Germanistik kann an der Universität Würzburg als Haupt- oder Nebenfach mit dem Abschlussziel Bachelor studiert werden. Außerdem steht das Fach im Lehramtsstudium als Unterrichtsfach für Grund-, Mittel-, Realschule sowie Gymnasium und als Didaktikfach für Grundschule, Mittelschule und Lehramt für Sonderpädagogik zu Verfügung. Als Masterstudiengang wird das Fach als Einzelfach oder als Hauptfach zur Kombination mit einem weiteren Fach angeboten.

Im Bereich der Lehramtsstudiengänge erfolgt die Einschreibung für das Fach "Deutsch", im Bereich der akademischen Studiengänge für "Germanistik".

Germanistik (Bachelor of Arts)

Studiengang

AbschlussBachelor of Arts (B.A.) in 6 Semestern
Ausprägungen/
Kombinierbarkeit
120-Punkte-Hauptfach
kombinierbar mit allen 60-Punkte Nebenfächern (Hauptfach/Nebenfach-Studium)

75-Punkte-Hauptfach
kombinierbar mit allen anderen 75-Punkte-Hauptfächern (Zwei-Hauptfächer-Studium)

60-Punkte-Nebenfach
kombinierbar mit allen 120-Punkte-Hauptfächern (Hauptfach/Nebenfach-Studium)
Studienbeginnzu einem Winter- und Sommersemester möglich
 

Zulassung/Bewerbung

Zulassungsbeschränkungkeine
Eignungsprüfungkeine

Germanistik (Master)

Studiengang

AbschlussMaster of Arts (M.A.) in 4 Semestern
Ausprägungen/
Kombinierbarkeit

120 Punkte-Einzelfach,
nicht mit anderen Fächern kombinierbar

45 Punkte-Hauptfach,
kombinierbar mit allen anderen 45-Punkte-Hauptfächern (Zwei-Hauptfächer-Studium)

Studienbeginnzu einem Winter- und Sommersemester möglich
 

Zulassung/Bewerbung

Zulassungsbeschränkungzulassungsfrei, aber fachliche Zugangsvoraussetzungen
Eignungsverfahrennein (Achtung: Bewerbung erforderlich! Opens external link in new windowInfos zu Fristen und Verfahren)

Deutsch (Staatsexamen)

Studiengang

AbschlussStaatsexamen
Ausprägungen/
Kombinierbarkeit
Unterrichtsfach für Lehramt Grundschule, Mittelschule, Realschule, Gymnasium; Didaktikfach für Lehramt Grundschule, Mittelschule und Sonderpädagogik,
je nach Schulart nur mit bestimmten Fächern kombinierbar (vgl. Infos zum jeweiligen Lehramt)
Studienbeginnzu einem Winter- und Sommersemester möglich (Lehramt Grundschule nur zum Wintersemester)
 

Zulassung/Bewerbung

Zulassungsbeschränkungkeine

Das Institut

Die germanistischen Lehrstühle sind Bestandteil des Instituts für deutsche Philologie (Am Hubland, 97074 Würzburg), welches zur Philosophischen Fakultät (Historische, Philologische, Kultur- und Geographische Wissenschaften) der Universität Würzburg gehört. In der Germanistik gibt es sieben Lehrstühle:

  • Lehrstuhl für deutsche Philologie- Ältere Abteilung
  • Lehrstuhl für neuere deutsche Literaturgeschichte
  • Lehrstuhl für neuere deutsche Literatur- und Ideengeschichte
  • Lehrstuhl für deutsche Sprachwissenschaft
  • Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde
  • Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur
  • Lehrstuhl für Computerphilologie und Neuere Deutsche Literaturgeschichte

Gegenstand des Faches

Gegenstand der Germanistik ist die deutsche Sprache und Literatur in Geschichte und Gegenwart. Dieser Gegenstandsbestimmung entsprechend gibt es zwei große Teildisziplinen der Germanistik, nämlich Sprachwissenschaft und Literaturwissenschaft. Dazu tritt die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur, also diejenige Disziplin, die sich mit der Lehre des Deutschen und seiner Literatur auseinandersetzt.

