei Konflikten am Arbeitsplatz. Beratung und Unterstützung
      - Beratung und Unterstützung von Nachwuchs-Wissenschaftlerinnen
    3. Seit wann arbeiten Sie in dieser Funktion an der Universität Würzburg?
      Als Universitätsfrauenbeauftragte seit Oktober 2006
    4. Welche Schulbildung, Ausbildung oder welches Studium sind für diese Tätigkeiten / Funktion notwendig?
      Frauenbeauftragte an Hochschulen werden aus dem Kreis des hauptberuflichen wissenschaftlichen Personals gewählt und sind ehrenamtlich tätig, zusätzlich zu ihrer regulären Arbeit.
    5. Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit Freude, was gefällt Ihnen weniger? Warum haben Sie diesen Berufsweg gewählt?
      Es gefällt mir, als Frauenbeauftragte die Uni-Strukturen kennenzulernen und zahlreiche Kontakte mit Personen auf allen Ebenen der Universität, Ministerium, und Politik zu knüpfen. Dadurch habe ich viele Möglichkeiten, mich aktiv für die Gleichberechtigung von Frauen und Männern einzusetzen - vom Studium bis hin zur Besetzung von Professuren.
      Was mir nicht gefällt: es geht alles zu langsam, man wird häufig ausgebremst. Man muss manchmal ewig über Belanglosigkeiten diskutieren oder bekommt zu hören "es war immer so, warum sollte man dann etwas ändern?" Hinzu kommt, dass manche Männer immer noch der Meinung sind (auch wenn das nicht offen ausgesprochen wird), dass Frauen an den Herd gehören und für Führungspositionen in der Universität generell weniger geeignet sind als Männer.
    6. Was könnte besser sein? Welche Wünsche oder Ideen haben Sie?
      Bei Entscheidungen sollte mehr Transparenz herrschen und gerade auf dem Gebiet der Gleichstellung sollte es schneller vorangehen.
      Der Wettbewerb um exzellenten Nachwuchs ist sehr hoch. Wir dürfen nicht länger zuschauen, wie ein großer Teil der weiblichen Talente für die Wissenschaft verloren geht. Das heißt, wir müssen uns intensiv bemühen, den weiblichen Nachwuchs zu fördern. Wichtig wären auch Stellen mit längerfristiger Perspektive.
      Ich wünsche mir, dass unsere Töchter und Söhne die gleiche Chance im Beruf bekommen und dass es eine tatsächliche Vereinbarkeit von Studium und wissenschaftlicher Tätigkeit mit Familie gibt. Die Frage "Kinder oder Karriere" sollte sich nicht mehr stellen.
      Ein großer Erfolg wäre es, wenn Kommissionen und Gremien in etwa paritätisch besetzt wären, wenn wir 50% Professorinnen hätten und Frauenbeauftragte nicht mehr ständig ermahnen müssten.
    SFT/ Patente und Lizenzen Dr. Iris Zwirner-Baier und Saschan Korder
    Dr. rer. nat. Iris Zwirner-Baier
    Dr. rer. nat. Iris Zwirner-Baier
    Stellvertretende Leiterin des Servicezentrums, Erfinderberaterin, Patentmanagerin
    (Foto: Privat)
    Saschan Korder
    Saschan Korder
    Erfinderberater, Patentmanager
    (Foto: Privat)
    1. Auf welchem Gebiet, in welcher Funktion oder in welchem Beruf sind Sie an der Universität Würzburg tätig? Wo arbeiten Sie?
      Im Büro für Patente und Lizenzen im Servicezentrum Forschung und Technologietransfer SFT sind wir als Erfinderberater und Patentmanager für alle Belange des „Geistigen Eigentums (Intellectual Property)“ und der „gewerblichen Schutzrechte“ der Universität zuständig.
    2. Welche Tätigkeiten und Aufgaben gehören zu diesem Beruf / zu dieser Funktion?
      Wir beraten nicht nur Wissenschaftler und Wissenschaftlerinnen, sondern alle Beschäftigten der Universität bzw. des Klinikums, die Ihre Erfindungen oder Entwicklungen schützen lassen wollen, beurteilen die Erfindungen auf ihre Patentfähigkeit und wirtschaftliche Verwertbarkeit, leiten den Anmeldeprozess beim Patentamt ein und begleiten die Verwertung bzw. Lizenzierung der Erfindung. Fragen und Formalien zum Arbeitnehmererfindungsgesetz und IP-Regelungen in Forschungs- und Kooperationsverträgen werden von uns in Zusammenarbeit mit dem Justiziariat bearbeitet. Neben dieser Tätigkeit sind wir häufig auch in andere Belange des SFT eingebunden.
    3. Seit wann arbeiten Sie in dieser Funktion an der Universität Würzburg?
      Frau Dr. Zwirner-Baier hat diese Funktion seit 2002 inne und ist nach Herrn Professor Worschech auch stellvertretende Leiterin des gesamten SFT, Herr Korder ist im Jahr 2004 zur Patentstelle gewechselt.
    4. Welche Schulbildung, Ausbildung oder welches Studium sind für diese Tätigkeiten / Funktion notwendig?
