Philosophie kann an der Universität Würzburg als Bachelor- und Master-Fach studiert werden. Außerdem kann das Fach als "Philosophie/Ethik" (Lehramt Gymnasium) bzw. "Ethik" (Lehramt Grund-, Mittel-, Realschule) als Erweiterungsfach für ein Lehramt gewählt werden.

Philosophie (Bachelor)

Studiengang

Abschluss

Bachelor of Arts (B.A.) in 6 Semestern

Ausprägungen

120-Punkte-Hauptfach, 85-Punkte-Hauptfach, 60-Punkte-Nebenfach

Studienbeginn

zu einem Winter- und Sommersemester möglich

 

Zulassung/Bewerbung

Zulassungsbeschränkung

zulassungsfrei

Eignungsprüfung

keine

Philosophie (Master)

Studiengang

Abschluss

Master of Arts (M.A.) in 4 Semestern

Ausprägungen

120-Punkte-Einzelfach

Studienbeginn

Zu einem Winter- und Sommersemester möglich

 

Zulassung/Bewerbung

Zulassungsbeschränkung

zulassungsfrei

Eignungsprüfung

ja (Achtung: Bewerbung erforderlich! Infos zu Fristen und Verfahren)

 

Ethik (Staatsexamen)

Studiengang

Abschluss

Staatsexamen

Ausprägungen

Erweiterungsfach für Lehramt Grundschule, Mittelschule, Realschule, Sonderpädagogik und Gymnasium (Philosophie/Ethik)

Studienbeginn

zu einem Winter- und Sommersemester möglich (Lehramt Grundschule nur zum WS)

 

Zulassung/Bewerbung

Zulassungsbeschränkung

zulassungsfrei

Eignungsprüfung

keine

Das Institut

Das Institut für Philosophie, welches zur Opens external link in new windowFakultät für Humanwissenschaften gehört, besteht aus folgenden Lehrstühlen:

  • Lehrstuhl I - Theoretische Philosophie - Prof. Dr. Karl-Heinz Lembeck
  • Lehrstuhl II - Praktische Philosophie - Prof. Dr. Karl Mertens
  • Lehrstuhl III - Geschichte der Philosophie - Prof. Dr. Dag Nikolaus Hasse
  • Studiengang Philosophie und Religion - Prof. Dr. Franz-Peter Burkard

Gegenstand des Faches

Das Studienfach Philosophie befasst sich mit den grundlegenden Bedingungen des menschlichen Denkens, Erkennens und Handelns, den allgemeinen Strukturen der Wirklichkeit sowie der Geschichte der Reflexion über den Menschen und die Welt. Es analysiert die Struktur der Methoden und Ergebnisse der Einzelwissenschaften, ebenso wie ihre gesellschaftliche Bedingtheit und Relevanz.

Neben den unerlässlichen Grundkenntnissen in Bezug auf die klassischen Fragen und Texte der Philosophie vermittelt das Studium der Philosophie auch die grundsätzliche Fähigkeit zu einer kritischen Reflexion auf die Möglichkeiten und Grenzen menschlicher Erkenntnis, auf das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt und Gesellschaft und auf die Ansprüche der Wissenschaften.

Das Fach Philosophie an der Universität Würzburg untergliedert sich in die theoretische Philosophie, die sich mit den Bedingungen und Möglichkeiten von Erkenntnis befasst, und die praktische Philosophie, der es um die Bedingungen und Normen menschlichen Handelns und Zusammenlebens geht. In beiden Bereichen müssen sich gegenwärtige Positionen und Argumente stets im Vergleich mit konkurrierenden Entwürfen in Vergangenheit und Gegenwart bewähren. Deshalb ist der dritte Kernbereich des Faches die Geschichte der Philosophie. Der Bezug auf die Geschichte dient einerseits als Prüfstein, andererseits zur Erhellung der Geschichtlichkeit und Begründungsbedürftigkeit gegenwärtiger philosophischer Fragen und Antworten.