Die germanistische Sprachwissenschaft zielt darauf ab, systematisch den Aufbau und den Gebrauch der deutschen Sprache zu erforschen. Im Zentrum steht dabei die sog. Systemlinguistik. Hier geht es um die Regeln der Aussprache, der Schreibung, der Formenbildung und der Satzbildung. Das Vorgehen ist grundsätzlich empirisch: Zunächst dokumentiert man authentischen Sprachgebrauch und dann versucht man auf dieser Basis die einschlägigen Regularitäten zu beschreiben und in größeren Zusammenhängen theoretisch zu modellieren. Das Ziel ist letztlich die Erstellung einer umfassenden Grammatik des Deutschen, in der alle Formulierungsmöglichkeiten – strukturell, funktional sowie in sämtlichen Textformen – eingehend beschrieben und analysiert werden. Da Sprache konstitutiv historisch-sozial angelegt ist, gehört die Erforschung des Sprachwandels zum Kernbereich der Sprachwissenschaft. Sie kann gegenwartsorientiert oder unter historischen Vorzeichen erfolgen: In welchen Formen ändert sich die deutsche Sprache der Gegenwart und wie kann man diesen Wandel angesichts der großen historischen Sprachbewegungen einordnen?

Die germanistische Literaturwissenschaft untersucht und beschreibt die Geschichte der deutschen Literatur von ihren Anfängen bis zur Gegenwart in ihren kulturellen, auch transnationalen Zusammenhängen. Aufgrund der Stoff-Fülle geschieht dies in zwei Teilfächern: der Älteren Deutschen Literatur und der Neueren Deutschen Literatur.

Gegenstand des Lehr- und Forschungsbereichs Ältere deutsche Literatur ist die Literatur vom Beginn der Schriftüberlieferung im 8. Jahrhundert bis ins 16. Jahrhundert. Die literarischen Zeugnisse werden unter philologischen, literatur- und kulturwissenschaftlichen Fragestellungen erschlossen und in der Literatur-, Medien-, Ideen- und Kulturgeschichte des europäischen Mittelalters und der Frühen Neuzeit verortet. Ziel der mediävistischen Germanistik ist es, die Bedingungen, die Vielfalt und die spezifische Leistung mittelalterlicher und frühneuzeitlicher Literatur in ihrem kulturellen Kontext systematisch zu beschreiben. Das Studium dieser Literatur ist nicht nur geeignet, die ältere deutsche Literatur als eine Textwelt eigener Prägung zu erfassen und damit modellhaft die historische Tiefendimension des Faches Germanistik und seiner Gegenstände zu erkennen. Es erlaubt auch, die kulturellen und literarischen Erscheinungen der Gegenwart in ihrer historischen Bedingtheit wahrzunehmen.

Gegenstand der Neueren deutschen Literatur ist die Literatur von 16. Jahrhundert bis in die Gegenwart. Grundlegend zu ihrem Verständnis sind zum einen die Kenntnis ihrer Formulierungsregeln und -traditionen sowie literarhistorisches Epochenwissen. Zum anderen wird die Literatur im Zusammenspiel mit relevanten Kontexten untersucht. Einschlägig sind hier nicht nur die Literaturen anderer Länder, sondern auch medienhistorische Entwicklungen und kulturgeschichtliche Zusammenhänge. Untersucht wird dabei, wie sich Literatur einerseits aus sozial-, wissenschafts-, philosophie-, ideen- und mentalitätsgeschichtlichen Entwicklungen speist und wie sie andererseits zu diesen Entwicklungen beiträgt. Im Zentrum steht die Analyse mit der Hilfe fachspezifischer Verfahren (Narratologie, Gedichtanalyse usw.) und der interpretierende Umgang mit literarischen Texten in Präsentationen und Diskussionen. Hinzu kommen Arbeitsfelder wie die Editionsphilologie, die historisch verlässliche Textausgaben erstellt, und die Literaturtheorie, die die analytischen Verfahren des Fachs methodisch reflektiert.