      Ein Naturwissenschaftliches Studium ist im Patentwesen zur objektiven Beurteilung von Erfindungen sicher notwendig. Frau Dr. Zwirner-Baier als Lebensmittelchemikerin und Toxikologin ist für Fragen des medizinisch-biologischen Bereichs zuständig, Herr Korder ist Physiker und bearbeitet Erfindungen aus dem physikalisch-technischen Bereich der Universität.
    5. Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit Freude, was gefällt Ihnen weniger? Warum haben Sie diesen Berufsweg gewählt?
      In unserer Funktion befassen wir uns ständig mit den neuesten Entwicklungen und wissenschaftlichen Erkenntnissen, was extrem spannend ist. Nach den Vorgaben des Patentgesetzes können Erfindungen nur vor jeglicher Veröffentlichung oder Bekanntmachung zum Patent angemeldet werden. Die Beratungen und Verwaltungsvorgänge hierzu sind absolut vertraulich und bedürfen strikter Geheimhaltung. Administrative Vorgänge sind oft sehr zeitaufwendig, dies müssen wir aber auch als ausgebildete Naturwissenschaftler in Kauf nehmen.
    6. Was könnte besser sein? Welche Wünsche oder Ideen haben Sie?
      In vielen Fällen würden wir uns wünschen, dass wir früher kontaktiert werden, um Erfindungen im Angesicht einer Veröffentlichung besser schützen zu können. Wünschenswert ist die Integration des gewerblichen Rechtsschutzes in naturwissenschaftliche Studiengänge und die regelmäßige Schulung neuer Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen im medizinisch/naturwissenschaftlichen Bereich.
    Universitätscarilloneur Dr. Dr. Jürgen Buchner
    Dr. Dr. Jürgen Buchner
    Dr. Dr. Jürgen Buchner
    Glocken im Turm der Neubaukirche
    Glocken im Turm der Neubaukirche
    1. Auf welchem Gebiet, in welcher Funktion oder in welchem Beruf sind Sie an der Universität Würzburg tätig? Wo arbeiten Sie?
      Ich bin ehrenamtlich als Universitätscarilloneur und als Lehrbeauftragter für Carillon tä-tig. Mein Arbeitsplatz ist die Alte Universität, vor allem der Turm der Neubaukirche, sicher-lich der vergleichsweise höchste und luftigste Arbeitsplatz an der Universität?!
    2. Welche Tätigkeiten und Aufgaben gehören zu diesem Beruf / zu dieser Funktion?
      Ich unterrichte Studenten in der Theorie und Praxis des Carillonspiels, spiele zusammen mit meinen Studenten die mittwöchlichen Konzerte um 17:30 Uhr, gestalte nach Absprache die akademischen Feiern mit und veranstalte im August eine kleine Konzertreihe mit internationalen Gastkünstlern. 
    3. Seit wann arbeiten Sie in dieser Funktion an der Universität Würzburg?
      Ich bin seit dem Jahre 2005, also seit der Einweihung des Carillons, in diesen genannten Funktionen tätig. 
    4. Welche Schulbildung, Ausbildung oder welches Studium sind für diese Tätigkeiten / Funktion notwendig?
      Studium an der Königlichen Carillonschule „Jef Denyn“ in Mechelen/Belgien. 
    5. Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit Freude, was gefällt Ihnen weniger? Warum haben Sie diesen Berufsweg gewählt?
      Die erforderliche musikalische Vielseitigkeit ist eine reizvolle Herausforderung. Es soll bei den Konzerten möglichst für viele Geschmacksrichtungen etwas dabei sein. 
    6. Was könnte besser sein? Welche Wünsche oder Ideen haben Sie?
      Ich würde gerne anstatt der zwei Einladungen an Gastkünstler pro Jahr mehr Einladungen aussprechen können. 
    Alumni-Referentin Michaela Thiel
    Auftaktveranstaltung Benefiz-Kabarett : „Uni ist, wenn man trotzdem lacht“ mit den Alumni Vince Ebert, Matthias Tretter, Robert Erzig und Michaela Thiel (Foto: Gunnar Bartsch)
    Auftaktveranstaltung Benefiz-Kabarett : „Uni ist, wenn man trotzdem lacht“ mit den Alumni Vince Ebert, Matthias Tretter, Robert Erzig und Michaela Thiel (Foto: Gunnar Bartsch)
    1. Auf welchem Gebiet, in welcher Funktion oder in welchem Beruf sind Sie an der Universität Würzburg tätig? Wo arbeiten Sie?
      Meine Jobbezeichnung ist Alumni-Referentin und Geschäftsführerin des zentralen Alumnivereins. Ich werde von vielen KollegInnen innerhalb der Verwaltung mit den jeweiligen Zuständigkeitsbereichen und Kompetenzen unterstützt (wofür ich sehr dankbar bin!) und in meinem Team von zweieinhalb Hilfskräften und zwei ehrenamtlichen Alumni. Wir betreuen in Kürze etwa 40.000 Netzwerkteilnehmer und 780 Vereinsmitglieder.
    2. Welche Tätigkeiten und Aufgaben gehören zu diesem Beruf / zu dieser Funktion?
