
Germanistik kann an der Universität Würzburg als Bachelor-Fach studiert werden, sowie im Rahmen des Lehramtsausbildung als Unterrichtsfach für Grund-, Haupt-, Realschule und Gymnasium studiert werden. Desweiteren existieren auslaufende Magister-Studiengänge (kein Studienbeginn im ersten Fachsemester mehr möglich).
Im Bereich der Lehramtsstudiengänge erfolgt die Einschreibung für das Fach "Deutsch", im Bereich der akademischen Studiengänge für "Germanistik".
Die Einführung eines Master-Studiengangs ist für das Wintersemester 2012/13 geplant.
Studiengang | |
Abschluss | Bachelor of Arts (B.A.) in 6 Semestern |
Ausprägungen | 120-Punkte-Hauptfach, 85-Punkte-Hauptfach, 60-Punkte-Nebenfach |
Studienbeginn | zu einem Winter- und Sommersemester möglich |
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Zulassung/Bewerbung | |
Zulassungsbeschränkung | zulassungsfrei |
Eignungsprüfung | keine |
Studiengang | |
Abschluss | Master of Arts (M.A.) in 4 Semestern |
Ausprägungen | 45-Punkte-Hauptfach |
Studienbeginn | nur zu einem Wintersemester möglich (Einführung zum WS 2012/2013 geplant) |
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Zulassung/Bewerbung | |
Zulassungsbeschränkung | zulassungsfrei |
Eignungsprüfung | eventuell (Zulassungsvoraussetzungen und -modalitäten werden rechtzeitig bekannt gegeben) |
Studiengang | |
Abschluss | Staatsexamen |
Ausprägungen | Unterrichtsfach für Lehramt Grundschule, Hauptschule, Realschule, Gymnasium; Didaktikfach für Lehramt Grund- und Hauptschule |
Studienbeginn | zu einem Winter- und Sommersemester möglich |
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Zulassung/Bewerbung | |
Zulassungsbeschränkung | keine |
Aktuelle Hinweise:
Die germanistischen Lehrstühle sind Bestandteil des Instituts für deutsche Philologie (Am Hubland, 97074 Würzburg), welches zur Philosophischen Fakultät I (Historische, Philologische, Kultur- und Geographische Wissenschaften) der Universität Würzburg gehört. In der Germanistik gibt es sieben Lehrstühle:
Lehrstuhl für deutsche Philologie- Ältere Abteilung
Prof. Dr. Dorothea Klein, Tel. 0931/31-85611 (Sekretariat),
Lehrstuhl für neuere deutsche Literaturgeschichte
Prof. Dr. Helmut Pfotenhauer, Tel. 0931/31-81689 (Sekretariat),
Lehrstuhl für neuere deutsche Literatur- und Ideengeschichte
Prof. Dr. Jörg Robert, Tel. 0931/31-85639 (Sekretariat),
Lehrstuhl für deutsche Sprachwissenschaft
Prof. Dr. Wolf Peter Klein, Tel. 0931/31-85630 (Sekretariat),
Lehrstuhl für Europäische Ethnologie/Volkskunde
Prof. Dr. Christoph Daxelmüller, Tel. 0931/31-85608 (Sekretariat),
Lehrstuhl für Didaktik der deutschen Sprache und Literatur
Prof. Dr. Dieter Wrobel, Tel. 0931/31-85614 (Sekretariat)
Lehrstuhl für Computerphilologie und Neuere Deutsche Literaturgeschichte
Prof. Dr. Fotis Jannidis, Tel. 0931/31-88421 (Sekretariat)
Deutsche Philologie, kurz auch Germanistik genannt, ist die Beschäftigung mit der Theorie, der Geschichte und der Didaktik der deutschen Sprache und der deutschen Literatur. Hinter dieser knappen Formulierung stehen herkömmlicherweise vier Teildisziplinen, die auch an der Universität Würzburg vertreten sind: Ältere deutsche Philologie, Neuere deutsche Literaturwissenschaft, Deutsche Sprachwissenschaft und Didaktik der deutschen Sprache und Literatur.
Die Ältere deutsche Philologie beschäftigt sich mit der Geschichte der deutschen Literatur im Mittelalter, genauer vom späten 8. bis ins beginnende 16. Jahrhundert; um die Texte lesen, verstehen und behandeln zu können, ist es notwendig, sich mit älteren Sprachstufen des Deutschen (Althochdeutsch, Mittelhochdeutsch, Frühneuhochdeutsch, aber auch Altniederdeutsch/ Altsächsisch und Mittelniederdeutsch) zu beschäftigen. Im Zentrum stehen allerdings die mittelhochdeutsche Dichtung und die frühneuhochdeutsche Literatur.
