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Community Meldung

Interview mit Klara Ebersbach

02.03.2026

Klara Ebersbach hat an der Universität Mittelschullehramt studiert. Sie macht aktuell ihr Referendariat ebenfalls an einer Mittelschule. Wir haben Sie auf der Lehramtsabsolventenfeier der Professional School of Education getroffen, auf der Sie von Ihrem Referendariat berichtet und den AbsolventInnen Mut für diesen Zeitabschnitt gemacht hat.

Klara Ebersbach (Bild: Christian Weiß) (Bild: 0049 15785521501)

Klara, Sie hatten ein Geschenk Ihrer SchülerInnen dabei, was hatte es damit auf sich?

Das Geschenk habe ich von meinen Schüler*innen zu Weihnachten bekommen. Ich habe es zur Absolventenfeier mitgenommen, um symbolisch auszudrücken, dass es im Referendariat zwar stressige Tage gibt, an denen alles drunter und drüber geht, dass es aber ebenso viele tolle und erfüllende Tage gibt, auf die man sich immer wieder zurückbesinnen kann und sollte.

Was lieben Sie besonders an Ihrem Beruf als Mittelschullehrerin?

An meiner Arbeit als Mittelschullehrerin liebe ich besonders die Nähe zu den Schüler*innen. Durch das Klassenleiterprinzip lernt man seine Lernenden sehr gut kennen und verbringt viel Zeit mit ihnen. Außerdem wird es nie langweilig. Besonders interessant ist, dass viele unterschiedliche Individuen und Lebensgeschichten aufeinandertreffen.

Was empfinden Sie als Herausforderung?

Als Herausforderung empfinde ich den Workload im Referendariat. Neben den eigenen Unterrichtsstunden, die man hält, ist vor allem die intensive Vor- und Nachbereitung sowie das umfangreiche Schriftwesen sehr zeitaufwendig. Herausfordernd ist außerdem der eigene Anspruch, allen Schüler*innen in ihrem Recht auf Bildung gerecht zu werden.

Wenn Sie einen Wunsch an die Ministerin Anna Stolz (ebenfalls Alumna der Universität Würzburg) richten könnten bezüglich zukünftiger Entwicklung im Mittelschullehramt, wie würde dieser lauten?

Für die zukünftige Entwicklung im Mittelschullehramt wünsche ich mir mehr Praxiselemente an den Mittelschulen sowie gegebenenfalls gegen Ende des Studiums zusätzliche Angebote, die stärker an das Referendariat bzw. das Seminar heranführen. Nicht zu vergessen, wünsche ich mir ein umfangreicheres Angebot an Staatsexamenskursen. Leider wurden nicht viele angeboten.

Und zu guter Letzt: Was ist Ihre liebste Studienzeiterinnerung?

Meine liebste Erinnerung ist es, die Seminare zu besuchen und gemeinsam mit Freund*innen in die Mensa zu gehen sowie gemeinsame Bibgänge während der Prüfungsphase zu unternehmen.

 

Vielen Dank für dieses nette Gespräch, wir wünschen viel Erfolg für die Zukunft.

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