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Universitäts-Archiv

Ehrenbürger der Universität

Jean Marc Ayrault
Jean Marc Ayrault

Jean Marc Ayrault (2013)

französischer Premierminister. Jean-Marc Ayrault studierte Germanistik an der Universität Nantes und verbrachte das Wintersemester 1969/70 als Austauschstudent an der Universität Würzburg. Bei seinem Besuch im April 2013 erhielt er die Ehrenbürgerwürde in Anerkennung seiner Verdienste um die deutsche Sprache und seiner großen Verbundenheit mit der Universität.

Jochen Fricke
Jochen Fricke

Prof. Dr. Jochen Fricke (2012)

Seit 1975 ist Prof. Jochen Fricke an der Universität Würzburg als Professor für Physik tätig. Von 1992 bis 2005 übernahm er zusätzliche Verantwortung als Gründungssprecher, Vorstandsvorsitzender und Leiter des Zentrums für angewandte Energieforschung Würzburg (ZAE Bayern). Dieses blickt seit 1993 auf eine feste Zusammenarbeit mit dem Physikalischen Institut zurück. Erfolge feiert das Zentrum in der Entwicklung hochdämmender Vakuumisolationspaneele, der Realisierung eines schnellen Wärmespeichers und dem Aufbau einer Meerwasser-Entsalzungsanlage im Oman.

Otto G. Schäfer. Foto: Gunnar Bartsch
Otto G. Schäfer

Otto G. Schäfer (2011)

Seit den frühen 1980er-Jahren Mitglied im Universitätsbund, seit 2007 aktives Mitglied bei den Juristen-Alumni Würzburg. Otto G. Schäfer verleiht den Wolfgang-Kuhlen-Preis an die besten Absolventen des Ersten Juristischen Staatsexamens. Die Vergabe des jeweils mit 3.000 Euro dotierten Preises ist seit Jahren fester Bestandteil der Examensfeiern der Juristischen Fakultät.

Sabina Wullstein
Sabina Wullstein

Prof. Dr. Sabina Wullstein (2003)

Sie arbeitete seit 1964 als Ärztin an der Uni Würzburg, ab 1984 war sie Professorin für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde. Zusammen mit ihrem Mann, Professor Horst L. Wullstein, unterstützte sie die Universität beim Kauf des Hubland-Areals. Sie wirkte zudem an der konzeptionellen Entwicklung des Kopfklinikums mit. Nach dem Tod ihres Mannes übernahm sie dessen Privatklinik am Oberen Neubergweg, übereignete sie dann aber im Jahr 1991 der Universität. Heute ist dort das Institut für Geschichte der Medizin beheimatet.

Jost Lemmerich. Foto: Robert Emmerich
Jost Lemmerich

Dr. Jost Lemmerich (1995)

für die Konzeption und Realisierung der Ausstellung zum 100. Jahrestag der Entdeckung der Röntgenstrahlen (1995). Lemmerich, 1929 in Berlin geboren, studierte von 1956 bis 1962 Physik an der Technischen Universität Berlin. Später arbeitete er in der Industrie sowie am Deutschen und am Europäischen Patentamt in Berlin. Die Technische Universität seiner Heimatstadt verlieh ihm 1996 die Ehrendoktorwürde. An der Uni Würzburg realisierte er 2006 eine Ausstellung über die 13 Würzburger Nobelpreisträger.

Walter Brod
Walter Brod

Dr. Walter Brod (1992), Mediziner, leitete viele Jahre ehrenamtlich das Institut für Hochschulkunde und ist der Universität als Mäzen eng verbunden. Unter anderem überließ er der Universitätsbibliothek als unbefristete Leihgabe seine einzigartige Sammlung Würzburger Stadtansichten. Literaturgeschenke von ihm kamen dem Institut für Geschichte und der Medizingeschichte zu Gute. Auch das Martin-von-Wagner-Museum bedachte er mit graphischen Blättern und wertvollen Dauerleihgaben, darunter zwei flämische Tafelbilder aus dem 17. Jahrhundert.

