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    Initiative lebendiger Campus

    Citizen Science

    Warum sind Wildbienen so wichtig? 

     

     

    #Beobachte Bienen

    Nisthilfen und sogenannte Insektenhotels erfreuen sich bei der Bevölkerung zunehmender Beliebtheit, jedoch wissen die wenigsten Menschen mehr über sie und ihre Bewohner. So gibt es beispielsweise neben der allseits bekannten Honigbiene in Deutschland 585 Wildbienenarten. Die meisten davon leben solitär, das heißt, sie bilden keinen Staat, sondern die Weibchen kümmern sich allein um den Bau ihrer Nester und die Versorgung ihrer Brut. Ohne zu verteidigenden Staat sind Wildbienen sehr friedfertig – also keine Angst vor ihnen!

    Einigen dieser Wildbienen, aber auch solitären Wespen sowie ihren natürlichen Feinden wie Fliegen, Käfern, Schlupf- und Goldwespen können mit Nisthilfen Brut- und Überwinterungsmöglichkeiten geboten werden, wodurch die Biodiversität gefördert wird.

    Bei diesem Citizen Science Projekt werden von April bis September 2021 an sechs öffentlichen Standorten in Würzburg (siehe Karte) Nisthilfen aufgestellt, deren Besiedelung so von interessierten BürgerInnen verfolgt werden kann. Neben den Nisthilfen sind zudem Tafeln angebracht, die Infos über das Projekt und Nisthilfen sowie deren Bewohner vermitteln. Mittels Fragebögen unterhalb der Tafeln werden die Beobachtungen der BürgerInnen an den Nisthilfen gesammelt und somit wichtige Daten über das Vorkommen stängelnistender Bienen und Wespen in Würzburg erhoben. Auch die digitale Teilnahme per QR-Code ist möglich. Durch den Besuch der verschiedenen Standorte lassen sich womöglich unterschiedliche Verschlusstypen der Nester entdecken und dadurch ableiten, dass je nach Standort und dessen Charakteristika unterschiedliche Arten vorkommen.

    Auf dieser Website finden Sie im Verlauf der Bienensaison weitere Infos rund um die Themen Nisthilfen und Wildbienenschutz, sowie die aktuellen Beobachtungen der Bevölkerung.

     

    Ansprechpartner: Antonia Mayr

    antonia.mayr@uni-wuerzburg.de