      Man ist – wie so viele – ein bisschen eine sogenannte „Wollmilchsau“; Öffent-lich¬keits¬arbeit (Ansprachen, aber z. B. auch Flyer/Plakate in InDesign ent-werfen), Organisation, Kaufmännisches, Präsentieren, Marketing, „Ver¬kaufen“ (da hilft mir z. B. meine Ausbildung, meine Arbeit in einem Honiggroßhandel vor dem Studium und auch die Promotionjobs während des Studiums).
    3. Seit wann arbeiten Sie in dieser Funktion an der Universität Würzburg?
      Seit 2009, nach dem Weggang meines damaligen Chefs, Adolf Käser. Ich bin im Jahr 2008, nach meinem Diplom, nach Würzburg gekommen.
    4. Welche Schulbildung, Ausbildung oder welches Studium sind für diese Tätigkeiten / Funktion notwendig?
      Es gibt keine einheitliche Ausbildung; Ich habe meine Diplom-Arbeit über die Internationalisierung der Alumniarbeit geschrieben und bin – vom Thema vollkommen infiziert – nach Würzburg gekommen, um hier die Alumniarbeit aufzubauen.
    5. Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit Freude, was gefällt Ihnen weniger? Warum haben Sie diesen Berufsweg gewählt?
      Mir gefällt die Vielfalt an meinem Beruf. Es gibt eintönige Sachen, die gemacht werden müssen, aber auch Gestaltungsspielraum. Das ist sehr schön, aber ich glaube, man benötigt schon eine gewisse Leidenschaft, wenn man einen Bereich aufbauen möchte, der auf der Prioritätenliste oftmals nicht ganz oben steht. Wenn ich gutes Feedback von unserem Alumni in den unterschiedlichen Bereichen bekomme, dann freut mich das natürlich oder wenn ich merke, es geht etwas endlich voran.
    6. Was könnte besser sein? Welche Wünsche oder Ideen haben Sie?
      Ich würde mir wünschen, dass der Alumni-Geist sich verstärkt und dass auch bei uns sichtbarer wird, wie wichtig Alumni für ihre Hochschule sind. Daran arbeite ich.
    Kesselwärter/Elektroniker Stefan Gutmann
    Kesselwärter/Elektroniker Stefan Gutmann
    Stefan Gutmann (Foto: A. Tropschuh)
    1. Auf welchem Gebiet, in welcher Funktion oder in welchem Beruf sind Sie an der Universität Würzburg tätig? Wo arbeiten Sie?
      Ich bin im Servicezentrum Technischer Betrieb der Universität Referat 6.3 MVE am Hubland als Kesselwärter und Elektroniker tätig.                         
    2. Welche Tätigkeiten und Aufgaben gehören zu diesem Beruf / zu dieser Funktion?
      Bedienen und Überwachen der Energieversorgungszentrale (Kesselhaus) der Universität am Hubland sowie die Überwachung der Liegenschaften wie Botanik, Röntgenring, Wittelsbacher Platz über die Gebäudeleittechnik. Als weitere Tätigkeit gehört die Störungssuche in und über die Gebäudeleit- technik in den Technischen Anlagen (Heizung / Lüftung / Kälte / Elektro). Die GLT umfasst ca. 40.000 Datenpunkte und wächst stetig mit der Erweiterung und Errichtung neuer Gebäude an der Universität.    
    3. Seit wann arbeiten Sie in dieser Funktion an der Universität Würzburg?
      Ich arbeite seit 2010 an der Universität im Servicezentrum technischer Betrieb. 
    4. Welche Schulbildung, Ausbildung oder welches Studium sind für diese Tätigkeiten / Funktion notwendig?
      Elektroniker für Gebäude- und Energietechnik  oder vergleichbar mit der Zusatzfortbildung als Kesselwärter. 
    5. Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit Freude, was gefällt Ihnen weniger? Warum haben Sie diesen Berufsweg gewählt?
      Mir gefällt meine sehr abwechslungsreiche Tätigkeit und die immer wieder neuen Herausforderungen, die der Alltagsbetrieb mit sich bringt, sowie die Technik die in so einer Energieversorgungsanlage und im Universitätsbetrieb (Gebäuden) steckt. Anstrengend ist der Wochenend- und Schichtbetrieb. Denn die Kesselwärter der Universität sind 24 Stunden am Tag und das ganze Jahr erreichbar.
    6. Was könnte besser sein? Welche Wünsche oder Ideen haben Sie?
      Es wäre schön, wenn sich jeder ein paar Gedanken machen würde, wie man im Kleinen Energie sparen könnte, um mit der von uns zur Verfügung gestellten Energie sinnvoll Haus zu halten. Diese Kleinigkeiten machen am Ende auch eine große Summe aus! Die Universität leistet auch ihren Beitrag dazu: durch Erneuerung und Optimierung der alten Heizungen und Lüftungsanlagen.
    Poststelle Campus Hubland Nord Margot Holler
    Margot Holler
    Margot Holler (Foto: A. Tropschuh)
    1. Auf welchem Gebiet, in welcher Funktion oder in welchem Beruf sind Sie an der Universität Würzburg tätig? Wo arbeiten Sie?
      Ich bin im Servicezentrum Technischer Betrieb angestellt und dem Ref. 6.1 (Besondere Dienste) zugeordnet. Mein Arbeitsplatz ist die Poststelle Campus Hubland Nord.

