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    Personalrat der Universität Würzburg

    Förderung: Uni-Beschäftigte mit Erasmus+ ins Ausland

    01/29/2018

    Die Bayerische Staatsregierung unterstützt die Internationalisierung der Hochschulen. Auch die Verwaltungen werden dabei gefördert. Die Uni Würzburg hat ein Zertifikatsprogramm mit mehreren Maßnahmen aufgelegt. Eine davon: der Austausch von Beschäftigten.

    Heidrun Hubert-Zilker in der Finnischen Nationalbibliothek, die direkt nebem dem Hauptgebäude der Universität Helsinki steht. Die Mitarbeiterin des Rechenzentrums war ebenfalls im Rahmen einer Staff week vor Ort. (Foto: Hubert-Zilker)

    Internationalisierung spielt in der Weiterwicklung der Julius-Maximilians-Universität Würzburg (JMU) eine große Rolle, sie ist ein erklärtes Ziel der Hochschulleitung. Gefördert durch das Bayerische Staatsministerium für Bildung und Kultus, Wissenschaft und Kunst, können Beschäftigte der Universität nun ein "Zertifikatsprogramm Interkulturelle Kompetenz" absolvieren. Informationen dazu gaben Pamina Hagen (Referat Personalentwicklung) und Katharina Göthner (Service Center International Affairs) in den vergangenen Wochen  bereits bei Veranstaltungen an Hubland und Sanderring.

    Das Programm gliedert sich im Wesentlichen in drei Teilbereiche: "Interkulturelles Wissen", das über die Teilnahme an Trainings erworben werden kann, "Sprachkompetenz", die über den Nachweis von Englischkenntnissen auf Niveau B1 oder den Besuch eines entsprechenden Kurses abgebildet werden kann, und "Interkulturelle Erfahrung." Letztere kann durch interkulturelles Engagement, etwa im Kontext der Flüchtlingshilfe, oder durch einen fünftägigen Aufenthalt an einer Partnerhochschule im Ausland erreicht werden. "Auslandaufenthalte lassen erworbene Sprachkenntnisse in der Praxis anwenden und interkulturelle Erfahrung sammeln", so Katharina Göthner.

    Mobilität: Viele Wege führen nach Rom (oder woanders hin)

    Das Thema "Mobilität zu Fort- und Weiterbildungszwecken im EU-Ausland" nahm einen großen Teil der Informationsveranstaltung ein. Dabei skizzierte Katharina Göthner verschiedene Wege, wie ein Austausch zustande kommen kann. Zum einen gibt die Webseite http://www.staffmobility.eu Überblick über so genannte "Staff Weeks" – hier bieten europäische Erasmus-Partnerhochschulen Weiterbildungswochen zu bestimmten Themen an.

    So kann ein Mitarbeiter aus der Finanzabteilung etwa unter dem Stichwort "Finance" entsprechende Angebote finden. Wichtig ist natürlich auch hier die Absprache mit dem oder der jeweiligen Vorgesetzten.

    Robert Heiligenthal kam so zu einem Aufenthalt im lettischen Riga. "Sowohl der fachliche als auch der kulturelle Austausch waren für mich sehr motivierend", sagt der Leiter des Referats Rechnungswesen.

    Die zweite Möglichkeit ist der direkte Austausch eines Beschäftigten mit einem Bereich an einer ausländischen Hochschule, der in das berufliche Aufgabengebiet an der JMU passt. Hier kann etwa auf bestehende Kontakte zurückgegriffen oder aber proaktiv eine Einrichtung angeschrieben werden.

    Der Austausch kann dann beispielsweise in Form einer Hospitation oder eines "Job Shadowings" stattfinden. Dabei "läuft" man im Wesentlichen im Berufsalltag des Austauschpartners mit und teilt somit seine Perspektive. Die Dauer des Aufenthalts ist dabei individuell festzulegen. Zum Erwerb des Zertifikats müssen insgesamt mindestens fünf Tage im Ausland verbracht werden.

    Finanzielle Förderung

    Die finanzielle Förderung orientiert sich an den Lebenshaltungskosten in den Zielländern. Dabei gelten einheitliche Tagessätze in Höhe von 100 bis 160 Euro am Tag, je nach Ländergruppe. Fahrtkosten werden ebenfalls übernommen, auch hier gelten Pauschalen, abhängig von der Entfernung.

    Da die Anmeldung direkt über den jeweiligen Beschäftigten erfolgt, müssen nur mögliche Fristen der Austauschpartner beachtet werden. Dennoch: Spätestens einen Monat vor Abreise – gerne früher – sollte das Service Center International Affairs ins Bild gesetzt werden. So kann gewährleistet werden, dass die Formalitäten alle erfüllt sind, Finanzierung und Zertifizierung gesichert sind.

    Kontakt

    Informationen zum "Zertifikatsprogramm Interkulturelle Kompetenz"
    https://go.uniwue.de/personalentwicklung
    Pamina Hagen, Personalentwicklung, T.: +49 931 31-86402 , E-Mail: pamina.hagen@uni-wuerzburg.de

    Informationen zur Personalmobilität (STT) und Erasmus
    https://go.uniwue.de/personalmobilitaet-stt
    Katharina Göthner, Service Center International Affairs, T.: +49 931 31-82298, E-Mail: katharina.goethner@uni-wuerzburg.de

    Erfahrungsberichte von Heidrun Hubert-Zilker. Krischan Brandl und Robert Heiligenthal.

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