Das Studienfach thematisiert zu diesem Zweck philosophische Positionen in Geschichte und Gegenwart sowohl in systematischer Hinsicht, als auch in ihrem konkreten historischen Kontext. Daher ist die stets erneute Interpretation klassischer wie zeitgenössischer Texte und Positionen ebenso wie die Reflexion auf die Bedingungen und Strukturen historischer Zusammenhänge ein Gebiet philosophischer Arbeit, das für die systematische Auseinandersetzung mit aktuellen Ergebnissen der Einzelwissenschaften und praktischen Herausforderungen der Gegenwart unverzichtbar ist.

Sofern die Philosophie sich als wissenschaftliche Voraussetzung kultureller, gesellschaftlicher und historischer Grundorientierung versteht, vermag die philosophische Ausbildung das Selbstverständnis von Individuen, Gruppen, Gesellschaften und Kulturen zu beeinflussen. Überdies befähigt die Philosophie dazu, Bedingungen und Konsequenzen von Detailwissen des medialen Wissenspools zu analysieren und zu nutzen. Insofern schafft sie grundlegende Voraussetzungen zur Bewältigung sich wandelnder und zunehmend unspezifischer werdender Herausforderungen des gesellschaftlichen und Berufslebens.

Eine wesentliche Konsequenz dieser Zielstellung ist die obligatorische Auflage, dass Philosophie im Bachelor nur in Verbindung mit einem weiteren Fach studiert werden kann, um die Problemnähe zur Wirklichkeit wissenschaftlicher Handlungsfelder zu gewährleisten. Schließlich kann auch das zweite Studienfach von der ebenso elementaren wie generalistischen Ausrichtung der Philosophie profitieren. Denn als Reflexionsfach, das die grundsätzliche Auffassung von Wissenschaft ebenso thematisiert wie die Anwendung wissenschaftlicher Methoden und das Verhältnis der Einzelwissenschaften zueinander, ist die Philosophie eine wichtige Ergänzung zu allen einzelwissenschaftlichen Studienfächern.

Die Forschung in der Philosophie an der Universität Würzburg ist in drei Bereichen besonders intensiv: Sozialphilosophie und Ethik; antike, arabische und mittelalterliche Philosophie; Phänomenologie.

Aufbau des Studiums (Bachelor)

Bachelorstudiengang Philosophie

Der modularisierte Studiengang Bachelor of Arts Philosophie bietet die Möglichkeit zu einer fundierten Bildung in allen zentralen Bereichen philosophischen Fragens und Forschens. Hierzu dienen die Pflichtmodule zu den Grundlagen der Philosophie, zur Philosophiegeschichte, zur theoretischen wie praktischen Philosophie und zum Verhältnis von Philosophie und Wissenschaften. Neben den unerlässlichen Grundkenntnissen in Bezug auf die klassischen Fragen und Texte der Philosophie soll in diesen Pflichtmodulen auch die Fähigkeit zu einer kritischen Reflexion auf die Möglichkeiten und Grenzen menschlicher Erkenntnis, auf das Verhältnis des Menschen zu seiner Umwelt und Gesellschaft und auf die Ansprüche der Wissenschaften vermittelt werden. Dieses kritische Denken wird in den Wahlpflichtbereichen sowie in dem Modul „Forschungsfragen der Philosophie“ weiter vertieft. Außerdem wird in den Schlüsselqualifikationen die mündliche wie schriftliche Argumentation und Vermittlung philosophischer Diskurse sowie die Lektüre fremdsprachlicher Texte eingeübt. Im Anschluss an den Bachelor Philosophie kann an der Universität Würzburg ein Master Philosophie erworben werden.

Neben der kompetenten Lehre in allen Bereichen der Geschichte und Systematik der Philosophie bietet das Institut für Philosophie in Würzburg besonders attraktive Schwerpunkte in Forschung und Lehre in den Bereichen der Ethik und Sozialphilosophie, der mittelalterlichen und arabischen Philosophie und der Phänomenologie.

