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    Würzburger Altertumswissenschaftliches Zentrum

    Syrien und Irak – die Ebenen des Konfliktes

    18.01.2016

    2. Vortrag aus der Reihe: Palmyra. Zerstörung des Weltkulturerbes

    Referent:Prof. Dr. Stefan Heidemann (Universität Hamburg)
    Datum/Zeit:Montag, 18. Januar 2016 um 18.15 Uhr
    Ort:Toscanasaal im Südflügel der Residenz (Tor A, 2. Etage)

     

    Syrien und der Irak sind heute ein blutiges Kriegstheater, in dem sehr verschiedene Konflikte und Proxykriege mit unterschiedlichen, langen historischen Vorgeschichten ausgetragen werden. Verwirrend für den Betrachter ist, daß im selben Theater mit denselben Spielern mindestens drei unterschiedliche Stücke gleichzeitig aufgeführt werden, bei denen sich die Autorengruppen nicht über die Skripte einig sind.

    Während seit den „Monuments Men“ materielle Kultur und Kunst in der Kriegsführung der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts bewußt ausgespart wurden und nur kollateral Schaden nahmen, instrumentalisieren die asymmetrischen Kriege des 21. Jahrhunderts Kultur wieder als systematische Waffe. In einem Epilog wird die Rolle der materiellen Kultur in die drei genannten Konflikte eingeordnet.

    Warum Palmyra, die Metropole am Schnittpunkt zwischen den Kulturen, ein Mahnmal für Toleranz ist, erklärt der Oldenburger Althistoriker Michael Sommer.

     

     

     

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