Die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur befasst sich mit Fragen der Vermittlung fachlicher Inhalte in institutionellen Lehr-Lern-Prozessen (v. a. Schule). Dabei werden Inhalte in sprach-, literatur- und mediendidaktischer Perspektive erschlossen. Ziel der fachdidaktischen Studien ist es, Lehr- Lern-Prozesse für verschiedene Schulformen und Altersgruppen von Seiten der Gegenstände, der Lernenden und der Lehrenden her zu erschließen. Hierzu zählen Aspekte der Sachkommentierung sowie der Planung, Durchführung und Evaluierung von Lehr-Lern-Prozessen. Die Fachdidaktik greift dabei auf benachbarte Disziplinen aus den germanistischen Bezugswissenschaften sowie aus den anthropologischen Wissenschaften zurück. Die Fachdidaktik als wissenschaftliche Disziplin liefert keine fertige „Rezept-Sammlung“
für Deutschunterricht, sondern vermittelt auf der Basis von Forschungsarbeiten die Grundlagen der didaktischen Reflexion von Vermittlungsprozessen. Dazu zählen auch z. B. Aspekte der Lesesozialisation und Leseförderung, der Kinder- und Jugendliteratur, des Erwerbs literarischer und sprachlicher Kompetenzen oder der Medienintegration. Fester Bestandteil des fachdidaktischen Studiums ist ein Schulpraktikum.

Bachelorstudiengang

Bachelorstudiengänge sind grundständig, können also ohne zuvor bereits erbrachte Studienleistungen begonnen werden. Der Abschluss lautet in Germanistik - oder auch in den meisten anderen Sprach- und Geisteswissenschaften - Bachelor of Arts (B.A.). Für einen erfolgreichen Abschluss sind im Studium i.d.R. insgesamt mind. 180 ECTS-Punkte erforderlich, die sich je nach Art der gewählten Studiengangskombination auf meistens zwei Fächer verteilen. Die modular aufgebauten Bachelor-Studiengänge sind auf sechs Semester angelegt. Germanistik kann an der Universität Würzburg als Bachelor-Fach in den Ausprägungen mit 120, 75 und 60 ECTS-Punkten studiert werden.

B.A. 120/60 ECTS (Haupt- und Nebenfach): In dieser Kombination studieren Sie ein Hauptfach, in dem Sie mind. 120 ECTS-Punkte (einschließlich der Bachelorarbeit) erwerben müssen, in Verbindung mit einem Nebenfach, in dem Sie mind. 60 ECTS-Punkte erwerben müssen. Die Bachelorarbeit kann nur im Hauptfach abgefasst werden.

B.A. 75/75 ECTS (Zwei Hauptfächer): In dieser Kombination studieren Sie zwei gleichwertige Fächer. Die Bachelorarbeit kann wahlweise im ersten oder im zweiten Hauptfach abgefasst werden, evtl. ist auch ein fächerverbindendes Thema möglich.

Die Bachelor-Prüfung bildet einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss im jeweiligen Studienfach bzw. bei Studienfachkombinationen in den jeweiligen Studienfächern. Durch die Prüfung wird festgestellt, ob die Studierenden die wissenschaftlichen Grundlagen des Fachgebiets beherrschen, Methodenkompetenz sowie berufsfeldbezogene erste Qualifikationen erworben haben und auf einen frühen Übergang in die Berufspraxis vorbereitet sind.

Modulpläne für die Bachelor-Studiengänge finden Sie auf den Infoseiten der germanistischen Fachstudienberatung.

Grundlagen- und Orientierungsprüfung

In einigen Fächern gibt es eine Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP). Dadurch wird festgestellt, ob Studierende über das Grundwissen für das Fachgebiet verfügen und für das Studium geeignet sind.

Derzeit wird im Germanistik (120, 75 und 60 ECTS) keine Grundlagen- und Orientierungsprüfung durchgeführt (Fachspezifische Bestimmungen zur ASPO 2015, § 5).

Bitte beachten Sie bei einer Studienfächerkombination auch die Bestimmungen für das andere Fach.

Für Studierende, die ihr Studium zu einem früheren Zeitpunkt aufgenommen haben, gelten gegebenenfalls andere Regelungen. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt.

Masterstudiengang

Sie suchen ein Masterprogramm mit Möglichkeiten zur eigenen Profilbildung? Sie wollen sich auf ein Teilgebiet spezialisieren - sei es nun auf die Neuere Deutsche Literaturwisssenschaft, auf die germanistische Sprachwissenschaft oder auf die Mediävistik? Oder Sie wollen Ihre spezifischen Interessen in zwei oder sogar allen drei Teilgebieten miteinander kombinieren? In all diesen Fällen sind Sie beim Ein-Fach-Masterstudiengang Germanistik (120 ECTS) an der Universität Würzburg an der richtigen Adresse. Nach einer orientierenden Eingangsphase im ersten Semester haben Sie unter den Modulen der Teilgebiete die freie Auswahl. Das heißt konkret, dass Sie sich vom zweiten Semster an entweder vollständig auf die Neuere Deutsche Literaturwissenschaft, die germanistische Mediävistik oder die germanistische Sprachwissenschaft konzentrieren können. Unter dem gemeinsamen Dach des Masters Germanistik bilden Sie sich so zur Spezialistin oder zum Spezialisten in einem dieser Teilgebiete fort. Aber auch jede denkbare Kombination dieser Felder steht Ihnen offen. Hinzu kommen berufsorientierende Elemente in Form eines oder mehrerer Praktika, Kurse in Bereichen der fachspezifischen Wissensvermittlung oder Besuche von Fachtagungen.