Die Neuere deutsche Literaturwissenschaft behandelt vor allem die Geschichte der deutschen Literatur vom 16. Jahrhundert bis zur Gegenwart; dazu kommen ganz wesentlich philosophie- und sozialgeschichtliche Zusammenhänge und Fragen der allgemeinen Literaturtheorie und Poetik. Insgesamt geht es also um Probleme der Interpretation von Dichtung in ihrer historischen Ein¬bettung.
Für beide literaturwissenschaftlichen Disziplinen der Germanistik ist die Beschäftigung mit den Literaturen von Nachbarsprachen unerlässlich, sei es in Hinblick auf die wechselseitige Beeinflussung, sei es für einen Vergleich oder Kontrast, um die soziokulturellen Voraussetzungen der ”eigenen” Literatur besser zu erkennen und zu verstehen.
Die Deutsche Sprachwissenschaft, manchmal auch Germanistische Linguistik genannt, hat die deutsche Sprache in ihrer Geschichte und in ihrer Gegenwart zum Thema. Es geht dabei sowohl um die gesprochene als auch um die geschriebene Sprache, um deren Strukturen und soziokulturelle Einbettung. Die Sprachgeschichte dient darüber hinaus der Einsicht, dass die Phänomene, die wir von der Gegenwartssprache her gewohnt sind, nicht selbstverständlich und nicht selbstverständlich "deutsch" sind.
Die Didaktik der deutschen Sprache und Literatur untersucht Bedingungen, Probleme, Möglich¬keiten und Formen der Vermittlung von Literatur und Sprache in der Schule bzw. in den einzelnen Schultypen und Jahrgangsstufen. Dazu gehören ganz wesentlich auch der Schreib-, Rechtschreib- und Aufsatzunterricht sowie die Beschäftigung mit Kinder- und Jugendliteratur als eigenständigen und wirkungsmächtigen literarischen Gattungen.
Die Bachelor-Prüfung bildet einen ersten berufsqualifizierenden Abschluss im jeweiligen Studienfach bzw. (bei Studienfachkombinationen) in den jeweiligen Studienfächern. Durch die Prüfung wird festgestellt, ob die Studierenden die wissenschaftlichen Grundlagen des Fachgebiets beherrschen, Methodenkompetenz sowie berufsfeldbezogene erste Qualifikationen erworben haben und auf einen frühen Übergang in die Berufspraxis vorbereitet sind. Den
Studienverlaufsplan finden Sie auf der Stundenplan-Hilfe-Seite der Zentralen Studienberatung und auf der
Seite des Phil. Instituts.
Grundlagen- und Orientierungsprüfung
Durch die Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP) wird festgestellt, ob Studierende über das Grundwissen für das Fachgebiet verfügen und für das Studium geeignet sind.
Derzeit (Stand 01.12.2011) gilt für Studienanfänger des Studienfachs Germanistik, dass am Ende des 2. Fachsemesters 5 ECTS-Punkte aus dem Pflichtbereich nachgewiesen werden müssen, ansonsten gilt die Grundlagen- und Orientierungsprüfung erstmalig nicht bestanden und kann einmal wiederholt werden, indem am Ende des 3. Fachsemesters 7 ECTS-Punkte aus dem Pflichtbereich nachgewiesen werden (ASPO 2009 §12).
Die fachspezifischen Bestimmungen können diese Regelungen modifizieren.
Bitte beachten Sie bei einer Studienfächerkombination auch die Bestimmungen für das jeweilig andere Fach.
Für Studierende, die ihr Studium zu einem früheren Zeitpunkt aufgenommen haben, gelten gegebenenfalls andere Regelungen. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt.
Deutsch lässt sich als Lehramtsfach studieren:
Orientieren können Sie sich am
Studienverlaufsplan.
Das Staatsexamen ist sowohl Hochschulabschlussprüfung als auch beamtenrechtliche Voraussetzung für die Aufnahme in den staatlichen Vorbereitungsdienst (Referendarzeit). Die Lehramtsstudiengänge richten sich nach der "Ordnung der Ersten Staatsprüfung für ein Lehramt an öffentlichen Schulen (LPO I)". Die dort aufgeführten Kombinationsmöglichkeiten - "Schulfächer" - sind zu beachten.
Auskünfte zum Staatsexamen erteilt das Prüfungsamt der Universität Würzburg, Ref. 2.3 (Prüfungsangelegenheiten). Es befindet sich bei der Neuen Universität, Zwinger 32, 97070 Würzburg (Tel. 0931/31-2223 für Staatsprüfung Grundschule und Gymnasium, 31-2609 für Staatsprüfung Haupt- und Realschule).