Der Bachelor-Studiengang Philosophie an der Julius-Maximilians-Universität Würzburg ist nicht konsekutiv angelegt und beginnt in jedem Semester. Weitere Informationen finden Sie in den Infoblättern zum Bachelor-Studiengang Philosophie und in den Studienverlaufsplänen (siehe Opens external link in new windowHomepage).

Grundlagen- und Orientierungsprüfung

Durch die Grundlagen- und Orientierungsprüfung (GOP) wird festgestellt, ob Studierende über das Grundwissen für das Fachgebiet verfügen und für das Studium geeignet sind.

Derzeit (Stand 29.10.2013) gilt für Studienanfänger des Studiengangs Philosophie, dass am Ende des zweiten Fachsemesters 5 ECTS-Punkte aus dem Pflichtpflichtbereich nachgewiesen werden müssen, ansonsten gilt die Grundlagen- und Orientierungsprüfung erstmalig als nicht bestanden und kann einmal wiederholt werden, indem am Ende des dritten Fachsemesters 7 ECTS-Punkte aus dem Pflichtbereich nachgewiesen werden (Fachspezifische Bestimmungen des Bachelorstudiengangs Philosophie in der jeweiligen Ausprägung § 6).

Bitte beachten Sie bei einer Studienfächerkombination auch die Bestimmungen für das jeweilig andere Fach.

Für Studierende, die ihr Studium zu einem früheren Zeitpunkt aufgenommen haben, gelten gegebenenfalls andere Regelungen. Im Zweifel wenden Sie sich bitte an das Prüfungsamt.

Aufbau des Studiums (Staatsexamen)

Lehramtsstudium Ethik/Philosophie (Erweiterungsfach)

Für alle grundsätzlichen Fragen zum Erweiterungsfach Ethik/Philosophie wenden Sie sich bitte an die Studienberatung der Philosophie (Informationsblatt, Studienberatung).

Für die religionswissenschaftlichen/religionsphilosophischen Anteile des Erweiterungsfaches (und nur für diese) ist der Studiengang Philosophie und Religion zuständig (Studienberatung).


Zur Vorbereitung auf den religionswissenschaftlichen/religionsphilosophischen Teil des Staatsexamens sowie im Hinblick auf die Inhalte des bayerischen Lehrplans wird der Besuch von folgenden Teilmodulen des Studiengangs Philosophie & Religion empfohlen:

  • Einführung in die Religionsgeschichte
  • Weltreligionen
  • Islam
  • Religionsphilosophie
  • Ethik in den Religionen
  • Religiöse Gegenwartskultur

Sie können diese Veranstaltungen ohne Voranmeldung besuchen.

Im Teilmodul Religionsphilosophie können Sie auch den universitären Leistungsnachweis in theoretischer Philosophie erwerben.

Literaturempfehlungen

Aufbau des Studiums (Master)

Philosophie kann im Rahmen eines Einzelfach-Masters (Erwerb von 120 ECTS) studiert werden. Die Regelstudienzeit beträgt vier Semester.

Das Master-Studium der Philosophie bereitet auf die wissenschaftliche Forschung im Fachgebiet Philosophie vor. Es bereitet insbesondere auf die Promotion zum Dr. phil. vor. Das Studium vermittelt vertiefte Kenntnis philosophischer Theorien aus den Bereichen der Theoretischen und Praktischen Philosophie, ein umfassendes Verständnis der philosophischen Methoden sowie ein dezidiertes philosophiehistorisches Wissen. Es befähigt den Absolventen bzw. die Absolventin, Probleme auf Gebieten der Forschung, Lehre und der kulturellen Praxis wissenschaftlich und eigenständig zu behandeln. Der bzw. die Studierende lernt, forschungsorientierte Diskurse in der aktuellen und der historischen Philosophie zu verstehen und sie auf spezifische Problemstellungen zu übertragen. Dabei wird vor allem auch zu eigenständiger Planung und Durchführung wissenschaftlicher Forschungsproje angeleitet und die Fähigkeit zu deren Auswertung, Darstellung und Itnerpretation vermittelt.

