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Mineralogisches Museum

Stein Materie Farbe

Kunst im Dialog mit Mineralen

20. Juni bis 10. Oktober 2021 - verlängert bis 17. November 2021

Minerale, Gesteine und Erden sind das Ausgangsmaterial für die Kunstwerke Helmut Dirnaichners.

Der in München und Italien wirkende Künstler entdeckt diese seit über 40 Jahren in der Heimat und auf Reisen. Zerstoßen, zermahlen oder zerrieben verarbeitet er seine Funde zu farbiger Materie und verbindet sie mit Zellulose zum Bild. 

In der neuen Ausstellung zeigt das Mineralogische Museum erstmals das neue Künstlerbuch „Fränkische Trias“. Helmut Dirnaichner hat hierfür auf Exkursionen mit der Kustodin des Museums die unterschiedlichen Gesteine und Erden unserer Heimatregion gesammelt.

Neben den Kunstwerken werden in der Ausstellung auch die Minerale und Gesteine vorgestellt, die im Dialog mit den Kunstwerken Helmut Dirnaichners stehen.

Helmut Dirnaichner

Biographie

  • 1942 in Kolbermoor geboren

  • 1970-76 Studium an der Akademie der bildenden Künste in München bei Günter Fruhtrunk

  • 1978 DAAD-Stipendium in Mailand

  • 1980 Kulturwoche der Stadt München, Nord-Süd-Achse

  • 1982 Woche der bildenden Kunst, Hamburg, Installation Der Verlust des Bildes

  • 1985 Werkstipendium des Kunstfonds Bonn; Studienreise nach Mexiko

  • 1989 The Single Art Work Project, Amsterdam

  • 1990 Förderpreis für bildende Kunst der Stadt München

  • 1994 Arbeitsaufenthalt in der Villa Waldberta in Feldafing als Stipendiat der Stadt München

  • 1999 Workshop im Lower East Print-Shop, New York, in Zusammenarbeit mit dem Goethe-Institut

  • 2002 Workshop im Goethe-Institut, Alexandria / Ägypten

  • 2005 Seminar an der Accademia di Belle Arti, Lecce;

  • Bayerische Staatsoper / Festspiel+, Installation Skulptur und Musik, Komposition: Christian Mings; Allerheiligen Hofkirche, München;

  • 2010 Szenenbild zur Oper Voce che vola nel vento, Casa del Mantegna, Mantua; Musik: Biagio Putignano; Text: Paolo Truzzi;

  • 2016 Künstlergespräch im Museum im Kulturspeicher Würzburg

  • 2018 Talk in der Accademia di Belle Arti, Lecce, mit den Studenten des Seminars von Prof. Lorenzo Madaro;

  • 2019 Rauminstallation Meteore zum Tag der Deutschen Einheit, Residenz des deutschen Botschafters, Villa Almone, Rom, 3.10.2019