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Altarbild Mariaburghausen, Holz-Relief, bemalt, um 1480, Künstler unbekannt (Martin-von-Wagner-Museum, Würzburg)
Altarbild Mariaburghausen, Holz-Relief, bemalt, um 1480, Künstler unbekannt (Martin-von-Wagner-Museum, Würzburg)

Das Kloster Mariaburghausen

Zu den Besitzungen der Universität zählt das ehemalige Zisterzienserinnenkloster Mariaburghausen samt umliegendem Forst- und Viehbetrieb. Das bei Haßfurt gelegene Gut war besonders wertvoll für das Grundvermögen der Universität Würzburg. Es umfasste insgesamt rund 420 ha Wirtschaftsfläche mit Ackerland und Weinbergen, sowie eine ertragreiche Schäferei. Der Wert der weitläufigen Besitzungen belief sich auf 24.260 Gulden. Von diesen Einnahmequellen profitiert die Universität Würzburg seit ihrer Gründung 1582 – mit Ausnahme der Jahre 1631 bis 1634 während des 30-jährigen Krieges.

Es büßte als Folge des Krieges herbe Ertragsverluste ein. In den darauffolgenden Jahrhunderten erholte sich das Stiftungsgut. 1748 verzeichnete man bei der letzten Erbhuldigung Fürstbischofs Anselm Franz von Ingelheim (1683-1749) sämtliche Liegenschaften des Klosters mit 2000 ha Kulturfläche. Bei der Eingliederung Frankens in Bayern gingen diese Liegenschaften 1819 in dem neugebildeten Universitätsrentamt Haßfurt auf.

Das Forstamt und das verpachtete Gut bilden weiterhin eine Einnahmequelle der Universität. Das zweiflügelige Altarbild aus der Klosterkirche Mariaburghausen ging 1891 an das Martin von Wagner Museum.

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