Zulassungsvoraussetzung

Um das Masterstudium aufnehmen zu können, ist ein erfolgreich absolviertes Erststudium (in der Regel ein Bachelor) Voraussetzung. Außerdem müssen bestimmte fachliche Zulassungsvoraussetzungen (im Erststudium erworbene Kompetenzen) gegeben sein:

- mindestens jeweils 10 ECTS aus den Bereichen Theoretische Philosophie, Praktische Philosophie und Geschichte der Philosophie
- weitere 10 ECTS aus einem beliebigen Gebiet der Philosophie.

Über das Vorhandensein der fachlichen Zulassungsvoraussetzungen und die gegebene Eignung entscheidet im Rahmen des Bewerbungsverfahrens die zuständige Eignungskommision. Liegen die Voraussetzungen vor, so ist der Bewerber zum Master-Studiengang Philosophie zugelassen (Fachspezifische Bestimmungen für den Studiengang Master Philosophie § 4).

Promotion

Die Promotion wird durch die Promotionsordnung geregelt. Für die Promotion wird ein vorhergehender Abschluss der Diplom- oder Magisterprüfung oder eines Masters vorausgesetzt.
Die Promotion besteht aus einer Dissertation, die in einem begrenzten thematischen Gebiet wesentliche Forschungsergebnisse erhalten muss, und aus einer mündlichen Doktorprüfung. Diese wird in der Form einer Disputation, die im Wesentlichen der Verteidigung der Dissertation gleichkommt, durchgeführt. Es besteht die Möglichkeit der Promotion im Rahmen der Würzburger Graduiertenschule.

Berufsfelder/-aussichten

Philosophen und Philosophinnen befassen sich mit den geistigen Grundlagen und Bedingungen menschlicher Existenz. Im Hochschulbereich beschäftigen sie sich mit bestehenden Theorien und Systemen und entwickeln diese weiter. In außeruniversitären Berufen bringen sie in die jeweilige Tätigkeit philosophische Inhalte ein und analysieren Aufgaben aus ethischer Perspektive.

Philosophen und Philosophinnen arbeiten an Hochschulen, in Organisationen und Verbänden, bei Verlagen, Bibliotheken oder als Journalisten bzw. Journalistinnen. Auch Öffentlichkeitsarbeit sowie Erwachsenenbildung sind mögliche berufliche Einsatzfelder. Darüber hinaus können sie in Werbeagenturen, in der öffentlichen Verwaltung, etwa in Kulturämtern, sowie in der Beratung beschäftigt sein.

Ein typisches Berufsbild des „Philosophen“ gibt es nicht; das Hauptbetätigungsfeld liegt traditionell in der wissenschaftlichen Arbeit an Hochschulen und Forschungsinstituten. Durch ihre breit angelegte Ausbildung erwerben Philosophiestudierende aber formale Kompetenzen, die in vielen Berufen benötigt werden: Dazu zählen beispielsweise die Erfassung komplexer
Texte und Themen, logische Argumentation und die Fähigkeit zu klarem Ausdruck. Dadurch haben Philosophieabsolventen eine gute Startposition für verschiedene, mehr oder weniger fachferne Aufgabenbereiche, beispielsweise in:

• Wirtschaft (Unternehmensberatung, Coaching)
• Bildungseinrichtungen (Schule, Erwachsenenbildung)
• Medien (Verlage, Zeitungen, Zeitschriften, Rundfunk, Fernsehen).

Hier erfordert der Berufseinstieg frühzeitige Orientierung, Selbstständigkeit und Eigeninitiative. Praktika während des Studiums, Kontaktpflege und der Erwerb von Zusatzqualifikationen (z.B. EDV-Kompetenzen) sind empfehlenswert.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Internetseite BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit.

Tipps für Erstsemester und Hinweise zur Strukturierung des Studiums

An der Universität Würzburg bieten die Fachbereiche (Fachstudienberater) und oft auch die studentischen Fachschaften/Fachschaftsinitiativen in der ersten Vorlesungswoche eines Semesters Erstsemestereinführungsveranstaltungen an. Bei manchen Fächern finden diese Einführungsveranstaltungen auch bereits in der Woche vor Vorlesungsbeginn statt.

