Offene Herzen und Türen für den Katholikentag!
15.01.2026Vom 13. bis 17. Mai 2026 findet der 104. Deutsche Katholikentag in Würzburg mit über 700 Veranstaltungen statt.
Die Suche nach Privatquartieren für den 104. Deutschen Katholikentag in Würzburg (13.–17. Mai 2026) hat begonnen. Bis zu 30.000 Teilnehmende werden erwartet. Unter dem Motto „Tür auf, Herz auf! Mutige Gastgebende gesucht“ bittet der Katholikentag um mindestens 2.000 Betten in Würzburg und Umgebung.
Schirmherr Oberbürgermeister Martin Heilig ruft zur Gastfreundschaft auf: „Damit alle, die zu uns kommen wollen, eine Unterkunft finden.“ Auch die Regierungspräsidentin Dr. Susanne Weizendörfer und Bischof Dr. Franz Jung betonen die Bedeutung der Tradition der Gastfreundschaft.
Anja Mantel vom Diözesanrat ermutigt: „Oft reicht ein Platz für Isomatte oder Sofa – Begegnungen schaffen Freundschaften.“ Kabarettistin Heike Mix und Fränkische Weinkönigin Antonia Kraiß werben ebenfalls für Quartiere, ebenso Jannik Feidel von den Würzburger Kickers. Alle drei unterstützen die Kampagne als Botschafter:innen.
Infos und Anmeldung: katholikentag.de/gastgeben, per Telefon (0931 870 930 04) oder E-Mail (betten@katholikentag.de).
Der Katholikentag freut sich über die positive Reaktion und hofft auf über 2000 private Schlafplätze: „Hotelzimmer sind knapp – als Dank gibt es zwei Tageskarten.“
Er wird vom Zentralkomitee der deutschen Katholiken veranstaltet und steht unter dem Leitwort „Hab Mut, steh auf!“. Fünf Tage voller Gottesdienste, Kultur und Diskussionen zu aktuellen Themen erwarten die Gäste.
Wir haben mit Christine Kaupp, der Organisatorin der Privatquartiere der Gäste, gesprochen.
Christine, was ist der Katholikentag?
„Der Katholikentag ist eine der größten Veranstaltungen der katholischen Kirche in Deutschland und findet alle zwei Jahre in einer anderen Stadt statt – im Mai 2026 in Würzburg. Er ist weit mehr als ein kirchliches Treffen: Der Katholikentag ist ein offenes Forum für Glauben, Gesellschaft und Kultur. Menschen aus Kirche, Politik und Zivilgesellschaft kommen zusammen, um über aktuelle Themen wie soziale Gerechtigkeit, Frieden, Nachhaltigkeit und Demokratie zu diskutieren. Neben den inhaltlichen Debatten bietet die Veranstaltung ein vielfältiges Programm mit Gottesdiensten, Konzerten, Workshops, Podiumsdiskussionen und einem ausgiebigen kulturellen Angeboten. Eingeladen sind nicht nur Katholikinnen und Katholiken, sondern alle Interessierten, die den Austausch suchen.
Was ist Dein Arbeitsbereich beim Katholikentag?
„Mein Aufgabenbereich beim Katholikentag umfasst die Organisation von Privatquartieren für Gäste. Wir suchen rund 2.000 Übernachtungsmöglichkeiten bei privaten Gastgebern und bringen dieses Anliegen durch eine gezielte Kampagne an die Öffentlichkeit. Dazu gewinne ich Multiplikatoren, Unterstützer und Botschafter, knüpfe Kontakte zu Gemeinden, Pfarreien und Institutionen und entwickle gemeinsam mit Partnern vielfältige Veranstaltungsformate. „Um möglichst viele Menschen zu erreichen, setzen wir auf eine breite und kreative Kommunikationsstrategie: Printmedien, digitale Plattformen, Social Media, Newsletter, Berichterstattungen in Radio und Fernsehen – alle Kanäle, die Aufmerksamkeit schaffen und Menschen bewegen.“
Was gefällt Dir besonders gut an Deiner Arbeit?
Mir gefällt an meiner Arbeit besonders die Vielfalt und der Kontakt zu ganz unterschiedlichen Menschen. Es ist spannend, kreative Veranstaltungen zu konzipieren und unsere Kampagne damit voranzubringen. Dabei erlebe ich viel Unterstützung und positive Energie. Werte wie Gastfreundschaft und Gemeinschaft nach außen tragen zu können, macht mir große Freude – vor allem, wenn Menschen nicht nur reden, sondern aktiv mitgestalten.“
Welche der bisher erlebten Geschichten hat Dich besonders berührt?
„Mich berührt besonders das Engagement und die Offenheit und unserer Gastgeber. Mit viel Mut und Vertrauen setzen sie das Thema Gastfreundschaft um – einfach machen, statt lange reden. Ihre Großzügigkeit beeindruckt mich, unabhängig von Alter, Geschlecht oder Religionszugehörigkeit. Besonders bewegend sind Begegnungen mit Gastgebern in den 90ern, die diese Werte mit einer Selbstverständlichkeit leben, die inspiriert.“