Das Studium gliedert sich in ein viersemestriges gemeinsames Grundstudium und ein vier- bis fünfsemestriges Hauptstudium. Nach dem Grundstudium ist eine Zwischenprüfung abzulegen. Folgende Scheine sind - neben den Fremdsprachennachweisen - Zulassungsvoraussetzung zur Zwischenprüfung:
Auskünfte zur Zwischenprüfung erteilt das Prüfungsamt der Universität Würzburg, Ref. 2.3 (Prüfungsangelegenheiten). Es befindet sich bei der Neuen Universität, Zwinger 32, 97070 Würzburg (Tel. 31-2884 für Zwischenprüfungen).
Im Hauptstudium studieren die Magisterstudenten die als Hauptfach und Nebenfach/-fächer gewählten germanistischen Teilgebiete. In der Magisterprüfung wird das Hauptfach schriftlich (4 Stunden) und mündlich (30 Min.) geprüft, das Nebenfach nur mündlich. Wenn zwei Nebenfächer gewählt wurden, werden beide schriftlich (4 Stunden) und mündlich (30 Min.) geprüft.
Die Germanistik teilt sich für die Magisterprüfung in vier Fächer auf, nämlich
von denen eines als Hauptfach und ein zweites als Nebenfach gewählt werden muss (das zweite Nebenfach muss dann ein nichtgermanistisches Fach sein) bzw. eines oder zwei als Nebenfächer zu einem nichtgermanistischen Hauptfach.
Die Promotion richtet sich nach der gemeinsamen Promotionsordnung der Philosophischen Fakultäten I-III. Für die Promotion wird der vorhergehende Abschluss der Magisterprüfung oder eines Staatsexamens vorausgesetzt. Lateinkenntnisse werden in den germanistischen Fächern nicht mehr verlangt.
Die Promotion besteht aus einer Dissertation, die in einem begrenzten thematischen Gebiet wesentliche Forschungsergebnisse enthalten muss, und aus einer mündlichen Doktorprüfung. Diese wird in der Form einer Disputation, die im Wesentlichen der Verteidigung der Dissertation gleichkommt, durchgeführt.
Das Hauptbetätigungsfeld der Germanisten liegt im Lehramtsbereich. Außerhalb des Schuldienstes bestehen auch Beschäftigungsmöglichkeiten z.B. für journalistische Tätigkeiten bei Presse, Funk, Fernsehen, in Industrie und Verbänden, für literatur- und kulturvermittelnde Berufe wie Verlagslektor, Kulturreferent einer Gemeinde oder eines Industriebetriebes, Sprachausbildung an Sprachlaboren und in Goethe-Instituten, archivierende Tätigkeiten wie die eines wissenschaftlichen Bibliothekars. An den Hochschulen gibt es derzeit nur ein sehr begrenztes Angebot an Dauerstellen.
Die Berufsaussichten hängen wesentlich von der Schul- und Kulturpolitik ab. Die Prognose des Kultusministeriums zum Lehrerbedarf in Bayern ist unter www.km.bayern.de (unter „Publikationen“) einsehbar.
Wer sich für Germanistik als Studienfach entscheidet, sollte vor allem über sehr gute Deutschkenntnisse verfügen und Spaß an der deutschen Grammatik haben. Die Universität betrachtet es nicht als ihre Aufgabe und ist personell nicht dazu in der Lage, unzureichende grammatikalische Fertigkeiten des Studenten auszugleichen. Außerdem sollte der zukünftige Germanistikstudent ein besonderes Interesse an deutscher Literatur haben, da im Laufe des Studiums ein umfangreicher Lektürekanon an Primärwerken aus verschiedenen Jahrhunderten zu bewältigen ist.
Zu Studienbeginn findet am ersten Vorlesungstag eine Einführungsveranstaltung für Erstsemester statt, in der organisatorische sowie fachliche Informationen gegeben und Fragen geklärt werden.
Folgende Veranstaltungen sollten im ersten Semester des 85-Punkte-Faches Germanistik belegt werden:
Die relevanten Prüfungsordnungen
finden Sie auf den
Seiten des Prüfungsamts.