Ort und Termine der Einführungsveranstaltungen werden wenige Wochen vor Vorlesungsbeginn des jeweiligen Semesters in der Rubrik Einführungsveranstaltungen zum Studienbeginn des jeweils aktuellen Vorlesungsverzeichnisses im Internet veröffentlicht.

Prüfungs- und Studienordnungen

Bachelor/Master:

Lehramt:

Das Lehramtsstudium in Bayern wird durch die Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) geregelt (neue Fassung vom März 2008):

Das Studium in Würzburg folgt darüber hinaus der Allgemeinen Studien- und Prüfungsordnung für die Lehramtsstudiengänge (LASPO). Von Belang sind außerdem die Regelungen in den Ergänzenden Bestimmungen zum "Freien Bereich" sowie die Fachspezifischen Bestimmungen (FSB) der einzelnen Unterrichtsfächer und der Erziehungswissenschaften:

Wenn Sie Ihr Studium vor dem WS 2009/10 aufgenommen haben, gilt für Sie die (nicht-modularisierte) Lehramtsprüfungsordnung I (LPO I) von 2002:

Alle prüfungsrelevanten Themen für das Zweite Staatsexamen regelt die Lehramtsprüfungsordnung II (LPO II):

Adressen

Zentrale Studienberatung

Die Zentrale Studienberatung hilft und berät bei allen allgemeinen und fachübergreifenden Fragen.

Zentrale Studienberatung
Ottostr. 16 (Dachgeschoss), 97070 Würzburg
Postanschrift: Sanderring 2, 97070 Würzburg

Offene Sprechstunde: Mo.–Fr. von 8.00-12.00 Uhr und zusätzlich Mi. von 14-16 Uhr
Telefonservice: 0931/31-83183 (Mo.-Fr, von 9.00-15.00 Uhr)
E-Mail: Opens window for sending emailstudienberatung@uni-wuerzburg.de

Fachstudienberatung

Ingo Günzler M.A.
Institut für Philosophie, Lehrstuhl für Philosophie II
Residenz - Südflügel
97070 Würzburg
Raum 34
Tel.: 0931 / 31-88456
E-Mail: Opens window for sending emailingo.guenzler@uni-wuerzburg.de
Sprechstunde: siehe Homepage

Robert Ziegler M.A.
Institut für Philosophie, Lehrstuhl für Philosophie I
Josef-Stangl-Platz 2
97070 Würzburg
Raum 34
Tel.: 0931 / 31-81967
E-Mail: Opens window for sending emailrobert.ziegler@uni-wuerzburg.de
Sprechstunde: siehe Homepage

Fachschaft

Fachschaftsinitiative Philosophie
Josef-Stangl-Platz 2, 97070 Würzburg
E-Mail: Opens window for sending emailfsi-philosophie-wue@gmx.de
Opens external link in new windowHomepage

Prüfungsamt

Prüfungsamt für die Bachelor- und Masterstudiengänge der Fakultät für Humanwissenschaften
Besucheranschrift: Campus Hubland Nord, Oswald-Külpe-Weg 84 linker Eingang, 3. OG rechts, 97074 Würzburg
Postanschrift: Sanderring 2, 97070 Würzburg
Telefon: 0931 / 31-80109, -81620, -86889
Telefax: 0931 / 31-82102 (Bitte Studiengang angeben)           
E-Mail: Opens window for sending emailpruefungsamt.hw@zv.uni-wuerzburg.de
Opens external link in new windowHomepage

Literatur

Die Lektüreempfehlung ist als Hilfestellung für alle Studierenden der Philosophie gedacht. Um Über- und Einblick in die Geschichte und die Systematik der Philosophie zu erlangen, ist ergänzend zum Besuch der Lehrveranstaltungen die Lektüre klassischer philosophischer Texte unerlässlich.