    2. Welche Tätigkeiten und Aufgaben gehören zu diesem Beruf / zu dieser Funktion?
      Die Poststelle Campus Nord bildet die Schnittstelle zwischen den verschiedenen Postdienstleistern (DHL, Express, TNT, GLS, DPD, Bundespost, Hauspost) und den am Campus Nord angesiedelten Dekanaten, Referaten und Lehrstühlen.
          
    3. Seit wann arbeiten Sie in dieser Funktion an der Universität Würzburg?
      Ich arbeite seit Juni 2011 an der Universität auf dem Campus Nord.
       
    4. Welche Schulbildung, Ausbildung oder welches Studium sind für diese Tätigkeiten / Funktion notwendig?
      Eine spezielle Ausbildung war für die Poststelle nicht notwendig. Mein zuletzt ausgeübter Beruf in einer Postpartnerfiliale der Deutschen Bundespost ist aber hilfreich für fast alle Postbelange.
       
    5. Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit Freude, was gefällt Ihnen weniger? Warum haben Sie diesen Berufsweg gewählt?
      Spaß macht mir der Umgang mit den vielen Postbesuchern und das gesamte Postgeschehen. Die Post soll natürlich schnell und sicher an kommen. Durch unvollständige und unkorrekte Anschriften ist es erforderlich, Empfänger im System zu suchen und zu finden, was den Postweg verzögert.

    6. Was könnte besser sein? Welche Wünsche oder Ideen haben Sie?
      Eine korrekte, leserliche Anschrift auf sämtlichen Postsachen würde den Postweg erheblich beschleunigen und erleichtern!
    Technische Angestellte, Vertretung der Sonstigen in der erweiterten Hochschulleitung, Gleichstellungsbeauftragte Adelgunde Wolpert
    Foto: Adelgunde Wolpert
    Adelgunde Wolpert (Foto: G. Vonend)
    1. Auf welchem Gebiet, in welcher Funktion oder in welchem Beruf sind Sie an der Universität Würzburg tätig? Wo arbeiten Sie?
      Nun, ich habe mehr als eine Aufgabe, daher achte ich sorgfältig darauf, welchen „Hut“ ich gerade trage; ob als technische Angestellte im Institut im Biozentrum, oder als Vertretung der „Sonstigen“ in der erweiterten Universitätsleitung, oder als Gleichstellungsbeauftragte für die Wissenschaft stützenden Beschäftigten.

    2. Welche Tätigkeiten und Aufgaben gehören zu diesem Beruf / zu dieser Funktion?
      Im Institut arbeite ich als TA im wissenschaftlichen Bereich mit. Als Vertretung der Wissenschaft stützenden Beschäftigten nehme ich an den Sitzungen der EUL teil und berichte darüber in den Zusammenkünften der „SoKo“, (gewählte Vertreterinnen und Vertreter der Fakultäten und der Kommissionen der Statusgruppe der sonstigen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter). Als Gleichstellungsbeauftragte engagiere ich mich in Steuerungsgruppen z.B. im Konfliktmanagement und in Arbeitskreisen z.B. beim Gesundheitstag, berate Beschäftigte und fördere die Umsetzung des gesetzlichen Gleichstellungsauftrages. Themenschwerpunkte setze ich mit eigenen Projekten wie dem „NetzwerkSekretariat“, durch Ausstellungen oder mit Angeboten in der allgemeinen Weiterbildung der JMU. Darüber hinaus bin ich landesweit vernetzt und arbeite mit an Vorlagen zur Novellierung des BayGlG (Bay. Gesetz zur Gleichstellung von Frauen und Männern). Weitere Aufgaben und Aktivitäten stehen auf meiner Homepage.
          