Institut:
Universität Würzburg
Institut für Deutsche Philologie
Am Hubland
D-97074 Würzburg
Homepage des Instituts
Fachstudienberatung:
- Germanistik (Bachelor) u. Deutsch (im modularisierten Lehramtsstudium)
Stefan Tomasek
Institut für deutsche Philologie
Lehrstuhl für deutsche Philologie, Ältere Abteilung
Am Hubland
97074 Würzburg
Tel.: 0931 / 31-81674
Raum 4.E.07
E-Mail: stefan.tomasek@germanistik.uni-wuerzburg.de
Sprechstunde: Di, 10.00-11.30
- Ältere deutsche Philologie
Stefan Tomasek
Institut für deutsche Philologie
Lehrstuhl für deutsche Philologie, Ältere Abteilung
Am Hubland
97074 Würzburg
Tel.: 0931 / 31-81674
Raum 4.E.07
E-Mail: stefan.tomasek@germanistik.uni-wuerzburg.de
Sprechstunde: Di, 10.00-11.30
- Neuere deutsche Literaturgeschichte
Dr. Katrin Max
Institut für deutsche Philologie, Lehrstuhl für neuere deutsche Literatur- und Ideengeschichte
Philosophiegebäude, Am Hubland, 97074 Würzburg
Zimmer 4/O/14
Tel.: 0931 / 31 - 85591
E-Mail: katrin.max@uni-wuerzburg.de
Sprechstunde: ab 26.04.2012: jeweils Donnerstag von 16.00 - 17.00 h
- Didaktik der deutschen Sprache
Dr. Michael Hohm
Institut für deutsche Philologie
Lehrstuhl für Didaktik der Germanistik
Am Hubland
97074 Würzburg
Tel.: 0931 / 31-85650
Raum 4/U/2
E-Mail: michael.hohm@uni-wuerzburg.de
Sprechstunde: Mo, 13.30-14.30
- Deutsche Sprachwissenschaft
Dr. Sabine Krämer-Neubert
Institut für deutsche Philologie
Lehrstuhl für deutsche Sprachwissenschaft
Am Hubland
97074 Würzburg
Tel.: 0931 / 31-85619
Raum 4.E.18
E-Mail: sabine.kraemer-neubert@uni-wuerzburg.de
Sprechstunde: Di u. Mi, 16.00-17.00
Zentrale Studienberatung
Die
Zentrale Studienberatung hilft und berät bei allen allgemeinen und fachübergreifenden Fragen.
Zentrale Studienberatung
Ottostr. 16 (Dachgeschoss), 97070 Würzburg
Postanschrift: Sanderring 2, 97070 Würzburg
Offene Sprechstunde: Mo.–Fr. von 8.00-12.00 Uhr und zusätzlich Mi. von 14-16 Uhr
Telefonservice: 0931/31-83183 (Mo.-Fr, jeweils von 9.00-15.00 Uhr)
E-Mail:
studienberatung@zv.uni-wuerzburg.de
Prüfungsämter:
Bachelor:
Prüfungsamt für die Studiengänge der Philosophischen Fakultät I, Sanderring 2, 97070 Würzburg, Zimmer 13 (UG)
Tel. 0931 / 31 -83776
Fax 0931 / 31 - 82102 (Bitte Studiengang angeben!)
E-Mail
pruefungsamt.sg4@zv.uni-wuerzburg.de
Sprechzeiten: Mo.-Fr. von 8-12 Uhr und Mi. zusätzlich 14-16 Uhr
Homepage
Lehramt modularisiert:
Prüfungsamt für modularisiertes Lehramt, Zwinger 32, 97070 Würzburg, Zimmer 1
Tel. 0931 / 31-82884
Fax. 0931 / 31-82102 (Bitte Studiengang angeben!)
E-Mail:
pruefungsamt.sg4@zv.uni-wuerzburg.de
Sprechzeiten: Mo.-Fr. von 8-12 Uhr und Mi. zusätzlich 14-16 Uhr
Lehramt Staatsprüfung:
Prüfungsamt für Lehramt, Zwinger 32, 97070 Würzburg
- Gymnasium:
Zimmer 3, Tel.: 0931 / 31-82223, Fax: 0931 / 31-82102 (Bitte Studiengang angeben!), E-Mail:
lehramt@zv.uni-wuerzburg.de
- Realschule/Hauptschule:
Zimmer 4, Tel.: 0931 / 31-82609, Fax: 0931 / 31-82102 (Bitte Studiengang angeben!), E-Mail:
lehramt@zv.uni-wuerzburg.de
- Grundschule:
Zimmer 5, Tel.: 0931 / 31-82258, Fax: 0931 / 31-82102 (Bitte Studiengang angeben!), E-Mail:
lehramt@zv.uni-wuerzburg.de
Magisterprüfung:
Jeweils Dekanat des Hauptfaches zuständig.