Von der Pflanze zum Produkt – Reise durch die Klimazonen
01/22/2026Im Januar 2026 fanden zwei von Studierenden geplante Aktionsprogramme zum Thema „Von der Pflanze zum Produkt – Reise durch die Klimazonen“ im Botanischen Garten statt.
Aus welchen Pflanzen werden unsere Alltagsprodukte hergestellt? Inwiefern sind die Bananenstaude, der Teestrauch, die Aloe Vera und Baumwolle an klimatische Bedingungen angepasst? Diesen Fragen gingen die Studierenden gemeinsam mit zwei 7. Klassen in einem Workshop im Botanischen Garten nach. Dadurch wurde einerseits die Vielfalt von Nutzpflanzen deutlich und andererseits wurde die Anpassung der Pflanzen an verschiedenen Klimazonen deutlich. Mit praktischen Aktivitäten und anschaulichen Beispielen lernten die Schulklassen, woher unsere Alltagsprodukte stammen und wie diese angebaut werden.
In einer Station lernten die Schüler:innen das Klima und die Anpassungen der Pflanzen an das Äquatorialklima kennen. Sie beleuchteten im Anschluss, inwiefern der Anbau von Bananen dort vor Ort Auswirkungen auf Mensch und Umwelt hat. In der nächsten Station verglichen die Kleingruppen, inwiefern das Klima und die Pflanzen im Bergland der Tropen sich vom Tiefland unterscheiden, und stellten fest, dass der Bergnebelwald häufig als Anbauflächen für Teeplantagen genutzt werden. In der dritten Station erforschten die Schüler:innen die Sukkulenz verschiedener Pflanzen und ordneten diese dem ariden Passatklima zu. Als Nutzpflanzen wurden hier vor allem Aloen und Agaven vorgestellt. In der vierten Station wurde kritisch diskutiert, inwiefern der Mensch durch den großflächigen Anbau der Nutzpflanzen auch (negative) Auswirkungen auf die vorherrschende Vegetation hat. Dies wurde am Beispiel des Baumwollanbaus veranschaulicht.
Für die Studierenden und Schüler:innen war der Tag eine tolle Erweiterung des Fachunterrichts und bot bereichernde Einblicke in die Welt der Pflanzen – die in den Gewächshäusern lebendig erfahrbar wurde!