    3. Seit wann arbeiten Sie in dieser Funktion an der Universität Würzburg?
      2015 hatte ich ein rundes Dienstjubiläum. 2012 wurde ich erstmals in die Vertretung der „Sonstigen“ gewählt. Seit Januar 2000 engagiere ich mich als Gleichstellungsbeauftragte
       
    4. Welche Schulbildung, Ausbildung oder welches Studium sind für diese Tätigkeiten / Funktion notwendig?
      Nach meiner Ausbildung zur Chemielaborantin an der JMU und Jahren der Berufstätigkeit, studierte ich an der Universität Dortmund den Studiengang „Frauenstudien“, den ich mit dem Titel „Referentin für Frauenfragen“ abschloss. Kurz darauf wurde ich vom Kanzler zur Gleichstellungsbeauftragten bestellt. Diese Qualifikation ist für das Amt hilfreich, jedoch nicht erforderlich.
       
    5. Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit Freude, was gefällt Ihnen weniger? Warum haben Sie diesen Berufsweg gewählt?
      Gleichstellung, eine nebenberuflichen Dienstaufgabe, ist weisungsfrei und abwechslungsreich, ein mit Längs-und Querschnittsaufgaben verknüpftes, weites Tätigkeitsfeld. Die Vernetzung mit allen Statusgruppen in der JMU, mit anderen Gleichstellungsbeauftragten an bayer. Hochschulen, sowie mit politischen Entscheidungsträgern auf Landesebene, würzen den Büroalltag. Die damit verbundenen Herausforderungen sind für mich Quell von Kreativität für selbständiges Arbeiten und Denken. Und dieser Weg hat sich vermutlich so entwickelt, weil er meine Talente und Stärken fördert.

    6. Was könnte besser sein? Welche Wünsche oder Ideen haben Sie?
      Mit den Kontakten in der JMU und in den Netzwerken bin ich zufrieden. In den Berufsjahren lernte ich, dass manche Wünsche an Sachzwängen und andere an Ansichten oder Rollenbildern scheitern. Daher ist für mich persönlich lebenslanges Lernen eine ebenso wichtige Aufgabe, wie der Bildungsauftrag, um die Gleichstellung in allen Ebenen voran zu bringen.
    Glasapparatebauer Jonathan Landeck
    Glasapparatebauer Jonathan Landeck
    Glasapparatebauer Jonathan Landeck Foto:A.Troppschuh
    1. Auf welchem Gebiet, in welcher Funktion oder in welchem Beruf sind Sie an der Universität Würzburg tätig? Wo arbeiten Sie?
      Ich bin Glasapparatebauer und am Institut für Organische Chemie für die Reparatur und Neuanfertigungen verschiedenster glastechnischer Apparaturen zuständig.

    2. Welche Tätigkeiten und Aufgaben gehören zu diesem Beruf / zu dieser Funktion?
      Ich bearbeite Borosilikatglas thermisch nach Skizze am Tisch oder der Gleichlaufdrehmaschine. Dabei verwende ich verschiedene Brenner unter Verwendung von Propan bzw. Wasserstoff und Sauerstoff, um die jeweils zur Bearbeitung erforderlichen Temperaturen von 750°C bis zu 3000°C zu erzeugen. Nach der Fertigung erfolgt ein Temperiervorgang im Ofen der die Spannung im Glas abbaut. Bei der Nachbearbeitung kommen dann Diamantwerkzeuge und Schleifmittel zum Einsatz.
          
    3. Seit wann arbeiten Sie in dieser Funktion an der Universität Würzburg?
      Ich bin seit 2011 hier an der Universität, davor arbeitete ich bei Fa. Eger und stellte dort vor allem doppelwandige Einzelstücke größerer Durchmesser für die Petrochemie her.
       
    4. Welche Schulbildung, Ausbildung oder welches Studium sind für diese Tätigkeiten / Funktion notwendig?
      Es ist eine dreijährige Berufsausbildung zum Glasapparatebauer notwendig mit daran anschließender, sehr zeitintensiver Einarbeitung an den verschiedensten Glasbearbeitungsmaschinen.
       
