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University Heritage Museum

Wo das Museum entsteht

Das Museum findet seinen Raum im geschichtsträchtigen Gewölbekeller der Alten Universität in der Würzburger Innenstadt. Wie der Name es schon erahnen lässt, ist dieses Gebäude eines der ältesten, eigens zum Zweck des Universitätsbetriebs errichteten Gebäude Europas. 1582 wurde sein Grundstein gelegt. Nach einer bewegten Geschichte ist der Keller die einzig erhaltene, nicht umgeformte "Originalsubstanz" des herrschaftlichen Baus.

Als Weinkeller ausgelegt, pachtete ihn 1928 der Weinhändler Max Stern, (1883–1956), der durch seinen europaweiten Handel den Frankenwein weithin bekannt machte. Nach der Flucht der jüdischen Familie Stern vor den Nationalsozialisten diente der Keller im Zweiten Weltkrieg als Luftschutzraum und wurde in der Nachkriegszeit unter anderem durch das Juliusspital bewirtschaftet. Schließlich verkam er zum Abstellraum für Unrat allerlei Art.

2024 begannen Räum- und Sanierungsarbeiten im rund 400 m² großen Raum, der nun zum Museum für Universitätsgeschichte (MUG) wird.

Solche Prunkfässer der Familie Stern (hier Nachfahren im Gespräch mit Kuratorin E. Horst) befanden sich einst im Museums-Weinkeller.
 

Nach der Nutzung als Weinkeller verkam der Raum zur Rumpelkammer.
 

Mehrere LKW-Ladungen Unrat wurden entfernt, sodass der Raum nun wieder in seiner Gänze wahrnehmbar ist.
 

Die Wände, teils direkt in den Fels gehauen, wurden fachmännisch gereinigt und "Stolperfallen" beseitigt.
 

Universitätsarchitekt A. Pleyer bei der Beleuchtungsplanung.
 

Der Boden wurde ausgegossen, geebnet und gestrichen, die Ausstellungsfläche ist vorbereitet.
 

Dieser Kellerfund, ein Altar aus der Universitätskirche, konnte durch Ihre Unterstützung von C. Schädel restauriert werden.
 

Ein Jahr vor der Eröffnung ist Auftraggeber Universitätskanzler Dr. U. Klug zu Besuch auf der Baustelle.
 

Sie möchten noch mehr erfahren?

Weitere Informationen darüber, welche Geschichte(n) und Exponate Sie ab Frühjahr 2027 im Museum für Universitätsgeschichte erwarten, finden Sie auf unserer

Seite über die Ausstellungsthemen und -stücke