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    Würzburger Altertumswissenschaftliches Zentrum

    'Disertus vel desertus’ (conf. 2, 3, 5) Augustinus als Panegyriker und Anti-Panegyriker

    11.01.2016

    Vortrag im Rahmen der Ringvorlesung des WAZ im Wintersemester 2015/16: Macht und Geist. Literatur und Monarchie im Altertum

    Referent:Prof. Dr. Michael Erler (Universität Würzburg)
    Datum/Zeit:Montag, 11. Januar 2016 um 18.15 Uhr
    Ort:Toscanasaal im Südflügel der Residenz (Tor 2A, 2. Etage)

     

    Das von Augustinus propagierte und verkörperte Ideal vom Redner (orator) ist ein Beispiel für die christliche Umprägung eines pagan-antiken Konzeptes, bei der Traditionelles und Neues kenntlich sind. Diese Umprägung lässt sich mit jener Transformation vergleichen, die Platon schon zuvor an der traditionellen Rhetorik vollzogen hatte.Konvergenzen und Divergenzen in beiden Prozessen geben Augustinus’ Position Profil. Postuliert Platon, dass Rhetorik zum Mittel der Wahrheitssuche werden müsse, so verlangt Augustinus, dass sie Mittel der Verkündung von christlicher Wahrheit zu sein hat.Der von Augustinus vollzogene Umprägungsprozess soll mit demjenigen Platons verglichen und am Beispiel der Panegyrik durch Hinweise auf Unterschiede in Theorie und Praxis beim Redner und beim Bischof Augustinus illustriert werden.

     

    Weitere Informationen zur aktuellen Reihe der Ringvorlesung finden Sie hier!

     

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