*Platon, Staat, V-VII – Textausgabe: Friedrich Schleiermacher, hg. Karlheinz Hülser, griech.-dt. bei Insel; Rudolf Rufener, hg. Thomas Szlezák, griech.-dt. mit Erläuterungen bei Artemis / Wiss. Buchges. [Lektürehilfe: Otfried Höffe (Hrsg.), Platon: Politeia, bei Akademie Verlag (Klassiker auslegen); Nicholas P. White, A Companion to Plato's Republic, bei Blackwell]

*Aristoteles, Nikomachische Ethik, Bücher 1-2 und 10 – Textausgabe: Ursula Wolf, dt. bei Rowohlt oder Olof Gigon, griech.-dt. bei Artemis / Wiss. Buchges.[Lektürehilfe: Ursula Wolf, Aristoteles’ ‘Nikomachische Ethik’, bei Wiss. Buchges.; Sarah Broadie / Christopher Rowe, Aristotle: Nicomachean Ethics, bei Oxford University Press]

*Aristoteles, Metaphysik, Alpha 1-2, Gamma 1-4 – Textausgabe: Hermann Bonitz / Ursula Wolf, dt. bei Rowohlt oder Hermann Bonitz / Horst Seidl, griech.-dt. bei Meiner [Lektürehilfe: Christof Rapp, Aristoteles zur Einführung, bei Junius]

Aristoteles, Kategorienschrift, 1-5 – Textausgabe: Ingo W. Rath, griech.-dt. bei Reclam
[Lektürehilfe: Christof Rapp, Aristoteles und aristotelische Substanzen, in: Käthe Trettin (Hrsg.), Substanz: Neue Überlegungen zu einer klassischen Kategorie des Seienden, bei Klostermann, S. 145-169]

Sextus Empiricus, Grundriss der pyrrhonischen Skepsis, I, 1-186 – Textausgabe: Malte Hossenfelder, dt. bei Suhrkamp [Lektürehilfe: Friedo Ricken, Antike Skeptiker, bei Beck; Julia Annas/ Jonathan Barnes, The Modes of Scepticism, bei Cambridge University Press]

Augustinus, Confessiones, Buch XI – Textausgabe: nur Buch XI von Norbert Fischer, lat.-dt. bei Meiner: "Was ist Zeit?"; alle Bücher, Wilhelm Thimme, lat.-dt. bei Artemis [Lektürehilfe: Christoph Horn, Augustinus, bei Beck, S. 99-111; Kurt Flasch, Augustin: Einführung in sein Denken, bei Reclam, S. 263-286]

Anselm von Canterbury, Proslogion, 2-4 – Textausgabe: Robert Theis, lat.-dt. bei Reclam; Franciscus Schmitt, lat.-dt. bei Frommann-Holzboog; Burkhard Mojsisch, Kann Gottes Nicht-Sein gedacht werden?, lat.-dt. bei Dieterich [Lektürehilfe: Winfried Löffler, Anselm von Canterbury – Das ontologische Argument für Gottes Existenz, in Ansgar Beckermann / Dominik Perler (Hrsg.), Klassiker der Philosophie heute, S. 121-142, bei Reclam]

*Thomas von Aquin, Summa contra gentiles, Buch III, Kapitel 37 bis 48 -- Textausgabe: Karl Allgaier und Leo Gerken, lat.-dt., bei Wiss. Buchges.[Lektürehilfe: Maximilian Forschner, Über das Glück des Menschen, bei Wiss. Buchges., S. 80-106; Carlos Steel, Medieval Philosophy: an Impossible Project?, in: Miscellanea Mediaevalia Bd. 26 "Was ist Philosophie im Mittelalter?", S. 152-174, bes. S. 152-161, bei deGruyter]

Thomas von Aquin, De malo, Quaestio 6 – Textausgabe: Gustav Siewerth, lat.-dt. bei Verlag L. Schwann: "Thomas von Aquin: Die menschliche Willensfreiheit" [vergriffen] [Lektürehilfe: Albert Zimmermann, Thomas lesen, S. 200-213, bei Frommann-Holzboog]