Dr.-Ing. Hans-Bernhard Bolza-Schünemann (1990), bemühte sich um ein besonders enges Verhältnis der Wirtschaft zu den Naturwissenschaftlichen Fachbereichen der Universität und engagierte sich im Universitätsbund. Bolza-Schünemann war von 1971 bis 1995 Vorstandsvorsitzender der Koenig & Bauer AG (Würzburg), des ältesten Druckmaschinenherstellers der Welt. Außerdem von 1983 bis 1986 Präsident der Industrie- und Handelskammer Würzburg-Schweinfurt sowie stellvertretender Vorsitzender des Universitätsbundes.

Dipl.-Ing. Karl Diller (1990), Abteilungsdirektor a. D., ehemaliger Leiter des Universitätsbauamtes Würzburg.

Rosemarie Preh (1990), Mitglied des Gesellschaftsrates des Universitätsbundes Würzburg.

David Schuster (1990), Senator a. D., Vorsitzender der Israelischen Kultusgemeinde Würzburg.

Dr. Franz Vogt (1990), Regierungspräsident von Unterfranken.

Michael Klett (1989), Verleger.

Dr. phil. h.c., Dipl.-Ing. Herbert Brause (1987)

Dr. Werner Rötter (1986), als Vorsitzender der Kassenärztlichen Vereinigung in Unterfranken setzte er sich verstärkt für die Belange der medizinischen Fakultät ein und förderte den technischen Ausbau des Luitpoldkrankenhauses als Lehranstalt. 1984 wurde ihm des Bundesverdienstkreuzes I. Klasse verliehen.

Freiherr Richard von Swaine (1986), Gesellschaftsrat des Universitätsbundes Würzburg.

Dipl.-Ing. Werner Dieter (1985), Vorsitzender des Vorstandes der Mannesmann AG, Düsseldorf (1985-1994).

Dr. Gerhard Goldberg (1985), Wirtschaftsjurist, Hamburg.

Dr. Klaus Zeitler (1984), war von 1968 bis 1990 Oberbürgermeister der Stadt Würzburg. In dieser Funktion engagierte er sich stark für die Belange der Universität. Zeitler war seit 1950 Mitglied der SPD, wechselte dann 1992 nach innerparteilichen Querelen zu den Republikanern. Aus diesem Grund forderte der Studentische Konvent 1997 die Hochschulleitung auf, Klaus Zeitler die Ehrenbürgerwürde abzuerkennen. Diesem Antrag entsprach die Universität nicht, weil allein die "Zugehörigkeit zu einer vom Bundesverfassungsgericht nicht für verfassungswidrig  erklärten politischen Partei" dies nicht rechtfertige.

Dr. Ernst Rietschel (1983), Werksarzt i.R. der Fa. SKF Kugellagerfabriken GmbH, für sein Engagement zu Gunsten der Universität als Schriftführer der Schweinfurter Tochtergesellschaft des Universitätsbundes.

Dipl.-Ing. Georg Schäfer jun. (1983), als Vorsitzender der Tochtergesellschaft Schweinfurt des Universitätsbundes Würzburg für seine Verdienste geehrt. 1991 verlieh man ihn mit dem Bundesverdienstkreuz I. Klasse.

Dr. Franz Gerstner (1982), von 1951 bis 1971 Geschäftsführer des Studentenwerkes, von 1970 bis 1994 Bezirkstagspräsident von Unterfranken, wurde für seine Verdienste um die Universität und die Wissenschaften in Unterfranken geehrt.

Arnold Heimberger (1978), Ltd. Regierungsdirektor a. D., ehemaliger Syndikus der Universität Würzburg.

Philipp Meyer (1978), Regierungspräsident von Unterfranken.

Fürst Albrecht zu Castell-Castell (1977)

Ernst König (1977), Kaufmann i.R., Würzburg.

Dr. Maria Santifaller-Sellschopp (1974), Kunsthistorikerin, Dortmund-Brünninghausen.

Kilian Schmitt (1971), Kaufmann, New York.

