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Alumni Uni Würzburg - 1000 Careers One Story

Methoden zur Stressreduktion in Corona-Zeiten

Datum: 03.03.2021, 18:00 - 19:00 Uhr

Digitaler Alumni-Einblick am 3.3.2021 um 18 Uhr mit Prof.in Dr. Andrea Kübler

Foto: Bernhard Klug

Am Mittwoch, den 3. März 2021 findet um 18 Uhr der nächste digitale Alumni-Einblick - zum Thema Stress - Balance in Corona - Zeiten mit Professorin Andrea Kübler aus der Psychologie, statt. Sie berichtet von den theoretischen Hintergründen und präsentiert Übungen und Methoden zum Thema Umgang mit Stress-Situationen im beruflichen und privaten Alltag.

Dem digitalen Einblick können Sie über folgenden Link beitreten
https://uni-wuerzburg.zoom.us/j/96150372581?pwd=SE9FNU5WcnhkU0N1OEJqZkprYzhXZz09

Meeting-ID: 961 5037 2581
Passwort: 076242

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!

 

Wir haben Andrea Kübler vorab gefragt:

Professorin Dr. Andrea Kübler leitet an der JMU die Abteilung Interventionspsychologie am Lehrstuhl Psychologie I von Prof. Dr. Paul Pauli. Sie hat im Fach Biologie promoviert und in Psychologie habilitiert und engagiert sich als Vorsitzende im Verein Hundehilfe Mariechen.

Professorin Kübler, wie würden Sie einem Laien das Fach Interventionspsychologie in kurzen Worten beschreiben?
Die Interventionspsychologie beschäftigt sich mit der Frage, welche Art psychologischer Therapie bei welchen psychologischen Störungen am besten passt und hilft.

 Wie sind Sie selbt auf die 'achtsamkeitsbasierte Stressreduktion' gekommen und warum sind Sie sogar Trainerin geworden?

Es gab eine Phase in meinem Leben, in der ich mich persönlich besonders mit dem Thema Endlichkeit des Lebens befasst habe - in der ich dachte, ich muss trotz verschiedener Umstände einen Weg finden, gut zu leben. Wie es oft ist, passierten mehrere Dinge gleichzeitig. Mich hatte parallel dazu ein Benediktinermönch kontaktiert, der eine Studie dazu durchgeführt hat, wie die tägliche Kontemplation den Blutdruck positiv beeinflussen kann. Als Wissenschaftlerin habe ich als allererstes angefangen, gründlich zu recherchieren. Recht bald danach habe ich einen Kurs zur Achtsamkeitsbasierten Stressreduktion bei Cornelius von Collande besucht (Zen, Achtsamkeit, Psychotherapie). Nachdem ich eine solide Ausbildung am Institut für Achtsamkeit abgeschlossen hatte, habe ich die achtsamkeitsbasierte Stressreduktion auch in meine Lehre aufgenommen. Nun habe ich einige Jahre Erfahrung und stelle fest, dass sich durch die Anwendung der achtsamkeitsbasierten Stressreduktion der Umgang mit mir selbst, aber auch der Umgang mit meinen KollegInnen, Studierenden oder Mitmenschen positiv verändert hat.

Es wird berichtet, dass sich viele Menschen in der Corona-Zeit einen Hund angeschafft haben. Sie retten mit Ihrem Verein Hunde aus Italien, die dort getötet würden oder vernachlässigt oder gequält wurden. Hat sich in der Corona-Zeit etwas verändert? Welche Voraussetzungen sollten zukünftige Hundehalter mitbringen?

Auch in Corona-Zeiten hat sich die Vermittlungsstrategie in unserem Hundehilfeverein nicht verändert. Es kommt nur zu den Stichworten 'Zeit' und 'Geduld' noch die Frage hinzu 'Habe ich auch nach dem Corona-Lockdown noch Zeit für einen Hund?'. Je nachdem, was die Hunde hinter sich haben, brauchen sie etwas länger; ängstliche Hunde vermitteln wir z. B. nicht an Anfänger. Grundsätzlich investieren wir viel Zeit in das bestmögliche Matching zwischen Hund und zukünfigem Halter.

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