Jubiläumsjahr 2027
Ideen, die die Welt bewegen. Seit 1402
2027 feiert die Universität Würzburg ihre Gründung vor 625 Jahren und ihre Geschichte voller Innovation, Wandel und wissenschaftlicher Leidenschaft. Im Jubiläumsjahr laden wir Sie ein, "Ideen, die die Welt bewegen. Seit 1402" gemeinsam mit uns zu entdecken, zu erleben und zu feiern.
Quick Links
Veranstaltungen während des Jubiläumsjahres
- Wann: 14. Februar 2027
- Zielgruppe: Geschlossene Veranstaltung
Johann von Egloffstein erwirkt 1402 die Verleihung der Privilegien bei Papst Bonifaz IX und begründet so die zweitälteste Universität in Deutschland. Im Mittelpunkt unserer Feierlichkeiten am 14.02.2027 steht die Erinnerung an diese Gründung unserer Universität.
Unter dem Motto „Ideen, die die Welt bewegen. Seit 1402“ werden die lange Tradition der zweitältesten Universität Deutschlands, die wissenschaftlichen Leistungen und die Zukunft der Universität mit einem offiziellen Festakt gewürdigt.
Nach der Begrüßung durch Universitätspräsident Prof. Paul Pauli wird Ministerpräsident Dr. Markus Söder ein Grußwort sprechen. Die Festrede hält Bundesministerin Dorothea Bär. Am selben Tag wird das neue Museum für Universitätsgeschichte (MUG) im historischen Gewölbe der Alten Universität eröffnet.
Eine Zeitreise durch 625 Jahre Universität Würzburg
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1402: Gründung der Universität durch Fürstbischof Johann von Egloffstein; päpstliches Privileg (Erklärung der Bedeutung) von Bonifaz IX
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1415: Beginn des Niedergangs der Universität, da die finanzielle Ausstattung unzureichend ist
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1582: Wiederherstellung durch Fürstbischof Julius Echter – Grundsteinlegung der "Alten Universität"
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1591: Fertigstellung der "Alten Universität" für die Unterbringung der Theologen, Juristen und Geisteswissenschaftler mit Einweihung der Universitätskirche. Unterbringung der Medizinischen Fakultät im Juliusspital
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1619: Fürstbischof Johann Gottfried von Aschhausen legt den Grundstock für eine allgemeine Universitätsbibliothek
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1802: Übergang an Bayern – Universität wird säkularisiert und reformiert
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1896: Einweihung des Hauptgebäudes der "Neuen Universität" am Sanderring
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1945: Zerstörung großer Teile der Universität im Zweiten Weltkrieg
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Ab 1945: Wiederaufbau der Universität innerhalb weniger Monate
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1960er: Neuer Campus Hubland entsteht am Stadtrand
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2002: 600-jähriges Jubiläum der Universität Würzburg
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2011: Eröffnung des Campus Nord mit modernen Lehrgebäuden
Wissenswerte über die Uni Würzburg
Die Welt studiert in Würzburg
Die Universität Würzburg ist ein internationaler Treffpunkt: Studierende aus mehr als 120 Ländern kommen hier zusammen, um zu lernen, zu forschen und zu leben. Die Vielfalt an Kulturen, Sprachen und Perspektiven prägt das Uni-Leben und schafft eine weltoffene Atmosphäre. So entstehen täglich neue Freundschaften, internationale Netzwerke und spannende Einblicke in andere Lebenswelten.
Historische Schätze der JMU
Die Universitätsbibliothek ist weit mehr als ein Ort zum Lernen. Sie bewahrt wertvolle historische Sammlungen auf, darunter zahlreiche Bibeln und sogenannte Inkunabeln, also Bücher aus der Frühzeit des Buchdrucks vor dem Jahr 1501. Damit beherbergt die JMU einige der bedeutendsten schriftlichen Zeugnisse vergangener Jahrhunderte.
Eine Professorin, ein Gebäude
Nicht viele Wissenschaftlerinnen können von sich behaupten, dass für sie ein eigenes Forschungsgebäude errichtet wurde. Für die renommierte Mathematikerin und Humboldt-Professorin Stefanie Petermichl entstand am Campus Hubland Nord der sogenannte „Humboldt-Bau“, der 2023 eingeweiht wurde und als internationaler Forschungs- und Begegnungsort für die Mathematik dient.
Vom Labor zum Nobelpreis
Ein Moment, der die Geschichte veränderte: Als Direktor des Physikalischen Instituts der Universität Würzburg entdeckte Wilhelm Conrad Röntgen am 8. November 1895 eine neue Art von Strahlung. Die später nach ihm benannten Röntgenstrahlen revolutionierten die Medizin und zahlreiche weitere Forschungsgebiete. Für diese Entdeckung erhielt Röntgen 1901 den ersten Nobelpreis für Physik.