    5. Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit Freude, was gefällt Ihnen weniger? Warum haben Sie diesen Berufsweg gewählt?
      Am meisten Freude bereitet mir die anspruchsvolle Herstellung komplexerer glastechnischer Bauteile, wie Reaktoren und Kolonnen - vor allem wenn diese den Temperiervorgang im Ofen ohne Risse oder Verformungen überstanden haben. Nach einem Betriebspraktikum fand ich Gefallen an dem Beruf, worauf ich diesen erlernt habe. Weniger gefällt mir, dass mein Arbeitsalltag aufgrund der Lage der Glasbläserei an heißen Tagen wie aktuell eine doch sehr schweißtreibende Angelegenheit ist da die Brenner zusätzlich eine enorme Strahlungswärme erzeugen.

    6. Was könnte besser sein? Welche Wünsche oder Ideen haben Sie?
      Eine Klimaanlage wäre eine feine Sache. Da ich hier an der Uni in meinem Job quasi ein Einzelkämpfer bin, gibt es leider folglich auch keine Aufstiegsmöglichkeiten.
    Technischer Angestellter Roland Bickel
    Bild: Roland Bickel
    Roland Bickel (Foto: privat)
    1. Auf welchem Gebiet, in welcher Funktion oder in welchem Beruf sind Sie an der Universität Würzburg tätig? Wo arbeiten Sie?
      Ich bin Hausmeister und technischer Mitarbeiter an der Biologischen Fakultät bei Herrn Professor Jörg Müller (Zoologie III – Tierökologie, Schwerpunkt ökologische Freilandforschung) an der Ökologischen Station Fabrikschleichach.

    2. Welche Tätigkeiten und Aufgaben gehören zu diesem Beruf / zu dieser Funktion?
      Vom Rasenmähen über kleinere Reparaturarbeiten bis hin zum Bauen von Fanggeräten für wissenschaftliche Zwecke.
          
    3. Seit wann arbeiten Sie in dieser Funktion an der Universität Würzburg?
      Ich bin seit August 1979 an der Universität Würzburg beschäftigt.
       
    4. Welche Schulbildung, Ausbildung oder welches Studium sind für diese Tätigkeiten / Funktion notwendig?
      Nach meinem Qualifizierenden Hauptschulabschluss absolvierte ich Ausbildungen zum Elektroinstallateur und zum Landwirt.
       
    5. Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit Freude, was gefällt Ihnen weniger? Warum haben Sie diesen Berufsweg gewählt?
      Die vielfältigen Aufgaben und Anforderungen, das Arbeiten mit jungen Menschen und natürlich die Arbeitsstelle in meinem Wohnort gefallen mir sehr gut.

    6. Was könnte besser sein? Welche Wünsche oder Ideen haben Sie?
      Ich wünsche mir Berufskleidung.
    Imkermeister Dirk Ahrens-Lagast
    Bild: Ahrens-Lagast mit Bienen
    Dirk Ahrens-Lagast (Foto: privat)
    1. Auf welchem Gebiet, in welcher Funktion oder in welchem Beruf sind Sie an der Universität Würzburg tätig? Wo arbeiten Sie?
      Ich bewirtschafte die Imkerei der Bienenstation am Hubland Süd. 

    2. Welche Tätigkeiten und Aufgaben gehören zu diesem Beruf / zu dieser Funktion?
      Zu den Aufgaben gehört die Betreuung von z.Z. 50 Bienenvölkern und die Bereitstellung von Bienen für wissenschaftliche Versuche. Bienen produzieren natürlich Honig. Der wird immer mittwochs von 15:00 bis 16:30 Uhr in der Bienenstation verkauft.
          
    3. Seit wann arbeiten Sie in dieser Funktion an der Universität Würzburg?
      Diesen Job mache ich seit April 2002.
       
    4. Welche Schulbildung, Ausbildung oder welches Studium sind für diese Tätigkeiten / Funktion notwendig?
      Bienen halte ich, seit ich 16 bin. Imkerei ist ein Ausbildungsberuf im Bereich Tierwirt.
      Ich dagegen habe Landwirtschaft gelernt und Agrarwirtschaft sowie Landschaftsplanung studiert. Den Imkermeister habe ich 2006 gemacht und wurde dafür mit dem Meisterpreis der Bayerischen Staatsregierung ausgezeichnet.
       
    5. Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit Freude, was gefällt Ihnen weniger? Warum haben Sie diesen Berufsweg gewählt?
      Ich arbeite gerne draußen und mit Tieren. Meine Arbeit ermöglicht mir Selbständigkeit und Abwechslung bei den vielen Tätigkeiten im Bienenjahr.