Wenn Sie die Germanistik in einem Zwei-Fach-Masterstudiengang (45/45 ECTS) mit einem weiteren Fach (sei es Geschichte, Anglistik, Philosophie o.a.) kombinieren wollen, stehen Ihnen dieselben Wahlmöglichkeiten offen wie den Studierenden im Ein-Fach-Masterstudiengang.

Weitere Informationen zu den germanistischen Master-Studiengängen finden Sie auf den Seiten der Fachstudienberatung.

Zulassungsvoraussetzung

Um das Masterstudium in Germanistik (120 und 45 ECTS) aufnehmen zu können, ist ein erfolgreich absolviertes Erststudium (in der Regel ein Bachelor) Voraussetzung. Außerdem müssen bestimmte fachliche Zulassungsvoraussetzungen (im Erststudium erworbene Kompetenzen) gegeben sein: Es müssen mindestens 40 ECTS aus dem Bereich der Literatur- und/oder Sprachwissenschaft nachgewiesen werden. Über das Vorhandensein der fachlichen Zulassungsvoraussetzungen und die gegebene Eignung entscheidet im Rahmen des Bewerbungsverfahrens die zuständige Eignungskommission. Liegen die Voraussetzungen vor, wird der Bewerber zum Masterstudium Germanistik zugelassen (Fachspezifische Bestimmungen zur ASPO 2015, § 4).

Weitere Masterstudiengänge

Germanistik als Fremdsprachenphilologie (120 ECTS): Der Studiengang richtet sich insbesondere an Studierende, die als Nicht-MuttersprachlerInnen des Deutschen den ersten Hochschulabschluss außerhalb des deutschen Sprachraums erworben haben und ihre Fähigkeiten und Kenntnisse in der Germanistik ausbauen, vertiefen und um landeskundliche Deutschlandkenntnisse erweitern wollen. Der Studiengang ist stärker anwendungsorientiert als klassische philologische Studiengänge und eröffnet nach dem Abschluss vielfältige Berufsperspektiven in nationalen und internationalen Arbeitszusammenhängen. Weitere Informationen zu den Inhalten und Zulassungsvoraussetzungen finden Sie unter Germanistik als Fremdsprachenphilologie.

Mittelalter und Frühe Neuzeit (120 ECTS): Absolventen der Bachelorstudiengänge Germanistik haben die Möglichkeit, den Master-Studiengang Mittelalter und Frühe Neuzeit zu studieren. An dem interdisziplinären Masterprogramm sind elf mediävistische Fachbereiche der Uni Würzburg beteiligt. Die Studierenden können einen Schwerpunktbereich aus sechs Disziplinen wählen und im Wahlpflichtbereich Module aus weiteren Fachbereichen belegen. 

Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft (120 und 45 ECTS): Der Masterstudiengang richtet sich an Absolventen moderner sowie klassischer philologischer Fächer. Inhalte des Studiums sind formale Strukturen der Sprache, Prozesse des Sprachwandels, Funktionen von Sprache für menschliche Kommunikation und für menschliches Handeln, Strukturiertheit von Texten und Diskursen, Spracherwerb sowie empirische Methoden sprachwissenschaftlicher Forschung. Nähere Informationen finden Sie unter Allgemeine und Angewandte Sprachwissenschaft.