Wilhelm von Ockham, Summa logicae I, 12-15 – Textausgabe: Ruedi Imbach, lat.-dt., bei Reclam
[Lektürehilfe: Jan P. Beckmann, Wilhelm von Ockham, bei Beck, Kapitel V; Peter Schulthess, Wilhelm von Ockham: Summa logicae, in Kurt Flasch (Hrsg.), Hauptwerke der Philosophie im Mittelalter, S. 402-446, bes. S. 402-418, bei Reclam]

*Thomas Hobbes, Leviathan, Einleitung und Kapitel 13-18 – Textausgabe: Walter Euchner, hg. Iring Fetscher, bei Suhrkamp [Lektürehilfe: Wolfgang Kersting (Hrsg.), Thomas Hobbes: Leviathan, bei Akademie Verlag (Klassiker auslegen)]

*René Descartes, Meditationes de Prima Philosophia – Textausgabe: Gerhart Schmidt, lat.-dt., bei Reclam [Lektürehilfe: Dominik Perler, René Descartes, bei Beck; Rainer Specht, René Descartes, bei Rowohlt]

*David Hume, Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand, 1-8 – Textausgabe: Raoul Richter, hg. Jens Kulenkampff, bei Meiner [Lektürehilfe: Jens Kulenkampff (Hrsg.), David Hume: Eine Untersuchung über den menschlichen Verstand, bei Akademie Verlag (Klassiker auslegen); Jens Kulenkampff, David Hume, bei Beck]

*Immanuel Kant, Kritik der reinen Vernunft, Vorreden und Einleitung (zusätzlich im Hauptstudium: §§ 1-14) – Textausgabe: Jens Timmermann, bei Meiner [Lektürehilfe: Georg Mohr (Hrsg.), Immanuel Kant: Kritik der reinen Vernunft, bei Akademie Verlag (Klassiker auslegen); Günther Patzig, Immanuel Kant: Wie sind synthetische Urteile a priori möglich?, in Josef Speck (Hrsg.), Grundprobleme der großen Philosophen: Philosophie der Neuzeit II, S. 9-70, bei UTB]

Immanuel Kant, Grundlegung zur Metaphysik der Sitten (96 Seiten) – Textausgabe: Bernd Kraft / Dieter Schönecker, bei Meiner [Lektürehilfe: Einleitung von Kraft und Schönecker, S. VII-XXXVII; Dieter Schönecker, Allen W. Wood: Kants "Grundlegung zur Metaphysik der Sitten". Ein einführender Kommentar, bei UTB]

*Jeremy Bentham, Eine Einführung in die Prinzipien der Moral und der Gesetzgebung, Kap. I-V,3 / John Stuart Mill, Der Utilitarismus, Kap. II und IV (gekürzt) – Textausgabe: Otfried Höffe, Einführung in die utilitaristische Ethik, S. 55-97, bei UTB [Lektürehilfe: Einleitung von Höffe, S. 7-51; Kommentar von Roger Crisp in: J. S. Mill, Utilitarianism (Oxford philosophical texts), bei Oxford University Press]

Georg W. F. Hegel, Phänomenologie des Geistes, Einleitung – Textausgabe: Hans F. Wessels / Wolfgang Bonsiepen, bei Meiner [Lektürehilfe: Dietmar Köhler / Otto Pöggeler (Hrsg.), Hegels Phänomenologie des Geistes (Klassiker auslegen), bei Akademie Verlag; Werner Marx: Hegels Phänomenologie des Geistes: Die Bestimmung ihrer Idee in 'Vorrede' und 'Einleitung', bei Klostermann]

*Gottlob Frege, Der Gedanke – Textausgabe: in "Logische Untersuchungen", hg. Günther Patzig, bei Vandenhoeck und Ruprecht [Lektürehilfe: Einleitung von Patzig, S. 5-22; Rainer Stuhlmann-Laeisz, Gottlob Freges "Logische Untersuchungen": Darstellung und Interpretation, bei Wiss. Buchges.]

