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    "Physik der Biene" prämiert

    08.07.2014

    Luis Seifert von Friedrich-Koenig-Gymnasium hat beim Schülerwettbewerb im Rahmen von „Würzburg-Stadt der jungen Forscher 2014“ den Preis „für die Arbeit mit dem höchsten wissenschaftlichen Anspruch“ gewonnen. Verbunden damit ist ein Preisgeld von 750 Euro.

    Der Preisträger Luis Seifert (Mitte) mit seinem Lehrer Dr. Christian Fauser (links) und dem Laudator Eric Meyer

    ei der „Untersuchung von Bienenpuppen mittels Computertomographie“ beschäftigt er sich mit den Fragen: Kann das Alter der Puppe anhand der Pigmenteinlagerung in das Auge bestimmt werden? In welchem Alter entsteht die Wespentaille in der gedeckelten Wabe? Und wie entwickelt sich das Tracheensystem? Dazu datiert er die Eiablage der Bienenkönigin, zieht die Waben in einem Brutschrank auf und untersucht die eingefrorenen Puppen u.a. mit einem Computertomographen.

     

    Seine Idee Bienenpuppen zu untersuchen entwickelt Luis im wissenschaftspropädeutischen Seminar „Die Physik der Biene“ in der Oberstufe des Friedrich-Koenig-Gymnasiums. Seine Untersuchungen führt er in Kooperation mit dem Mathematischen, Informationstechnologischen und Naturwissenschaftlichen Dikaktikzentrum M!ND der Universität Würzburg durch. Sein Kursleiter Dr. Christian Fauser, der auch Dozent am M!ND-Center ist, bringt ihn mit dem Bienenforscher Prof. Dr. Jürgen Tautz von der Universität Würzburg zusammen. An einem Schülerforschungstag CT am M!ND-Center erarbeitet sich Luis die Grundlagen für die Messungen mit dem dortigen Computertomographen.

     

    Luis zeigt die Altersbestimmung der Puppe anhand der Augenfarbe, er beobachtet dass die Einschnürung der Wespentaille sogar früher als in der Literatur beschrieben stattfindet und er verfolgt die Verschiebung des Tracheensystems während der Puppenentwicklung. Mit dem Preisgeld „werden wir mit allen die uns unterstützt haben erst einmal ein Eis essen“ so Luis, „bevor wir uns dann weitergehenden Projekten zuwenden”, so der Lehrer Dr. Christian Fauser.