Staatsexamen (Lehramt)

Deutsch lässt sich als Lehramtsfach studieren:

  • für das Lehramt an Gymnasien (mit einem zweiten gleichwertigen Studienfach), Regelstudienzeit 9 Semester, Staatsexamensprüfung frühestens nach 8 Semestern.
  • für das Lehramt an Realschulen (mit einem zweiten gleichwertigen Studienfach), Regelstudienzeit 7 Semester, Staatsexamensprüfung frühestens nach 6 Semestern.
  • für das Lehramt an Grund- oder Mittelschulen mit dem Unterrichtsfach Deutsch (Studium und Abschluss im Fach Deutsch sind identisch mit dem für das Lehramt an Realschulen), Regelstudienzeit 7 Semester, Staatsexamensprüfung frühestens nach 6 Semestern. Beim Mittelschullehramt kann Deutsch als Didaktikfach gewählt werden. Im Rahmen des Grundschullehramts ist Deutsch als Didaktikfach obligatorisch, sofern es nicht als Unterrichtsfach gewählt wurde. Das Lehramt an Grundschulen beginnt nur zum Wintersemester, das Lehramt an Mittelschulen auch zum Sommersemester.

Orientieren können Sie sich an den vom Institut veröffentlichten Modulplänen.

Das Staatsexamen ist sowohl Hochschulabschlussprüfung als auch beamtenrechtliche Voraussetzung für die Aufnahme in den staatlichen Vorbereitungsdienst (Referendarzeit). Die Lehramtsstudiengänge richten sich nach der Ordnung der Ersten Staatsprüfung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen (LPO I). Die dort aufgeführten Kombinationsregeln hinsichtlich der Unterrichtsfächer sind zu beachten.

Auskünfte zum Staatsexamen erteilt das Prüfungsamt der Universität Würzburg, Ref. 2.3 (Prüfungsangelegenheiten). Kontaktdaten finden Sie unten unter dem Punkt "Adressen".

Promotion

Die Promotion richtet sich nach der Promotionsordnung der Philosophischen Fakultät. Für die Promotion wird der vorhergehende Abschluss der Master- oder Magisterprüfung oder eines Staatsexamens vorausgesetzt. Für die Zulassung zum Promotionsverfahren in den Fächern Ältere deutsche Philologie und Neuere deutsche Literaturgeschichte sind Lateinkenntnisse notwendig, für die Fächer Deutsche Sprachwissenschaft und Didaktik der deutschen Sprache und Literatur jedoch nicht.  

Die Promotion besteht aus einer Dissertation, die in einem begrenzten thematischen Gebiet wesentliche Forschungsergebnisse enthalten muss, und aus einer mündlichen Doktorprüfung. Diese wird in der Form einer Disputation, die im Wesentlichen der Verteidigung der Dissertation gleichkommt, durchgeführt.

Es besteht die Möglichkeit der Promotion im Rahmen der Würzburger Graduiertenschule.

Berufsfelder/-aussichten

Das Hauptbetätigungsfeld der Germanisten liegt im Lehramtsbereich: die meisten Absolventen werden Deutschlehrer. Außerhalb des Schuldienstes und der wissenschaftlichen Arbeit an Hochschulen gibt es nur ein uneinheitliches, wenig festgelegtes Berufsbild des Germanisten. Die außerschulischen Beschäftigungsmöglichkeiten sind beschränkt und starken Nachfrageschwankungen unterworfen. Sie können sich, mehr oder weniger fachfern, in den folgenden Arbeitsbereichen ergeben:

  • Medien und Journalismus (Verlage, Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunk, Fernsehen)
  • Kultur (Goethe-Institute, Theater, Museen, Ausstellungswesen)
  • Archiv, Bibliothek, Dokumentation
  • Sprachunterricht / Sprachförderung (auch: Deutsch als Fremdsprache), Sprach- und Kommunikationsberatung
  • Erwachsenenbildung
  • Fachfern: öffentliche Verwaltung, Unternehmen, Industrie, Gemeinden, Verbände, Parteien, Stiftungen)

An den Hochschulen gibt es derzeit nur ein sehr begrenztes Angebot an Dauerstellen. Der Berufseinstieg außerhalb des Schuldienstes erfordert frühzeitige Orientierung, Hartnäckigkeit, Praktika während des Studiums, Kontaktpflege und den Erwerb von geeigneten Zusatzqualifikationen (z.B. Computerkenntnisse, Fremdsprachen, Rhetorik).

Lesenswerte Informationen zu möglichen Tätigkeitsbereichen finden Sie auf der Seite Berufsfelder für Geisteswissenschaftler des Career Service.

Die Berufsaussichten für Lehrer hängen wesentlich von der Schul- und Kulturpolitik ab. Das Bayerische Kultusministerium veröffentlicht jährlich eine Prognose zum Lehrerbedarf in Bayern.

