Workshop zu Künstlicher Intelligenz im Unterricht
12/09/2025Am 8. Dezember fand im DigiMePäd, dem Lehr-Lern-Labor des Netzwerks „Medienbildung mit informatischen Bezügen“, ein Workshop zum Thema „Künstliche Intelligenz im Unterricht – Chancen, Risiken und Gestaltungsmöglichkeiten im schulischen Kontext“ statt.
Am 8. Dezember fand im DigiMePäd, dem Lehr-Lern-Labor des Netzwerks „Medienbildung mit informatischen Bezügen“, ein Workshop zum Thema „Künstliche Intelligenz im Unterricht – Chancen, Risiken und Gestaltungsmöglichkeiten im schulischen Kontext“ statt. Die Veranstaltung wurde vom Lehrstuhl für Schulpädagogik organisiert und vom Kompetenzzentrum für digitales Lehren und Lernen (DigiLLAbs@JMU) gefördert.
Gemeinsam mit Andreas Sandweger, Mittelschullehrer an der Eichendorff-Schule Gerbrunn und medienpädagogischem Berater für digitale Bildung (mBdB) für die Landkreise Main-Spessart und Würzburg (Stadt), tauschten sich die Teilnehmenden über bisherige Erfahrungen mit KI-Tools sowie konkrete Nutzungsszenarien aus. Dabei wurden sowohl konkrete Einsatzmöglichkeiten für Lehrkräfte als auch für Lernende beleuchtet und persönliche und institutionelle Rahmenbedingungen reflektiert.
Ein besonderer Schwerpunkt lag auf der Frage, wie KI die Hausaufgabenpraxis verändert und welche Herausforderungen sich daraus für die Bewertung der Leistungen der Lernenden ergeben. Zudem wurden aktuelle Entwicklungen wie die Bayerische Lehrkräfte-KI (BayLKI), spezialisierte KI-Assistenten für den Unterricht und die KI-Integration in der BayernCloud Schule (ByCS) vorgestellt. Diskutiert wurden dabei Chancen wie individualisierte Unterstützung und neue Zugänge zu Lerninhalten, aber auch Herausforderungen wie eine unreflektierte Nutzung, Datenschutz und die Gefahr sinkender Anforderungen an Lernende.
Der lebendige Austausch im DigiMePäd begeisterte die Teilnehmenden und verdeutlichte den Bedarf an praxisnahen Erfahrungsberichten sowie an Räumen für gemeinsame Reflexion über den Umgang mit KI im schulischen und universitären Kontext.
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