piwik-script

Intern
Globale Systeme und interkulturelle Kompetenz

„Die Summe ihrer Bewohner*innen“? Ethnologische/Kulturanthropologische Perspektiven auf Stadt und städtische Räume

Datum: 15.04.2021, 16:00 - 20:00 Uhr
Kategorie: (Block-)Seminare, C, D
Ort: Online
Veranstalter: Europäische Ethnologie/Volkskunde // Fachbereich: Europäische Ethnologie/Volkskunde
Vortragende*r: Elisabeth Luggauer

Statistiken erzählen uns, dass mehr als die Hälfte aller Menschen weltweit in Städten leben. Als größte, oder meistbewohnte, Stadt gilt Tokio mit etwa 38 Mio. menschlicher Bewohner*innen. Ethnologische/kulturanthropologische Wissenschaften verstehen Städte als mehrdimensional, als gebaute und gelebte Räume, als „Summe ihrer Bewohner*innen“ (J. Rolshoven). Zugleich lässt sich bemerken, dass besonders westliche Städte den Logiken von Neoliberalismus und Kapitalismus unterworfen sind und vorwiegend als ideale Räume für kaufkräftige, weiße Menschen gestaltet werden und es drängt sich die Frage auf, wie Städte als Räume der Vielen, der menschlichen und auch anderen Bewohner*innen gedacht und gestaltet werden können? Ziel dieses Seminars ist einerseits die Auseinandersetzung mit grundlegenden theoretischen Perspektiven der kulturanthropologischen Stadtforschung und andererseits das Ausprobieren stadtethnografischer Techniken wie Wahrnehmungsspaziergänge und mental maps.

Das Seminar findet vierzehntägig statt. 

Weitere Informationen und Anmeldung auf WueStudy.

Zurück