Tipps für Erstsemester

Wer sich für Germanistik als Studienfach entscheidet, sollte vor allem über sehr gute Deutschkenntnisse verfügen und Spaß an der deutschen Grammatik haben. Die Universität betrachtet es nicht als ihre Aufgabe und ist personell nicht dazu in der Lage, unzureichende grammatikalische Fertigkeiten des Studenten auszugleichen. Außerdem sollte der zukünftige Germanistikstudent ein besonderes Interesse an deutscher Literatur haben, da im Laufe des Studiums ein umfangreicher Lektürekanon an Primärwerken aus verschiedenen Jahrhunderten zu bewältigen ist.

Die wichtigsten Informationen für Ihr Studium der Germanistik (Aufbau der Studiengänge, Prüfungsanmeldung und -verwaltung, Antworten auf häufig gestellte Fragen usw.) finden Sie gesammelt auf der Infoseite der germanistischen Fachstudienberatung. Ihre eingehende Lektüre wird daher dringend empfohlen. Darüber hinaus sollten freilich auch die Webseiten der einzelnen germanistischen Teilbereiche regelmäßig besucht werden, um hinsichtlich Terminen und aktuellen Entwicklungen am Institut auf dem Laufenden zu bleiben. Auf den Seiten der Fachstudienberatung finden Sie zudem ausführliche Informationen für Erstsemester sowie FAQs zum Studium.

Zu Studienbeginn findet am ersten Vorlesungstag eine Einführungsveranstaltung für Erstsemester statt, in der organisatorische sowie fachliche Informationen gegeben und Fragen geklärt werden. Zeit und Ort entnehmen Sie bitte dem aktuellen Vorlesungsverzeichnis (unter "Einführungsveranstaltungen zum Studienbeginn").

Beachten Sie bitte, dass Sie sich in der Germanistik frühzeitig (deutlich vor Vorlesungsbeginn!) für die Teilnahme an Kursen anmelden müssen. Kümmern Sie sich also rechtzeitig um die Erstellung Ihres Stundenplans! Eine allgemeine Anleitung zur Stundenplanerstellung finden Sie auf der Webseite der Zentralen Studienberatung, konkretere Hilfestellung zur Germanistik auf der genannten Webseite der Fachstudienberatung unter dem Punkt "Modulpläne": Wählen Sie dort Ihren Studiengang und klicken Sie im Fall von Ratlosigkeit auf den "Ersti-Hilfe-Koffer" rechts unten.

Das Institut bietet bereits einige Wochen vor dem Beginn der eigentlichen Vorlesungszeit Vorkurse an, die einem reibungslosen Start ins Studium dienen sollen. Informationen dazu finden Sie auf der Seite zum Propädeutikum der Philosophischen Fakultät.

Prüfungs- und Studienordnungen

Bachelor/Master:

Lehramt:

Das Lehramtsstudium in Bayern wird durch die Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) geregelt (neue Fassung vom März 2008, gändert am 9. September 2013):

Das Studium in Würzburg folgt darüber hinaus der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung für die Lehramtsstudiengänge (LASPO). Von Belang sind außerdem die Regelungen in den Ergänzenden Bestimmungen zum "Freien Bereich" sowie die Fachspezifischen Bestimmungen (FSB) der einzelnen Unterrichtsfächer und der Erziehungswissenschaften:

Alle prüfungsrelevanten Themen für das Zweite Staatsexamen regelt die Lehramtsprüfungsordnung II (LPO II):

Modulhandbücher und Modulbeschreibungen

Weitere Infos und Ressourcen

Beiträge der Stabsstelle Öffentlichkeitsarbeit:

Adressen

Institut

Universität Würzburg
Institut für Deutsche Philologie
Am Hubland
D-97074 Würzburg
Homepage des Instituts

Zentrale Studienberatung

Die Zentrale Studienberatung hilft und berät bei allen allgemeinen und fachübergreifenden Fragen.