Eberhard Ott (1971), Mitinhaber der Firma Friedrich Carl Ott & Co., Würzburg.

Dr. Franz Lippert MdL (1970), Staatssekretär a. D., Landshut.

Dr.-Ing. habil., Dr.-Ing. E.h. Hans Diergarten (1968) 

Dr. iur. et rer. pol. Rudolf Maron (1967)

Erwin Gentz (1967), Ministerialrat a. D., Bad Godesberg.

Franz Göpfert (1958), Oberregierungsrat i.R., Würzburg.

Otto Hertwig (1956), Regierungsbaudirektor a. D., München-Solln.

Josef Markowski (1955), Bauamtsdirektor, Würzburg.

Dr. Kurt Rauhut (1955), ließ sich nach der Flucht aus Schlesien 1949 nieder und vertrat hier die Universität als Rechtsanwalt. Dabei habe er „außerordentlich gute Arbeit geleistet, aber dafür niemals liquidiert, da er es als Ehre betrachte, für die Universität tätig sein zu dürfen.“ In Anerkennung dafür erhielt er die Ehrenbürgerschaft.

Dr. iur. utr., Dr. phil., Dr. theol. h.c. Peter Joseph Jörg (1955), Landrat a. D., Würzburg.

Oskar Günthert (1952), Bankdirektor a. D., Würzburg.

Karl Richter (1933), Buchdruckereibesitzer, Würzburg.

Karl Wolz (1932), Regierungsdirektor a. D., Geheimer Rat, Würzburg.

Ignaz Holzwarth (1932), Regierungsdirektor, Würzburg.

Prof. Dr. Ferdinand von Lindemann (1932), Geheimer Rat, München.

Otto Fitz (1932), Konsul, Würzburg.

Otto Richter (1930), Geh. Kommerzienrat, Würzburg.

Dr. Michael Bayersdörfer (1930), Geh. Sanitätsrat, Neustadt a. Hdt.

Wilhelm Feineis (1930), Leiter des Reichspostzentralamtes München.

Franz Hartmann (1930), Hauptschriftleiter a. D., Neustadt a. Hdt.

Friedrich Mahla (1930), Geh. Hofrat, Bürgermeister a. D., Landau.

Dr. phil. h.c. Kurt Elschner (1929), Geh. Kommerzienrat, Berchtesgaden.

Dr. Hermann Zimmer (1929), Kommerzienrat, Waldershof.

Franz Klein (1929), Direktor des Vereins Studentenhilfe, Würzburg.

Prof. Dr. Rudolf Denig (1928)

Dr. med. h.c. Hans Löffler (1927), Oberbürgermeister, Würzburg.

Ehrenbürger (vormals Ehrenmitglieder) vor 1927:

Prof. Max Meyerolbersleben, Hofrat, Direktor a. D. des Staatskonservatoriums der Musik, Würzburg.

Dr. phil. h.c., Dr. iur et Dr. med Erwein, Graf von Schönborn-Wiesentheid 

Dr. iur. h.c. Julius Ritter von Henle, Regierungspräsident, Würzburg.

Dr. phil. h.c. Max Kahle, Geh. Kommerzienrat, Direktor der Portland-Zementfabrik Karlstadt, Würzburg.

Dr. Karl Monclair Maisel 

Dr. phil. h.c. Moritz Kreymann , Direktor, Chemnitz.

Gunnar Sivén, Zahnarzt, Helsingfors.

Herbert Schlubach, Großkaufmann, Hamburg.

Dr. med. h.c. Roderich Schlubach, Großkaufmann, Hamburg.

August Meuschel, Kommerzienrat und Direktor der Bayerischen Hypotheken- und Wechselbank, Würzburg.

Dr. phil. et Ing. h.c. Hugo Eckener, Vorsitzender der Gesellschafter der Luftschiffbau Zeppelin GmbH, Friedrichshafen.

Georg Völk, Kommerzienrat, Würzburg.

August Wildhagen, Geh. Kommerzienrat, Kitzingen.

Hermann Wildhagen, Geh. Kommerzienrat, Kitzingen.

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