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  • Universität Würzburg, Sanderring

Das Bewerbungsverfahren für das Jahr 2018 ist eröffnet.

Ab sofort bis einschl. 22.6.2018 (12.00 Uhr) kann das Antragsformular aufgerufen werden.

Die schriftlichen Antragsunterlagen müssen bis spätestens 27.06.2018 (16.00 Uhr) bei der Stipendienstelle vorliegen
(bitte berücksichtigen Sie hierbei aber auch die interne Postlaufzeit von bis zu 2 Tagen).

Bewerbungen von Studienanfängern des WS 2017/2018 werden jedoch erst ab dem 9. April 2018 (Vorlesungsbeginn des 2. Fachsemesters) angenommen.


 

Oskar-Karl-Forster-Stipendium

Förderungskreis:
Immatrikulierte begabte und bedürftige Studenten aller Nationalitäten ab dem zweiten Fachsemester.
Die einschränkende Voraussetzung "2. Fachsemester" gilt selbstverständlich nicht für Studierende in Masterstudiengängen.

Im Regelfall wird hier eine einmalige Beihilfe zur Beschaffung von Büchern oder sonstigen Lernmitteln in Höhe von mind. 100 € bis max. 500 € gewährt. In Ausnahmefällen kann ein Zuschuss zu den Druckkosten von Dissertationen beantragt werden.

Die Immatrikulation an der Universität Würzburg muss bei der Antragstellung durch Vorlage einer Immatrikulationsbescheinigung nachgewiesen werden. Sie muss zum Zeitpunkt der Entscheidung über den Antrag (i.d.R. Ende Juni d.J.) nach wie vor (für das Sommersemester 2018) bestehen.

Die Bedürftigkeit wird ohne weitere Prüfung dann anerkannt, wenn Leistungen nach dem Bundesausbildungsförderungsgesetz (BAföG) bezogen werden. Falls kein BAföG-Bescheid vorgelegt werden kann, muss die Bedürftigkeit anderweitig glaubhaft nachgewiesen werden.
Für die entspr. Prüfung muss dann das Einkommen der "Unterhaltsverpflichteten" durch Vorlage geeigneter Unterlagen nachgewiesen werden (für Bewerbungen im Jahr 2018 ist dies grundsätzlich der Einkommensteuerbescheid der Eltern für das Jahr 2016). Eigene Einkünfte sind ebenfalls nachzuweisen.

Definition der Bedürftigkeit:

Die Beihilfe kann nur mittellosen (bedürftigen) Studierenden gewährt werden. Bedürftigkeit wird bei Bezug von Leistungen nach dem BAföG allgemein angenommen. Bedürftigkeit wird weiterhin dann angenommen, wenn das laufende Nettoeinkommen#) der Unterhaltsverpflichteten monatlich nicht höher ist als der doppelte Freibetrag nach §25 Abs. 1 BAföG zuzüglich des einfachen Freibetrags nach §25 Abs. 3 Nr. 2 BAföG für jedes unterhaltsberechtigte Kind einschließlich des Studierenden selbst.

#) Ausschlaggebend für das Nettoeinkommen ist grundsätzlich der Einkommensteuerbescheid des vorletzten Jahres vor der Antragstellung, ([zu versteuerndes Einkommen abzgl. Steuer] / 12), wobei Negativeinkünfte (z.B. aus Gewerbe oder Vermietung und Verpachtung) herauszurechnen sind und insofern das zu versteuernde Einkommen fiktiv erhöhen.

Die Freibeträge betragen (Zahlen für Anträge in 2018):

  • monatlicher Freibetrag vom Nettoeinkommen der miteinander verheirateten Eltern oder Lebenspartner, wenn sie nicht dauernd getrennt leben: 3.430,-- €
  • monatlicher Freibetrag vom Nettoeinkommen jedes einzeln zu betrachtenden Elternteils in sonstigen Fällen: 2.290,-- €
  • zusätzlicher monatlicher Freibetrag für jedes unterhaltsberechtigte Kind einschließlich der/des Studierenden: 520,-- €. Der Betrag mindert sich um das Einkommen des Kindes.

In Ausnahmefällen (z.B. wenn das aktuelle Einkommen niedriger ist) kann auch ein anderer Einkommensnachweis (z.B. Rentenbescheide, Bescheide über das Arbeitslosengeld II) akzeptiert werden.

Bei Zuschüssen für den Druck der Dissertation ist Bedürftigkeit nur dann gegeben, wenn die Antragsteller selbst keine höheren Nettoeinkünfte als 1.750,00 Euro monatlich erzielen.

Für die Gewährung der Beihilfe ist im Falle der Beantragung von Zuschüssen zur Bücher- bzw. sonstiger Lernmittelbeschaffung die Befürwortung eines Hochschullehrers hinsichtlich der Zweckmäßigkeit der geplanten Anschaffung erforderlich. Außerdem muss die Förderungswürdigkeit des Antragstellers unter Würdigung der bisherigen Studienleistungen bestätigt werden (Bestandteile des Antragsformulars).
Die Förderungswürdigkeit ist in der Regel gegeben, wenn die bei geordnetem Verlauf des Studiums bis zum Ende des jeweils erreichten Fachsemesters üblichen Leistungen erbracht worden sind und die Regelstudienzeit nicht erheblich überschritten ist. Besonders herausragende Studienleistungen werden hier NICHT vorausgesetzt.

Die Höhe der Beihilfe wird in Abhängigkeit der Anzahl der eingereichten Anträge erst am Ende des Bewerbungsverfahrens festgelegt. Sie kann nur einmal während der Studienzeit in Würzburg in Anspruch genommen werden. Die Verwendung der Beihilfe ist bis zum Jahresende dem Stipendienreferat durch Vorlage entsprechender Zahlungsnachweise zu belegen.

Das Stipendium wird mit Wirkung für die Zukunft gewährt. Im Rahmen der Nachweisführung zur Verwendung der gewährten Mittel werden bereits in der Vergangenheit gekaufte Bücher oder bereits angefallene Druckkosten einer Dissertation NICHT anerkannt.

Das Antragsformular können Sie über den nachfolgenden Link aufrufen und am Bildschirm ausfüllen. Bitte vergessen Sie nicht, den Antrag nach dem Ausdrucken zunächst selbst zu unterschreiben. Holen Sie anschließend die erforderliche Bestätigung einer Hochschullehrerin/eines Hochschullehrers ein und reichen Sie die kompletten Antragsunterlagen bei der unten genannten Stelle ein.
Wir empfehlen Ihnen dringend, vor der Abgabe des Antrags, eine Kopie der Bücherliste als Rückbleib für Ihre Unterlagen zu fertigen.


 

Antrag

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Referat 2.2: Studierendenkanzlei
Oswald-Külpe-Weg 84
Campus Hubland Nord
97074 Würzburg

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