Zentrale Studienberatung
Ottostr. 16 (Dachgeschoss), 97070 Würzburg
Postanschrift: Sanderring 2, 97070 Würzburg

Offene Sprechstunde: Mo.–Fr. von 8.00-12.00 Uhr und zusätzlich Mi. von 14-16 Uhr
Telefonservice: 0931/31-83183 (Mo.-Fr, von 9.00-15.00 Uhr)
E-Mail: Opens window for sending emailstudienberatung@uni-wuerzburg.de

Fachstudienberatung

Infoseite der Fachstudienberatung

Germanistik - Neuere deutsche Literaturgeschichte
zusätzlich zuständig für: modularisiertes Lehramt und Bachelor im Allgemeinen sowie Anrechnung von Prüfungsleistungen

Dr. Markus Hien
Institut für deutsche Philologie - Neuere Abteilung
Philosophiegebäude, Am Hubland, 97074 Würzburg
Zimmer 4.O.14
Tel.: 0931 / 31-83557
E-Mail: Opens window for sending emailstudienberatung-ndl@uni-wuerzburg.de
Sprechstunde: siehe Homepage

Germanistik - Ältere deutsche Philologie

Dr. Stefan Tomasek
Institut für deutsche Philologie, Lehrstuhl für deutsche Philologie, Ältere Abteilung
Philosophiegebäude, Am Hubland, 97074 Würzburg
Zimmer 4/E/7
Tel.: 0931 / 31-81674
E-Mail: stefan.tomasek@germanistik.uni-wuerzburg.de
Sprechstunde: siehe Homepage

Germanistik - Didaktik der deutschen Sprache

Dr. Michael Hohm
Institut für deutsche Philologie, Lehrstuhl für Didaktik der Germanistik
Philosophiegebäude, Am Hubland, 97074 Würzburg
Zimmer 4/U/2
Tel.: 0931 / 31-85650
E-Mail: michael.hohm@uni-wuerzburg.de
Sprechstunde: siehe Homepage

Germanistik - Deutsche Sprachwissenschaft

Dr. Sabine Krämer-Neubert
Institut für deutsche Philologie, Lehrstuhl für deutsche Sprachwissenschaft
Philosophiegebäude, Am Hubland, 97074 Würzburg
Tel.: 0931 / 31-85619
Zimmer 4/E/18
E-Mail: sabine.kraemer-neubert@uni-wuerzburg.de
Sprechstunde: siehe Homepage

Prüfungsämter

Besucheradresse: Campus Hubland Nord, Oswald-Külpe-Weg 84/1, 97074 Würzburg
Postadresse: Sanderring 2, 97070 Würzburg
Sprechzeiten: Mo, Di, Mi, Fr 8:00 - 12:00 Uhr, Mi 10:00 - 12:00 und 14:00 - 16:00 Uhr

Bachelor/Master:
Prüfungsamt für die Studiengänge der Philosophischen Fakultät, Zimmer 03.102
Tel. 0931 / 31-81354 (Frau Eder)
Fax 0931 / 31 - 82102 (Bitte Studiengang angeben!)
E-Mail: Opens window for sending emailpruefungsamt.phil@uni-wuerzburg.de
Informationen: siehe Homepage

Lehramt modularisiert:
Prüfungsamt für modularisiertes Lehramt, Zimmer 00.108
Tel.     0931 / 31-88434, -80937 und -83887
Fax.    0931 / 31-82102 (Bitte Studiengang angeben!)
E-Mail: pruefungsamt.sg4@uni-wuerzburg.de
Homepage

Lehramt Staatsprüfung:
Prüfungsamt für Lehramt, Zimmer 00.102 und 00.103
Telefon: 0931 / 31-
-82223 (Gymnasium, Herr Spiegel, Frau Hantke)
-82609 (Realschule/Mittelschule, Frau Michel-Hörner)
-82258 (Grundschule, Frau Zimmer)
Fax: 0931 / 31-82102 (Bitte Studiengang angeben!)
E-Mail: lehramt@uni-wuerzburg.de
Homepage

Die hier wiedergegebenen Studieninformationen sind sorgfältig erstellt und werden regelmäßig aktualisiert. Dennoch können sie in Ausnahmefällen Fehler enthalten, veraltet sein oder nicht alle Sonderfälle wiedergeben. Bitte sichern Sie sich deshalb insbesondere bei zulassungs- und prüfungskritischen Themen auf den entsprechenden Internetseiten der Universität Würzburg bzw. der rechtsverbindlichen Quelle, im Regelfall der Prüfungsordnung Ihres Studiengangs, ab. Falls Sie eine Ungenauigkeit entdecken, freuen wir uns über einen Hinweis: am einfachsten per E-Mail an Opens window for sending emailstudienberatung@uni-wuerzburg.de