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Karriere eines Unruhestifters

Neben der Unruhestiftung zählte das Duellieren zu den häufigsten Gründen für Karzerstrafen. Der Medizinstudent Hermann Klaushold berichtet von seiner Karriere als Unruhestifter und Duellteilnehmer:

Carceria sei’s Panier!
cand. med. Hermann Klaushold logierte hier im Gasthaus ‚Zur akademischen Freiheit‘ vom
19. Nov. bis 4. Dez. 1862 wegen Duells, ferner vom
11. bis 25. VI. (Juni) 1859 in Jena wegen Durchprügeln eines Nachtwächters 
7. bis 10. I. (Januar) 1860 zu Halle wegen lieblichen Gesangs
14. bis 16. VI. (Juni) 1861 zu Jena wegen Fenstereinwerfens, verdächtigt; überhaupt verdächtigt!
2. bis 4. II. (Februar) 1861 zu Halle wegen lieblichen Nachtgesangs
22. bis 27. III. (März) 1861 zu Leipzig wegen beabsichtigten Totschlags
15. bis 19. II. (Februar) 1862 zu Würzburg wegen Verbrechens der Widersetzung an den Polizeisoldaten


In vielen Fällen blieb es nicht bei der Karzerstrafe allein. Die meisten ‚Inkarzierten‘ erfuhren eine doppelte Bestrafung: zusätzlich zur Universität auch durch das Amtsgericht als maßgebliche Rechtsinstitution.

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