    6. Was könnte besser sein? Welche Wünsche oder Ideen haben Sie?
      In jüngerer Vergangenheit habe ich den Bienenbus in kurzer Folge zweimal leicht beschädigt und wurde daraufhin gefühlt behandelt wie ein Straftäter. Das darf nicht sein, das kostet richtig Motivation. Deutlich im Vorteil sind hier alle, die ihre Füße unter den Schreibtisch halten können.
    Karten-Service-Büro: Tanja Kempf
    1. Auf welchem Gebiet, in welcher Funktion oder in welchem Beruf sind Sie an der Universität Würzburg tätig? Wo arbeiten Sie? 
      Ich bin im Karten-Service-Büro tätig, das der Informationstechnologie der Zentralverwaltung zugeordnet ist.
    2. Welche Tätigkeiten und Aufgaben gehören zu diesem Beruf / zu dieser Funktion?
      Das Produzieren der Studierendenausweise, der Service rund um den Studierendenausweis z. B. bei Verlust oder Defekt. Außerdem gehört die Betreuung von EvaSys und deren Anwender/-innen zu meinen Aufgaben. EvaSys ist ein System zur Lehrevaluierung, das an der Uni angewandt wird.
    3. Seit wann arbeiten Sie in dieser Funktion an der Universität Würzburg?
      Ich arbeite seit knapp 20 Jahren in der IT. Damals wurde ich über eine ABM befristet zur Unterstützung bei der Einführung von SAP eingestellt. 2011/12 wurde der Studierendenausweis in Form einer Chipkarte eingeführt. Das Karten-Service-Büro entstand und somit eine neue Aufgabe für mich.
    4. Welche Schulbildung, Ausbildung oder welches Studium sind für diese Tätigkeiten / Funktion notwendig?
      Ein Studium ist dafür nicht nötig. Ich habe eine Kaufmännische Ausbildung, arbeite aber schon viele Jahre in der IT, was sicherlich beides von Vorteil ist.
    5. Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit Freude, was gefällt Ihnen weniger? Warum haben Sie diesen Berufsweg gewählt?
      Der Kontakt mit so vielen verschiedenen Menschen macht mir Freude und ist immer wieder spannend. Natürlich ist das gleichzeitig auch oft eine große Herausforderung.
    6. Was könnte besser sein? Welche Wünsche oder Ideen haben Sie?
      Die Räumlichkeit könnte den Bedürfnissen und Zwecken besser angepasst sein.
    Gärtnerin im Botanischen Garten - Barbara Keller
    1. Auf welchem Gebiet, in welcher Funktion oder in welchem Beruf sind Sie an der Universität Würzburg tätig? Wo arbeiten Sie? 
      Ich bin Reviergärtnerin im Botanischen Garten, in der Nutzpflanzenabteilung und bei den Paeonien (Pfingstrosen).
    2. Welche Tätigkeiten und Aufgaben gehören zu diesem Beruf / zu dieser Funktion?
      Die Vermehrung von Pflanzen, Pflege der Flächen und die Schädlings- und Unkrautbekämpfung.
    3. Seit wann arbeiten Sie in dieser Funktion an der Universität Würzburg?
      Seit 1. Oktober 1992
    4. Welche Schulbildung, Ausbildung oder welches Studium sind für diese Tätigkeiten / Funktion notwendig?
      (Mind.) Qualifizierender Mittelschulabschluss, Berufsausbildung zur Gärtnerin
    5. Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit Freude, was gefällt Ihnen weniger? Warum haben Sie diesen Berufsweg gewählt?
      Mir gefällt eigentlich alles: Vermehrung, Aussaat, Pflege, Ernte, Zusehen beim Wachsen und Gedeihen der Pflanzen. Weniger schön ist es manchmal, bei schlechtem Wetter im Freien zu arbeiten.
    6. Was könnte besser sein? Welche Wünsche oder Ideen haben Sie?
      Ich wünsche mir eine unkompliziertere Beschaffung von Material und direktere Kommunikation mit Kollegen und Vorgesetzten. In meiner Freizeit engagiere ich mich beim Verein „open house e.V.“. Unser Ziel ist es, freies samenfestes Saatgut zu erhalten und zu verbreiten. Für mehr Information: www.openhouse-site.de/
    Leitung Familienservice der Universität Würzburg: Marion Vogler
    1. Auf welchem Gebiet, in welcher Funktion oder in welchem Beruf sind Sie an der Universität Würzburg tätig? Wo arbeiten Sie? 
      Ich leite den Familienservice der Universität Würzburg. Gemeinsam mit dem Büro der Universitätsfrauenbeauftragten befindet sich dieser seit Herbst 2017 im neuen Kinder- und Familienzentrum am Hubland Nord.    
    2. Welche Tätigkeiten und Aufgaben gehören zu diesem Beruf / zu dieser Funktion?