*Edmund Husserl, Cartesianische Meditationen, 1-4 – Textausgabe: Elisabeth Ströker, bei Meiner
[Lektürehilfe: Walter Biemel, Die entscheidenden Phasen der Entfaltung von Husserls Philosophie, in: Zeitschrift für philosophische Forschung 13, 1959, S. 187-213; Karl-Heinz Lembeck, Einführung in die phänomenologische Philosophie, bei Wiss. Buchges., Teile A & B]

Martin Heidegger, Sein und Zeit, §§ 1-2, 9-18, 25-27 – Textausgabe: bei Niemeyer
[Lektürehilfe: Günter Figal, Martin Heidegger zur Einführung, bei Junius; Andreas Luckner, Martin Heidegger: "Sein und Zeit": Einführender Kommentar, bei UTB; Hubert L. Dreyfus, Being-in-the-world: a commentary on Heidegger's "Being and time", division I, bei MIT Press]

Willard Van Orman Quine, Zwei Dogmen des Empirismus – Textausgabe: in "Von einem logischen Standpunkt", bei Ullstein [vergriffen, erscheint bald neu bei Reclam] [Lektürehilfe: Christian Nimtz, W.V.O. Quine. Die Unterscheidung zwischen analytischen und synthetischen Sätzen, in Ansgar Beckermann / Dominik Perler (Hrsg.), Klassiker der Philosophie heute, S. 751-770, bei Reclam]

John Rawls, Gerechtigkeit als Fairness – Textausgabe: Joachim Schulte, hg. Otfried Höffe, bei Alber 1977, S. 34-83 [vergriffen, Suhrkamp 2006 ist ein anderer Text] [Lektürehilfe: Einleitung von Höffe, S. 16-33; Wolfgang Kersting, Rawls zur Einführung, bei Junius]

Michel Foucault, Die Ordnung des Diskurses – Textausgabe: bei S. Fischer [Lektürehilfe: Hinrich Fink-Eitel, Foucault zur Einführung, bei Junius]

Nachschlagewerke:

Philosophie der Gegenwart in Einzeldarstellungen: Von Adorno bis von Wright, hg. Nida-Rümelin, Julian (Kröner, 1999)

Lexikon philosophischer Werke, hg. Volpi, Franco / Nida-Rümelin, Julian (Kröner, 1988)

Großes Werklexikon der Philosophie, hg. Volpi, Franco (Kröner, 2004) (mit Kurzbiographien)

Metzler Philosophen Lexikon, hg. Lutz, Bernd (Metzler)

Wörterbücher:

Wörterbuch der antiken Philosophie, hg. Horn, Christoph / Rapp, Christof (Beck, 2002)

Enzyklopädie Philosophie, 2 Bände, hg. Sandkühler, Hans Jörg (Meiner, 2002)

Wörterbuch der philosophischen Begriffe, hg. Regenbogen, Arnim / Meyer, Uwe (Meiner, 1998)

Philosophiegeschichten:

Röd, Wolfgang, Der Weg der Philosophie: Von den Anfängen bis ins 20. Jahrhundert, 2 Bände (Beck, 2000) (1. Aufl. 1994/96)

Hirschberger, Johannes, Geschichte der Philosophie, 2 Bände (Komet, 1999) oder (Herder, 1996) (1. Aufl. 1948)

 

Die hier wiedergegebenen Studieninformationen sind sorgfältig erstellt und werden regelmäßig aktualisiert. Dennoch können sie in Ausnahmefällen Fehler enthalten, veraltet sein oder nicht alle Sonderfälle wiedergeben. Bitte sichern Sie sich deshalb insbesondere bei zulassungs- und prüfungskritischen Themen auf den entsprechenden Internetseiten der Universität Würzburg bzw. der rechtsverbindlichen Quelle, im Regelfall der Prüfungsordnung Ihres Studiengangs, ab. Falls Sie eine Ungenauigkeit entdecken, freuen wir uns über einen Hinweis: am einfachsten per E-Mail an Opens window for sending emailstudienberatung@uni-wuerzburg.de