Führung durch Sonderausstellung im Siebold-Museum
| Datum: | 20.03.2026, 17:00 - 18:30 Uhr |
Über Japans Tierwelt war kaum etwas bekannt, bis der junge Würzburger Mediziner Philipp Franz von Siebold (1796-1866) 1823 bis 1829 die Fauna und Flora Nippons erforschte. Ergebnis war ein prächtig illustriertes Werk, das er über Jahrzehnte hinweg in Teillieferungen veröffentlichte.
In einer aufwändig gestalteten Sonderausstellung beschäftigt sich das Siebold-Museum mit diesem Thema und hat sich dafür in ein kleines Naturkunde-Museum verwandelt.
Am 20. März wird uns Alumnus Andreas Mettenleiter, Medizinhistoriker und Japan-Fan, dort empfangen. Auf uns wartet eine Reihe von Superlativen im Großen wie im Kleinen: Vom lebensechten Abguss eines 1,7 m langen Riesensalamanders und einer Riesenkrabbe bis hin zu den winzigen Japan-Käfern mit ihren gefräßigen Engerlingen. Merkwürdige Tiefseelebewesen wie die mysteriösen Glasschwämme, aber auch Tierdarstellungen auf Hochzeitskimonos, Wandschirmen, Netsukes und Lackarbeiten laden zum Eintauchen die Tierwelt Japans ein. Unbestrittener Kinderliebling sind die putzigen Gleithörnchen und der badende Japan-Makake.
Japanische Vorzeichnungen und handkolorierte Tafeln aus Siebolds ‚Fauna Japonica‘ stellen einen Meilenstein der wissenschaftlichen Buchillustration dar. Spannendes erfährt man über den Kugelfisch, den Marderhund Tanuki und die geheimnisvolle „Samurai-Krabbe“.
Eine Anmeldung ist unter diesem Link möglich!