      Der Familienservice bietet Beratung für Mitarbeitende und Studierende zum Thema Vereinbarkeit zum Thema von Familie und Beruf bzw. Studium. Das Team des Familienservice hat neben Beratung die Hauptaufgabe Kinderbetreuungsmöglichkeiten auszuarbeiten und durchzuführen, wie z.B. Campus StudiKids, Campus Camp und Campus Extras, und kooperiert sehr eng mit dem Träger des Campus Kinderhauses.
    3. Seit wann arbeiten Sie in dieser Funktion an der Universität Würzburg?
      Seit Mai 2012    
    4. Welche Schulbildung, Ausbildung oder welches Studium sind für diese Tätigkeiten / Funktion notwendig?
      Da gibt es nicht die eine Antwort, es finden sich sehr unterschiedliche Biografien bei den Kolleginnen und Kollegen anderer bayerischer Universitäten und Hochschulen. In meinem Fall sind es ein Montessori-Diplom, ein Bachelor-Studium „Management von Erziehungs- und Bildungseinrichtungen“ und der Master-Abschluss „Supervision, Organisationsberatung & Coaching“.
    5. Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit Freude, was gefällt Ihnen weniger? Warum haben Sie diesen Berufsweg gewählt?
      Vom Erstberuf bin ich Fremdsprachenkorrespondentin und habe mehrere Jahre in England gelebt und gearbeitet wie auch in der Schweiz. Das „übersetzen“ zwischen Sprachen und Kulturen, aber auch zwischen Sozialpädagogik und Verwaltung ist meine Leidenschaft, die ich in meiner jetzigen Tätigkeit täglich leben kann.
    6. Was könnte besser sein? Welche Wünsche oder Ideen haben Sie?
      Das Team des Familienservice ist genauso einfallsreich wie die Kinder, die wir betreuen, wir haben pausenlos Ideen und Wünsche. Nicht alles lässt sich in einem Verwaltungsapparat wie der Universität schnell und unkompliziert umsetzten, aber fast alle Kolleginnen und Kollegen verschiedenster Dienststellen unterstützen uns tatkräftig.
    IT-Support im Rechenzentrum
    Bild: Sabine Proksch
    Foto: Rechenzentrum
    1. Auf welchem Gebiet, in welcher Funktion oder in welchem Beruf sind Sie an der Universität Würzburg tätig? Wo arbeiten Sie? 
      Ich arbeite im IT-Support des Rechenzentrums am Campus Hubland Süd. Der IT-Support ist die zentrale Anlaufstelle für alle Studierenden, Beschäftigten und anderen Angehörigen der JMU zu Fragen rund um die IT-Dienstleistungen der Uni.  
    2. Welche Tätigkeiten und Aufgaben gehören zu diesem Beruf / zu dieser Funktion?
      Zu den Hauptaufgaben des IT-Supports gehört es, alle Anfragen von Benutzern der JMU aufzunehmen und zu bearbeiten. Klassiker wie vergessene Passwörter, Fragen zu Benutzerkonten, E-Mail oder WLAN werden von uns rasch beantwortet. Bei technischen Fachfragen, holen wir uns Informationen in den zuständigen Fachbereichen des Rechenzentrums ein. Unser Ziel ist immer, die Fragen und Probleme der Benutzer zu deren Zufriedenheit zu beantworten und zu lösen.
    3. Seit wann arbeiten Sie in dieser Funktion an der Universität Würzburg?
      Seit Oktober 2006     
    4. Welche Schulbildung, Ausbildung oder welches Studium sind für diese Tätigkeiten / Funktion notwendig?
      Ein Studium der Fachrichtung Informationstechnologie ist für die Zusammenarbeit mit den IT-Spezialisten natürlich von Vorteil. Genauso wichtig ist aber auch ein hohes Maß an Kommunikationsfähigkeit und Serviceorientierung für den Kundenkontakt.
    5. Was macht Ihnen an Ihrer Arbeit Freude, was gefällt Ihnen weniger? Warum haben Sie diesen Berufsweg gewählt?
      Toll finde ich an der Arbeit im IT-Support die Abwechslung: jeden Tag erreichen uns neue Anfragen, jeder Kunde ist individuell. Die Themen, über die wir Auskunft geben, sind breit gefächert. Für mich ist die Kombination aus notwendigem IT-Fachwissen und Kundenkontakt ideal.
    6. Was könnte besser sein? Welche Wünsche oder Ideen haben Sie?
      Wünschen würde ich mir, dass alle Mitarbeiter und Studierende der JMU das breit gefächerte Serviceangebot des Rechenzentrums kennen würden. Deshalb gerne mal die Homepage des RZ besuchen und sich unter „Dienste“ eine Übersicht über die Dienstleistungen verschaffen.    

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